DE89689C - - Google Patents

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DE89689C
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gasification
retort
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0052Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by conduction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: ^ÄleuchtungsgegenstÄnde.
V uJJ ■ ■
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1895 ab.
Bei allen bisher bekannt gewordenen sogen. Versagungslampensystemen findet man Vergaser entweder in Form von Dochtrundbrennerlampen, oder in Form von Retorten, durch deren Beheizung der Brennstoff in Dampf verwandelt wird, oder endlich durch Ausführung von Schwelgas- oder Carburirapparaten.
Die vorliegender Erfindung zu Grunde liegende Ausführung reiht sich in die zweite dieser Gruppen ein, bei welcher es sich darum handelt, den Brennstoff durch die Saugfähigkeit eines Dochtes in die Retorte zu führen und dort in Dampf zu verwandeln, sei es, dafs die Verdampfung durch eine fremde Heizquelle eingeleitet und entweder durch Selb'stleitung des im Brenner untergebrachten Metalles für sich oder in Verbindung mit in die Flamme ragenden besonderen Metallkörpern fortgesetzt wird, oder dafs sie durch eine besondere Heizflamme, oder durch Vorbeileitung des flüssigen Brennstoffes nächst der Flamme, oder endlich auch durch Wärmestrahlung erfolgt.
Dieser letzteren engeren Gruppe gehört die vorliegende Construction an. Die bisherigen Versuche, die Wärmestrahlung für Vergasungszwecke nutzbar zu machen, gipfelten darin, in der Nähe der Flammenperipherie bezw. im Innern der ringförmigen Flamme wärmeleitende Körper anzuordnen, welche die übernommene Wärme der Dampfretorte durch Wärmeleitung zuführen (engl. Patente 8941/1841, 11960/1847, 12015/1848).
Die zu schützende Construction einer Kohlenwasserstofflampe zur Erzielung hoher Temperaturen, insbesondere für Glühlichtzwecke, erreicht eine der Flammentemperatur des Knallgases ähnliche Hitze, und da die von einem Glühkörper ausgehenden Lichtstrahlen in dem Mafse an Stärke gewinnen, als· derselbe in höhere Gluth geräth, ist dementsprechend' die durch diese Lampe erzielte Lichtwirkung so bedeutend (ungefähr 500 bis 1000 Hefner-Kerzen), dafs dieselbe dem elektrischen Bogenlichte nahekommt.
Dies wird erreicht durch ein oberhalb der Dampfausströmungsdüse angeordnetes, sozusagen die Basis der Flamme bildendes, andauernd glühendes, rostartiges Gitter aus hitzebeständigem Material, welches in erster Linie durch strahlende Wärme die fortgesetzte Vergasung in der darunter befindlichen Retorte gewährleistet, nachdem durch eine fremde Heizquelle die Vergasung eingeleitet wurde.
Das Wesen dieser Construction ist in beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar in Fig. ι im Längsschnitt, in Fig. 2 in der Draufsicht. Die Fig. 3 zeigt zwei geeignete Ausführungsformen des erwähnten Glühgitters.
Der Lampenkörper 1 ist durch ein vortheilhaft mit einem Docht 2 versehenes Rohr 3 mit der Dampfkammer 4 verbunden, und kann der Zutritt des Brennstoffes zu derselben in bekannter Weise durch ein Schraubventil 5 geregelt werden. Oberhalb' der Ausströmungsdüse 6 der Dampfretorte 4 befindet sich, von Schienen 7 getragen, das rostartige Gitter 8 (s. auch Fig. 3), welches aus hitzebeständigen . Materialen, wie Stäbchen aus Speckstein, Kaolin, aus Metalloxyden oder aus Platinoder Iridiumdrähteh oder aus Drähten besteht, welche mit Metalloxyden überzogen sind, welche. Stäbchen zweckmäfsig die in Fig. 3
dargestellten Formen besitzen. Eine Klemme 9 dient zur Befestigung des Trägers ι ο des Glühkörpers 11.
Bei der dargestellten Lampe ist der Brenner unmittelbar oberhalb des Lampenkörpers 1 angeordnet; man kann jedoch den Brenner auch seitlich vom Lampenkörper abzweigen, wodurch bei Aufrechthaltung der beschriebenen Dampf bildungsart nur die constructive Anordnung der Theile etwas verändert wird.
Das Entzünden der Lampe als bekannt voraussetzend, ist zu bemerken, dafs nach voller Oeffnung des Ventils 5 nach eingeleiteter Vergasung zwischen der Düse 6 und dem Glühgitter 8 keine Flamme zur Erscheinung gelangt, was sich dadurch erklärt, dafs die Dämpfe durch die. allseitig zwischen den Schienen 7 frei zuströmende atmosphärische Luft derart abgekühlt werden und auch eine Entzündung nicht stattfindet, obwohl sich das in der Brennermündung 8 befindliche Gitter bis zur Weifsglut erhitzt; die durch dasselbe streichenden Dämpfe werden durch das glühende Gitter überhitzt und vergast, desgleichen die durch die Dämpfe mitgeführte atmosphärische Luft so stark erwärmt, dafs oberhalb dieses Gitters, also innerhalb des über demselben befindlichen Glühkörpers 11 eine vollständige Verbrennung der Gase bei entsprechend hoher Temperaturentwickelung erfolgt. Als weiteres Merkmal der Eigenartigkeit dieses Brenners mag der Umstand gelten, dafs bei Hinwegnahme des Gitters 8 eine Flammenbildurig überhaupt nicht mehr statthat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Für Lampen für flüssige Kohlenwasserstoffe ein Brenner, gekennzeichnet durch ein oberhalb der Dampfausströmungsdüse (6) der Vergasungsretorte (4) angeordnetes, von Schienen (7) getragenes Glühgitter (8) aus Stäben von hitzebeständigem Material, welche nach eingeleiteter Vergasung glühend werden und einerseits durch Wärmestrahlung auf die darunter befindliche Retorte (4) die Vergasung fortsetzen, andererseits die ausströmenden, mit der allseitig frei zuströmenden atmosphärischen Luft sich mischenden Dämpfe überhitzen und vergasen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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