DE896552C - Anordnung zum Anleimen der Wandung von Hohlkoerpern aus Holz, Kunststoffen u. dgl. - Google Patents
Anordnung zum Anleimen der Wandung von Hohlkoerpern aus Holz, Kunststoffen u. dgl.Info
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Description
- Anordnung zum Anleimen der Wandung von Hohlkörpern aus Holz, Kunststoffen u. dgl. Es ist bereits eine Anordnung .zum Anleimen .der Wandung von Hohlkörpern an das Wandungstraggerüst unter Zuführung von Wärme vorgeschlagen worden, die beispielsweise bei der Herstellung hölzerner Boots- oder Flugzeugkörper mit Vorteil verwendet werden. kann. Die Anordnung -besteht im wesentlichen darin, daß an die der Leimfläche abigewandte Seite der zu leimenden Wandung einel vorzugsweise elektrisch beheizte Heizbeilage angelegt ist. Als. Heizbeilage 'kann vorzugsweise eiin Metallband verwendet werden, das von elektrischem Strom dur.ch:flossen wird. Es ist bei dieser Anordnung weiter vorgeschlagen worden, die Heizbeilage unter Zugspannung an der zu. leimenden Wandung anliegen zu lassen, so daß besondere Druckmittel zum Andrücken der zu leimenden Wandung an ihr Traggerüst nicht erforiderlich sind.
- Das Anspannen einer solchen, beispieisweis.e aus einem Metalliband bestehenden Heizbeilage an die zu leimende Wandung 'kann beispielsweise mittels geeigneter Schraubzwingen geschehen, wie sie auch zum Straffspannen der anzuleimenden Wandung benutzt werden. Man hat auch schon daran gedacht, mit ein und derselben Schraubzwinge die Wandung und die Heizbeilage gleichzeitig ,zu fassen und sie gemeinsam straffzuspannen. Bei der praktischen Durchführung dieses Gedankens haben sich jedoch. Mängel im der Verleimunä gezeigt..
- Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Ursache dieser Mängel auf der Wärmelängung der Hei.z,beilageberuht. Für das Strafhalten der Holzwandung während der Verleimung genügt eine Schraubzwinge od. dgl. im allgemeinen vollauf, ohne daß ein Nachspannen der Schraubzwinge erforderlich ist. Fa@ßt man dagegen die Haut und die Heizbeilage mit ein und derselben Schraubzwinge" um sie gemveitt,s!am st.r,affzu!spannen, s!o macht sich die unterschiedliche Wärmelängung der metallischen Heizbeilage einerseits und der aus Holz oder dnem ähnlkh schlechten Wärmeleiter bestehenden Wandung andererseits,bem,e,rkbar. Die Heizbeilage hobst sich von der Wandung ab und erhitzt diese ungenügend. Dient die Heizbeilage gar selbst als Druckmittel, indem sie durch ihre Zugspannung mittelbar auf :das- Traggerüst gedrückt wird, so läßt mit zunehmender Erwärmung auch der Pressungsdruck in -.der Leimfuge nach.
- Erfindungsa maß werden die genannten Nachteile dadurch vermieden, daß die Heizbeilage, vorzugsweise ein von e.l,ktri,schem Strom :durchflossenes Metallband, mit ,Spannmitteln, beispielsweise einer Spannrolle, versehen ist, durch die sie trotz' ihrer Wänmelängun.g dauernd straffigehalten wird.
- Ein Ausführungstbeispiel der. Erfindung ist in der Zeichnung :dargestellt, und zwar an Hand eines Flugzeugteiles. Die aus Sperrholz bestehende Wandung i des Flugzeuges liegt auf dem Gerippe: a' unter Zwischenschaltung einer Lehnschicht 3 auf. Über die Sperrholzwand'uing ist eine aus einem Metallband bestehende Hei.zb'eilage 4 derart ge= spannt, daß sie längs des Gerippes 2 verläuft. Zur Wärmeisolation kann die Heizbeilage an ihrer Außenseite mit einem wärmedämmenden Schu.bzüberzug, ?beispielsweise aus Lack, Filz oder Asbest, versehen sein. Das eine Ende der b.and:förmigen Heizbeilage wird mittelis der .in der Zeichnung nur einfach angedeutetem Klemme 5 festgehalten,, die gleichzeitig _ auch die Kante der Sperr'holizwandung i an das Genippe andrückt. Die andere Längskante der Sperrholzwandung wird mittels einer geeigneten Spannvorrichtung 6, beispielsweise einer Schraubmvinge, straffgehalten. Das zweite Ende der bandförmigen Heizbeilage 4 dag'eä°ren ist an dem feststehenden, Teil -einer Spannrollenvorrtichtung 7 'befestigt, und zwar derart, däß die Spannrolle die :mit einen kleinen I?urchhang befestigte Heizbeilage straffspannt. Die Heizheilage schmiegt sich daher auf ihrer ganzen Längte der Form -des Gerippes. a sowie der anzuleimenden Wandung i unter Druck an. Werden die Enden der bandförmigen Heizbeilrage 4 an eine elektrische. Stromquelle angeschlossen, so daß. sie sich beim Stromdurchgang erwärmt, so durchdringt die .erzeugte Wärme verhältnismäßig schnell die Sperrhol.zwandung i, gelangt zu der Leimschicht 3 und erhärtet diese in kurzer Zeit. Zwar längt sich die metallische Heizheilaga 4 während ihrer. Erwärmung, doch hat .dies auf ihr Anschmiegen an die Sperrhol:.zivan,d'ung keinen Einfiuß, da die Spannvorrichtung 7 vermöge ihrer federnden Anpassung die Heizbeilage trotz' ihrer Wärmelängung dauernd mit praktisch gleichbleibender Zugspannung strafhält.
- (Die Anordnung nach der Erfindung ist nicht an die Verwendung einer Spannrolle als Spannmittel gebunden, sondern es können auch andere geeignete Spannmittel, beispielsweise eine .durch. Gewichte wirkende ,S.pan.nvo,rr-ichtung, verwendet werden. Ferner ist es. für die Verwendung der Spannmittel nach der Erfindung im Grundgedanken gleichgültig, in welcher Weise und mit welchen Mitteln` die anzuleimende Wa@ndumg auf das Wandurugsträggerüst während der Verleimung: angedrückt wird. Beispielsweise können die nach der Erfindung auch in solchen Fällen mit Vomteil' verwendet werden, wenn die Heizbeilage samt der Warndung längs der gesamten Leimstrecke oder auch nur an einzelnen Stellen mit Strahlspannbügeln od.,dgl. an das Traggerüst angedrückt werden. Die Kraft der Spannmittel nach der Erfindung tbriaucht, sofern, die Heizbeilage nicht gleichzeitig als Druckmittel dient, nur .so gerüng' zu sein, daß sie elbe,n ausreicht, um die Heizbeilage' trotz ihrer Wärmelängung am allen Stellen dicht' an der Wandung anliegen zu lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Anleimen der Wandung von Ho@hllkörpern an ein Wandungstnaggterüst, beispiielsweise bei Flugzeug-oderBootskörpern, bei der an .die der Leim!flkhe abgewandtem Seite der Wandung eine Hei!zlbeilage angelegt is,t, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizibeilage., vorzugsweise ein vom elektrischem Strom durchflossenes Metallhand, mit Spannmiitteln, beispielsweise einer Spannrolle, versehen ist, durch die sie strotz ihrer Wärmelängung dauernd straffgehalten wird. z,. Anordnung nach Anspruch i, geik,ennzeichnet durch eine s.alche Ausbildung der Spannvorrichtung, daß sie zum mindesten teilwedse den für die Verleimu:ng erforderlichen Pressungsdruck in der Leimfuge ausübt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES9854D DE896552C (de) | 1942-10-07 | 1942-10-07 | Anordnung zum Anleimen der Wandung von Hohlkoerpern aus Holz, Kunststoffen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES9854D DE896552C (de) | 1942-10-07 | 1942-10-07 | Anordnung zum Anleimen der Wandung von Hohlkoerpern aus Holz, Kunststoffen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE896552C true DE896552C (de) | 1953-11-12 |
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ID=7473121
Family Applications (1)
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| DES9854D Expired DE896552C (de) | 1942-10-07 | 1942-10-07 | Anordnung zum Anleimen der Wandung von Hohlkoerpern aus Holz, Kunststoffen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE896552C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2681282A1 (fr) * | 1991-09-17 | 1993-03-19 | Acb | Procede pour le cintrage dans un plan d'un profile en materiau composite constitue de fibres longues dans une matrice thermoplastique. |
-
1942
- 1942-10-07 DE DES9854D patent/DE896552C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2681282A1 (fr) * | 1991-09-17 | 1993-03-19 | Acb | Procede pour le cintrage dans un plan d'un profile en materiau composite constitue de fibres longues dans une matrice thermoplastique. |
| EP0533524A1 (de) * | 1991-09-17 | 1993-03-24 | Gec Alsthom Acb | Verfahren zum Biegen eines aus langen Fasern in einer Thermoplastmatrix bestehenden Verbundprofils in eine Ebene |
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