DE896434C - Unterbrecher fuer Zuendeinrichtungen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Unterbrecher fuer Zuendeinrichtungen von Brennkraftmaschinen

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DE896434C
DE896434C DEA2238D DEA0002238D DE896434C DE 896434 C DE896434 C DE 896434C DE A2238 D DEA2238 D DE A2238D DE A0002238 D DEA0002238 D DE A0002238D DE 896434 C DE896434 C DE 896434C
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Description

  • Unterbrecher für Zündeinrichtungen von Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Unterbrecher für Zündeinrichtungen von Brennkraftmaschinen gemäß Patent 883 67q.. Sie bezweckt die weitere Verbesserung des Unterbrechers in bezug auf die mit letzterem in Verbindung stehende Unterbrecherfeder.
  • Die Zusatzerfindung besteht darin, daß die mit Spannung am Unterbrecherkörper anliegende Feder von einer Verstärkung an der Anlagestelle umgeben ist und am Unterbrecher unverrückbar gehalten wird.
  • Die an der Anlagestelle der Unterbrecherfeder vorgesehene Verstärkung vermeidet namentlich bei starkem Anpreßdruck am Unterbrecher eine schädliche Reibung, so daß der erfindungsgemäße Unterbrecher lange Zeit ohne Betriebsstörungen und ohne Materialverschleiß arbeiten kann.
  • Der Aufbau einer Verstärkung an einer Unterbrecherfeder, wie sie .beispielsweise in der Ausführung nach dem Hauptpatent verwendet wird, kann verschiedenartig sein. So eignet sich insbesondere eine Rolle, die auf die am Schenkelfederpaar angeordnete Querverbindung geschoben ist. Des weiteren bestehen erfindungsgemäß verschiedene Möglichkeiten, ein sicheres bzw. unverrückbares Festhalten der Unterbrecherfeder an der Anlagestelle ohne Verwendung komplizierter Teile herbeizuführen.
  • In der Zeichnung ist der erfindungsgemäße Unterbrecher in beispielsweiser Ausführung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i den Unterbrecher in Seitenansicht, Abb. 2 denselben in Draufsicht, Abb. 3 bis 7 andere Ausführungsbeispiele des Unterbrechers.
  • Die mit einer oder mehreren Windungen um den Lagerbolzen 3 gelegte Schenkelfeder liegt mit ihren Schenkeln 13 .bzw. mit der Schenkelquerverbindung 14 an der Kontakttragplatte 5 mit entsprechender Spannung an. Um an der Anlagestelle des Federteils 14 eine schädliche Reibung und die damit verbundene vorzeitige Zerstörung der sich berührenden Stahlteile zu unterbinden, ist der am Unterbrecher anliegende Federteil 14 von einer Verstärkung, insbesondere aus weicherem Material als Stahl, wie Bronze oder Messing, umgeben. Die Verstärkung besteht nach dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel aus einer Rolle 1.6, die vor der Formung der:Schenkelfeder 12, 13 auf die Schenkelquerverbindung 14 festsitzend geschoben ist. Diese aus einer Rolle 16 gebildete Verstärkung verhütet in wirksamer Weise eine Zerstörung .des am Unterbrecher anliegenden Federteils 14. Um während der Schwingungstätigkeit des. Unterbrechers eine Verschiebung bzw. ein Verrutschen .des Federteils 14 mitsamt der Rolle 16 auszuschalten, damit auch in der Rolle 16 keine schädliche Reibung entsteht, ist sie unverrückbar an der Anlagestelle festgehalten. Gemäß Abb. i ist an dem unter der Kontakttragplatte befindlichen Metallstreifen io eine Mulde 17 angeformt, in welcher die Rolle 16 liegt. Auf diese Weise wird insbesondere ein unverrückbares Festhalten der ,Schenkelfeder in Schwingrichtung y-y erzielt. Wie Abb. i veranschaulicht, , ist ,die Verstärkungsrolle 16 zwischen Mulde 17 und dem schräg anlaufenden Teil 5' der Platte 5 festgehalten bzw. eingeklemmt. Abb. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem an der Mulde 17 ein nachgiebiger Ansatz 18 vorgesehen ist, welcher ein besseres Einführen der Rolle 16 in die Mulde gestattet. Nach Abb. 5 ist -der Metallstreifen ro rechtwinklig abgebogen und die Platte 5 ein Stück über den Unterbrecherkörper i hinaus verlängert. Die Verstärkungsrolle 16 ist hierbei zwischen dem abgebogenen Streifenstück io' und der Plattenverlängerung festgehalten. Am Teil io' 'ist ebenfalls ein nachgiebiger Ansatz iö' vorgesehen, der zur besseren Einschiebung der Rolle 16 dient. Wie Abb. 6 zeigt, ist der Metallstreifen io weggelassen. Die Rolle 16 liegt hierbei in einer im Unterbrecherkörper i vorgesehenen Vertiefung ig, die so eingearbeitet ist, daß die Rolle 16 ebenfalls in Schwingrichtung klapperfrei zwischen der Platte 5 und der Einbuchtung ig liegt. Gemäß Abb. 7 wird das unverrückbare Festhalten der Feder bzw. des Federteils 14 durch eine um letztere gelegte Schleife 2o erreicht, die den Teil 14 fest umschließt. Die Schleife 2o ist zweckmäßigerweise unter die Kontaktplatte 5 geschoben und durch eine der Niete 9 gleichzeitig mit festgehalten.

Claims (7)

  1. PATE NTANSPROCFIE: i. Unterbrecher für Zündeinrichtungen von Brennkraftmaschinen gemäß Patent 883 67q., dadurch gekennzeichnet, daß die mit ,Spannung am Unterbrecherkörper .(i) anliegende Feder (12, 13) von einer Verstärkung an der Anlagestelle umgeben ist und am Unterbrecher unverrückbar festgehalten wird.
  2. 2. Unterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkung insbesondere eine Rolle (16) dient, die auf die Querverbindung (14) der Federschenkel (13) geschoben ist.
  3. 3. Unterbrecher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (16) in einer am Unterbrecher angeordneten Vertiefung, Mulde od. dgl. liegt und darin in ,Schwingrichtung (y-y) festgehalten wird.
  4. 4. Unterbrecher nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Federverstärkung (Rolle 16) aufnehmende Mulde (17) an dem unter der Kontakttragplatte (5) liegenden, vorzugsweise aus Messing, Bronze od. dgl. bestehenden Metallstreifen (io) angeformt ist.
  5. 5. Unterbrecher nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die .die Federverstärkung aufnehmende Vertiefung im Unterbrecherkörper (i) liegt (Abb.'6).
  6. 6. Unterbrecher nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mulde (17) ein nachgiebiger Ansatz (18) zur Einführung der Rolle (16) vorgesehen ist.
  7. 7. Unterbecher nach Anspruch i und einem .der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (Rolle 16) zwischen Mulde (17) und Kontakttragplatte (5) eingeklemmt ist. B. Unterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder bzw. die Querverbindung (14) der Schenkelfeder in einer am Unterbrecher befestigten Metallschleife (2o) liegt, die die Feder fest umschließt .(Abb. 7).
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