DE896055C - Anordnung zur Verminderung von den Nutzbildimpulsen ueberlagerten niederfrequenten Stoerimpulsen beim Kathodenstrahlabtaster - Google Patents

Anordnung zur Verminderung von den Nutzbildimpulsen ueberlagerten niederfrequenten Stoerimpulsen beim Kathodenstrahlabtaster

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DE896055C
DE896055C DEF4443D DEF0004443D DE896055C DE 896055 C DE896055 C DE 896055C DE F4443 D DEF4443 D DE F4443D DE F0004443 D DEF0004443 D DE F0004443D DE 896055 C DE896055 C DE 896055C
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DE
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electrode
pulses
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cathode ray
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DEF4443D
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WALTER HEIMANN DR ING
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WALTER HEIMANN DR ING
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/021Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof arrangements for eliminating interferences in the tube

Landscapes

  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verminderung von den Nützbildimpulsen überlagerten niederfrequenten Störimpulsen beim Kathodenstrahlabtaster Der hohe Wirkun@gsgraid für die Billdzerlegung beim Kathoidenstrahlgbtaster wird gegeben durch die Speicherwirkung (der Mikrophoto,zdilen, die rnit einerMetall#beleg:ungeinzelneKondensatoren bilden. Ein, Beispiel einer praktischen Ausführung ,des KatbodenstnahIabtas-ters ist 4n Fng. i schematisch. wiedergegeben. Es bedeutet P eine Vielzahl von Photozellen., die einer Impulsplatte I gegenüber an@ geordnet sind und mit ihr kleine Kondensatoren bilden. Die Photozellen und die Metallschicht befinden sich auf beilden Seiten einer Glimmerplatte, die, geeignet in einen Metallrahmen gefallt, in einem Glaskolben G angebracht ist. Auf die Pihotozellenschicht <wird, mittels einer Linse L Glas zu sendende Bild projiziert. Der Bildzerlegungsvorgang geschieht in der Weise, daB sich bei Belichtung der Photoschicht die einzelnen Zellen entsprechend der örtlichen Helligkeit positiv aufladIen, wenn idafür gesorgt ist, daB (die lichtelektrisch ausgelösten Elektronen durch ein positives Potential (Anode) von der Kathodei wegbewegt werden.. Die gewünschte Spannungsdifferenz entsteht beim Betrieb. ,des Ab.-tas,ters. Die Flhotoschicht wird mittels eines ebektrisohen Strahls E punktweise abgetastet, um die durch die Belichtung positive Lradung wegzuführen. Beim Aufdrücken des elektrischen Strahls auf die lichtempfindliche! Schicht werden Seku,n@därelektronen ausgelöst, die ein Mehrfaches der mitgeführten Elektronen betragen, so daß sich. ein Potential einstellt (Gleichgewichtspotential), das um etwa
    lo Volt unter dem Potential des Elektronenstrahls
    (Anoidenpotentilal) liegt. Diamut ist die obenerwähnte
    Spannunigsidifferernz zwiilschen ider Photokathode unid
    einer Anode A zur Beschleunigung der ldurch Be-
    lichtung ausgelösten Elektronen gegeben. Gleich-
    zei-big liegt die Impulsplatte I über einten Wider-
    stand aav d er Anode A. Die entstehenden kapazitiven
    Ströme, idie Iden einzelnen 1kllngkeitswerten auf ider
    Photozelle entsprechen, fließen über idenm Wider-
    stand R und erzeugen in ihm einen Spannungsiabfall,
    der einem heisonderen Verstärker zugeleitet wird.
    Die Lichtempfindlichkeit dieses Albtasters ist um
    so größer, je höher ider Abtaststrahlistrom ist. Hier
    ist aber eine Grenze :gesebztdurch eine Störung in
    Gestalt eines niederfrequenten Impulses, :der idem
    1\?utvbilidimpuls additiv überlagert ist. Diesle-r Stör-
    impuls zeigt sich bei der Wiedergabe des Bildes als
    eine dunkle Fläche (Walke) an den verschiedensten
    Stellen des. Bilides. Es- ist wünschenswert, diese
    Störimpulse zu beseitigen" um hohe Strahlsitröme
    anwenden zu. können und damit drei Lichtempfind-
    lichkeit des Abtasters zu erhöhen. Es sind @aß-
    nahmen bekannt, idie diesen Störimpuls von außen
    her unwirksam machen, indem man, dem angesc'hJos-
    senen Versbäi'rker eine entsprechende Kompen-
    sationsspannung zuführt. Abgesehen davon, idaß
    diese Maßnahme einten, erheblichen Aufwand be-
    deutet, gelingt es nacht, ein Bild von vollwertiger
    Natürlichkeit wiederzugeben.
    Der Störimpuls hat eine Reihe von Ursachen. In
    der Hauptsache dürfte die Raumd:adung, idie ,sich vor
    der Kathode,ausbildet, als Ursache anzusehen stein.
    Weherhin haben idie Ladungen- ,auf oder inneren
    GPaswand einten Eiufluß auf dien. Störimpuls.
    Erfindungsgemäß wandten Maßnahmen vor-
    geseihen, die i@nnerhaf der Röhre Iden Störimpuls
    vermindern !bzw. beseitigen. Es ist wichtig, daß zu-
    nächst die sich vor ider Kathode ansammelnden
    Elektronen weggeführt werd-. Zu diesem Zwecke
    wird eine Elektrode vor ider Kathode angebracht,
    die annähernd das Potential der Anode erhält. Am
    zweckmäßligsten wiä(re voraussichtlich ein: Netz vor
    der Kathode, dais ein homogenes Feld erleugt. Da
    aber beim Auftreffen des Elektronenstrahls auf
    dieses Metallnetz Sekun?däreaektronieir ausgelöst
    wenden, idie im Ausgang entsprechende Impulse er-,
    zeugen, wird ein Rahmen vor und parallel zum
    Halterahmen der Kathode angeordnet. Der Metall-
    rahmen sorgt dafür, daß sich ein symmetrisches
    Feld: in bezulg auf beide Koordinaten der Platten
    ausbildet, außerdem bildet er eine Abschirmung vor
    den Ladungen auf oder Innenwand des Glaskolbens G.
    Wie praktische Versuche gezeigt haben, wird der
    Störimpuls ,bereits durch ,diese Maßmehime vermin-
    dert. Eine weitere Verminderung tritt aber ein,
    wenn die Glimmerplatte, auf Bier sich die Photo-
    kathode befirndet, wesentlich kleiner ist als der
    Halterahmen insbesondere in den Richtungen, in
    denen sich lUnsvmmetrien ,in der umhüllenden Glas-
    (z. B. seitliche Einschmel:zumlg). Des-
    halb wird in ,diesem Fall bei einer bevorzugten
    Ausführungsform der Rahmen so ausigebildet, daß
    er in der Richtung -der Unisymmetrie wenigstens
    ro °/o länger ist alis die Seitenlänge der Glimmer-
    platte. Durch sämtliche Maßnahmen wird erreicht,
    daß eine symmetniische
    eintritt und,
    ein a11-seiti:ger elektrostatischer Schutz gegeben. ist.
    Aus rein praktischen. Gründen war es bisher
    üblich, idie Einsch.melzunig, ?die im. übrigen min,
    destens ,den Durchmesser einer Glimmerseibe haben
    muß, seitlich (in ibezug auf idie Strahlrichtung) an-
    zubringen, wie dies in. Fig. 2 -migedleubet ist. Auch
    hier hat es sich ale zweckmäßig erwiesen, idhe Ein-
    schmelzung hinter d ie Impulisplatte zu verlegen, um
    auf idiese Weise eine Symmetrierung zu erreichen.
    Zusammendassend kanngesagt werden, d'aß !die
    aufgeführten, Maßnahmen, symmetrischer A ufbau
    und elektrostatischer Schutz, eine wei.tlgehen& Ver-
    minderung des Störimpulses zur Folge haben, so
    d:aß bei relativ hohem Sbrahlistrom eine gute Licht-
    empfindlichkeit des Abtasters erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. zur Verminderung der den Bitdimpulsen überlagerten Störimpulse bei Bild- speicherröhren mit Kathodenstrahlabtastung, da- idurch gekennzeichnet, idaß vor der Speieher- elektroide eine Hilfselektrode zur Beeinflussung ides vor ider Speicherelektrade herrschenden elektrischen Feldes vorgesehen ist, die annähernd auf Anodenpotential erlegt ist. 2. Anordnung nach Anspruch: i, dadurch ge- kennzeichnet, ida:ß idieHäfiselektrede parallel zur Ebene der Speicherelektrode angeordnet ist. 3. Anordnung nach Anspruch: i und 2, da- ,durch gekennzeichnet, daß dlie Hin!flselektrode aus einem Rahmen von einer lichten Weite be- steht, die größer ale der albgetastete Bereich auf &r Speicherelektrode ist. 4. Anordnung nach Anspruch i oder 2, da- 'durch geikenuzeichnet, idaß idie Hilfselektrode durch ein Netz gebildet wird. 5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, idaß eich .die Einschmelzung ider zugleich als Halterung dienenden Zuführung zur Signalelektrode auf. ,der Rückseite der Bilidspeichereleilctrode be- findet,' so daß die Einschmelzstelle von- der Speicherelektrode im wesentlichen bedeckt ist.
DEF4443D 1936-08-13 1936-08-14 Anordnung zur Verminderung von den Nutzbildimpulsen ueberlagerten niederfrequenten Stoerimpulsen beim Kathodenstrahlabtaster Expired DE896055C (de)

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DE500587X 1936-08-13
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DE (1) DE896055C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944558C (de) * 1950-12-16 1956-06-21 Emi Ltd Schaltungsanordnung mit einer auf oder annaehernd auf Kathodenpotential stabilisierten Ladungsspeicherungsaufnahmeroehre

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944558C (de) * 1950-12-16 1956-06-21 Emi Ltd Schaltungsanordnung mit einer auf oder annaehernd auf Kathodenpotential stabilisierten Ladungsspeicherungsaufnahmeroehre

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