DE1292264B - Infrarot-Bildwandler - Google Patents

Infrarot-Bildwandler

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DE1292264B
DE1292264B DEL31947A DEL0031947A DE1292264B DE 1292264 B DE1292264 B DE 1292264B DE L31947 A DEL31947 A DE L31947A DE L0031947 A DEL0031947 A DE L0031947A DE 1292264 B DE1292264 B DE 1292264B
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Germany
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thermoluminescent
infrared
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radioactive
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Dr Gustav
Weissenberg
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Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/36Photoelectric screens; Charge-storage screens
    • H01J29/38Photoelectric screens; Charge-storage screens not using charge storage, e.g. photo-emissive screen, extended cathode
    • H01J29/385Photocathodes comprising a layer which modified the wave length of impinging radiation
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    • H01J31/50Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output
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    • H01J2231/5056Imaging and conversion tubes with non-scanning optics magnetic

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  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Infrarot-Bildwandler.
  • Es sind bereits eine Reihe von Methoden zum Nachweis infraroter Strahlung bzw. infraroter Impulse bekannt. Als Empfänger werden dabei beispielsweise- Bolometer, Thermoelemente und Fotozellen verwendet. Die erstgenannten Geräte weisen jedoch den Nachteil auf, daß ihr thermodynamischer Wirkungsgrad äußerst klein ist. Außerdem wird die Halbwertszeit dieser Nachweisgeräte um so größer, je empfindlicher sie sind. Es ist daher nicht möglich, mit derartigen Aufnahmegeräten schnelle Impulsfolgen für Meßzwecke oder zur Darstellung eines sichtbaren Bildes aufzunehmen. Die Fotozellen, die diese Nachteile nicht aufweisen, sind dagegen nur in einem Wellenlängenbereich bis zu etwa 4 fm verwendbar,. da bei größeren Wellenlängen die Elektronenaustrittsarbeit größer ist als die Energie der eingestrählten infraroten Lichtquanten.
  • Es ist ferner bekannt, daß zur Herstellung sogenannter Negativbetrachtungsgeräte die Eigenschaft bestimmter phosphoreszierender Substanzen verwendet wird, bei denen durch UV- bzw. Elektronenbestrahlung angeregte Moleküle durch IR-Quanten ihre Energie durch Ausleuchtung verlieren. Außerdem ist bekannt, daß phosphoreszierende Stoffe durch Wärme- bzw. Infrarotstrahlung ausgeleuchtet werden können. Diese Eigenschaft ist bereits zum Nachweis infraroter Strahlung benutzt worden. Dabei leuchten die phosphoreszierenden Stoffe unter Abstrahlung der gespeicherten Lichtenergie kurz auf und erscheinen nach dem Aufleuchten an den bestrahlten Stellen dunkler als die übrigen Teile der Substanzen. Weiterhin ist die »Thermolumineszenz« genannte Eigenschaft bestimmter Substanzen, insbesondere von Kristallen, wie beispielsweise Flußspat, bekannt.
  • In der Zeitschrift »Science«, Bd. 117, ist in einem Aufsatz mit dem Titel »Thermoluminescence as a Research Tool« auf den Seiten 343 bis 349 der Begriff -der Thermolumineszenz erläutert. In diesem Aufsatz sind auch bereits verschiedene Anwendungsbeispiele beschrieben. Unter anderem ist dort ein Verfahren angegeben, das unter Ausnutzung der Thermolumineszenz den Nachweis radioaktiver Strahlen ermöglicht. Dieses Verfahren hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem bei den vorstehend beschriebenen Negativbetrachtungsgeräten angewendeten Verfahren. .
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen Infrarot-Bildwandler, beidem die Thermolumineszenz genannte Eigenschaft ausgenutzt wird. Der Infrarot-Bildwandler, der infrarote Strahlung in sichtbare Strahlung umwandelt, - ist dadurch gekennzeichnet, daß eine bis zu einigen Mikrometern dicke Schicht aus einer thermolumineszierenden Substanz als Auffangvorrichtung für die infrarote Strahlung vorgesehen ist und daß eine radioaktive Strahlungsquelle derart im Bereich der thermolumineszierenden Schicht angeordnet ist, daß durch die radioaktive Strahlung die thermolumineszierende Schicht in einen angeregten Zustand versetzt wird.
  • Der Infrarot-Bildwandler kann erfindungsgemäß auch mit einem nachgeschalteten Bildverstärker ausgerüstet sein, -der dadurch gekennzeichnet ist, daß a) in einem hochevakuierten Gefäß mit einem für .infrarote Strahlung durchlässigen Fenster ein Träger mit darauf aufgebrachter thermolumineszierender Schicht angeordnet ist, b) innerhalb oder außerhalb des Gefäßes eine radioaktive Strahlenquelle vorgesehen ist, deren Strahlung die thermolumineszierende Schicht in einen angeregten Zustand versetzt, und daß c) auf der der thermolummeszierenden Schicht abgewandten Seite des Trägers eine fotoelektrische Schicht mit äußerem Fotoeffekt aufgebracht ist, deren Elektronenstrahlung in an sich bekannter Weise auf einem Leuchtschirm ein sichtbares Bild erzeugt.
  • Es kann vorteilhaft sein, sowohl dem vorstehend beschriebenen Infrarot Bildwandler oder dem mit einem Bildverstärker ausgerüsteten Infrarot-Bildwandlerein.
  • Fernsehübertragungsgerät nachzuschalten. Als thermolumineszierende Substanzen sind vorzugsweise Ionen-Kristalle zu verwenden.
  • Die radioaktive Strahlenquelle wird vorzugsweise als durchsichtige dünne Schicht vor und/oder hinter der thermolumineszierenden Schicht angeordnet; wenn es sich um dauernde Bestrahlung handeln soll. Man kann in diesem Fall auch die radioaktive Substanz in die thermolumineszierende Schicht einbetten.
  • Man kann die radioaktive sowie die thermolumineszierende Substanz in an sich bekannter Weise nacheinander oder gleichzeitig auf einem geeigneten Träger aufdampfen. Man kann die Substanzen aber auch durch Elektrolyse, Sedimentation, auf chemischem Wege oder durch Ausnutzung von Oberflächenkräften wie im Langmuirschen Trog auf den Träger aufbringen.
  • Man kann die aus der fotoelektrischen Schicht austretenden Elektronen auf eine weitere Kathode mit hoher Sekundärelektronenausbeute abbilden, wobei die Sekundärelektronen gegebenenfalls nach weiterer Verstärkung an weiteren Sekundärelektronenkathoden zur Abbildung auf einem Leuchtschirm benutzt werden. Es ist selbstverständlich möglich, das Elektronenbild auf eine Fernsehaufnahmeröhre abzubilden, um auf diese Weise eine drahtlose übertragung des durch den Bildwandler aufgefangenen Bildes zu gewährleisten.
  • Es ist zweckmäßig, als radioaktive Substanz einen reinen Gamma-Strahler zu benutzen, da die meisten lichtempfindlichen Substanzen für Gamma -Strahlung unempfindlich sind.
  • Es ist zweckmäßig, durch Anordnung reflexmindernder Schichten bzw. von Infrarotfiltern die Durchlässigkeit und Empfindlichkeit der einzelnen Schichten zu erhöhen.
  • Es empfiehlt sich, durch an sich bekannte technische Maßnahmen den Träger und die auf ihm aufgebrachten-Schichten zu kühlen.
  • Wie bereits oben erwähnt, liegt der Erfindung die an sich bekannte Thermolumineszenz bestimmter Substanzen zugrunde. Der Mechanismus der Thermolumineszenz ist an sich noch nicht genau bekannt. Man kann sich den Vorgang jedoch etwa folgendermaßen vorstellen: In der F i g. 1 ist ein Termschema dargestellt, das zu einer thermolumineszierenden Substanz gehören soll. Dabei bedeutet V das Valenzband, L das Leitfähigkeitsband und T ein angeregtes Energieniveau, ein sogenanntes »Trap«. In einer derartigen Substanz ist normalerweise das angeregte Niveau T nur mit wenigen Elektronen besetzt. Durch Einstrahlung von beispielsweise Gamma-Strahlung kann dieses Niveau, das sich etwas unter dem Leitfähigkeitsband befindet, weitgehendst besetzt werden. Bei der Einstrahlung von infraroten Lichtquenten mit einer Energie, die in Elektronenvolt ausgedrückt, gleich oder größer als d E ist, können daher Elektronen beispielsweise in das Leitfähigkeitsband gehoben werden, wonach sie unter Ausstrahlung sichtbaren Lichtes in das Valenzband zurückfallen. Das sichtbare Licht weist dann eine Energie auf, die der Energiedifferenz zwischen Valenzband und Leitfähigkeitsband entspricht. Aus diesem Termschema ist ersichtlich, daß infrarote Lichtquanten, deren Energie in keinem Fall ausreichen würde, um ein Elektron aus dem Valenzband in das Leitfähigkeitsband zu heben, sehr wohl eine Lichtstrahlung anregen können, wenn nur dafür gesorgt ist, daß das mit T bezeichnete Energieniveau dauernd besetzt ist.
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß es sich bei diesem Effekt um einen Quanteneffekt handelt. Die Absorption der Infrarot-Lichtquanten führt also nicht zu einer Erwärmung der Thermolumineszenzschicht, sondern die Absorption bewirkt unmittelbar die Anhebung des angeregten Elektrons in das Leitfähigkeitsband. In Versuchen wurden Relaxationszeiten von 10-4 Sekunden gemessen.
  • Maßgebend für die tatsächliche Lichtausbeute ist selbstverständlich der Wirkungsquerschnitt und damit die Impulsübertragungsfunktion sowie das Maß der Impulsfortleitung. Vom Beispiel des bereits erwähnten CaF.- Kristalls ist jedoch bekannt, daß bereits bei einer Temperatur von etwa 150° C, die ungefähr einer in Elektronenvolt ausgedrückten Energie von 0,012 eV entspricht, die Thermolumineszenz wirksam wird. Damit sind aber nur Energien erforderlich, die- in der -Größenordnung der Energien von Lichtquanten liegen, die einer Wellenlänge von 1 bis 50 p,m zugehören.
  • In der Zeichnung sind einige Beispiele für Anordnungen nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 2 die einfachste Form eines Infrarot-Bildwandlers, F i g. 3 einen Infrarot-Bildwandler mit nachgeschaltetem Bildverstärker nach der Erfindung, F i g. 4 eine spezielle Abwandlung des Infrarot-Bildverstärkers nach F i g. 3, F i g. 5 einen Infrarot-Bildverstärker mit zusätzlicher Sekundärelektronenkathode und F i g. 6 -eine Ausführungsform der Bildverstärker nach den Fi,g. 3 bis 5 unter zusätzlicher Verwendung von Interferenzschichten.
  • In F i g. 2 ist auf einem transparenten Träger 1 eine thermolumineszierende Schicht 2 aufgebracht. Auf der dem Träger abgewandten Seite der Schicht 2 ist eine radioaktive Strahlenquelle 3 vorgesehen. Die nachzuweisende Infrarotstrahlung fällt in Richtung der Pfeile 4 auf die thermolumineszierende Schicht 2. Die angeregte Thermolumineszenz kann dann beobachtet werden.
  • In der F i g. 3 ist ein Bildwandler dargestellt, bei dem in einem hochevakuierten Gefäß 5 in der Gefäßwand ein. für infrarote Strahlung durchlässiges Objektiv 6 angeordnet ist. In der Bildebene des Objektivs 6 ist auf einem Träger 1 eine thermolumineszierende Schicht 2 angeordnet. Zwischen dem Objektiv 6 und dem Träger 1 ist eine radioaktive Strahlenquelle 3 vorgesehen. Auf der dem Objektiv 6 abgewandten Seite des Trägers 1 ist eine zumindest teildurchlässige, elektrisch leitende Schicht 7 und auf dieser eine fotoelektrische Schicht 8 aufgebracht. Der fotoelektrischen Schicht 8 gegenüber ist ein Leuchtschirm 9 vorgesehen, auf dem die emittierten Elektronen mit Hilfe von elektronenoptischen Mitteln 10 abgebildet werden. Die Wirkungsweise des Bildwandlers ist folgende: Durch radioaktive Bestrahlung. aus der Strahlenquelle 3 wird die thermolumineszierende Substanz 2 so angeregt, daß, wie bereits oben geschildert, Energieniveaus nahe unterhalb des Leitfähigkeitsbandes möglichst dicht mit Elektronen besetzt sind. Die mittels des Objektivs 6 auf die Schicht 2 abgebildete infrarote Strahlenquelle verursacht entsprechend der Intensitätsverteilung ein Anheben der Elektronen aus dem Trap in das Leitfähigkeitsband, wodurch unter Anwendung sichtbaren Lichtes die durch die infrarote Strahlung in das Leitfähigkeitsband gehobenen Elektronen in das Valenzband zurückfallen. Die auf diese Weise der Intensitätsverteilung der ursprünglichen Infrarotstrahlung entsprechende Lichtenergie verursacht in -der unmittelbar anschließenden fotoelektrischen Schicht die Auslösung von Elektronen, so daß auf dem Leuchtschirm ein der Intensitätsverteilung der Infrarotstrahlung entsprechendes sichtbares Bild entsteht. Wie aus der vorstehend geschilderten Wirkungsweise zu entnehmen ist, ist lediglich dafür zu sorgen, daß die angewandten Schichtdicken so klein gehalten werden, daß die Konturenschärfe möglichst erhalten bleibt.
  • Der Bildwandler nach F i g. 4 unterscheidet sich von dem nach der F i g. 3 lediglich dadurch, daß die radioaktive Strahlenquelle in Form von zwei dünnen durchsichtigen Schichten 3 a und 3 b vor und hinter der thermolumineszierenden Schicht 2 angeordnet ist.
  • In der F i g. 5 ist ein Bildwandler dargestellt, bei dem die radioaktive Substanz feinverteilt in der thermolumineszierenden Schicht 2 angeordnet ist. Die von der fotoelektrischen Schicht 8 emittierten Primärelektronen werden mittels einer elektronenoptischen Linse 10 auf eine Sekundärelektronenkathode 11 abgebildet. Die aus der Sekundärelektronenkathode 11 austretenden Elektronen werden durch elektronenoptische Mittel 12 auf den Leuchtschirm 9 abgebildet. Zur Umlenkung der Primär- bzw. Sekundärelektronen auf die Sekundärelektronenkathode 11 bzw. auf den Leuchtschirm 9 ist ein magnetisches Umlenkfeld 11 a vorgesehen.
  • Bei der Ausbildung der Erfindung nach F i g. 6 ist auf dem Träger leine Interferenzschicht 13, darauf die thermolumineszierende Schicht 2, darauf eine Interferenzschicht 14 angeordnet. Auf der anderen Seite des Trägers 1 befinden sich eine mindestens teildurchlässige Kathodenschicht 7 und eine fotoelektrische Schicht B. Die Interferenzschicht 14 ist so ausgebildet, wie man sie von den sogenannten »Kaltspiegeln« her kennt. Sie hat den Zweck, die einfallenden Infrarotlichtquanten möglichst ungehindert durchzulassen, jedoch das in der thermolumineszierenden Schicht 2 ausgelöste sichtbare Licht möglichst vollkommen zu spiegeln.
  • Die gesamte Ausbeute steigt dadurch etwa um den Faktor 2. In der Schicht 2 ist wiederum, wie bereits in der P' i g. 5 gezeigt, die radioaktive Substanz enthalten. Die Interferenzschicht 13 hat den Zweck, den Lichtübergang aus der thermolumineszierenden Schicht 2 in die fotoelektrische Schicht 8 günstiger zu gestalten. Bei dieser Interferenzschicht 13 ist natürlich der Träger 1 sowie die Kathodenschicht 7 zu berücksichtigen.
  • Die Verwendung von Interferenzschichten hat auch den Vorteil, daß man die Vorrichtung beispielsweise für ein bestimmtes Infrarotband besonders empfindlich machen kann. Die für die Ausbildung der entsprechenden Interferenzschicht geltenden Bedingungen sind bekannt.
  • Es ist vorteilhaft, die thermolumineszierende Schicht aus. mehreren Substanzen aufzubauen, die bei verschiedenen Anregungsenergien thermolumineszieren. Die Schicht kann dabei durch gleichzeitiges Aufdampfen der in. Frage kommenden Substanzen, gegebenenfalls zusammen mit der radioaktiven Substanz, hergestellt werden. Die hierfür geltenden Bedingungen sind gleichfalls bekannt.
  • Die ausschließliche Verwendung von reinen Gamma-Stfahlern als radioaktive Substanz empfiehlt sich deswegen, weil die fotoelektrischen Schichten praktisch keinen Wirkungsquerschnitt für Gamma-Strahlen haben. Daß man die fotoelektrische Schicht so wählt, -daß sie bei der Lumineszenz einen besonders hohen Wirkungsgrad aufweist, ist selbstverständlich. Allerdings ist dabei auch zu berücksichtigen, daß eine Verfärbung der verschiedenen Schichten durch die dauernde Bestrahlung mit harten Gamma-Strahlen erfolgen kann. Bei der Verwendung von *-Strahlern kann beispielsweise die geringe Reichweite der Strahlung ein besonderer Vorteil sein.
  • Ein besonderer Vorteil der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß sie wegen der extrem kurzen Reaktionszeit der Trap-Anregung und Rekombinatiön des Elektrons mit dem Valenzband auch sehr schnell bewegte Objekte darstellen bzw. messen kann. Sie ist daher besonders für alle möglichen Steuerzwecke, insbesondere auch zur Nachsteuerung von Raketen aller Art, geeignet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Infrarot Bildwandler, der infrarote Strahlung in sichtbare Strahlung umwandelt, d a -durch gekennzeichnet, daß eine bis zu einigen Mikrometern dicke Schicht aus einer thermolumineszierenden Substanz als Auffangvorrichtung für die infrarote Strahlung vorgesehen ist und daß eine radioaktive Strahlungsquelle -derart im Bereich der thermolumineszierenden Schicht angeordnet ist, daß durch die radioaktive Strahlung die thermolumineszierende Schicht in einen angeregten Zustand versetzt wird.
  2. 2. Infrarot-Bildwandler nach Anspruch 1 mit nachgeschaltetem Bildverstärker, dadurch gekennzeichnet, daß a) in einem hochevakuierten Gefäß mit einem für infrarote Strahlung durchlässigen Fenster ein Träger mit darauf aufgebrachter thermolumineszierender Schicht angeordnet ist, b) innerhalb oder außerhalb des Gefäßes eine radioaktive Strahlenquelle vorgesehen ist, deren Strahlung die thermolumineszierende Schicht in einen angeregten Zustand versetzt, und daß c) auf der der thermolumineszierenden Schicht abgewandten Seite des Trägers eine fotoelektrische Schicht mit äußerem Fotoeffekt aufgebracht ist, deren Elektronenstrahlung in. an sich bekannter Weise auf einem Leuchtschirm ein sichtbares Bild erzeugt.
  3. 3. Infrarot Bildwandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Infrarot-Bildwandler oder dem Bildverstärker ein Fernsehübertragungsgerät nachgeschaltet ist.
  4. 4. BildwandIer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß thermolumineszierende Substanz Ionen-Kristalle verwendet sind.
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