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Drehkolbenvorrichtung, die sowohl als Pumpe als auch als Kraftmaschine
verwendbar ist Die Erfindung betrifft eine als Pumpe oder als Kraftmaschine verwendbare
und inigbesondere als Flüssigkeitswechselgetriebe geeignete Drehkolbenvorrichtung
mit einem zylindrischen Gehäuse, einer darin gleichachsig umlaufenden Trommel, einer
einerseits von der inneren Mantelseite des Gehäuses und. der äußeren Mantelseite
&#r Trommel, andererseits von den quer zur Gehäusel,ängsmittellinie untereinander
gleichlaufeniden F1äähen eines an der Innenwand des Gehäusemantel;s vorgesehenen
Ringstoßes und eines an der Außenwand des Trommelmantels vorgesehenen Ringstoßes
begrenzten Ringkammer, mindestens einer am Gehäusemantel ansitzenden, abdichtend
an der Trommel anliegenden und idie Ringkammer unterbrechenden Trennwand und mindestens
einem an der Trommel ansitzenden Kolben, .der die Ringkammer in zwei mit einem Einlaß
hzw. Auslaß versehene Räume unterteilt und; derart gesteuert wird, @daß er beim
Passieren der besagten Trennwand vor derselben ausweicht.
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Erfindungsgemäß ist zwischen dem Gehäuse und der Trommel ein. Strömmittelpufer
vorgesiehen, dessen Druck im Sinne der Gehäuselängsmitt'edlin ie auf eine, Fläche
einwirkt, die größer ist als idie dem in der Ringkammer herrschenden Druck ausgesetzte
Fläche.
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Dieser Strömmittelpuffer ermöglicht eine ausgezeichnete Entlastung
der Vorrichtung in der Achsrichtung ohne, Zuhilfenahme Irgendwelcher sperriger und
schwerer mechanischer Anschläge und gestattet eine leichtre Erzielung von Vorrichtungen
mit großer Drehzahlleistung.
Damit-,die Wirkungsweise des, Strömmittelpuffers
auf die Dauer nicht @durch interne Leckeirscheinungen gestört wird, ist die vorerwähnte
Anordnung vorteilhaft in der Weise. ergänzt, daß ider Druckmittelpuffer die Möglichkeit
hat, über eine Steuervorrichtung entweder mit der Druckseite der Pumpe oder mit
der Saugseite derselben in Verbindung zu( treten, wobei die Verstellungen des Steuerschiebers
von der Differenz zwischen dien Schubkräften abhängen, (die auf die einerseits mit
dem besagten Stvämmittelpuffer und andererseits mit,der'besagten Ringkammer in Berührung
stehenden Wandungen der Trommel einwirken:.
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Ist die zum zylirndri,schen Gehäuse gleichachsige Trommel im letzteren
längs der gemeinsamen Achse verschiebbar gelagert, @dann läß@t sich idie Steuervorrichtung
so weit vereinfachen, daß lediglich die Verstellungen des Schiebers von den Gleitverschiebungen
ider Trommel abhängen.
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Diese zusätzliche Anordnung hat ferner den Vorteil, daß sie eine einfache
Steuerung ider auf die einzelne Umdrehung bezogenen Leistung ider Vorrichtung gestattet.
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Zu diesem Zweck ist es von Vorteil, das mit dem Schieber zusammenwirkende
Glied .der Steuervorrichtung ebenfalls verstellbar auszubilden, so daß die -auf
diese Weise in der Achsrichtung eingenommene Stellung des Gehäuses -und der Trommel
in bezug auf einander vorn der Stellung des erwähnt.--n verstellbaren; Gliedes.
der Steuervorrichtung abhängig nst, welches somit das Steuerglied für die Änderungen
des Ringkammervolunnens und demgemäß auch der je Umdrehung erzielten Leistung der
Vorrichtung bilidet.
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Eine derartige Flüssigkeitspuffersteuerung ist raumsparend und von
verhältnismäßig geringem Gewicht, ihre Wirksamkeit ist augenblicklich und benötigt
nur eine unibedeutende Antriebskraft.
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Weitere Einzelheiten und Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ergeben sich aus der nachstehenden Beschreiibun@g eines Ausführungsbeispieles, däsi
in den Zeichnungen dargestellt ist.
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Fig. i ist ein Halbschnitt (durch die Drehkolbentrommel entsprechend
der Linie 0-E in Fing. 5 ; Fig. 2 isst ein Teilschnitt durch die Drehkol-bentrommel
entsprechend ,der Linie 0-F in Fi:g. 5 ; Fig. 3 ist ein Halbschnitt durch die Trommelachse
entsprechend der Linie 0-G in Fig. 5, wenn ein Kolben in die Schnittebene rückt;
Fig.4 ist eine schaubildliche Ansicht des Daumenringes; Fig. 5 -veranschaulicht
zwei quer zur Achse gehaltene Halbschnitte, von denen der eine für die rechte Hälfte
entsprechend ,der Linie A-B in Fig. i und der andere für -die linke Hälfte entsprechend
der Linie C-D in Fig. 2 verläuft; Fig. 6 veranschaulicht eine- Abwandlung der Kolbensteuerung;
Fig. 7 veranschaulicht einte Abwandlung des Steuerschiebers; Fig. 8 und 9 sind teilweise
Schnitte durch .die Trommelachse bei Verwendung von mit der Trommel längs verschiebbaren
Trennwänden; Fig. iio ist ein quer zur Achse gehaltener Teilschnitt für -den Fall
einer Vorrichtung mit bei unverändertem Drehsinn erzielbarer Umkehr ider Umlaufrichtung
des Strömmittels.
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Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Vorrichtung ein zylindrisches
Gehäuse 26 (Ständer) mit flachen Seitenwänden, in dessen. zylindrischem Hohlraum
eine Trommel 27 (Läufer) gleichachsig gelagert ist. Die Txomme127 hat einen
kleineren Durchmesser als der zylindrische, Hohlraum :des Gehäuses, mit dem sie
eine Ringkammeir 25 abgrenzt. Diese Kammer 25 erstreckt sieh nur über einen Teil
der Trommel- und Gehäuselänge und ist quer zur Längsmittellinie idurch Querwände
begrenzt, von denen die eine an der Trommel und die andere am Gehäuse ansitzt. Zu
diesem Zweck sind Gehäuse und Trommel mit je einem Ringstoß #2gi bzw. 30 versehen.
Dies beiden ein:andIer gegenüb#mliegen@den Ringstöße sind mit . Ideen Gehäuse bzw.
mit ider Trommel in einem Stück ausgebildet oder an, diesen angesetzt. Die Trommel
27 ist kürzer als das Gehäuse und ist auf der in: das Gehäuse hineinragenden Welle
3 i verschiebbar aufgekeilt. Die Kolben 32 sitzen in parallel zur Trommelachse am
Trommelumfang vorgesehenen Schlitzen-, und jeder Kolben ist in seinem Lagerschlitz
parallel zur Trommelachse verschiebbar. Die Kolben liegen, mit ihrem der Welle 31
zugekehrten Endei 6o an einem Daumenring 33 an. Dieser besteht aus einem zylindrischen
Rohrstück von derselben Wandstärke wie das Ende(6a der Kolben 32i, hat Mantellinien:
von veränderlicher Länge und ist durch zwei Stirnflächen begrenzt, von denen. (die
eine einem glatten Querschnitt entspricht, während die -andere unehen ist und ein
Profil au.fnveist, dies in noch zu beschreibender Weise berechnet ist. .Dieser Daumenring
ist mittels Schrauben 61 an zwei diametral gegenüberliegenden Trennwänden 34 befestigt,
,die parallel zur Längsmittellinie des Gehäuses 26 in einer Au:snehmung 55i des
letzteren verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert sind. Jede (dieser Trennwände
34 kann auf diese Weise mit genau abgeschliffenen Sitzflächen 5,6 an der
Wandung 57 der Trommel 27 abdichtend zur Anlage kommen .und mithin die Ringkammer
25 in zwei getrennte Räume unterteilen; -in jeden ,dieser Räume münden zwei, Glas
Gehäuse 2:6 durchquerende Öffnungen 47, 48 ibzw. 47', 48' dicht an den Trennwänden
ein und sind an äußere Saug- uni( Druckleitnzngen 58, 59 bzw. 58', 59' angeschlossen.
Jede dieser Trennwände 34 hat eine blinde Ausnehrnung 35, die ceünen Zylinder bildet,
.in welchem ein am Gehäuse 26 abgestützter Kolben 361 spielen kann. Der zwischen
denn Boden der Ausnehmung 35 und -diesem Kolben 36 eingeschlossene Raum ist über
einen Kanal So mit einer Stelle :der Vorrichtung, wo das Strömmittel unter Druck
steht, verbunden, z. B. über den Stutzen 62 mit der an ,die Öffnung 48 angeschlossenen
Druckleitung 59 .bzw. 59' (der .auch mit einer in der Nähe der Öffnung 48 liegenden
Stelle der Kammer 25, so idaß ,die beiden. Trennwände ohne Rücksicht auf die in
der Achsrichtung eingenommene Stellung der Trommel 2,7 von der am Borden
der Ausnehmu.
ng 35 hervorgerufenen Schubkraft ständig an die Trommel
2"7 angepreßt .bleiben. Der Raum 37, der zwischen (der dem Daumenring 33 abgekehrten
Trommelseite und der ihr gegenüberliegen(den Seitenwand des Gehäusces eingeschlossen
ist, steht über einen Kanal 38 mit einer Ringnut 39. in Verbin,dung, die am Trommelumfang
an einer stets im Bereich ,des Ringstoßes 30 verbleibenden Stelle der Trommel
vorgesehen ist. Im Ringstoß 3,o, ist eine Ausnehmung 4o vorgesehen, in welcher ein
Schieber 41 verstellbar ist. Der Fortsatz 42 des Schiebers 41 ragt aus dem Gehäuse
(der Vorrichtung heraus. Im Schieber 41 sind zwei Löcher 43 und 44 in einem Abstande
voneinander vorgesehen, der etwas größer ist als die Breite der Ringnut 39. Durch
die im Gehäuse vorgesehenen Nuten.45, 46 können die Löcher 43 und 44 mit der Druckseite
bzw. mit der Saugseite im. Verbindung treten. Diese im Geh;äius ie 26 ,eingeschliffenen
Nuten 45, qiö haben die gleiche Länge wie der Hub (des Schiebers 41 in ,der Ausnehmung
40,. In (diese Nuten müssten zwei in Ader Warndung des Gehäuses 26 vorgesehene Kanäle
63 bzw. 6:4, die an der Außenseite des CTe'häUses 26 über Rohrstutzen 65 und 66
an die Druck- und Saugleitungen 5:9; .un'd 58' angeschlossen sind. Die an ,der Saug-
bzw. an der Druckseite ausmündenden Öffnungen 47, 48 bzw. 47', 48' sind im Gehäuse
einerseits zwischen -den Stellungen VI unid I bzw. III und IV und and euerseits
zwischen den Stellungen II und III bzw. V und VI der umlaufeniden Kolben vorgesehen.
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Die Arbeitsweise ist folgende: Werden die Öffnungen 47 und 48 an die
von einem Strömmittel durchflossenen Leitungen, 58, 59 angeschlossen und wird alsdann
die Trommel 27 von (der in Fig. 5, dargestellten Stellung aus beispielsweise in
(der Pfeilrichtung f (Fi.g. 5) angelassen, so liegen die Kolben 32, die die Stellungen
III und VI einnehmen: und in diesen Stellungen den Trennwänden 34 gegenüberliegen
und vollständig gegen die Seitenwand des Gehäuses 26 eingezogen sind (vgl. Fig.
r), mit ihrem Ende 6o an der unebenen Stirnseite 67 dies Daumenringes 33 an, weil
sich der in ,der Kammer 37 herrschende. Druck des Ströminittels an ,der Warndung
68 der erwähnten Koliben 32 auswirkt, wobei das Ende 6o der Kolben 32 an
,dien Abschnitten g-h und h-j ,des Daumenringes 33 entlang gleitet. Diesle Abschnitte
des Daumenringes 33 sind so zugeformt, @daß sie nur eine allmähliche Gleitverschiebung
der Kolben 32 in der Trommel 27 zulassen. An den Stellen g und j des Daumenringes
33 kommen die Kolben 3,2: mit ihrer Fläche 69 am Ringstoß 30 dies Gehäuses 26 derart
satt anzuliegen, da.ß sie mit demselben eine Dichtung bilden. Inzwischen sind! die
Kolben, die dtie Stellungen I und IV innehatten, in die Stellungen II bzw. V gelangt,
und ihre Enden haben .die Abschnitte h-i und h-1 bestrichen. Diese Abschnitte liegen
in einer rechtwinklig zur Gehäus,e@ und Trommelachse verlaufenden Ebene, so daß
die Kolben auf ,dieser Strecke ihres Umlaufes keine Längsverschiebung erfahren.
Während ,dersel=ben Zeitspanne endlich rücken die Kolben, die sich in ,dien Stiellungen
II und V befanden, in die Stellungen III und VI vor, in welchen sie vo.llstäinid.iig
gegen -die Seitenwand des Gehäuses eingezogen sind, so d.aß oder Kolbenteil
69, (&r in die Kammer 25 hineinragte, völlig zurückgeschoben isst und
auf diese Weise an (der Trennwand 34 vorbeiziehen kann, ohne an die ier anzustoßen.
Das allmähliche Wiedereinfahren (der Kolben erfolgt unter der Wirkung,der Abschnittei
i-j und 1-g des Daumenringes 33, (die mit den Abschnitten g-la und j-h symmetrisch
sind, und diese Abschnitte sind derart berechnet, das das Einfahren zweier gegenüberliegender
Kolben zu gleicher Zeit unid jeweils mit derselben Geschwindigkeit erfolgt wie das
Ausfah Aren der beiden Kolben, die die Stellungen VI und III verlassen. Auf @diese
Weise bleibt d @eir Rauminhalt der Kammer 2@5 konstant. Auch ruft die Verschiebung
der Kolben keine pulsierende Bewegung im geförderten Strömmittel hervor.
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Wie aus dein Vorausgegangenen ohne weiteres einleuchtet, üben, die
Kolben ihre Nutzwirkung während ihres Hubes zwischen den Stellum-genI und II und
IV unid V aus, intdem sie die zur öffnung 47 eintretenide Flüssigkeit ansaugen und
die von den beiden vorausgegangenen Kolben: angesaugte Flüssigkeit zur Öffnung 48
hinaus verdrängen. Bei diesen Verhältnissen: ist die Förderleistung der Vorrichtung
jederzeit durchaus gleichbleibend. Dasselbe gilt auch von oder Abströmgeschwindigkeit,
sofern dafür gesorgt wird, d.aß die Öffnungen 47 und 48 (denselben Durchlaßqueirschn@itt
wie die Ringkammer 25 erhalten.
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Soll die Vorrichtung als Kraftmaschine arbeiten, dann. braucht nur
die Öffnung 48 an eine Druckmittelquelle angeschlossen zu werden; die Vorrich tung
läiuft (dann in der Gegenrichtung des Pfeiles f an.
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Der axiale Druck, den das in der Kammer 25 enthaltene Strömmittel
auf die Fläche 5.7- des Ringstoßes 29 ausübt, wird durch den Druck des in; der Kammer
37 enthaltenen Strömmittels ausgeglichen. Ouer zur Drehachse ist ,diese Kammer 37
durch die Seitenwand des Gehäuses 26, und. die Seitenwand die- Trommel
2,7 begrenzt. Dies,a beiden Seitenwände biliden somit Entlastungsflächen.
Kommt es in (der Kammer 37 zu einem D,ruokabfall infolge etwaiger Le@ckstellen zwischen
(dem Gehäuse 26 und (der Trommel 2.7, dann verschiebt sich die letztere infolge
,des axialen Schubes ,des, Strömmittels in (der Kammer 25 etwas nach ,der linken
Seite der Fig. 2, so daß die Ringnut 39 dem Loch 43 im Schieber 41 gegenübertritt
und das Druckmittel über dieses Loch und den Kanal 38 in die Kammer 37 strömt, wodurch
die Trommel 27 in ihre ursprüngliche entlastete Stellung zu=rückgeführt wird. Die
Einzelumdreh.ungsleis.turng der Vorrichtung wird auf diese Weise gleichbleibend
erhalten. Zwecks Änderung ,dieser Leistung braucht nur der Schieber 41 verstellt
zu werden, (der eine Stellvorrichtung für die Trommel 217 bildet, deren Verschiebung
in der Achsrichtung in zwangsläufigem Zusammenhang mit der Sc'hieberverstellunig
steht. Wind .das eine oder das. andere Loch 43 ibzw- 44 mit oder Ringnut 39 zur
Deckung gebracht,
dann nimmt der Druck in, der Kammer 37 zu bzw.
ab, was eine entsprechende Verschiebung der Trommel 27 in ihrer Achsrichtung -bewirkt;
die Trommel nimmt alsdann von selbst eine entlastete Stellung (Gleichgewichtsstellung)
ein, in. welcher die Ringnut 39 zwischen den Löchern 43 und 44 zu liegen kommt.
Jegliche Druckschwankung in der Kammer 37 bewirkt dann, nämlich eine Verschiebung
der Trommel 2i7 in der Achsrichtung, so :daß die Ringnut 39 dem einen oder dem anderen
Loch 43 bzw. 44 gegenübertritt; dies hat zur Folge, d'aß der Druck in der Kammer
37 -wieder seinen ursprünglichen Wert annimmt und die Trommel27 auf 'diese Weise
wieder in ihre entlastete Stellung z.urücldeehrt. Die der Trommel 27 in der Achsrichtung
erteilte; Einstellung bestimmt Aden Rauminhalt der Ringkammer 25 und folglich die
je Umdrehung erzielte Leistung der Vorrichtung. Diese Einzelumdrehungsleistung ist
somit letzten Endes durch die dem Schieber 4i erteilte Einstellung bestimmt. Die
in der Kammer 37 enthaltene Flüssigkeit bildet dabei einlen Puffer für die Aufnähme
der axialen Schubkraft, die von, der in die. Ringkammer 25 überströmenden Flüssigkeit
auf die Trommel ausgeübt wind.
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Die Fig. 7 veranschaulicht eine andere Ausführung des Schiebers, 41.
Dieser besitzt mehrere Löcher 43' und q;4.', -die sich in bezug auf die Gleichgewichtslage
der Ringnut 39 .in verschiedenen Ab-ständen befinden, und d eren; lichte
Weite mit diesen Abständen zunimmt. Auf diese Weise kann beiverhältnismäßig großer
Gegenein!aoderverste@llung der Schiebers und der Trommel !die Strömmittelabgabe
durch den Kanal 38 hindurch groß genug sein, um eine rasche Verschiebung der Trommel
in der Geigenrichtung zu bewirken. Außerdem ist auch eine bessere Stabilisierung
der Trommel gewährleistet, denn die Ringnut 3g ivi@rd alsdann, von selbst demjenigen
dier Löcher 43' und 4A' gegenübertreten, dessen Abgabeleistung. den. Leckve'rlusten
entspricht, die die in der Kammer 37 verursachen sollte.
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Der Schieber 41 kann; an jeder --beliebigen Stelle des Gehäuses vorgesehen
sein, wird aber zweckmäßig auf der Saugseite angeordnet.
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Natürlich ist die Erfindung reicht auf die dargestellten oder beschriebenem;
Einzeilheiten der Ausführungsbeispiele beschränkt. So veranschaulicht die Fig. 6
eine Abwandlung der Kolbensteuerung. In dieser Abwandlung trägt (das rückwärtige
Ende 51 jedes Kolbens einen Finger 52, auf den ein Kugellager @5g aufgeschoben ist.
Dieses Kugellager rollt in einer im Gehäuse vorgesehenen Führungsnut 54. Diese ist
als Daamennut ausgebildet und wirkt nacheinander durch jede ihrer Flanken-, um den
Kolben ausfahren und dann wieder eünfahren zu lassen. Bei dieser Ausbildung ist
der Kolbenhub ohne Rücksicht auf die Leistung gleichbleibend, während beim zuvor
beschriebenen System der Kolbenhub in idemsel@ben Sinne wie diie FöDdermenge schwankt,
was also einen. Vorteil darstellt.
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Anstatt wie im vorgeschriebenen Beispiel die ganze Trommel in der
Achsrichtung verschiebbar auszubilden, kann man die Trommel mit einem in der Achsrichtung
verstellbaren Ring ausstatten, dessen eine Seite ,die bewegliche Wandung für die
Abgrenzung der Ringkammer quer zur Längsmittellinie .bildet. Diese -bewegliche Wandung
kann auch von der Stirnseite eines auf der Trommel längs verschiebbaren Ringes gebildet
wenden, wie auch -diese verschiedenen Mittel gemeinsam für die Änderung des Rauminhaltes
der Ringkammer genutzt werden; können.
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Die Verschiebung der Trenncwände in der Achsrichtung der Vorrichtung
kann, .anstatt wie im beschriebenen Beispiel durch Flüssigkeitsdruck, auch durch
Federkraft bewirkt werden.
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Eine weitere Verbesserung der beschriebenen Vorrichtung besteht bei
parallel zu ihrer Umlaufachse verlaufender Kolbenverschiebung darin, diaß die Ausnehmungen
für die Kolben eine im Querschnitt nach außen: zu eingeschnürte Form haben, -wobei
der in der Ausnehmung gelagerte Teil jedes Kolbens selbstverständlich eine entsprechende
Gestalt aufweist. Um die iverksmäßä,ge Bearbeitung zu erleichtern, bildet dieser
Querschnitt zweckmäßig einen etwas über einen Halbkreis. hinausreichenden Kreisbogen.
Auf diese Weise wird jegliche Verstellung der Kolben, in der raidä@alen Richtung
vermieden. Eine ähnliche Ausibilidunb wird zweckmäßig auch für die verschiebbaren
Trennwände, z. B. die Wandungen 34 (Fig. i und 5), gewählt.
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Ferner kann der Stellschieber 41 (Fig. 2) von der Trommel 27 anstatt
vom Gehäuse getragen sein, und der Kanal 38 ist alsdann im Gehäuse vorgesehen. Diese
Ausbildung eignet sich besonders für selbsttätig im. Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit
der Trommel gesteuerte Leistung der P.unipe, wobei die Selbststeuerung, beispielsweise
durch einen an der Trommel und gegebenenfalls in der Trommel angeordneten Fliehkraftregler
erfolgen könnte.
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Falls -die Ausfahrbeivegung der Kolben durch Flüssigkeitsdruck bewirkt
wind (Fall der Fig. i, 2 und 3), dann, ist neben der Flüssigkeits;drucksteuerung
zweckmäßig noch eine mechanische, gegebenenfallszwangsläufige Steuerung, beispielsweise
eine ähnlich wie der Daumenring 33 aus'gebild'ete Daumenscheibe vorgesehen, die
in bezug auf die dasoEinziehen d er' Kolben -bewirkende mechanische Vorrichtung
:derart ausgebilidet ist, daß die Kolben einen gerungen Tothub erhalten. Auf diese
Weise wirkt die mechanische Ausfahrsteuerung der Kolben auf diese Kolben: eigentlich
nur -dann ein, wenn diese letzteren ibeaispielsweise bei plötzlichem Druckabfall
noch nicht auf den F:lüssibkeitsdruck angesprochen haben sollten.
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Eine aderartige Ausbildung läßt sich, beispielsweise dadurch erreichen,,
da.ß der Kolben 32, wie zuvor als Abwandlung ,angegeben und in Fig. 6 dargestellt,
mittels einer Führungsnut odeir Nockenwelle gesteuert wird, wobai lediglich der
am weitesten. an d ie Seitenwand,der Vorrichtung heranreichende Rand dieser Daumennut
-auf, den Kolben einwirken würde. In allen anderen Stellungen, außer
der
der Höchstleistung entsprechenden Stellung, stände alstdann der Kolben mit diesem
Rand der Daumennut nur so: lange in Berührung, als er an den Ringstoß des Gehäuses
heranreicht. Wenn sich Üer Kolben unter ider Einwirkung des Dawmenrinbges 33 von
diesem Ringstoß entfernt, würde er vom besagten Rand der Daumennut abstehen.- Diese
Daumennut bietet nichtsdestoweniger die Gewähr, daß selbst bei. plötzlichem Druckabfall
des, Flüssigkeitspuffers, z. B. .bei Einstellung auf eine höhere Leistung, der Kolben
richtig in seine Ausfahrstellung, id. h. bis an den Ringstoß des Gehä@.u:ses heran
zurückgeführt wird.
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Die Vorrichtung kann noch eine weitere Verbesserung erfahren, die
eine systematische Auswertung jenes Umstandes .bezweckt, !daß die Vorrichtung nur
deshalb eine dem Umlauf:winkel der Trommel verhältnisgl,eiche Dauerleistung hat,
weil im allgemeinen !der durch,dieVerscbiebung jedes Kolbens in seinem Schlitz bestrichene
Rauminhalt im Vergleich mit dem (durch den Umlauf des betreffenden Kolbenis bestrichenen
Rauminhalt gering ist.
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Zu diesem Zweck ist,der Kolben im Gegenteil so bemessen, daß !der
durch seine Verschiebung bestrichene Rauminhalt einen nennenswerten Brucbr teil
des Höchstvolumens der Ringkammer zw i!schen zwei au.feinanderfolgenden Trennwänden
darstellt. Unter diesen Verhältnissen sinkt,diie Leistung !de!r Pumpe auf Iden Nullpunkt
herab, während noch !die Rinigkammer einen nennenswerten Rauminhalt hat, und wird
der letztere auch noch herabgesetzt, dann tritt in der Vorrichtung selbst und in
dem außerhalb derselben liegenden Kreislauf eine Umkehr (der Strömrichtwng ein.
Auf idiese Weise isst die Strömrichtung von der Geisamtleistung der Pumpe abhängig
gemacht und erfährt eine Umkehr, wenn diese Leistung über eine bestimmte Grenze
hinaus zu- oder abnimmt, während die Vorrichtung mit unverändertem Drehsinn, weiterläuft.
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Die Fig. io veranschaulichst einen Kolben 32a, dessen in der Trommel
eingespannter Rücken von verhältnismäßig .großem Querschnitt ist, so -daß bei gänzlich.
eingefahrenem Kolben der Teil seines Lagerschlitzes in ;der Trommel 2!7" den er
alsdann nicht mehr einnimmt, ein, Volumen; v hat, das einen rennenswerten Teil !dis
Volumens der Ringkammer 25a zwischen zwei au:feinanderfolgenden Trennwändendarstellt.
Wird das Volumen: dieses Teiles der Ringkammer 25, gleich v, dann hört die
Abgabeleistung :der Vorrichtung ganz auf, und die Wirkungsweise der letzteren beschränkt
sich auf eine zyklische Umschöpfung,der Flüssigkeit aus der Kammer a5a in die Kolbenlagerräume
und umgekehrt. Bei noch weiterer Herabsetzung des Volumens der Kammer 2.5, tritt
eine Umkehr der Strömrichtung ein. Das Einfahren eines Kolbens bewirkt einen Flüssigkeitszustrom
in die Kammer 25, anstatt einer Verdrängung dier Flüssigkeit, und das Ausfahren
dieses Kolbens, bewirkt a.lsidann nicht einen Saughub, sondern einen Druckbub,.
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Die beschriebenen Ausführungsformen und insbesondere die beschriebenen
Mittel zum Festlegen der beweglichen Trennwände an Ader Trommel bei Vorrichtungen
mit einstellbarer Leistung können noch weitere Abwandlungen erfahren. So kann an
Stelle der zuvor beschriebenen., mit Flüssigkeitsdruck oder Federkraft arbeitenden
Rüc'kführvorrichtung eine mechanische Längsverbindung mit der Trommel zur Anwendung
kommen. Der Vorteil dieserAus:bildung besteht darin, d'aß dieAbdichtung der Trennwäntde
-in der Ringkammer ohne Anpressen dieser Trennwände an die Trommel gewährleistet
und folglich eine die Leistung der Pumpe beeinträchtigende Reibung :beseitigt ist.
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In einer besonderen Ausbildung isst jede bewe.gl:iche Trennwand mit
eurem in eine Ringnut der Trommel eingreifenden Steuerfinger od. dgl. versehen.
Auf !diese Weise ist jede bewegliche Trennwand mit der Trommel in ,der Achsrichtung
kraftschlüssig verbunden und verschiebt -sich mit derselben. In einer anderen Ausführung
kommt jede bewegliche Trennwand mit ihrem Ansatz an; einem kreisförmigen Stoß der
Trommel zum Anschlag.
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Anstatt die Kolben und d!ie Trennwände mit einem in eine Daumennut
des Steuergliedes eingreifenden Vorsprung zu versehen, kann endlich eine umgekehrte
Anordnung getroffen werden., wonach die Kolben und Trennwände eine Auskehlung erhalten,
in welche einte ununterbrochene, am Steuerglied herauisstehende Schrägbahn mit ihrem
Rand eingreift.
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In der Fig. 8 tragen die parallel zu .@r Längsmittel-1.inie der Vorrichtung
verschiebbaren Trennwände, von denen nur eine einzige dargestellt ist, je einen
Finger 70 mit aufgeschobenem Kugellager 7 i, das in einer Ringnut 72 am Umfang
eines Absatzes der Trommel 27" geführt ist. Auf (diese Weise hängen die Trennwände
34a in deir Achsrichtung mit der Trommel 27a zusammen und nehmen an den Verschiebungen
der letzteren teil. Im vorliegenden Fall wird: der Finger 70 vom Ende einer
Schraube 61 gebildet, die zur Befestigung der Daumenscheibe 33 dient, die das Einziehen
der Kolben 32 beim Vorbeibewegen an diesen Trennwänden 34a bewirkt.
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In ,der Abwandlung gemäß Fig. g kommen die Trennwände 341, mit ihrem
Absatz in unmittelbaren Anschlag mit einer kreisförmigen Schulter 73 der Trommel
:27b, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Kugelanschlages, wobei die Kolben
32b in der Weise :betätigt werden, wie es .die Fig. 6 andeutet.