DE89504C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D1/00—General design of stringed musical instruments
- G10D1/04—Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
- G10D1/05—Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
- G10D1/10—Banjos
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Golf Clubs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
(Grafschaft Allegheny, Staat Pennsylvania).
Banjo.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1896 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Banjo und insbesondere eine Einrichtung an demselben,
um das Fell bequem und rasch auswechseln zu können.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 die Draufsicht auf ein solches Banjo und in Fig. 2 der
Längsschnitt dargestellt. Weiter stellt dar: Fig. 3 eine Seitenansicht des äufseren Ringes,
welcher theilweise im Schnitt zu sehen ist, Fig. 4 die Draufsicht auf den wegnehmbaren
oberen Einsatz, Fig. 5 eine Seitenansicht des Einsatzes und Fig. 6 einen Schnitt durch den
Einsatzrand mit dem in demselben angebrachten Reifen aus Holz oder dergl.
Der äufsere Ring A des Instrumentes ist vorzugsweise aus Aluminium oder dessen Legirungen
hergestellt. Derselbe hat im Innern in der Mitte einen Ansatz α und an seiner
Oberkante eine nach innen vorspringende abgeschrägte Lippe al. In dem Ansatz α befinden
sich Löcher für die Schraubenbolzen, mit welchen der wegnehmbare Einsatz an dem Ring befestigt wird.
Der Hals B ist in der gewöhnlichen Weise construirt, geht jedoch nicht durch die Ringwand,
sondern ist mit derselben durch einen Bolzen b verbunden, welcher durch den Ring
geführt ist. Um die Befestigung des Halses an dem Ringe noch mehr zu sichern, ist ein
Kopfbolzen b1 vorgesehen, welcher durch einen Theil des Halses und des Ringes hindurchgeht
und innerhalb des Ringes eine Mutter b'2 besitzt.
Der wegnehmbare obere Einsatz C besteht aus einem Einfassungsreifen c, welcher an seiner
unteren Kante einen ringförmigen, nach aufsen vorspringenden Flantsch c1 und einen Reifen c*
aus Holz' oder ähnlichem Material besitzt, welcher in eine Aushöhlung c2 am oberen
Theile des äufseren Ringes eingelassen ist; ferner aus einer Haut c3, welche über den
Reifen c gespannt ist und mit den gebräuchlichen Reifen ci und c5 und eng anliegenden
Bolzen c6 befestigt ist. Letztere sind an ihrem oberen Ende als Haken ausgebildet, die sich
in Einschnitte c7 an den Spannreifen c5 legen
können. Die mit Schraubengewinden versehenen Enden der Bolzen c6 gehen durch die
in dem Flantsch c1 befindlichen Bolzenlöcher c8
und besitzen Muttern c9, welche fest gegen
den Flantsch drücken. In dem Flantsch c1 befinden sich noch Löcher c10, durch welche
Schraubenbolzen gehen, die den Einsatz C an dem Ansatz a des äufseren Ringes befestigen.
Wenn dieser Einsatz in der beschriebenen Weise an dem Ringe befestigt ist, so befindet
sich die Haut in gleicher Höhe mit der oberen Fläche des Flantsches a1. Der Saitenhalter g
ist an den Flantsch a1 angeschraubt.
Der hölzerne Reifen cx verhütet, dafs die
Haut durch eine unmittelbare Berührung mit dem Metall des Einsatzrandes zerschnitten wird
und verursacht einen helleren und volleren Ton, als wenn die Haut mit dem Metall in
Berührung steht.
Der die Haut tragende Einsatz kann schnell aus dem ä'ufseren Ringe herausgehoben oder
in denselben hineingepafst werden, indem man die wenigen Schrauben, welche ihn an seiner
Stelle halten, entfernt oder einsetzt, ohne hierbei die Saiten zu zerstören.
Ein dieser Erfindung entsprechendes Banjo ist vortheilhaft von fahrenden Spielleuten zu
benutzen, da dieselben verschiedene solcher wegnehmbaren Einsätze mit sich führen können.
Ist das Fell eines Einsatzes unbrauchbar geworden, so bedarf es nur weniger Minuten,
um einen neuen Einsatz einzusetzen, während man bei Banjos bekannter Construction eine
lange Zeit, vielleicht eine Woche nöthig hatte, um ein neues Fell aufzuspannen, da das Instrument
nicht benutzt werden kann, bevor der Einsatz trocken ist und der Spannreifen, welcher sich höher als die Haut befindet, auf
die Höhe derselben niedergedrückt werden kann, so dafs die Saiten ihn nicht treffen. Auch
liegt die Haut bei dem beschriebenen Banjo stets auf gleicher Höhe mit. dem Flantsch al
und ist um so viel besser festgehalten.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dafs alle Bolzen
und sonstigen Befestigungsmittel innerhalb des ä'ufseren Ringes liegen, wodurch dem Banjo
ein hübsches Aussehen verliehen wird. Vorzugsweise werden sowohl der Ring wie der
obere Einsatz und auch der Spannreifen aus Aluminium oder dessen Legirungen hergestellt.
Wenn der Ring in einem Stück aus Aluminium besteht, wird ein viel feinerer und vollerer
Ton hervorgebracht, da der Ring als Glocke wirkt und die Schwingungen, welche ihm durch
die schwingende Haut mitgetheilt werden, verlängert und .vervollkommnet.
Nachdem die Befestigungsschrauben entfernt sind, kann das Banjo in einem sehr kleinen
Räume verpackt werden, da die Länge des Halses nicht dazu kommt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Ein Banjo, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit dem Fell bespannte und die Spannschrauben für dasselbe tragende Ring in einem mit dem Hals verbundenen, den Körper des Instrumentes bildenden Ring leicht herausnehmbar befestigt ist, zu dem Zwecke, das Fell bequem und rasch auswechseln zu können.
Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Banjos, bei welcher die Verbindung des inneren mit dem äufseren Ringe dadurch bewirkt wirkt, dafs der erstere mit einem Flantsch auf einen inneren, rings umlaufenden Vorsprung des letzteren geschraubt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89504C true DE89504C (de) |
Family
ID=361315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89504D Active DE89504C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89504C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4909521A (en) * | 1982-04-26 | 1990-03-20 | The S-P Manufacturing Corporation | Chuck having gripping and locating sensors |
-
0
- DE DENDAT89504D patent/DE89504C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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