DE895033C - Wandler mit drei Schenkeln als Differential-Messwandler - Google Patents

Wandler mit drei Schenkeln als Differential-Messwandler

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DE895033C
DE895033C DESCH2660D DESC002660D DE895033C DE 895033 C DE895033 C DE 895033C DE SCH2660 D DESCH2660 D DE SCH2660D DE SC002660 D DESC002660 D DE SC002660D DE 895033 C DE895033 C DE 895033C
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Wilhelm Schmidts
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Wandler mit drei Sehenkeln als Differential-Meßwandler Die elektrische Meßtechnik bedient sich in vielen Fällen der Meßwandler, sei es, um das Meßinstrument den zu messenden Strömen oder Spannungen anzupassen, sei es, um Summen oder Differenzen von Meßwerten zu bilden oder um das Meßinstrument gegen Hochspannung zu isolieren. Die Verschi,eden'heit der Aufgabenstellungen hat zur Folge, daß eine große Anzahl von Meßwandlerbauarten bekannt sind, die den verschiedenen Verwendungszwecken besonders angepaßt sind. So sind Meßwandler bekannt, die zur genauen Messung kleiner Ströme dienen und mit Vorerregung arbeiten, um die unvermeidlichen Eisenverluste des Wandlers nicht dem Meßkreis aufzubürden. In anderen Fällen werden die Eisenverluste .durch Verwendung hochlegierter Spezialblechsorten, die bekanntlich teuer sind, auf ein erträgliches Maß gesenkt. Weiter sind Wandler bekannt, die zur Messung der Summe oder Differenz verschiedener Meßwerte unterteilte Wicklungen besitzen. Getrennte Primär- und Sekundärwicklungen sind auch bei den Meßwandlern K-kannt, die nur zur Erzeugung eines zum Meßinstrument passenden Übersetzungsverhältnisses oder zur galvanischen Trennung des Meßstrom- und Meßinstrumentenkreises dienen. Weiter ist es bekannt, Wandler mit unterteilten Primär- oder Sekundärflüssen zu bauen, an denen in bestimmten Grenzen für die Bürde eine konstante Spannung entnommen werden kann.
  • Die Erfindung betrifft einen Meßwandler mit drei Schenkeln als Differential-Meßwandler, bei dem erfindungsgemäß dessen Mittelschenkel mit einem Fluß solcher Größenordnung vorerregt wird, die den Mittelschenkel als normalen Strom- oder Spannungswandler zu benutzen gestattet und die Außenschenkel zur Vermeidung von Übersteuerungen oder zur Erzielung größter Permeabilität oder kleinster Eisenverluste gering gesättigt sind, wobei die unterteilten Wicklungen, in denen sich der eigentliche Meßvorgang abspielt, auf den Außenschenkeln differential geschaltet sind. Die Vorerregung des Mittelschenkels liefert dabei gleichzeitig den Meßstrom im Falle aller Widerstandsmessungen, die Richtenergie im Falle aller Quotientenmeßgeräte sowie für besondere Fälle die Energie für verschiedene Steuervorgänge; diese Ströme werden sonst anderen Stromquellen, z. B. einem besonderen Meßwandler, entnommen, der hier eingespart wird. Es sollte bewußt ein Wandler geschaffen werden, der möglichst universal brauchbar ist, mithin. .die Lösung möglichst vieler meßtechnischer Aufgaben gestattet.
  • Aus Bild z ist die Wirkungsweise des Wandlers nach .der Erfindung klar zu ersehen. Der von der Vorerregungsspule w1 im Mittelschenkel erzeugte Fluß 01 gabelt sich in zwei Teile, 03 und «)4, die die Außenschenkel durchfließen. Wird einer der Außenschenkel belastet, indem an eine darauf gewickelte Spule, z. B. w31, ein Widerstand als Verbraucher angeschlossen wird, so wird .der Fluß 03 in dem belasteten Außenschenkel geschwächt. Gleichzeitig wind der Fluß 04 im anderen Außenschenkel verstärkt, da ja die Summe der beiden Teilflüsse 0s und 04 gleich dem Fluß 01 im Mittelschenkel und damit bei unveränderter Erregung konstant ist. Ändert sich die Vorerregung z. Bi. durch Schwankungen der Netzspannung, so bleibt der Quotient der beiden Teilflüsse davon unberührt, ist also,ein Maß für die zu erfassende Größe, beispielsweise den als Bürde angeschlossenen Widerstand.
  • Bild :2 zeigt den erfindungsgemäßen Meßwandle.r als Zwischenglied zwischen einem sogenannten Widerstandsfernsender, der irgendwelche mechanischen Meß- oder Kommandoimpulse in elektrische Widerstandsänderungen umwandelt, und dem Empfänger. Hierbei wird das Übersetzungsverhältnis des Wandlers so eingerichtet, daß das Meßinstrument in bezug auf seinen inneren Widerstand der vorgesehenen Widerstandsänderung .des Fernsenders optimal angepaßt wird. Die vom Netz gespeiste Spule w1 auf dem Mittelschenkel liefert einmal die Vorerregung des Wandlers und deckt damit dessen Eisenverluste, zum anderen ersetzt sie gleichzeitig die Stromquelle, .die sonst in irgendeiner Weise direkt am Fernsender angeschlossen sein müßte. Die Schaltung der Spulen w31 und w41 ist dabei gleichgültig; die Spulen können einmal so geschaltet werden, daß ihre Spannungen gegeneinanderstehen, oder auch so, daß an den Endpunkten des Fernsenders die Summe der beiden Spulenspannungen wirksam wird, wie die gezeichneten Wirkungspfeile andeuten. Die Spulen w32 und w42 dagegen werden so geschaltet, daß ihre Spannungen gegeneinandergerichtet sind; für Mittelstellung der Fernsenderbürste entsteht dann Flußgleichheit in den beiden Außenschenkeln und somit die Differenzspannung Null am Anzeigeinstrument. Wird der Fernsender nach der einen oder anderen Seite verändert, so ist die Differenzspannung im Anzeigeinstrument nach Phase und Amplitude stets ein Maß für die jeweilige Fernsenderstellung.
  • Bild 3 läßt erkennen, .daß der Anschluß des Instruments auch dann möglich ist, wenn die Spulen w32 und w42 gleichsinnig in Reihe geschaltet sind; 'hierbei ist die Einschaltung zweier Widerstände als Spannungsteiler erforderlich, die jedoch. den Vorteil haben, daß man in einfacher Weise den Ausschlag für die Differenzspannung Null auf jeden beliebigen Punkt der Instrumentenskala verlegen .kann, was nach Bild 2 .die Ausführung der Spulen w32 und w42 mit unterschiedlichen Windungszahlen bedingt.
  • Bild 4 veranschaulicht den Anschluß eines Quotientenmessers, z. B. Kreuzspulgerät, an den Wandler nach der Erfindung. Hier liefert der Wandler gleichzeitig. die Richtenergie. des Quotientenmessers, der bekanntlich im Gegensatz zu Drehspul-, Weicheisengeräten usw. kein mechanisches Richtmoment besitzt. Auch hier ist es gleichgültig, wie die Teilspulen auf der Geber- und Empfängerseite jeweils miteinander verbunden sind.
  • In Bild 5 ist der Knotenpunkt der beiden Quotientenmesserspulen erst unter Zwischenschaltung einer Sekundärspule w11 des Wandlers mit dem Knotenpunkt der Spulen w32 und w42 verbunden. Die Sekundärspule sitzt auf .dem Mittelschenkel des Wandlers und liefert eine je nach Windungszahl dieser Spule verschieden große Zusatzspannung, die je nach Phasenlage dazu dienen kann, die Richtenergie des Quotientenmessers zu vergrößern oder zu verkleinern und gleichzeitig den Quotienten des Meßvorgangs zu beeinflussen.
  • Nach Bild 6 können die Ausgangsspulen in die Teilspulen w32, w33, w42 und w43 unterteilt werden, die jeweils .so miteinander verbunden werden, daß sich ihre Teilspannungen aufheben.
  • Gegenüber Bild 4 und 5 besteht also folgender Unterschied: Die Richtenergie des Quotientenmessers wirb jetzt allein von der Sekundärspule w11 geliefert, während der Meßquotient allein von den Ausgangsspulen übertragen wird. Es ist somit eine vollkommene Trennung der Richt- und Ablenkfunktionen der Ausgangsspulen erreicht.
  • In Bild 7 ist im Gegensatz dazu eine Sekundärspule w12 so in die Verbindung zwischen den Knotenpunkt der Eingangsspulen w31, w41 und die Fernsenderbürste geschaltet, daß je nach Größe und Phasenlage der ihr entnommenen Spannung .eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Instrumentenausschlages für eine bestimmte Fernsenderwiderstandsänderung erreicht wird.
  • Bild 8 zeigt als Anwendungsbeispiel .den Meßwandler nach der Erfindung als reinen Stromwandler. In dieser Schaltung erweist sich besonders die Vorerregung von großem Nutzen, die bei richtiger Einstellung und richtiger Bemessung des. ganzen Wandlers ein konstantes Übersetzungsverhältnis des Wandlers über den Meßbereich gewährleistet. Das gleiche gilt für die Verwendung als Spannungswandler. In diesen beiden Fällen kann der Wandler, wie leicht einzusehen ist, mit jedem beliebigen technisch ausführbaren übersetzungsverhältnis hergestellt werden, und es ist auch kein Problem, ihn als Isolierwandler zu dem Zweck auszufifren, etwaige hohe Spannungen im Außenkreis vom eigentlichen Meßkreis fernzuhalten.
  • Werden in Bild 8 die Eingangswicklungen w31, al41 gegeneinandergeschaltet und mit Gleichstrom gespeist, so entsteht in den ebenfalls gegeneinandergeschalteten Ausgangswicklungen w32, w42 ein dem Meßstrom proportionaler Wechselstrom von der doppelten Frequenz der zur Vorerregung benutzten Netzfrequenz; unter Zwischenschaltung eines in .diesem Bild nicht dargestellten phasengesteuerten Gleichrichters wird eine dem zu messenden Gleichstrom oder der Gleichspannung entsprechende Anzeige erzielt.
  • Schaltet man nach Bild g einen zweiten Differentialwandler B derart, daß auch dieser mit Gleichstrom beschickt wird, der einer .Sekundärwicklung über einen Gleichrichter entnommen werden kann, und speist man mit der an .den Ausgangsklemmen des Wandlers B auftretenden Spannung von der doppelten der Netzfrequenz die Erregerspule des phasengesteuerten Gleichrichters G, so zeigt das Drehspulmeßinstrument den in den Spulen w31, zu41 des Wandlers A fließenden Gleichstrom nicht nur nach der Größe, sondern auch nach der Richtung an. Die schon beschriebenen Eigenschaften des Wandlers, @d. h. die Möglichkeit der Strom- oder Spannungsübersetzung, und die Möglichkeit der Isolation zwischen Eingangskreis und Ausgangskreis bleiben hiervon unberührt.
  • Bild io läßt erkennen, daß der neue Wandler nach der Erfindung sich auch ohne weiteres zum Anschluß eines Leistungsmessers einrichten läßt. Die am Verbraucher liegende Spannung dient hier gleichzeitig zur Erzeugung der Vorerregung des Wandlers. Da die Ausgangswicklungen des Wandlers den Impedanzen der Leistungsmesserspulen angepaßt werden können, ist es möglich, sämtliche Leistungsmesser mit einheitlicher Wicklung und einheitlichen Drehmomenten auszuführen. Soll nicht die Wirkleistung, sondern die Blindleistung gemessen werden, so wird der im Spannungspfad des Leistungsmessers gezeichnete Widerstand R durch den Kondensator C ersetzt.
  • Ganz ähnlich ist dieVerwendung des neuen Diffe. rentialwandlers in Verbindung mit einem Leistungsfaktormesser, z. B. nach Bild i i. Das Meßinstrument selbst kann auch hier irgendeine der bekannten Bauarten sein, wobei wiederum die Anpassung normaler Instrumentenspulen an die jeweiligen Netzverhältnisse allein mit Hilfe der Wandlerspulen vorgenommen wird.
  • In Bild 1a ist ein Beispiel eines Frequenzmessers dargestellt, bei dem der Differentialwandler nach der Erfindung mit seinen Eingangsspulen w31, w41 derart geschaltet ist, .daß der eine der beiden Zweige mit einem induktiven und der andere mit einem kapazitiven Widerstand belastet ist. Es kann von Vorteil sein, diese Blindwiderstände für die mittlere anzuzeigende Frequenz auf Resonanz einzustellen. Ein hier nicht gezeichneter Justierstromkreis kann dazu benutzt werden, die Phasenverschiebung zwischen Meßkreis und Instrumentenkreis auf einen optimalen Wert einzurichten. Es sind jedoch noch weitere Schaltungen zur Frequenzmessung unter Benutzung des Erfindungsgedankens möglich.
  • Bild 13 läßt erkennen, daß sich .der Meßwandler nach der Erfindung auch zum Aufbau eines Temperaturmeßgeräts verwenden läßt. Temperaturmeßgeräte sind zwar in vielen Ausführungen bekannt, jedoch gibt es nur wenige Geräte, die zum direkten Anschluß an Wechselstrom geeignet sind. Der vorliegende Wandler ergibt die Möglichkeit, jeden beliebigen Wechselstromquotientenmesser für diese Messung heranzuziehen, erlaubt jedoch ebenso, Weicheisengeräte oder Dreh- oder Kreuzspulgeräte mit Gleichrichter zu verwenden. Die Anpassung wird durch entsprechende Bemessung der Spulen auf den Seitenschenkeln erreicht. Bemerkenswert ist noch, daß der Wandler auch die Anpassung. an jedes beliebige Widerstandsthermometer erlaubt, ganz gleich, ob es einen positiven oder negativen Temperaturkoeffizienten hat und wie hoch sein Widerstandswert ist.
  • In zahlreichen Fällen wird der elektrischen Meßtechnik die Aufgabe gestellt, einen elektrischen oder einen in elektrische Änderung umgewandelten mechanischen Meßwert über größere Entfernungen zu übertragen. Wegen des durch die langen Leitungen bedingten Spannungsabfalls ist es bereits bekannt, solche elektrische Meßwerte am Ort der Entstehung (Geberort) auf ein höheres Potential hinaufzutransformieren, um sie am Ort der Anzeige (Empfängerort) wieder zurückzutransformieren. Soweit es sich um die Meßwertübertragung von einem Fernsender her handelt, war es gebräuchlich, auf jeder Seite der Fernleitung je Fernsenderseite einen Wandler zu benutzen, so daß insgesamt, einschließlich des Netzwandlers, fünf Wandler erforderlich waren. Unter Benutzung des Erfindungsgegenstandes kommt man nunmehr mit nur zwei Wandlern aus, die noch dazu den schon eingangs erwähnten Vorteil der Vorerregung haben, so daß die Eisenverluste der Wandler aus dem Netz gedeckt werden.
  • Diese Anordnung zeigt Bild 1q., mit der gleichzeitig eine Reihe weiterer Vorteile erreichbar ist. Schaltet man die Ausgangswicklungen des Geberwandlers A und die Eingangswicklungen .des Empfängerwandlers B sämtlich gegeneinander, so kommt im Empfängerwandler ein gleichartiger Fluß wie im Geberwandler zustande, d. h. es kann von einer auf dem Mittelschenkel des Empfängerwandlers aufgebrachten Netzspule Netzspannung entnommen werden, um sie zu irgendwelchen Impulsen für Regel- oder Kommandozwecke am Ort des Empfängers zu benutzen. Es ist einzusehen, daß diese Wirkung auch umgekehrt werden kann, d. h. die ganze Meßschaltung kann vom Empfängerort aus gespeist werden, und am Geberort kann die fernübertragene Netzspannung entnommen werden; dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn es sich bei dem Anzeigeinstrument um einen Regler handelt, so daß mit Hilfe der vorn Empfängerort zum Geberort fernübertragenen Netzenergie ein Regelorgan, beispielsweise ein Ventil, gesteuert werden kann. Werden die Ausgangswindungen des Geberwandlers und die Eingangswindungen des Empfängerwandlers jeweils hintereinandergeschaltet, so fließt über die beiden Außenleiter der dreiadrigen Fernleitung im wesentlichen derjenige ,Strom, der zur Vorerregung des Empfängerwandlers erforderlich ist. Der von Verstellungen des als Beispiel gezeichneten Fernsenders herrührende Meßstrom fließt im Mittelleiter der Fernleitung als Ausgleichsstrom; wegen seiner geringen Größe ist es möglich, die Erde als Rückleiter zu benutzen und die mittlere Fernleitungsader zu ersparen. Auch hier ist die Übertragung von Netzenergie möglich, nur wird diese nicht vom Mittelschenkel des einen Wandlers, sondern von den Außenleitern .der Fernleitung an den Klemmen K abgenommen, wobei wieder die Umkehrung möglich ist, so daß die ganze Anordnung von diesen Klemmen am Geber-oder Empfängerort oder einem beliebigen Punkt der Fernleitung aus gespeist wird. Die Schaltung enthält die Möglichkeit, noch einen weiteren Steuerimpuls zu übertragen: Wenn z. B. der Empfänger mit einem einstellbaren Kontakt für einen kritischen Anzeigewert eingerichtet wird und dieser Kontakt eine der beiden Ausgangsspulen des Empfängerwandlers 'kurzschließt, entsteht in den Zusatzwicklungen des Geberwandlers w33, w43 bei Gegeneinanderschaltung eine Spannung, die ein Relais auslösen kann. Dieses Relais erhält dann zweckmäßig zwei Funktionen zugeteilt, nämlich einmal, durch Kuizschluß der eigenen Erregerspule den Kurzschluß des Empfängerkontaktes aufzugeben, und zum anderen, einen weiteren Arbeitskontakt zu schließen, der beispielsweise zu der schon erwähnten Ventilstellung mit Hilfe der über die Fernleitungen übertragenen zusätzlichen Netzenergie den Impuls gibt. Naturgemäß können die hier aufgeführten Möglichkeiten auch in anderer Weise und zu anderen Zwecken nutzbringend angewandt werden. Die drei - Fernleitungen bzw. zwei und Erde können zusätzlich in bekannter Weise als Fernsprechleitungen und zur Übertragung hochfrequenter'Signale verwendet werden, um den'Ausnutzungsgrad zu erhöhen.
  • Das ebenfalls in der Meßtechnik häufig wiederkehrende Problem der Summen- und Differenzbildung läßt sich mit dem neuen Wandler nach der , Erfindung in gleicher Weise einwandfrei lösen.
  • Bild 15 zeigt wiederum an dem Beispiel einer Fernsendermessung, .daß der Wandler die Anpassung an alle .gegebenen Verhältnisse erlaubt. Bei Summenmessung ist dafür zu- sorgen, daß die Fernsender bei Veränderung im gleichen Sinne gleichlaufende Flußänderungen in den Außenschenkeln des Wandlers erzeugen. Bei Differenzmessung müssen .die Flußänderungen entgegengesetzt verlaufen. Durch Zuordnung geeigneter Windungszahlen zu jedem Fernsender :kann trotz Benutzung einer Einheitsbauart für die Fernsender jedem Meßwert die ihm zukommende Einflußgröße gegeben werden. Die Summen- und Differenzbildung ist selbstverständlich nicht auf zwei Summanden beschränkt. Durch zusätzliche Widerstände in den Außenleitern der Fernsender kann deren Einflüßcharakteristik auf die verschiedensten Wünsche abgestimmt weiden, und die Anwendung von Hilfsspannungen, wie sie unter Bild 5 beschrieben ist, läßt auch im Falle von Summen- und Differenzmessung eine weitere Möglichkeit zur Anpassung an .die gestellte Aufgabe offen.
  • Behandelten die bisherbeschriebenenGestaltungsbeispiele in der Hauptsache die allgemeinen Fälle aus der elektrischen Meßtechnik, so soll in den weiteren Darstellungen gezeigt werden, wie vorteilhaft der neue Differentialwandler nach der Erfindung Schaltungen zur Messung der elektrischen Leitfähigkeit von Flüssigkeiten aufzubauen gestattet, bei dem die besondere Schwierigkeit darin liegt, die Anzeige des Empfängers unabhängig von den Schwankungen der elektrischen Leitfähigkeit zu machen, die von Temperaturschwankungen des Meßgutes herrühren.
  • Bild 16 veranschaulicht den Differentialwandler als temperaturberichtigte Meßstromquelle.
  • Bild 17 stellt eine Anordnung für den gleichen Zweck dar, nur sind die Elektroden nicht in Reihe mit dem Meßgerät, sondern in die Verbindung der Knotenpunkte des Temperaturberichtigungskreises geschaltet. Es ist hierbei gleichgültig, ob die Spulen w31 und w41 gegeneinander- oder hintereinandergeschaltet sind.
  • Bild 18 stellt den Sonderfall dar, daß der innere Widerstand des Meßinstruments seine Reihenschaltung mit den Elektroden erlaubt, wobei die Ausgangsspulen des Wandlers w32 und w42 fortfallen und eine besonders einfache Anordnung entsteht.
  • Ein großer Teil der auf ihre Leitfähigkeit zu untersuchenden Flüssigkeiten liegt erfahrungsgemäß in einem Konzentrationsbereich, bei dem die einfache Anpassung eines Empfängers wie in den Beispielen nach Bild 16 bis 18 nicht möglich ist. In diesen Fällen wurde häufig ein besonderer Meßwandler verwendet, ' der zwischen die Elektroden des Meßwertgebers und die eigentliche Meßschaltung gelegt wurde; äußerlich unterschieden sich diese Meßwandler in nichts von normalen' Stromwandlern, und sie wurden in -der Regel ohne Vorerregung angewandt, d. h. ihr Übersetzungsverhältnis'war wegen der Eisenverluste des Wandlers nicht über den interessierenden Bereich konstant. Verzerrungen der Skala waren die unliebsame Folge. Der Meßwandler nach der Erfindung erlaubt nun neben seinen sonstigen Vorteilen, die im vorliegenden Falle nicht nur in der Anpassung ,des Empfängers, sondern mehr noch in der Anpassung an den Temperaturausgleichskreis liegen, auch noch die zusätzliche Verwendung als Meßstromwä.ndlermit Vorerregung, d. h. mit konstantem Übersetzungsverhältnis.
  • Seine Spulenunterteilung und Schaltung zeigt Bild i9. Die Spulen für die Temperaturausgleichsdifferentiälschaltung sind hier in die Wicklungen w31, w41 und w32, w42 unterteilt, die paarweise gleich groß und gegeneinandergeschaltet sind. Da diesen Spulen nunmehr keime Treibspannung entnommen werden kann, wird diese der Sekundärspule w12 entnommen. Inkeihe mit derTemperaturausgleichsdifferentialschaltung liegen nun die zusätzlichen Meßspulen w33, w43; sie bilden mit den Spulen w34, w44, an denen der Meßwertgeber angeschlossen ist, den Meßstromwandler für die Elektroden, dessen Übersetzungsverhältnis aus dem Windungszahlverhältnis w33 -I- w43: w34 -h w44 resultiert. Hierdurch wird nicht nur der früher benutzte besondere Meßwandler erspart, sondern es werden auch dessen Nachteile vermieden.
  • In einigen Fällen, bei denen aus 'besonderen Gründen ein Schaltungsaufbau nach Bild r9 nicht möglich ist, muß dennoch zu getrenntemMeßstromwandler gegriffen werden, der unter Benutzung des Erfindungsgedankens beispielsweise nach Bild 2o angewandt wird. Hier arbeitet der Wandler A als temperaturberichtigte Meßstromquelle, und seiner Ausgangswicklung wird somit eine Spannung U = f (t) entnommen, die im Wandler B eine temperaturabhängige Vorerregung bewirkt. Eingangs- und Ausgangswicklungen des Wandlers B sind hier, da sie nur je eine einzige Funktion innehaben, leicht den gegebenen Verhältnissen anzupassen. Bild 2o ist gleichzeitig ein allgemeines Beispiel dafür, daß es zweckmäßig sein kann, mit gesteuerter Vorerregung zu arbeiten.
  • Für die bisher beschriebenen Gestaltungsbeispiele besteht der Differentialwandler nach der Erfindung zweckmäßig aus einem Blechpaket, das nach Bild 2r aufzubauen ist. Durch die hier als Beispiel gezeigte Bemessung der Eisenquerschnitte wird erreicht, daß in den beiden Außenschenkeln nur ein Bruchteil der Liniendichte herrscht, die im Mittelschenkel wirksam ist. Hierdurch ist eine Übersteuerung der Außenschenkel vermieden und die Möglichkeit gegeben, in den Außenschenkeln eine Liniendichte einzustellen, bei der größte Permeabilität oder kleinste Eisenverluste auftreten, wenn dies wÜnschenswert erscheint.
  • Zahlreiche Aufgaben der elektrischen Meßtechnik verlangen eine Anzeige des Empfängers, die unbeeinflußt von Schwankungen der Netzspannung ist. In den Fällen, in denen die Verwendung eines spannungsunabhängigen Quotientenmessers nicht möglich ist, muß durch andere Mittel erreicht werden, daß das Meßergebnis die Spannungsschwankungen nicht enthält. Außer Eisenwasserstofflampen und sonstigen Regelgeräten sind auch Netzwandler bekanntgeworden, die eine in gewissen Grenzen für die Bürde konstante Netzspannung abgeben und in der Regel mit einem übersättigten und einem solchen Schenkel arbeiten, der einen Luftspalt enthält.
  • Der Differentialwandler nach der Erfindung läßt sich nun in relativ einfacher Weise auch noch für den Zweck herrichten, ein von Spannungsschwankungen unbeeinflußtes Meßergebnis zu liefern, wenn sein Blechpaket nach Bild 22 aufgebaut wird. Es sind hier zwei übereinanderliegende Mittelschenkel vorhanden, die beide nacheinander vom Netzstrom erregt werden, jedoch in der Weise, daß die entstehenden Flüsse 01 und 02 verschieden groß und gegeneinandergerichtet sind. Dabei wird in diesen beiden Schenkeln mit sehr verschiedenen Liniendichten, d. h. auf verschiedenen Krümmungen, der Magnetisierungskurve gearbeitet und der Effekt erzielt, daß in der Gleichung 01-02 = 03 + 04 die rechts stehende Summe konstant bleibt, d. n. jede Zunahme von 01 durch die Zunahme von 152 unwirksam ,gemacht wird.
  • Einen solchen-Wandler in der Anwendung gemäß Bild 2 (Übertragung eines Fernsenderwertes auf ein einfaches Anzeigeinstrument) sieht man in Bild 23. w1 und w2 sind hier und in den folgenden Bildern die .den Flüssen 01 und 02 entsprechenden Netzwicklungen. Die Anzeige des beispielsweise verwendeten Drehspulempfängers, der über einen hier nicht gezeichneten phasengesteuerten Gleichrichter an die Ausgangsspulen des Wandlers angeschlossen ist, ist nunmehr unabhängig von Schwankungen der Netzspannung.
  • Bild 2q. veranschaulicht eine Möglichkeit, mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes ein Gerät zur Messung eines .kurzen Spannungsausschnittes aufzubauen, wie es z. B. zur Kontrolle des Sollwertes einer Generatorspannungbenötigt wird, wenn diese auf wenige Prozent genau eingehalten werden muß. Bei Verwendung normaler Spannungsmesser ist dann wegen des großen Skalenbereichds die Ablesegenauigkeit im Bereich der allein interessierenden Sollspannung zu gering. Läßt man den Primärstrom des Wandlers eine Spule auf einem Außenschenkel durchlaufen und kompensiert man,die hierdurch entstehende Unsymmetrie des Wandlers durch eine hier nur angedeutete Maßnahme auf dem anderen Außenschenkel, so ergibt das Anzeigeinstrument einen großen Ausschlag für relativ geringe Änderungen der Netzspannung.
  • Die hier dargestellten Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hilfsmittel, wie Gleichrichter, Justierwiderstände usw., sind meist der besseren Übersichtlichkeit wegen nicht gezeichnet worden, können aber oft mit Vorteil zusätzlich verwendet werden. Die beschriebenen Maßnahmen können einzeln oder in Kombination angewandt sein, ohne am Erfindungsgedanken etwas zu ändern.

Claims (21)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Wandler mit drei Schenkeln als Differential-Meßwandler, gekennzeichnet durch Vorerregung des Mittelschenkels mit einem Fluß solcher Größenordnung, die den Mittelschenkel als normalen Strom- oder Spannungswandler zu benutzen gestattet, und durch geringe Sättigung in den Außenschenkeln zur Vermeidung von Übersteuerungen oder zur Erzielung größter Permeabilität oder kleinster Eisenverluste, wobei die unterteilten Wicklungen, in denen sich der eigentliche Meßvorgang abspielt, auf den Außenschenkeln ,differential geschaltet sind.
  2. 2. Meßwandler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Vorerregung des Mittelschenkels mit einer variablen, beispielsweise von einem Meßvorgang gesteuerten Spannung.
  3. 3. Meßwandler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Unterteilung des Mittelschenkels und durch derartige Bemessung der Windungszahlen auf den Mittelschenkelspulen, daß die Differenz der Flüsse in den beiden Mittelschenkeln, die gleich der Summe der Flüsse in den beiden Außenschenkeln ist, bei Schwankungen der Erregungsspannung konstant bleibt. q..
  4. Meßwandler nach aden Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch unterteilte Spulenwicklungen.
  5. 5. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis q., gekennzeichnet durch die Entnahme von Hilfsspannungen-von einer Spule des Mittelschenkels und deren wahlweise Zu- oder Gegenschaltung in den Ein- oder Ausgangskreis.
  6. 6. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch windungs- und schaltungsmäßige Anpassung der Ausgangswicklungen an den Empfänger.
  7. 7. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch windungs-und schaltungsmäßige Anpassung der Eingangswicklungen an den Meßwertgeber bzw. den Meßstrom oder die Meß spanilung. B.
  8. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 7 zur Verwendung als Strom- oder Spannungswandler für Gleichstrom, gekennzeichnet durch die Benutzung der zweiten Oberwelle des zur Vorerregung verwendeten Wechselstromes als Ausgangsmeßwert. g.
  9. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 8 zur Verwendung .als Strom- oder Spannungswandler für Gleichstrom, gekennzeichnet durch die Verwendung eines phasengesteuertenGleichrichters im Ausgangsreis, der von einem zweiten Meßwandler nach ,derErfindung mit der zweiten Oberwelle des zur Vorerregung benutzten Wechselstromes gesteuert wird. io.
  10. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 7 zur Übertragung von Meßwerten über große Entfernungen, gekennzeichnet durch die Verwendung je eines erfindungsgemäßen Wandlers am Geber- und Empfängerort, wobei in bekannter Weise auf den Fernleitungen eine höhere Spannung zur Verminderung des Spannungsabfalls benutzt wird. i i.
  11. Meßwandler nach- den Ansprüchen i bis ; und io zur Übertragung von Meßwerten über große Entfernungen unter Verwendung je eines Wandlers am Geber- und Empfängerort, gekennzeichnet- durch wahlweise Einspeisung am Geber- oder Empfängerort und durch Entnahme von elektrischer Energie an dem jeweils nicht zur Einspeisung benutzten Wandler.
  12. 12. Meßwändler nach den Ansprüchen i bis 7 und io und 1 i zur Übertragung von Meßwerten über große Entfernungen unter Verwendung je eines Wandlers am Geber- und Empfängerort, gekennzeichnet durch, Ausrüstung des- Empfängers mit einem Höchst- oder Niedrigstkontakt, der eine der Ausgangswicklungen des Empfängerwandlers kurzschließt und damit ein an zwei auf den Außenschenkeln des Geberwandlers aufgebrachten Zusatzspulen angeschlossenes Relais betätigt, welches einmal den beschriebenen Impuls wieder aufhebt und zum anderen einen Steuer- oder Regelvorgang einleitet, ein Signal gibt oder ähnliche Wirkungen auslöst.
  13. 13. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 12 zur Summen- oder Differenzmessung verschiedener Meßwerte, wobei in an sich bekannter Weise den einzelnen Meßwerten bestimmte Amperewindungszahlen zugeordnet werden, gekennzeichnet durch Verteilung der jeweiligen Amperewindungen auf die beiden Außenschenkel. 1q..
  14. Meßwandler nach den Ansprüchen i und 2, q. bis 7 und ro bis 13 zur Leistungs- oder Leistungsfaktormessung, gekennzeichnet durch Anpassung und Anschluß eines normalen Wirkleistungs-, Blindleistungs- oder Leistungsfaktormessers °in an sich bekannter Weise, wobei die Spannung des Meßstromkreises auf- die Mittelschenkelspule gegeben wird, während der Meßstrom die Eingangswicklungen des Wandlers durchfließt.
  15. 15. Meßwandler nach den Ansprüchen i und 2, q. bis 7 und io bis 13 zur Fre4uenzmessung, gekennzeichnet durchAnschluß eines oder mehrerer frequenzabhängiger Widerstände, vorzugsweise eines Resonanzkreises an sich bekannter Bauart, an die Eingangsspulen des Wandlers, wobei Induktivität und Kapazität zweckmäßig einen Differentialkreis bilden.
  16. 16. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 7 und io bis 13 zur Temperaturmessung, gekennzeichnet durch den Anschluß eines Wi.derstandsthermometers 'und eines Festwiderstandes oder zweier Widerstandsthermometer verschieden großer Koeffizienten oder zweier Widerstandsthermometer, von denen eines einen positiven, das .andere einen negativen Koeffizienten hat, in Differentialschaltung an ,die Eingangsspulen. .
  17. 17. Meßwan.dler nach den Ansprüchen i bis 7 und io bis 13 zur Leitfähigkeitsmessung, gekennzeichnet durch Benutzung der Eingangsspulen zürAusbildung derDifferentialschaltung, in der der Ausgleich der Temperaturfehler vorgenommen wird.
  18. 18. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 7, io bis 13 und 17 zur Leitfähigkeitsmessung, gekennzeichnet durch wahlweise Einschaltung der Elektroden des Meßwertgebers in den (Eingangs- oder Ausgangskreis. ig.
  19. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 7, 10 bis 13 und 17 und 18 zur Leitfähigkeitsmessung, gekennzeichnet durch Einschaltung des Meßwertgebers und des Empfängers in die Diagonale der Temperaturausgleichsdifferentialschaltung, wobei ein besonderer Ausgangskreis fortfällt. 2o.
  20. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis ; . io bis 13 und 17 und 18 zur Leitfähigkeitsmessung, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier weiterer Wicklungspaare auf den Ausgangsschenkeln als MeBwertwandler mit einem Übersetzungsverhältnis, das die Anpassung an ausgefallene LeitfähigkeitsmeBbereiche erlaubt.
  21. 21. Meßwandler nach den Ansprüchen i bis 7. io bis 13 zur Messung eines Spannungsausschnittes (Spannungsbereich mit stark unterdrücktem Anfangsbereich), gekennzeichnet durch Hintereinanderschaltung einer Eingangsspule mit den Spulen des nach Ansprucll 3 unterteilten Mittelschenkels.
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DESCH2660D DE895033C (de) 1944-05-16 1944-05-16 Wandler mit drei Schenkeln als Differential-Messwandler

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