DE894983C - Verlaengerungsbohrgestaenge fuer Gesteins-Drehbohrmaschinen - Google Patents

Verlaengerungsbohrgestaenge fuer Gesteins-Drehbohrmaschinen

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DE894983C
DE894983C DES26345A DES0026345A DE894983C DE 894983 C DE894983 C DE 894983C DE S26345 A DES26345 A DE S26345A DE S0026345 A DES0026345 A DE S0026345A DE 894983 C DE894983 C DE 894983C
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DE
Germany
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drill rod
connecting pin
drill
recess
knob
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Expired
Application number
DES26345A
Other languages
English (en)
Inventor
Karlheinz Dipl-Ing Bretthauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/04Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like
    • E21B17/046Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like with ribs, pins, or jaws, and complementary grooves or the like, e.g. bayonet catches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verlängerungsbohrgestänge für Gesteins-Drehbohrmaschinen Zusatz zum Patent 886,283 Das Patent 886:283 befaßt sich mit der Erhöhung der Festigkeit von Verlängerungsbohrgestängen für Gesteins-Dreh@bohrm@aschinen und mit der gleichzeitigen Verringerung der Beanspruchungen durch den Bohrmehltransport mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine Verkleinerung des Bohrer- bzw. Bohrlochdurchmessers zum Zwecke einer Verringerung der Antriebsleistung und des spezifischen Sprengstoffverbrauchs zu schaffen. Zur Erhöhung :der Gestängefestigkeit dient ein axialer, von Torsionsbeanspruchungen befreiter Verbindungszapfen, der in einer Bohrstange drehbar gehalten ist und in der damit gekuppelten Bohrstange mit einer Nase eine Schulter hintergreift. Das Drehmoment und der Bohrdruck werden getrennt von diesem Verbindungszapfen zwischen den Bohrstangen unmittelbar durch eine besondere Mitnebrnerverbindung übertragen, indem die Bohrstangenenden einander übergreifende Mitnehmervorsprünge aufweisen. Die Hauptbeanspruchung des Bohrgestänges liegt somit mehr am Umfang. Deshalb ist zur Erhöhung seiner Festigkeit, insbesondere an den Kupplungsstellen, das Bohrstangenprofil am Umfang besonders verstärkt und zu dieisem Zweck mindestens ,die das Bohrmehl fördernde Vorderkante schaufelartig vorgezogen. Dadurch tritt außer einer Erleichterung des Bohrmehltransportes gleichzeitig auch eine Verbreiterung der an der Bohrlochwandung gleitenden Kanten ein, so daß der Kaliberverschleiß weitgehend herabgesetzt ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Abwandlung bzw. Verbesserung des Verlängerurngsbohrgestänges nach dem Hauptpatent. Sie benutzt an den Kupplungsstellen ebenfalls einen drehbar in einer von zwei miteinander gekuppelten Bohrstangen eine Schulter hintergreifenden Verbindungszapfen sowie eine von diesem getrennte, durch die Bohrstangenenden unmittelbar bewirkte Mitnehmerverbindung und besteht im wesentlichen darin, d;aß der Verbindungszapfen eine knaufartige Verdickung aufweist, mit der er in eine ihm angep.aßte Ausnehmung im benachbarten Bohrstangenende eingreift, und daß gleichzeitig die Stirnseiten der Bohrstangenenden mindestens teilweise mit keilartig wirkenden Anstiegsflächen aufeinanderliegen. Durch diese Ausbildung ,der Verbindung entstehen zwei Schultern, welche den Verbindungszapfen beiderseits hintergreifen, eine erhöhte Festigkeit bieten und eine symmetrische Kraftverteilung bewirken. Bei einer Verdrehung der Bohrsfiangen in der Bohrrichtung werden idie miteinander gekuppelten Bohrstangen durch die Keilwirkung .der an ihren Stirnseiten vorhandenen Anstiegsflächen auseinandergedrängt und dadurch die Zapfenverbindung unter gleichzeitiger Selbstzentrierung angezogen und versteift. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der neuen Stangenverbindung bestecht in der leichten Herstellbarkeit der einzelnen Teile derselben und in der einfachen I-I.andlhabung des Gestänges beim Zusammensetzen und Auseinandernehmen. Der Verbindungszapfen kann ein einfacher Rotationskörper sein. Er kann mit einer der zu verbindenden Bohrstangen starr verbunden und deshalb in einen einfachen Stirneinschnitt der Bohrstange eingeschweißt werden. Die der Knaufform des Verbindungsoapfens angepaßte Ausnehmung in der anderen Bohrstange läßt sich ebenfalls durch einen Ausschnitt aus dem Bonrstangenprofil mit einfachen Werkzeugen herstellen. Während bei der Nasenzapfenverbindung nach dem Hauptpatent zum Zusammensetzen und Auseinandernehmen des Bohrgestänges jeweils eine Knickung der beiden zu kuppelnden Stangen gegeneinander in einer bestimmten Richtung erforderlich ist, läßt :sich der knaufart.ige Verbindungszapfen nach der vorliegenden Erfindung auf einfachste Weise seitlich in die ihn au'fne'hmende Ausnehmung des anderen Bohrstangenen@des einführen. -Ebenso wie beim Patent 886:283 ist es vorteilhaft, das Bohrsbangenprofil am Umfang zu verstärken, da dieser Teil am meisten beansprucht wird. Dadurch werden gleichzeitig die aufein.anderliegenden Bohrstangen-Stirnflächen vergrößert und dadurch die Übertragungsfähigkeit für den Andruck und die Knickfestigkeit der Verbindung erhöht. Für einen guten Bohrmehltransport ist es des weiteren vorteilhaft, -dabei den Profilquerschnitt so zu gestalten, daß die- das Bohrmehl transportierende Vorderwand mindestens am äußeren Rand mit der Bohrlochwand einen annähernd rechten Winkel einschließt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus ider folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsheispiels. Es zeigt Fig.,i- eine Seitenansicht einer Gestängekupplung in auseinandergenommenem Zustand, Fig. 2 eine Stirnansicht des linken Bohrstangenendes, Fig. 3 eine Stirnansicht des rechten Bohrstang enendes, Fig. 4 eine Drawfsicht auf die Gestängekupplung nach Fig. i, Fis. 5 bis 7 einige Formen für den Knauf am Verbindungszapfen in Ansicht und zum Teil im Schnitt.
  • In den Fig. i bis 4 sind die Enden zweier miteinander zu einem Bohrgestänge zu verbindender Bohrstangen mit 23 und 24 bezeichnet. Im Bohrstangenende 24 isst ein axialer Verbindungszapfen 25 befestigt, dessen freies Ende eine kniaufförmige Versdickung 26 aufweist, welche, wie dargestellt, die Form einer Kugel haben kann. Das andere Bohrstangenende 23 enthält einen der Form des Zapfens 25, 26 entsprechenden Anisschnitt 27, so daß der Knauf 26 seitlich in diese Ausnehmungen 27 eingeführt werden kann. Die im gekuppelten Zustand aufeinanderliegenden Stirnflächen 28, 29 der Bohrstange 24 einerseits und 30,31 der Bohrstange 2z3 andererseits sind so geneigt, daß sie bei einer Verdrehung der beiden Bohrstangen 23,24 in der durch die eingezeichneten Pfeile angedeuteten Bohrrichtung Anstiegsflächen darstellen. welche :die beiden Bohrstangen 23, 24 keilartig auseinanderdrängen. Es sind also die beiden Stirnflächen 28,:29 der im Uhrzeigersinn treibend angenommenen Bohrstange 24 in der Drehrichtung gesehen nach vorn geneigt. Die zugeordneten Stirnflächen 30,31 haben dementsprechend umgekehrte Neigung. Durch diese Ausbildung der Stirnflächen wird eine besonders einfach herzustellende und zu lösende starre bzw. knickfeste Verbindunggeschafen, welche sich nach dem Einsetzen des Knaufes 26 in den Ausschnitt 27 und nach entsprechender Verdrehung der beiden Bohrstangen außeridem selbsttätig zentriert.
  • Zur Erhöhung der Festigkeit des Gestänges an dem am meisten beanspruchten äußeren Rand des Profils und zur Vergrößerung der Stirnflächen 28 bis 31 im Sinn einer Erhöhung der Knickfestigkeit ist das Gestängeprofil gegen den Rand zu nach beiden Seiten verstärkt. Vorteilhaft wird die Profilform so gewählt, daß zum Zweck einer Erleichterung des Bohrmehltransportes die fördernde Vorderwand 32, 32' mindestens am äußeren Rand mit der Bohrlochwandung 33 einen annähernd rechten Winkel einschließt. Die rückwärtigen Wandungen des Bohrstangenprofils können, wie dargestellt, etwa parallel verlaufen. Es ist aber gegebenenfalls auch ebensogut eine spiegelbildliche Ausbildung des Profilquerschnittes möglich, ähnlich wie es beim Hauptpatent der Fall ist. Der mit dem Knauf 26 versehene Verbindungszapfen 25 ist, wie bereits erwähnt, mit der Bohrstange 24 starr verbunden. Dies kann an sich auf jede geeignete Weise geschehen. Gegebenenfalls kann er auch in die Bohrstange 24 eingeschraubt sein, zu welchem Zweck diese eine zentrale Verdickung aufweisen müßte. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, den Verbindungszapfen in einen einfachen rechteckigen Ausschnitt an der Stirnseite der Stange 2q. einzuschweißen, wie dies in den Fig. i und 3 bei 34 angedeutet ist.
  • Anstatt dem Knauf 26 am Verbindungszapfen 25 eine Kugelform zu geben, wie dies in den Fig. i und 3 dargestellt ist, kann auch eine andere Knaufform Anwendung finden. Beispielsweise können Knaufformen nach den Fig.5 bis 7 in Betracht kommen. Der wirksame, auf Zug beanspruchte Teil 35 des Knaufs hat in Fig.5 die Gestalt eines stumpfen Kegels. In Fig. 6 ist die wirksame Fläche 36 eben, und in Fig. 7 ist sie hinterschnitten und mit 37 bezeichnet. Die Oberseite des Knaufs kann beliebige Gestalt haben; sie braucht nur nach reinen Festigkeitsgesichtspunkten geformt zu sein. Es ist selbstverständlich, daß der Ausschnitt 27 in der Bohrstange 23 der gewählten Knaufform angepaßt werden muß.
  • Ferner ist es nicht in jedem Fall erforderlich, daß sich die Anstiegsflächen über die gesamten Stirnseiten des Bohrstangenprofils als geschlossene ebene Flächen erstrecken. Die Stirnseiten können gegebenenfalls auch nur teilweise mit ansteigenden Flächen versehen sein; sie können außerdem nach Art von Anschlägen mit Vorsprüngen versehen sein, ähnlich wie es beim Patent 886 283 der Fall ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verlängerungsbohrgestänge für Gesteins-Drehbohrmaschinen mit einem drehbaren, in einer von zwei gekuppelten Bohrstangen eine Schulter hintergreifenden Verbindungszapfen und mit einer davon getrennten, durch die Bohrstangenenden bewirkten Mitnehmerverbindung nach Patent 886:283, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungszapfen eine knaufartige Verdickung aufweist, mit der er in eine ihm angepaßte Ausnehmung im benachbarten Bohrstangenende eingreift, und daß die Stirnseiten der Bohrstangenenden mindestens teilweise mit keilartig wirkenden Anstiegsflächen aufeinanderliegen.
  2. 2. .Bohrgestänge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungszapfen in einem Bohrstangenende starr befestigt ist.
  3. 3. Bohrgestänge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungszapfen in einem axialen Einschnitt des Bohrstangenendes festgeschweißt ist. q..
  4. Bohrgestänge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verbindungszapfen aufnehmende Ausnehmung aus dem Bohrstangenende ausgeschnitten ist, so daß der Verbindungszapfen in -die Ausnehmung seitlich einführbar ist.
  5. 5. Bohrgestänge nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Umfang verstärkten Profilquerschnitt solcher Formgebung, daß die das Bohrmehl transportierende Vorderwand mindestens am äußeren Rand mit der Bohrlochwand einen annähernd rechten Winkel einschließt.
DES26345A 1951-12-16 1951-12-16 Verlaengerungsbohrgestaenge fuer Gesteins-Drehbohrmaschinen Expired DE894983C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008122416A3 (de) * 2007-04-05 2009-01-22 Tracto Technik Gestängekupplung mit opferelement

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2008122416A3 (de) * 2007-04-05 2009-01-22 Tracto Technik Gestängekupplung mit opferelement
JP2010523908A (ja) * 2007-04-05 2010-07-15 トラクト−テヒニーク ゲゼルシャフト ミット ベシュレンクテル ハフツング ウント コンパニー コマンディートゲゼルシャフト 犠牲要素を有するロッド継手
US8944189B2 (en) 2007-04-05 2015-02-03 Tracto-Technik Gmbh & Co. Kg Rod coupling having a sacrificial element

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