DE89490C - - Google Patents

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DE89490C
DE89490C DENDAT89490D DE89490DA DE89490C DE 89490 C DE89490 C DE 89490C DE NDAT89490 D DENDAT89490 D DE NDAT89490D DE 89490D A DE89490D A DE 89490DA DE 89490 C DE89490 C DE 89490C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/04Flat screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Reinigungsmaschine besteht aus den Stuhlungspaaren α mit daran befestigten vier Lagern b\ welche zur Aufnahme der zwei Förderwalzen C C1 dienen, deren eine ausrückbar angetrieben ist. Diese sind am Umfange mit zackenförmigen Erhebungen d versehen (Fig. 7), welche zwischen die Stäbe e des rostförmig zusammengesetzten biegsamen Siebes f eingreifen und auf diese Weise das Sieb f fortbewegen.
Das Sieb f wird durch einen Kasten g mit Längsstäben h gezogen, dessen Querwände ν nur bis zum Sieb reichen und daselbst mit Filzstreifen t (Fig. 4 und 5) abgedichtet sind, während die Längswände w seitlich über den Siebrand vorstehen . und an den vier Kastenecken Scharniere u tragen.
Damit das Sieb sich nicht in die Höhe werfe, ist oberhalb desselben ein Rahmen i derart angeordnet, dafs er zwischen die über das Sieb vorstehenden Längswände pafst und mittels Scharnierschrauben k mehr oder weniger dem Sieb genähert werden kann. Unter dem Sieb im Boden des Kastens g sind auf- und. abgehende Saugplatten χ angeordnet, so dafs der auf das Sieb gelangende Stoff nach unten abgesaugt wird und über die Ueberlauflippe / weiterfliefst.
Die nicht in die Schlitze eindringenden Knoten werden durch die beim Austritt des Siebes aus dem oben erwähnten Rahmen i befindliche Walze m aufgenommen und durch den Schaber y entfernt. Walze m kann sich vertical heben und ist mit Filz, Gummi u. s. w. überzogen. Seitlich der Knotenwalze m ist das Stoffwasser dadurch am Austritt gehindert, dafs Filzstreifen η (Fig. 4 und 5) gegen die Stirnseite der Walze m gedrückt werden. Die Querstäbe e des Rostsiebes f haben den in Fig. 7 dargestellten Querschnitt. Die Schlitzwandungen sind durch hartgewalzte bezw. geprefste, gehärtete und polirte Seitenflächen je zweier neben einander liegenden Querstäbe gebildet. Infolge der Härte und Glätte der Schlitzwandungen widerstehen diese den zerstörenden Einflüssen länger als die der gefrästen und geschnittenen Platten; auch können sich an ihnen nicht so leicht Stofffasern ansetzen und so die Schlitze verstopfen.
Die Schlitze können nach Fig. 8 auf dreierlei Weise gebildet werden:
Die gehärteten Wandungen gehen auf die ganze Länge der Stäbe durch (I);
die Schlitze bestehen nur zwischen den Führungsbändern \ (II);
III ist eine Zusammenstellung von I und II.
Die nach der Stoffauflaufseite flachen Stäbe e sind nach unten abgerundet, so dafs, wenn sie auf die Bänder % aufgenietet sind, eine möglichst kleine Verbindungsstelle besteht. Die Biegsamkeit des Stabes ist hierdurch eine möglichst grofse. Die Führungsbänder \ sind aus Stahl, Messing, Gummi u. s. w. und sind deren Enden scharnierartig mit einander verbunden. Auf dem Rückgang des Siebes von Walze c nach Walze c1 (Fig. 1) sind entsprechende Reinigungsvorrichtungen vorgesehen, welche hier um so wirksamer sind, weil infolge der eigenthümlichen Construction des Siebes, durch das Durchhängen desselben die Schlitze sich unten
erweitern und dadurch die Knoten leichter entfernt werden können.
Das Sieb kann durch zwei oder mehrere Kästen gezogen werden (Fig. 9), und wiederholen sich dann die Abdichtungsvorrichtungen in entsprechender Anzahl.
Die oben beschriebene Maschine kann auch mit stillstehendem Sieb arbeiten, welch letzteres in diesem Fall behufs Reinigung zeitweilig um eine bestimmte Strecke durch die Transportwalzen vorgeschoben werden mufs.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Reinigungsmaschine für Papierstoff u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs ein endloses Sortirsieb (f) mittels zweier angetriebener Transportwalzen (cc1) durch einen vorn und hinten abgedichteten Kasten (g) gezogen wird, während eine auf dem Sieb mit oder ohne Belastung liegende, mit seitlichen Abdichtungen, (n) versehene vertical hebbare Walze (m) das Sieb bei seinem Austritt aus dem Kasten abdichtet, die Knoten mit in die. Höhe nimmt und sie an einen Schaber (y) abgiebt.
    Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Reinigungsmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer Kästen hinter einander, durch welche ein endloses Sieb gezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT89490D Active DE89490C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747614C (de) * 1939-09-17 1944-10-06 Luise Katharina Huber Geb Plat Verfahren und Einrichtung zum Entfernen von Verunreinigungen aus zerfasertem Altpapier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747614C (de) * 1939-09-17 1944-10-06 Luise Katharina Huber Geb Plat Verfahren und Einrichtung zum Entfernen von Verunreinigungen aus zerfasertem Altpapier

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