DE894491C - Zum Antrieb langsam laufender Maschinen, insbesondere Haushalts-maschinen, dienendes, als Hypozykloidengetriebe ausgebildetes Untersetzungsgetriebe - Google Patents
Zum Antrieb langsam laufender Maschinen, insbesondere Haushalts-maschinen, dienendes, als Hypozykloidengetriebe ausgebildetes UntersetzungsgetriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
- F16H13/06—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members with members having orbital motion
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Description
- Zum Antrieb langsam laufender Maschinen, insbesondere Haushaltsmaschinen, dienendes, als Hypozykloidengetriebe ausgebildetes Untersetzungsgetriebe Zum Antrieb langsam laufender Arbeitsmaschinen, insbesondere von Haushaltsmaschinen, durch schnell laufende Elektromotoren sind Untersetzungsgetriebe erforderlich, die ein großes Übersetzungsverhältnis aufweisen. Gewöhnlich hat man daher zu diesem Zweck Doppeluntersetzungsgetriebe verwenden müssen, die aber kostspielig sind und meist auch nicht hinreichend geräuschlos laufen.. Es ist nun vorgeschlagen worden, für den angegebenen Zweck ein Differentialgetriebe zu benutzen, das als Hypozykloidengetriebe ausgebildet ist und bei dem auf der antreibenden Welle ein vorzugsweise als Reibrad ausgebildetes Rad drehbar gelagert ist und auf der Innenwandung eines zylindrischen Gehäuses abgewälzt wird. Die langsame Drehbewegung, die nun einen Punkt des sich abwälzenlen Rades in Gestalt einer Hypozykloidenkurve beschreibt, kann zum Antrieb der langsamen Abtriebswelle verwendet werden. Es isst hierzu jedoch eine Verbindung zwischen dem sich abwälzenden Rad und der Abtriebswellei erforderlich, welche das Drehmoment in einwandfreier Weise und ohne Kraftverlust überträgt. Im folgenden wird eine Ausbildung des; Untersetzungsgetriebes gezeigt, das mit einer solchen Kupplung ausgestattet ist.
- Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck das, sich abwälzende Rad mit der angetriebenen Welle durch in radialer, aber nicht in tangentialer Richtung nachgiebige Glieder. verbunden. Hierdurch wird erreicht, daß das Drehmoment des sich abwälzenden Rades, ohne: Kraftverlust und irgendwelchen toten Gang usw. sicher auf die Abtriebswelle des Getriebes übertragen wird. Man kann daher mit einem in solcher Weise ausgebildeten Untersetzungsgetriebe in einer übelrsetzungsstufe die mehrere tausend Umdrehungen betragende Dreh -zahl des Antriebsmotors auf die niedrigere Drehzahl der Arbeitsmaschine,- die, etwa in der Größen-Ordnung von 5o bis Zoo Umdrehungen in der Minute liegt, herabsetzen. -Besonders vorteilhaft ist es gemäß der Erfindung, das auf der Innenwand des zylindrischen Gehäuses abgewälzte Rad (Planetenrad) durch Blattfedern, die etwa parallel zur Achse der. Antriebswelle angebracht sind, mit der angetriebenen Welle zu verbinden. Dadurch wird erreicht, daß jeder Punkt des sich abwälzenden Rades sich in der durch Abwälzbewegung aufgezwungenen Hypozyklo@idenkurve bewegen kann, daß aber andererseits das hierdurch erzielte Drehmoment sicher ohne periodische Schwankungen völlig winkeltreu auf die, Abtriebs-welle übertragen wird.-Eine solche Übertragung hat nicht nur einen guten Wirkungsgrad, sondern arbeitet auch praktisch geräuschlos.
- Ferner ist es zweckmäßig, die Kupplung zwischen dem sich abwälzenden Rad und der Abtriebswelle des. Getriebes kreuzgelenkartig auszubilden. Dadurch wird insbesondere der Vorteil erreicht, daß die Abtriebswelle nicht genau gleichachsig zu der Antriebswelle gelagert zu sein braucht, sondern daß gegebenenfalls auch die beiden Wellen in einem Winkel zueinander stehen können.
- In den Fig. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines , gemäß der Erfindung ausgebildeten Untersetzungsgetriebes im Auf-, Seiten- und Grundriß dargestellt. i ist die antreibende Welle des Untersetzungsgetriebes, die von einem schnell laufenden Elektromotor od. dgl. angetrieben wird. 2 ist die Abtriebswe 11e, die zum Antrieb einer langsam laufenden Maschine, z. B. eines Küchenmotors, einer Pumpe, eines Heimbüglers, eines Elektrokarrens od. dgl., dient. Die Welle i ist in einem aus einer Grundplatte und einem zylindrischen Seitenmantel. bestehenden topfförmigen Gehäuse 3, die Welle 2 dagegen in dem Deckel q. dieses Gehäuses gelagert. Auf einem auf der Welle i befestigten Exzenter 5 ist ein Reibrad 6 drehbar gelagert, das an seinem Außenumfang mit einem Gummibelag 7 versehen ist und bei der Drehung der Welle i auf - der zylindrischen Innenwandung des Gehäuses 3 abgerollt wird. Der Gummibelag 7 sorgt dabei für eine hinreichende Reiibung. Jeder Punkt des Reibrades 6 beschreibt beim Abrollen des Reibrades eine Hypozykloidenkurve, die in ihrer Gesamtheit betrachtet kreisförmig geschlossen ist und gleichachsig zu der Achse der Welle i liegt. Das Reibrad Eist nun mit der Abtrie#bswelle 2 durch eine kreuzgelenkartige Kupplung verbunden, die aus dem ringförmigen Teil 8 besteht, der einerseits durch vier radiale Blattfedern 9 mit dem Reibrad 6 und andererseits durch vier ebensolche, parallel zur Welle i angeordnete Blattfedern io mit den Enden eines auf der Abtriebswelle 2 sitzenden, z. B. kreuzartigen Querträgers i i verbunden sind. Die Blattfedern io sind nun zwar -in radialer Richtung nachgiebig, so daß die langsame! Drehbewegung des Reibrades 6 trotz der hierbei erfolgenden radialenSchwingungenohnej"Schwierigkeiten und geräuschlos auf die Abtriebswelle, 2 übertragen wird; eine Drehung des Reibrades 6 gegenüber der Abtriebswelle 2 kann aber hierbei nicht stattfinden, da die Blattfedern nur eine radiale, aber nicht eine tangentiale Bewegung beider Teile gegeneinander gestatten.
- Um eine gute Wärmeabführung aus dem topfförmigen Gehäuse 3 zu erzielen, ist dieses auf der Außenfläche mit einer Anzahl Kühlrippen 12 veirsehen. Gegebenenfalls können auch andere Kühlvorrichtungen, z. B. ein Gebläse, zur besseren Wärmeabführung vorgesehen sein. Aus dem gleiichen Grund ist ferner der elastische, Beilag 7 des Reibrades 6 durch Längsriefen 13 unterteilt, die dafür sorgen, daß die'elastische Auflage nicht zu stark erwärmt wird. Ein solches Getriebe kann auch ohne weiteres als Übersetzungsgetriebe laufen. Es muß dann beim Ausführungsbeispiel die Welle 2 von dem Elektromotor od. dgl. angetrieben werden, und es läuft nun die Welle i mit einer dem Übersetzungsverhältn1s des Getriebes entsprechendem hohen Drehzahl.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zum Antrieb langsam laufender Maschinen, insbesondere Haushaltsmaschinen, dienendes, als Hypozykloidengetriebe ausgebildetes Unter-bzw. Übersetzungsgetriebe, bei dem ein auf einen Exzenter der schnell- laufenden Antriebswelle, gelagertes, vorzugsweise als Reibrad ausgebildetes Rad auf der Innenwand eines zur Antriebswelle, gleichachsig angeordneiten zylindrischen Gehäuses abgewälzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das sich abwälzende Rad mit der angetriebenen Welle durch in radialer, aber nicht in tangentialer Richtung nachgiebige Glieder verbunden isst.
- 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Innenwand des zylindrischen Gehäuses abgewälzte Rad (Planetenrad) durch Blattfedern, die, etwa parallel zur Achse der Antriebswelle angebracht sind, mit der angetriebenen Welle verbunden ist.
- 3. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung kreuzgelenkartig ausgebildet ist. q.. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das. topfförmige Gehäuse, mit einer Abkühlungsvorrichtung, z. B. Kühlrippen, versehen ist. 5. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Belag des angetriebenen Reibrades zwecks. besserer Wärmeabführung z. B. durch Längs- oder Querriefen unterteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES8245D DE894491C (de) | 1939-10-08 | 1939-10-08 | Zum Antrieb langsam laufender Maschinen, insbesondere Haushalts-maschinen, dienendes, als Hypozykloidengetriebe ausgebildetes Untersetzungsgetriebe |
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| DE894491C true DE894491C (de) | 1953-10-26 |
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ID=7472731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES8245D Expired DE894491C (de) | 1939-10-08 | 1939-10-08 | Zum Antrieb langsam laufender Maschinen, insbesondere Haushalts-maschinen, dienendes, als Hypozykloidengetriebe ausgebildetes Untersetzungsgetriebe |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE894491C (de) |
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1939
- 1939-10-08 DE DES8245D patent/DE894491C/de not_active Expired
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