DE894354C - Vorrichtung zum Schutz gegen Abstuerzen - Google Patents

Vorrichtung zum Schutz gegen Abstuerzen

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DE894354C
DE894354C DET3331D DET0003331D DE894354C DE 894354 C DE894354 C DE 894354C DE T3331 D DET3331 D DE T3331D DE T0003331 D DET0003331 D DE T0003331D DE 894354 C DE894354 C DE 894354C
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DE
Germany
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winch drum
drum
cable
winch
brake
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Expired
Application number
DET3331D
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English (en)
Inventor
Joseph Trouin
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/0093Fall arrest reel devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schutz gegen Abstürzen Die Erfindung beizieht sich auf eine Schutzvorrichtung gegen die Gefahr des Abstürzens, z. B. für Bauarbeiter, Feuerwehrleutre, Alpinisten usw.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht in der Hauptsache aus einer an geeigneter Steillee festzulegenden Winde, an deren Kabel sich der Benutzer befestigt, und zwar ist diese Winde derart ausgeführt, daß die Aufwicklung des Kabels für gewöhnlich durch eine Spiralfeder erfolgt und daß bei plötzlichem Anziehen des Kabels im Falle eines Sturzes eine Bremstrommeil zur Wirkung kommt, die das Abrollen des Kabels hemmt und gegebenenfalls allmählich zum Stillstrand bringt.
  • Die Zeichnung erläutert zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Fig. I zeigt den Grundriß eines Geräts zum Aufhalten des Sturzes, Fig. 2 eine Seitenansicht der Bremsvorrichtung dieses Geräts und Fig.3 eine Ansicht der Betätigungsglieder hierfür; Fig. q. zeigt den Grundriß eines Geräts anderer Ausführung und Fig.5 eine Ansicht von Einzelheitern der zugehörigen Bremsvorrichtung.
  • Das Gerät nach Fig. i bis 3 enthält eine Windeutrommel i, in deren Umfangsrille sich das Kabel 2 aufwickelt. Das Kabel läuft durch die Führung 3 eines kegelartigem Halters q., der an dem aus zwei Teilen bestehenden kugelförmigen Gehäuse 5 der Vorrichtung befestigt ist. Die Windentrommel i sitzt fest auf einer Achsei 6, die mit zwei Kugellagern 7, 8 lose drehbar an den Querträgern 9, io des Rahmens i i gelagert ist. An dem Rahmen i i sind die beiden Kappen des, Gehäuses. 5 verschraubt.
  • An dem einen Ende der Achse 6 greift das inneres. Ende einer Spiralfeder 12 an, die mit dem äußeren Ende an dem Rahmen i i befestigt ist und bei nachlassender Seilspannung das Kabel selbsttätig-aufwickelt. An der Nabe der Windentrommel i befinden sich zwei Nockenscheiben 13 und 14. Die Nockenscheibe 13 ist etwa quadratisch begrenzt und wirkt mit einer Rolle 15 zusammen, diel einen Sperrhaken 16 steuert. Dieser Sperrhaken ist an einer Achse 17 drehbar, die an dem Bremsgehäuse ig sitzt. Der Sperrhaken 16 ist, in Achsrichtung des Zapfens 17 gegenüber der Rolle 15 versetzt, so daß, er mit der zweiten Nockenscheibe 14 zusammenarbeiten kann, die an ihrem Umfang mit zahnartigen Einschnitten versehen ist. Der Sperrhaken 16 wird für gewöhnlich von einer Zugfeder 18 zurückgezogen und außer Eingriff gehalten. Die Feder 18 ist an dem drehbar gelagerten Bremsgehäuse ig befestigt. Bei langsamer Drehung der Windentrommel i bleibt der Sperrhaken 16 außer Eingriff mit der Nockenscheibe 14. Wird die Windentrommel i von dem Kabel 2 jedoch mit größerer Geschwindigkeit gedreht, so wird die Rolle 15 von den Nocken 13 etwas weiter nach außen geschleudert, und die Sperrklinke 16 kommt mit der Nockenscheibe 14 in Eingriff.
  • Das Bremsgehäuse ig ist an einer Nabe io' des Querträgers io gelagert und ist an seiner dem Querträger io zugekehrtem Stirnfläche mit einer Spiralnut 2o versehen. Im Innern des Brems gehäuse,s ig befinden sich zwei Bremsbacken 21 und 22, die bei 23 an dem Querträger io schwingbar gelagert sind. An dem Querträger io sitzt ferner auf dem gegenüberliegenden Ende ein dreshbar gelagerter Spreizstift 24, der mit einem Spreiznocken 25 zwischen den freien Enden der Bremsbacken 21 und 22 liegt, die durch eines Feder zusammengehalten und gegen den Spreiznocken 25 gedrückt werden. An dem Spreizstift z4 ist außen ein Hebel 27 befestigt, dessen Kopf an einer Bogenführung 28 gleitet und einen Führungsstift 29 enthält, der in die Spiralnut 2o eingreifen kann. Der Führungsstift 29 steht unter Wirkung einer Druckfeder 3o, die ihn mit der Spiralnut 2o außer Eingriff zu bringen sucht. Der Führungssfiift 29 stützt sich mit seinem äußeren Endei an einem Druckerhebel 31 ab, der bei 32 drehbar gelagert ist und von einem Hebel 33. niedergedrückt wird, dessen Drehpunkt bei 34 liegt. Der Hebel 3,3 besitzt eine Schlitzführung 35, in der sich ein Stellzapfen 36 führt. Unter Wirkung einer Blattfeder 37 wird der Führungsstift 29 beständig ,in die Spiralnut 2o des Bremsgehäuses gedrückt.
  • Die Teile arbeiten fölgendermaßen zusammen: Wird das Kabe12 plötzlich bei einem Sturz sehr schnell angezogen, so kommen diel Nockenscheiben 13, 14 zusammen mit der Seiltrommel in sehr raschen Umlauf. Dabei wird der Sperrhaken 16 ausgelöst und mit der Nockenscheibe 14 zum Eingriff gebracht. Von diesem Augenblick ab ist das Bremsgehäuse ig durch den Sperrhaken 16 mit der Windentrommel i gekuppelt, so daß es mit der gleichen Geschwindigkeit umläuft. Da der Führungsstift 29 mit der Spiralnut 2o im Eingriff ist, wird der Hebel 27 beim Umlaufen des Bremsgehäuses radial bewegt, wobei er an der Bogenführung 28 gleitet. Diese Bewegung des Hebels 27 wird durch den Spreizstift 24 auf den Spreiznocken 26 übertragen, der nun die, Bremsböcken fortschreitend auseinandertreibt 'und mit wachsendem Druck an der Innenfläche der Bremstrommel ig zur Anlage bringt. Hierdurch wird dies Windentrommel i gebremst, gegebenenfalls bis zum Stillstand.
  • Das Gehäuse der Winde ist mit einer Öse 38 versehen, mit der es in- geeigneter Weise an einem sicheren Halt befestigt werden kann. In einer Führung g' .des Gehäuses ist ein Stellschlüssel 2ö untergebracht, dessen öse auf den in geeigneter Weise nach außen ragenden Vierkantkopf des Spreizstiftes 24 paßt. Will man nun das nach einem Sturz abgebremste Kabel langsam weiterlaufen lassen, damit der daran hängende Benutzer langsam zur Erde kommt, so dreht man den Spreizstift mit dem Stellschlüssel, bis die Bremse ausreichend gelüftet ist. Mit dem ,in geeigneter Weise gelagerten Stellzapfen 36 kann man das Ende des Hebels-33 niederdrücken und den Führungsstift 29 mit der Nut 2o außer Eingriff bringen, damit das Kabel unter Beibehaltung der Bremsung beliebig weit abrollen kann. Auf die gleiche Weise führt man die Teile auch in die Ausgangslage zurück.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 4 und 5 ist die Bremseinrichtung in anderer Weise ausgeführt. Die Windentrommel i arbeitet hier über eine Frenlaufkupplung 38 mit einem Zahnrad 39 zusammen, das nur beim Abwickeln des Kabels mitgenommen wird, beim Aufrollen des Kabels aber lose bleibt. Das Zahnrad 39 treibt über Zahnräder 40, 41, 42 einen Halter 43, der im Innern einer Brernstrommel liegt und drei Arme 44 besitzt. An den freien Enden dieser Arme 44 sind Bremsbackens 45 bei 48 schwingbar gelagert. Die Bremsbacken 45 sind an ihren freien Enden mit einem Gewicht46 versehen und stehen unter Wirkung einer Zugfeder 47. Dies Federn 47 sind in ihrer Spannung so eingerichtet, daß die Bremsbacken 45 an der Bremstrommel unter Wirkung -der Zentrifugalkraft der Gewichte zur Anlage kommen, sobald die Drehgeschwindigkeit des Halters 43. ein bestimmtes: Maß überschreitet. Dass Kabel wird unter Wirkung der Rückführfedern 5o, 5i selbsttätig aufgewickelt. Eine Feder 53 dämpft den Stoß der Endmuffe des Kabels beim Aufwickeln ab.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Schutz gegen Abstürzen, bestehend aus einer ortsfest anzubringenden Seilwinde, deren Kabel zum Anseilen dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Windentrommel (i) mit einer Rückführfeider (12 bzw. 5o, 51) zum selbsttätigen Aufwickeln des Kabels und mit einer Bremsvorrichtung (r9 bis 22 bzw. 43 bis 46) zusammenarbeitet, die bei Überschreitung einer vorherbestimmten Abwicklungsgeschwindigkeit der Windentrommel zur Auslösung kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig neben der Windentrommel (r) eine Bremstrommel (r9) gelagert ist, die durch eine bei hoher Drehgeschwindigkeit der Windentrommel (z) einfallende Kupplung (r3 bis 16) mit: der Windentrommel (r) zusammenwirkt und auf ihrer der Windentrommel abgekehrten Stirnfläche eine Spiralnut (2o) trägt, die den Spreizhebel (25, 27) für die Bewegung der Bremsbacken (2i, 22) steuert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß an der Achse (52) der Windantrommel unter Zwischenschaltung einer Freilaufkupplung (38) ein Zahnrad (39) und ein davon angetriebener Bremskörperträger (43, 44, 45), dessen Bremsschuhe (45) unter Wirkung der Zentrifugalkraft an der Bremsfläche zur Anlage kommen, gelagert sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch z, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführfeder (i2 bzw. 50, 51) auf der einen Seite, die Bremsvorrichtung (r9 bis 22 bzw. 43 bis 45) auf der anderen Seite der in Gestalt eines schmalen Rades ausgeführten Windentrommel (z) gelagert und die Teile in "einem kugelförmigen, mit einer Befestigungsöse (38) versehenen Gehäuse (5) untergebracht sind.
DET3331D 1938-04-02 1939-04-02 Vorrichtung zum Schutz gegen Abstuerzen Expired DE894354C (de)

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DET3331D Expired DE894354C (de) 1938-04-02 1939-04-02 Vorrichtung zum Schutz gegen Abstuerzen

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