DE893877C - Ringventil - Google Patents

Ringventil

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Publication number
DE893877C
DE893877C DEH9900A DEH0009900A DE893877C DE 893877 C DE893877 C DE 893877C DE H9900 A DEH9900 A DE H9900A DE H0009900 A DEH0009900 A DE H0009900A DE 893877 C DE893877 C DE 893877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
spring
valve
catcher
organ
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH9900A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Th Kehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoerbiger and Co
Original Assignee
Hoerbiger and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoerbiger and Co filed Critical Hoerbiger and Co
Application granted granted Critical
Publication of DE893877C publication Critical patent/DE893877C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings
    • F16K15/12Springs for ring valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Ringventil Bei selbsttätigen Ringventilen für Verdichter ist es vielfach üblich, sogenannte Ringfedern, zum Niederdrücken des Ventilringes bzw. der Ventilplatte auf ihren Sitz zu verwenden. Eine solche Ringfeder hat etwa die Gestalt -eines Ganges einer Schraubenfeder mit sehr flachem, rechteckigem Querschnitt. Diese Form kommt so zustande, daß ein. Federblechring mit einem schmalen radialen Schlitz versehen und, entsprechend aus der Ebene gebogen wird. Außerdem ist die Ringfeder an einem Rande des Schlitzes mit einer in der Ringfläche liegenden Nase versehen, mit der sie in eine entsprechende Ausnehmung des Ventilkörpers eingehängt und somit an, einer Verdrehung verhindert wird. Eine zylindrische Führung am äußeren oder inneren Ringrand verhindert ein Umkippen der Feder. Diese Ringfedern sind! koaxial zum Ringventil angeordnet. Die Verwendung einer einzigen solchen Ringfeder scheidet aus, da diese, auch wenn sie sich infolge des Spieles in der zylindrischen Führung schiefstellt, doch immer stark einseitig auf den Ventilring bzw. die Ventilplatte drückt. !Eine bessere Auflage wird durch eine Verwendung zweier Ringfedern, wobei die zweite Ringfeder um 18o° in der Srhraubrichtung gegen die erste versetzt auf diese aufgelegt wird, erzielt. Bei dieser Anordnung ist es vermieden,' daß eine Ringfeder zwischen den Schlitzrändern-der anderen zu liegen kommt. Durch :geringes Schiefstellen der beiden Ringfedern: wird erreicht, daß das Fedtrpaket sowohl auf dem Ventilring als auch dem Fängerorgan an je zwei gegenüberliegenden Stellen zum Anliegen kommt. Die Federbelastung des Ventilringes bzw. der Platte jedoch wird an, den. gegenr überliegenden Stellen verschieden sein. Beim Übereinanderschichten von mehr als zwei solchen Federn ändert sich an den Auflageverhältnissen nichts, da ja immer nur je eine Ringfeder mit der Ventilplatte bzw. mit dem Fängerorgan in Berührung ist. Diese zweipunktige und außerdem durch ungleiche Andrückkräfte ausgezeichnete Aufläge der Ventilplatte auf dem Federpaket bedeutet aber einen, Mangel dieser beschriebenen Anordnung, da sich hierdurch die Ventilplatte nicht parallel zu sich selbst bewegt und mit dem Rand auf Ventilsitz bzw. Fänger aufschlägt. Ist das Ventil so gebaut, daß auch eine Strömung nach dem Inneren des Ringes erfolgt, so verlegen dlie Sicherungsnasen den freien Durchströmquerschnitt.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Ringventil, dessen Ventilring bzw. Ventilplatte von zwei oder mehr Ringfedern, die sich am Fängerorgan abstützen, gegen den Ventitsitz gedrückt wird. Diese Ringfedern, von- denen eine die Grundform eines flachen Ringes mit einer sektorförmigen Ausnehmung hat und die auf einem bestimmten Teil des , Umfanges -eben belassen, auf dem übrigen Umfang schraubenartig aufgebogen ist, sind' nach der Art von zwei- und mehrgängigen Schrauben angeordr net. Der eben belassene Teil der Ringfeder liegt auf dem Fängerorgan auf, die Ansatzstelle der Aufbiegung ist so gewählt, daß dort, wo die nächste Ringfeder beginnt, die vorhergehende gerade noch auf deren Endkante aufliegt. Es hält also jede Ringfeder das Ende der vorhergehenden nieder, das Ende der ersten wird- von der letzten niedergehalten:. Es entsteht so ein System von sich gegenseitig abstützenden Federn, deren aufgebogene Enden in gleichenAbständen in völlig gleichartiger Weise gegen die Ventilplatte drücken. Würde die eben zusammengedrückte Ringfeder eine volle Kreisringfläche erfüllen, so würden bei ganz zusammengedrücktem Federsystem am Fänger sowie am Ventilring keilförmige Ringräume entstehen, die Höhe des zusammengedrückten Systems wäre .nun die Dicke einer Ringfeder größer als der Anzahl der Ringfedern entspräche.
  • Erfindungsgemäß erhält jede Ringfeder einen kreisringsektorförmigen Ausschnitt. Die freien Enden jedes .einzelnen Ringes sind nun -imstande, das zwischen ihnen liegende Federpaket S-förmig zu verbiregen. Diese zusätzliche Deformation bewirkt ein starkes Ansteigen der Federkraft am Ende des Ventilhubes, was eine gute Dämpfung des Öffnungsschlages zur Folge hat.
  • Weiter kann jede, Ringfeder erfindungsgemäß an einem Ende an der- radialen Kante mit einer rechtwinkelig gebogenen Nase versehen sein, die in eine Ausnehmung in. der Auflagefläche des Fängerorganrs eingreift und so -eine Verdrehung der Feder um die Ventilachse verhindert. -In der Zeichnung sind ein Einbaubeispiel von zwei Ringfedern in einem Saugventil, ein einzelner Federring, ein perspektivisches Bild des Zusammenbaues fdes Federsystems und ein geöffnetes Ventil mit zusammengedrücktem Federpaket dargestellt.
  • Es zeigt Abb. i ein Ringventil mit zwei in zwei Schraubengängen angeordneten Ringfedern. Es bedeutet i den, Sitzkörper, 2 die Ventilplatte, 3 das Fängerorgan mit einer zylindrischen Innenführung 4,der Ringfedern 5. Die Federn sind im ersten Teil, wie aus Abb.2 zu ersehen ist, eben, im weiteren so gebogen, daß sie das Ende der nächsten Feder niederhält und dann einen Teil einer ringförmigen Schraubenfeder bildet, der dann auf die Ventilplatte 2 drückt. Der Anfang des ebenen Teiles kann mit einer abgebogenen Nase 6 versehen sein, der in eine Ausnehmun'g 7 des Fängerorgans 3 greift und so das Weiterwandern der Ringfedern auf der Anlagefläche verhindert.
  • Abb. 3 zeigt ein perspektivisches Bild eines Federpaketes mit drei Ringfedern 5, aus dem die gegenseitige Abstützung der einzelnen Ringfeder, z. B. an der Stelle 8, zu ersehen ist.
  • Abb.4 zeigt ein geöffnetes Ringventil mit zusammengedrücktem Federpaket. Es .sind io und i i die Enden ein und desselben Federringes, zwischen denen die übrigen Federn im letzten Teil des Hubes S-förmig deformiert werden und, so am Ende des Verntilplattenhubes eine gewünschte hohe Federkraft ergeben. Durch richtige Bemessung des kreisringsektorartigen Ausschnittes zwischen io und i i kann-,die richtige Federendkraft festgelegt werden.
  • Aus Abb. 5 ist der kreisringsektorförmige Ausschnitt aus der Ringfeder 5 zwischen. den Federenden io und ii zu ersehen.-Der Vorteil der Erfindung besteht darin, @daß die einzelnen Federn des Ringfedersystems mit gleichen Kräften gegen, das Abschlußorgan drücken und daß besonders bei Systemen von. drei und mehr Ringfedern eine stabile Führung des Abschlußorgans gewährleistet ist. Durch die kreisringsektorförmi.gen Ausschnitte der Ringfedern, verbunden mit dem der Erfindung eigenen Zusammenbau des Federsystems, wird eine gute Dämpfung des Öffnungsschlages erreicht. Die besondere Ausbildung der Drehsicherungsnase6 nach Abb. 2 g°-währleistet eine ungestörte Durchströmung des inneren Ringraumes. Die Erfindung kann auch sinngemäß bei Ventilen mit mehreren konzentrischen nicht. zusammenhängenden Ventilringen und auch bei solchen mit geschlitzten kreisförmigen Ventilplatten angewendet werden, indem man mehrere Federsysteme mit verschiedenenDurchmessern konzentrisch einbaut.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ringventil mit zwei oder mehr aus radial geschlitzten Federblechringen bestehenden und in Umfangsrichtung in gleichen Abständen versetzten Federorganen, wobei jede solche Ringfeder indem Ventilkörper eingehängt und lediglich gegen Verdrehung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet; daß jede Ringfeder auf einem bestimmten. Kreisringstück eben belassen isst, so daß dieser Teil bei urgespanntem Federsystem auf dem Fängerorgan liegt und der nach einer Schraubenfläche gebogene ansteigende Teil sich an der Vorderkante der nächsten Ringfeder abstützt, wodurch ein Federsystem nach Art einer mehrgängigen Schraube entsteht.
  2. 2. Ringventil mit Ringfedern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz der Ringfeder zu einem Kreisringsektor erweitert ist.
  3. 3. Ringventil mit Ringfedern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federringe an einer ihrer radialen Kanten mit einer senkrecht aus der Ringfeder herausgebogenen Nase versehen sind, die in eine entsprechende Ausnehmung des Fängerorgans eingehängt wird,. q..
  4. Ringventil nach Anspruch z bis 3 mit mehreren konzentrischen, nicht zusammenhängenden Ventilringen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ring durch ein eigenes Federsystem befedert ist.
  5. 5. Ringventil nach Anspruch i bis 3, mit geschlitzter, kreisförmiger Ventilplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilplatte durch mehrere konzentrische Federsysteme verschiedener Durchmesser befedert ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 332-617.
DEH9900A 1950-11-07 1951-09-30 Ringventil Expired DE893877C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT893877X 1950-11-07

Publications (1)

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DE893877C true DE893877C (de) 1953-10-26

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ID=3682841

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH9900A Expired DE893877C (de) 1950-11-07 1951-09-30 Ringventil

Country Status (1)

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DE (1) DE893877C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016082B (de) * 1955-05-09 1957-09-19 Karl Rud Dienes Fabrikationsge Federplatte fuer Ringventile

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE332617C (de) * 1919-10-09 1921-02-03 Kurt Schoene Dr Ing Schraubenfeder zur Belastung von Ventilringen mit einer oder weniger als einer Windung

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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