DE893515C - Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstaerkerroehren - Google Patents

Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstaerkerroehren

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Publication number
DE893515C
DE893515C DEW3751D DEW0003751D DE893515C DE 893515 C DE893515 C DE 893515C DE W3751 D DEW3751 D DE W3751D DE W0003751 D DEW0003751 D DE W0003751D DE 893515 C DE893515 C DE 893515C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
noise level
steepness
arrangement
reducing
amplifier
Prior art date
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Expired
Application number
DEW3751D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dr-Ing Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/26Modifications of amplifiers to reduce influence of noise generated by amplifying elements
    • H03F1/28Modifications of amplifiers to reduce influence of noise generated by amplifying elements in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstärkerröhren Neben ;der Steilheit eines Vers.tärkerrohres ist die Höhe,des ihm eigenen Rauschpegels maßgebend für seine Verwendung für Verstärkerzwecke. Es kann ;als eine. der wichtigsten Aufgaben des Elektronenröhrenbaues bezeichnet werden, diesen Rauschpegel. .eines Verst,ärkerrohres so niedrig wie irgend möglich zu halten. So ist z. B. in der Fern, sehbechnik :der Rauschpegel des geraten Verstärkerrohres weitgehend bestimmend für die Empfindlichkeit eines Bildgebers, z. B. Ikonoskops, Moder bei Kabelverstärkern bestimmend für den Verstärkerabstmd.
  • Der Ra@uschp;egel einfies Elektronenrohres. setzt sich bekanntlich im wesentlichen aus zwei Effekten zusammen, nämlich dem Funkeleffiekt ,der Glühkathode iund dem .eigentlichen der von
    der Diskontinität der ElementarIad!ungen herrührt.
    Hierzu tritt bei .amigeschl@os@s,enien Schaltungen roch
    das Wärmerauschen der angeschlossenen Wider-
    stände. Während man den Funkeleffekt grund-
    sätAich durch die Wahl der Kathode, das. Wider-
    stgndswä.rmeraluschen grundsätzl;iah duzch die Küh-
    Iung der Schaltorgane beliebig klein machen kann,
    hat man: bisher den Schroteffekt als eine von der
    Natur gezogene, nicht überachreitba,re Grenze an-
    gesehen, die niur durch,den neuerdings untersuchten
    Rauschsichwächuggsfaktor der Raumladung etwas
    verschoben wird.
    Vorliegende Erfindung zeigt nun einem Weg, der
    es @ermöglicht, den Schrotpegel. eines Verst:ärker-
    rohres im Prinzip beliebig klein zu machen. Der
    Grundgedanke hierbei ist der, daß fies möglich ist,
    bei einem Verstärkerrohr bestimmte Maßnahmen
    zu ergreifen, welche die Höhe,der VerstäAung eines
    solchen Rohres mehr steigern a.]s,die Höhe des ihm
    eigenen Schrotpegels. Eine siolohe Maßnahme ist
    die an sich bekannte Monochromiatisierung seines
    Elektromenströ##es mit nachfolgender In!bensitäts-
    steuerung und dahintergesühaltebem Sekund;ärelek-
    tro:n:envervielfac'her. Durch die bekannte Mono-
    chromatisierung eines z. B. von -einer Glühkathode
    herkommenden Elektronenstromes, z. B. mittels eines
    magnetischen oder elektrostatischen Prismas mit an-
    schließender Ausblendung eines bestimmten Ge-
    schwindigkeitsbereiches, wird :erreicht, daß in das
    eigentliche lubensitätssteuersystexn°, das z. B. aus
    einem Steuergitter, Steuerblende (Gegenfeld-
    Steuerung) oder auch aus Ablenkplatten (Querfeld-
    steuerung) bestehen kann, nur Elektronen einest
    engt ggrenzben Geschwindigkeitsbereiches eintreten.
    Demzufolge gelingt .es, diesen Elektronenstrom, der
    natürlich gemäß der Schärfe der Ausblendung ent-
    sprechend kleiner als der ursprüngliche Gesamt:
    Strom ist, mit einer kleineren Steuerspannung völl
    durchzusteuern, als dies bei -dem ursprünglichen von
    der Kathode herkommenden Strom, der noch Elek-
    tronen verschiedenster Geschwindigkeit enthielt,
    möglich ist. Die relative Steilheit eines solchen
    Steuersystems, -d. h. das Verhältnis der St ''#lhei#
    zum Strom im Arbeitspunkt, wird also hierbei
    proportional -der zunehmenden Schärfe der Aus-
    blendung größer. Diese relative Steilheit und nicht
    die absolute Steilheit (im folgenden wie üblich ein-
    fach mit Steilheit bezeichnet)eines . Steuersystems
    ist wesentlich, wenn man hinter das. Siteuersystem
    einen Sekund,ärelektränenvervielfacher schaltet, der
    den zunächst kleinen Ruhestrom rund damit auch
    die zunächst kleine Steilheit proportional der ge-
    wählben, Vervielfachungshöhe bis auf -den. ge-
    wünschten und zulässigen Ausgangsstrom b@zw.
    Ausgangsisteilheit. steigert; denn die Höhe der Ver-
    vielfachung und damit ;auch die Erhöhung der
    ursprünglichem Steilheit des Steuersystems ist nur
    begrenzt durch den paus wirtschaftlichen und elek-
    tronenoptischen Gesichtspunkten zulässigen. Aus-
    gangsstrom des Sekundäremissionsvervielfachers.
    Die Steilheit eines solchen spannungsgesteuerten
    Vervielfiachers, @d. h. die Ausgangsstrom;änderung
    pro Volt eingangsseitige Sbeuerspannungsänderung,
    läßt sich daher durch immer schärfere Mono,-
    chrom)atisierung prinzipiell beliebig weit steigern.
    Wesentlich ist nun die Frage, wie weit der
    Rauschpegel eines solchen Verstärkerrohres bei
    ivadhsendier Schärfe -der Ausblendung erhöht Wird.
    Dekanntlmch ist der Rauschpegel J,eines aus frei
    fliegenden Elektronen bestehenden Stromes nach
    S.ch,ottky (vgl. z. B. M. J. C. Strutt, »Moderne
    Mehrgitter-Elektronenröhren«, Springer i9q.o, S. 2 5 i,
    Formel 78,6)
    J, F.
    Hierin. bedeutet ,e die Elementarladung des Elek-
    trons, J die Stromstärke, d f die .gemessene Fre-
    quenzbandbreite und F den Schoittkyschen: Ratusch-
    schw,ächungsfaktor, der durch das Vorhandensein
    einer Rawmladun,g eintritt und einen Wert etwa
    zwischen: 0,2 und i hat. Hieraus .geht hiervor, -daß
    sich dar relative Rauschpegel einfies Elektronen-
    stromes
    ändert.
    Dies fuhrt uns izu et ver wichtigen Erkenntnüs. Wäh-
    rend sich bei der M,ono^hromatisierung eines Elek-
    tronenstromes mit nachfolgender Sekundäremissions-
    varstärkung auf einen konstanten Ausgangsstrom
    die Steilheit linear mit wachsender Schärfe der Aus-
    blendung, d.h. !umgekehrt proportional zur Größe
    des Eingangsstromes erhöht, erhöht sich der relative
    Rauschpegel nur umgekehrt proportional zur Wur-
    zel des Eingangsstromes. Das bedeutet, daß sich
    das Verhältnis der Steilheit zum relativen Ra;usch-
    pegel einesderartigen Verstärkerrohres mit schärfer
    werdender Ausblendung verbessert.
    Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, das Ver-
    häI-tnms Steilheit zum relativen Paus.chstrompegel
    eines Inbensitätssteuersystemsdurch Vorschalten
    eines Elektroneln-Monochromators und N,achschalten,
    eines Sekwnd;äremissionsvervielfachers zu vergrößern
    und sodann die Steilheit durch eine Geglen-
    kopplung wieder auf den oder nahezu auf den
    Bethag zurückzuführen, den dass Steuersystem ohne
    Mon!ochro=bor und Vervelfa.cher ,gehabt hat.
    Durch diese C#egenliopplung wird dann im
    gleichem. Maße, wie die durch Einischalben des Mono-
    chromators und des Vervielfachers erhöhte- Steilheit
    wiedielr verringert wiTd, auch der relative Rausch-
    pegel verkleinert. Auf diese Weise ist es prinzipiell
    möglich, durch eine immer weiter getriebene Elek-
    tnonengeschwinäigkeitsausblendung mit nachfolgen-
    der @entsprechend gesteuerter S,ekundäxemissions-
    vervielfachtng die Steilheit eines Verstärkerrohres
    knmex weiter zu erhöhen, diese Steilheit sodann
    durch eine Gegenkopplung auf dem alten Wert
    konstant zu halten und damit gleichzeitig dem,
    Rauschpegel immer weiter abzusenken. Bei .den
    besten handelsüblichen Röhren sind gitterseitige
    Rgusch-Äquivalentwidarstände von 5oo bis 6oo Ohm
    erreicht worden.. Mit der Anordnung gemäß, der
    Erfindung ist es mögliüh, entsprechend dien Grad
    der Ausblenidung diesen Wert weitgehend, d. h. bis
    auf wenige Ohm abzusenken.
    Für die Gegenkopplung selbst bestehen zahl-
    reiche an, sich bekannte Möglichkeiten, vorn dienen
    einige in Alb. i, z und 3 dargestellt sind. In Abb. i
    erfolgt die Giegankopplung von einer Prallainade I'
    des Vervielfachers über einen Kondensator C und
    zwei Kopplungswiderstände R1 und @R2 auf die Ka-
    thode I( des Verstärkerrohres. In Abb. z erfolgt die
    Gegenkopplung von der Anode A des Verstärker-
    rohres über einen Kondensator C :auf das Steuer-
    gitter G. In Abb. 3 erfolgt die Gegenkopplung ein-
    fach- durch den. Kathodenwiderstand R. Es sei be-
    merkt, daß das beschriebene Prinzip sowohl für
    Gegenfeldsteue.rungen, z. B. mit Steuergittern, als
    auch für Ablenksteuenzngen durch Auslenkeneines
    Elektronenstrahles über eine Intensitätsblende gilt,
    da in allen Fällen die relative Steilheit eines solchen Steuersystems mit wachsender Schärfe der Moniochromatisierung ,gesteigert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Rauschp,egelsienkung bei. Ver- stärkerrähren, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Steilheit zum relativen Raus.ch- strompegel einies Intensit,ätssbeuersystems durch Vorschalten einfies Elektronien-Mon@achromators und N,achs,chalten eines Sekundärexnissioms- vervIelfachers vergrößert und sodann die Steil-
    heit durch eine Gegenkopplung wieder auf den oder nahezu auf den Betrag zurückgeführt wird, ,den das St@eeuersystern ohne Monochromator iund Vervielfacher gehabt hat. Angezogene Druckschriften: Französische Patents,chri,ften Nr. 833 591, 830 185; britische Paten@ts,chrift Nr. 491 773; österreichische Patentschrift Nr. 149 210; Telefunken-Röhre, 1937, Heft I I, S. 248; Telefuniken:-Zt,g., 1937 Nr.77, S.9 bis a3.
DEW3751D 1938-12-17 1938-12-17 Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstaerkerroehren Expired DE893515C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT149210B (de) * 1935-02-28 1937-04-10 Rca Corp Elektrische Entladungsvorrichtung.
FR830185A (fr) * 1936-11-30 1938-07-22 Gen Electric Co Ltd Amplificateur électrique
GB491773A (en) * 1936-07-31 1938-09-08 Standard Telephones Cables Ltd Electron multipliers
FR833591A (fr) * 1937-06-23 1938-10-25 Materiel Telephonique Procédés et moyens applicables notamment à l'amplification de variations électriques

Patent Citations (4)

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FR830185A (fr) * 1936-11-30 1938-07-22 Gen Electric Co Ltd Amplificateur électrique
FR833591A (fr) * 1937-06-23 1938-10-25 Materiel Telephonique Procédés et moyens applicables notamment à l'amplification de variations électriques

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