DE893515C - Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstaerkerroehren - Google Patents
Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei VerstaerkerroehrenInfo
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- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
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- H03F1/28—Modifications of amplifiers to reduce influence of noise generated by amplifying elements in discharge-tube amplifiers
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Description
- Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstärkerröhren Neben ;der Steilheit eines Vers.tärkerrohres ist die Höhe,des ihm eigenen Rauschpegels maßgebend für seine Verwendung für Verstärkerzwecke. Es kann ;als eine. der wichtigsten Aufgaben des Elektronenröhrenbaues bezeichnet werden, diesen Rauschpegel. .eines Verst,ärkerrohres so niedrig wie irgend möglich zu halten. So ist z. B. in der Fern, sehbechnik :der Rauschpegel des geraten Verstärkerrohres weitgehend bestimmend für die Empfindlichkeit eines Bildgebers, z. B. Ikonoskops, Moder bei Kabelverstärkern bestimmend für den Verstärkerabstmd.
- Der Ra@uschp;egel einfies Elektronenrohres. setzt sich bekanntlich im wesentlichen aus zwei Effekten zusammen, nämlich dem Funkeleffiekt ,der Glühkathode iund dem .eigentlichen der von
der Diskontinität der ElementarIad!ungen herrührt. Hierzu tritt bei .amigeschl@os@s,enien Schaltungen roch das Wärmerauschen der angeschlossenen Wider- stände. Während man den Funkeleffekt grund- sätAich durch die Wahl der Kathode, das. Wider- stgndswä.rmeraluschen grundsätzl;iah duzch die Küh- Iung der Schaltorgane beliebig klein machen kann, hat man: bisher den Schroteffekt als eine von der Natur gezogene, nicht überachreitba,re Grenze an- gesehen, die niur durch,den neuerdings untersuchten Rauschsichwächuggsfaktor der Raumladung etwas verschoben wird. Vorliegende Erfindung zeigt nun einem Weg, der es @ermöglicht, den Schrotpegel. eines Verst:ärker- rohres im Prinzip beliebig klein zu machen. Der Grundgedanke hierbei ist der, daß fies möglich ist, bei einem Verstärkerrohr bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, welche die Höhe,der VerstäAung eines solchen Rohres mehr steigern a.]s,die Höhe des ihm eigenen Schrotpegels. Eine siolohe Maßnahme ist die an sich bekannte Monochromiatisierung seines Elektromenströ##es mit nachfolgender In!bensitäts- steuerung und dahintergesühaltebem Sekund;ärelek- tro:n:envervielfac'her. Durch die bekannte Mono- chromatisierung eines z. B. von -einer Glühkathode herkommenden Elektronenstromes, z. B. mittels eines magnetischen oder elektrostatischen Prismas mit an- schließender Ausblendung eines bestimmten Ge- schwindigkeitsbereiches, wird :erreicht, daß in das eigentliche lubensitätssteuersystexn°, das z. B. aus einem Steuergitter, Steuerblende (Gegenfeld- Steuerung) oder auch aus Ablenkplatten (Querfeld- steuerung) bestehen kann, nur Elektronen einest engt ggrenzben Geschwindigkeitsbereiches eintreten. Demzufolge gelingt .es, diesen Elektronenstrom, der natürlich gemäß der Schärfe der Ausblendung ent- sprechend kleiner als der ursprüngliche Gesamt: Strom ist, mit einer kleineren Steuerspannung völl durchzusteuern, als dies bei -dem ursprünglichen von der Kathode herkommenden Strom, der noch Elek- tronen verschiedenster Geschwindigkeit enthielt, möglich ist. Die relative Steilheit eines solchen Steuersystems, -d. h. das Verhältnis der St ''#lhei# zum Strom im Arbeitspunkt, wird also hierbei proportional -der zunehmenden Schärfe der Aus- blendung größer. Diese relative Steilheit und nicht die absolute Steilheit (im folgenden wie üblich ein- fach mit Steilheit bezeichnet)eines . Steuersystems ist wesentlich, wenn man hinter das. Siteuersystem einen Sekund,ärelektränenvervielfacher schaltet, der den zunächst kleinen Ruhestrom rund damit auch die zunächst kleine Steilheit proportional der ge- wählben, Vervielfachungshöhe bis auf -den. ge- wünschten und zulässigen Ausgangsstrom b@zw. Ausgangsisteilheit. steigert; denn die Höhe der Ver- vielfachung und damit ;auch die Erhöhung der ursprünglichem Steilheit des Steuersystems ist nur begrenzt durch den paus wirtschaftlichen und elek- tronenoptischen Gesichtspunkten zulässigen. Aus- gangsstrom des Sekundäremissionsvervielfachers. Die Steilheit eines solchen spannungsgesteuerten Vervielfiachers, @d. h. die Ausgangsstrom;änderung pro Volt eingangsseitige Sbeuerspannungsänderung, läßt sich daher durch immer schärfere Mono,- chrom)atisierung prinzipiell beliebig weit steigern. Wesentlich ist nun die Frage, wie weit der Rauschpegel eines solchen Verstärkerrohres bei ivadhsendier Schärfe -der Ausblendung erhöht Wird. Dekanntlmch ist der Rauschpegel J,eines aus frei fliegenden Elektronen bestehenden Stromes nach S.ch,ottky (vgl. z. B. M. J. C. Strutt, »Moderne Mehrgitter-Elektronenröhren«, Springer i9q.o, S. 2 5 i, Formel 78,6) J, F. Hierin. bedeutet ,e die Elementarladung des Elek- trons, J die Stromstärke, d f die .gemessene Fre- quenzbandbreite und F den Schoittkyschen: Ratusch- schw,ächungsfaktor, der durch das Vorhandensein einer Rawmladun,g eintritt und einen Wert etwa zwischen: 0,2 und i hat. Hieraus .geht hiervor, -daß sich dar relative Rauschpegel einfies Elektronen- stromes da in allen Fällen die relative Steilheit eines solchen Steuersystems mit wachsender Schärfe der Moniochromatisierung ,gesteigert wird.ändert. Dies fuhrt uns izu et ver wichtigen Erkenntnüs. Wäh- rend sich bei der M,ono^hromatisierung eines Elek- tronenstromes mit nachfolgender Sekundäremissions- varstärkung auf einen konstanten Ausgangsstrom die Steilheit linear mit wachsender Schärfe der Aus- blendung, d.h. !umgekehrt proportional zur Größe des Eingangsstromes erhöht, erhöht sich der relative Rauschpegel nur umgekehrt proportional zur Wur- zel des Eingangsstromes. Das bedeutet, daß sich das Verhältnis der Steilheit zum relativen Ra;usch- pegel einesderartigen Verstärkerrohres mit schärfer werdender Ausblendung verbessert. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, das Ver- häI-tnms Steilheit zum relativen Paus.chstrompegel eines Inbensitätssteuersystemsdurch Vorschalten eines Elektroneln-Monochromators und N,achschalten, eines Sekwnd;äremissionsvervielfachers zu vergrößern und sodann die Steilheit durch eine Geglen- kopplung wieder auf den oder nahezu auf den Bethag zurückzuführen, den dass Steuersystem ohne Mon!ochro=bor und Vervelfa.cher ,gehabt hat. Durch diese C#egenliopplung wird dann im gleichem. Maße, wie die durch Einischalben des Mono- chromators und des Vervielfachers erhöhte- Steilheit wiedielr verringert wiTd, auch der relative Rausch- pegel verkleinert. Auf diese Weise ist es prinzipiell möglich, durch eine immer weiter getriebene Elek- tnonengeschwinäigkeitsausblendung mit nachfolgen- der @entsprechend gesteuerter S,ekundäxemissions- vervielfachtng die Steilheit eines Verstärkerrohres knmex weiter zu erhöhen, diese Steilheit sodann durch eine Gegenkopplung auf dem alten Wert konstant zu halten und damit gleichzeitig dem, Rauschpegel immer weiter abzusenken. Bei .den besten handelsüblichen Röhren sind gitterseitige Rgusch-Äquivalentwidarstände von 5oo bis 6oo Ohm erreicht worden.. Mit der Anordnung gemäß, der Erfindung ist es mögliüh, entsprechend dien Grad der Ausblenidung diesen Wert weitgehend, d. h. bis auf wenige Ohm abzusenken. Für die Gegenkopplung selbst bestehen zahl- reiche an, sich bekannte Möglichkeiten, vorn dienen einige in Alb. i, z und 3 dargestellt sind. In Abb. i erfolgt die Giegankopplung von einer Prallainade I' des Vervielfachers über einen Kondensator C und zwei Kopplungswiderstände R1 und @R2 auf die Ka- thode I( des Verstärkerrohres. In Abb. z erfolgt die Gegenkopplung von der Anode A des Verstärker- rohres über einen Kondensator C :auf das Steuer- gitter G. In Abb. 3 erfolgt die Gegenkopplung ein- fach- durch den. Kathodenwiderstand R. Es sei be- merkt, daß das beschriebene Prinzip sowohl für Gegenfeldsteue.rungen, z. B. mit Steuergittern, als auch für Ablenksteuenzngen durch Auslenkeneines Elektronenstrahles über eine Intensitätsblende gilt,
Claims (1)
-
heit durch eine Gegenkopplung wieder auf den oder nahezu auf den Betrag zurückgeführt wird, ,den das St@eeuersystern ohne Monochromator iund Vervielfacher gehabt hat.PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Rauschp,egelsienkung bei. Ver- stärkerrähren, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Steilheit zum relativen Raus.ch- strompegel einies Intensit,ätssbeuersystems durch Vorschalten einfies Elektronien-Mon@achromators und N,achs,chalten eines Sekundärexnissioms- vervIelfachers vergrößert und sodann die Steil- Angezogene Druckschriften: Französische Patents,chri,ften Nr. 833 591, 830 185; britische Paten@ts,chrift Nr. 491 773; österreichische Patentschrift Nr. 149 210; Telefunken-Röhre, 1937, Heft I I, S. 248; Telefuniken:-Zt,g., 1937 Nr.77, S.9 bis a3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW3751D DE893515C (de) | 1938-12-17 | 1938-12-17 | Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstaerkerroehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEW3751D DE893515C (de) | 1938-12-17 | 1938-12-17 | Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstaerkerroehren |
Publications (1)
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|---|---|
| DE893515C true DE893515C (de) | 1953-10-15 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW3751D Expired DE893515C (de) | 1938-12-17 | 1938-12-17 | Anordnung zur Rauschpegelsenkung bei Verstaerkerroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893515C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT149210B (de) * | 1935-02-28 | 1937-04-10 | Rca Corp | Elektrische Entladungsvorrichtung. |
| FR830185A (fr) * | 1936-11-30 | 1938-07-22 | Gen Electric Co Ltd | Amplificateur électrique |
| GB491773A (en) * | 1936-07-31 | 1938-09-08 | Standard Telephones Cables Ltd | Electron multipliers |
| FR833591A (fr) * | 1937-06-23 | 1938-10-25 | Materiel Telephonique | Procédés et moyens applicables notamment à l'amplification de variations électriques |
-
1938
- 1938-12-17 DE DEW3751D patent/DE893515C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT149210B (de) * | 1935-02-28 | 1937-04-10 | Rca Corp | Elektrische Entladungsvorrichtung. |
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| FR830185A (fr) * | 1936-11-30 | 1938-07-22 | Gen Electric Co Ltd | Amplificateur électrique |
| FR833591A (fr) * | 1937-06-23 | 1938-10-25 | Materiel Telephonique | Procédés et moyens applicables notamment à l'amplification de variations électriques |
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