DE890690C - Zwei- oder mehrstufiges Elektronenmikroskop mit einem durchbohrten Leuchtschirm zur Beobachtung eines Ubersichtsbildes - Google Patents
Zwei- oder mehrstufiges Elektronenmikroskop mit einem durchbohrten Leuchtschirm zur Beobachtung eines UbersichtsbildesInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J37/00—Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
- H01J37/02—Details
- H01J37/22—Optical, image processing or photographic arrangements associated with the tube
- H01J37/224—Luminescent screens or photographic plates for imaging; Apparatus specially adapted therefor, e. g. cameras, TV-cameras, photographic equipment or exposure control; Optical subsystems specially adapted therefor, e. g. microscopes for observing image on luminescent screen
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- H01J2237/00—Discharge tubes exposing object to beam, e.g. for analysis treatment, etching, imaging
- H01J2237/248—Components associated with the control of the tube
- H01J2237/2482—Optical means
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- Analytical Chemistry (AREA)
- Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein zwei- oder mehrstufiges Elektronenmikroskop, welches mit
einem durchbohrten .Leuchtschirm zur Beobachtung eines in einer Zwischenebene erscheinenden
Übersichtsbildes mäßiger Vergrößerung versehen ist. Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen
Schirm vorzugsweise klappbar im Elektronenstrahleingang anzubringen.
Es sind auch bereits Anordnungen bekannt, bei denen der Leuchtschirm auf der Rückseite eines
Ansatzteiles einer Elektrode angeordnet ist, so daß der Leuchtschirm nicht auf direktem Wege von
den von der Elektronenquelle ausgehenden Elektronen getroffen werden kann. Bei dieser Anordnung
dient jedoch der Leuchtschirm zur Beobachtung des Endbildes.
Es ist ferner bei magnetischen Elektronenmikroskopen bekannt, einen Zwischenbildleuchtschirm
zwischen Objektivspule und Projektionsspule anzuordnen. Bei diesen bekannten Anordnungen sind
zusätzliche Halterungen für den Leuchtschirm erforderlich.
Bei einem zwei- oder mehrstufigen Elektronenmikroskop mit einem· durchbohrten Leuchtschirm
zur Beobachtung eines in einer Zwischenebene erscheinenden Ubersichtsbildes mäßiger Vergrößerung
wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß der Leuchtschirm auf eineriLinsenelektrode
oder der Gesichtsfeldblende der Linse der zweiten oder folgenden Stufe angebracht wird.
Der Schirm ist also mit dem System vereinigt, so daß er auch in einfacher Weise justiert werden
kann. Außerdem ergibt sich durch die Anordnung des Leuehtschirmes auf einer Linsenelektrode oder
der Gesichtsfeldblende der zweiten oder folgenden Stufe eine besonders günstige Vergrößerung des
von der Linsenelektrode bzw. von der Gesichtsfeldblende hindurchgelassenen Teiles des Zwischenbildes.
Die Anordnung sei an Hand der Zeichnung, welche Ausführungsbeispiele des Elektronenmikro-
skops nach der Erfindung zeigt, näher erläutert. In Fig. ι bedeutet ι ein System zur Erzeugung eines
Elektronenstrahles, mit welchem das auf der Blende 2 befindliche Objekt durchstrahlt wird. Das
Elektronenmikroskop besteht aus zylindrischen
Rohren 4, welche gleichzeitig die Spannung führenden Elektroden voneinander trennen. Die erste-Linse
5 wird von drei Elektroden gebildet, von denen die erste und die dritte auf gleichem Potential
liegen, so daß eine Einzellinse entsteht. Das
gleiche gilt von der zweiten Linse 6. Das Rohr ist abgeschlossen durch einen Leuchtschirm 7, welcher
durch ein Ansatzrohr 8 betrachtet werden kann. Es befindet sich nun auf der ersten Elektrode der
Linse 6, welche gleichzeitig als Gesichtsfeldblende wirkt, eine Leuchtsubstanz 9, die durch ein Fenster
10. beobachtet werden kann.
Ähnlich ist die Anordnung bei dem Elektronenmikroskop
nach Fig. 2 getroffen. Auch hier bedeutet ι die Elektronenquelle, 2 die den Gegenstand
tragende Blende und 4 ein Rohr, in dem die Elektroden 5 und 6, soweit erforderlich isoliert,
befestigt sind. Außerdem ist in diesem Rohr eine Apperturblende 3 vorgesehen. Im Eingang der aus
drei Elektroden bestehenden Linse 5 befindet sich der Leuchtschirm 9. Er kann durch ein Fenster 10
beobachtet werden. Bei diesem Mikroskop ist ferner auch im Eingang der zweiten Linse 6 ein
Leuchtschirm 11 vorgesehen, der sich hier unmittelbar
auf der ersten Linsenelektrode befindet und zu dessen Beobachtung ein Fenster 12 vorgesehen
ist. Zweckmäßig kann auch z.B. die Apperturblende 3 mit einer Leuchtmasse versehen werden,
um die Einstellung des Bildes besser vornehmen zu können.
Befindet sich nun der Leuchtschirm auf einer Linsenelektrode oder einer Gesichtsfeldblende, die
übrigens auch als Teil einer im Rohr befindlichen magnetischen Linse, z. B. der Kapselung, ausgebildet
sein kann, so besteht die Gefahr, daß sich Teile der Leuchtsubstanz am Rand des Blendenloches
festsetzen, im Betrieb aufgeladen werden und auf diese Weise eine Störung des Potentialfeldes
bewirken. Es ist deshalb zweckmäßig, wie es Fig. 3 zeigt, auf der Blende oder Elektrode 13
einen besonderen Halter 14, der zweckmäßig noch mit einem nach der Seite des Schirmesgi hinweisenden
zylinder- oder kegelförmigen Ansatz versehen ist, anzubringen. Das stumpfe Ende des Kegels ist
dabei vorzugsweise von der Elektrode 13 entfernt.
Es wird auf diese Weise erreicht, daß der Rand der Blende oder Elektrode von Leuchtmasse frei
bleibt. Es kommt praktisch auf dasselbe hinaus, wenn man nicht einen besonderen Halter 14 mit
der beschriebenen Umbördelung versieht, sondern die Elektrode oder Blende selber, wie es in Fig. 4
dargestellt ist. Ist die Leuchtmasse auf einem besonderen Halter angebracht, so genügt es im allgemeinen
auch, wenn dieser eine größere Öffnung als die tragende Elektrode oder Blende aufweist,
um den Blenden- oder Elektrodenrand von Leuchtmasse frei zu halten. Es erübrigt sich also in
diesem Falle eine besondere Umbördelung.
In Fig. ι befindet sich das Fenster 10 zur Beobachtung
des Leuehtschirmes 9 in einer Elektrode, die sich im Innern eines Rohres aus Isolierstoff befindet.
Es genügt in diesem Falle, das Fenster als Netz oder Gitter auszubilden, da in diesem Falle
Felddurchgriffe nicht zu befürchten sind. Anders ist es bei dem Mikroskop nach Fig. 2, bei dem das
metallene Rohr 4 sich im Innern eines auf anderer Spannung befindlichen metallischen Rohres befindet.
Würde man hier die Fenster 10· und 12 als
Netz oder Gitter ausbilden, so wäre es schwierig, unerwünschte Potentialdurchgriffe zu vermeiden.
Hier wird deshalb zweckmäßig ein Glasfenster oder ein Fenster aus einem anderen durchsichtigen
Isolierstoff verwendet.
Es kommt für die Lage des Leuehtschirmes übrigens nicht sehr darauf anj daß dieser sich
am Orte eines wirklichen Bildes befindet., da die Tiefenschärfe des Mikroskops im allgemeinen sehr
groß ist.
Claims (4)
1. Zwei- oder mehrstufiges Elektronenmikroskop
mit einem durchbohrten Leuchtschirm zur Beobachtung eines in einer Zwischenebene erscheinenden
Ubersichtsbildes mäßiger Vergrößerung, dadurch gekennzeichnet,, daß der
Leuchtschirm auf einer Linsenelektrode oder der Gesichtsfeldblende der Linse der zweiten
oder folgenden Stufe angebracht ist.
2. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung der
den Leuchtschirm tragenden Elektrode oder Blende mit einem nach der Seite des Schirmes
hinweisenden zylinder- oder kegelförmigen Rand umgeben ist (Abb. 3 und 4).
3. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtschirmmasse
auf einer auf der Elektrode oder Blende befestigten Platte angebracht ist, deren öffnung
größer als die der Elektrode oder Blende ist.
4. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1 oder folgenden, bei dem der Leuchtschirm im
Innern von zwei einander umgebenden, auf verschiedenem Potential befindlichen Elektroden
angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Elektrode zur Vermeidung eines
Potentialdurchgriffs mit einem materiellen Fenster, vorzugsweise Glasfenster zur Beobachtung
des Leuchtschirmbildes, versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5427 9.53
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890690C true DE890690C (de) | 1953-08-13 |
Family
ID=580836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT890690D Expired DE890690C (de) | Zwei- oder mehrstufiges Elektronenmikroskop mit einem durchbohrten Leuchtschirm zur Beobachtung eines Ubersichtsbildes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890690C (de) |
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0
- DE DENDAT890690D patent/DE890690C/de not_active Expired
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