DE893248C - Hebezeug mit einem durch den Druck von Gasen hebbaren Kolben zum Anheben von Lasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Hebezeug mit einem durch den Druck von Gasen hebbaren Kolben zum Anheben von Lasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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DE893248C
DE893248C DESCH3577A DESC003577A DE893248C DE 893248 C DE893248 C DE 893248C DE SCH3577 A DESCH3577 A DE SCH3577A DE SC003577 A DESC003577 A DE SC003577A DE 893248 C DE893248 C DE 893248C
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DE
Germany
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cylinder
pressure
lifting device
valve
handle
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Expired
Application number
DESCH3577A
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English (en)
Inventor
Alfred Schneider
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/24Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
    • B66F3/247Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated pneumatically actuated

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Hebezeug mit einem durch den Druck von Gasen hebbaren Kolben zum Anheben von Lasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen Zusatz zum Patent BGB 785 Die Erfindung betrifft ein Hebezeug mit einem durch den Druck von Gasen, die durch Abbrennen einer Patrone erzeugt werden, hebbaren Kolben zum Anheben von Lasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen.
  • Bei dem Hebezeug nach dem Patent 868 785 besteht die Erfindung in erster Linie darin, daß ein teilweise mit einer Druckflüssigkeit gefüllter Raum einen oberhalb ersterer befindlichen Druckraum aufweist, der mit dem Gaserzeugungsraum in Verbindung steht. Der Vorteil dieser Bauweise gegenüber dem Bekannten besteht darin, daß die Verbrennungsgase nicht unmittelbar auf den Kolben, sondern auf eine dazwischengeschaltete Druckflüssigkeit einwirkt, wodurch .die Dichtungen der Kolben geschont und der Druck auf den Kolben starr übertragen wird. Bei der Zusatzerfindung wird von diesem vorteilhaften Prinzip nicht abgewichen. Vielmehr wird das Hebezeug teilweise baulich umgestaltet und teilweise vereinfacht. Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß die Druckflüssigkeit für den Kolben in zwei durch ein federbelastetes Ventil verbundenen Zylindern untergebracht ist undderDruckraum sich -oberhalb des Flüssigkeitsspiegels des einen Zylinders befindet. Dabei ist die Anordnung zweckmäßigerweise so getroffen, daß die die Druckflüssigkeit aufnehmenden Zylinder im Winkel zueinander angeordnet sind, wobei der eine Zylinder in der Lotrechten steht, während der andere Zylinder mit der Waagerechten einen möglichst spitzen Winkel einschließt.
  • Durch diese Maßnahme erreicht man folgendes Zunächst kann man die Zylinderdurchmesser verhältnismäßig kleinhalten, wodurch das Hebezeug leichter und handlicher wird. Ferner kann man den schräg verlaufenden Zylinder so lang machen, daß man ihn gewissermaßen als Stiel benutzen kann, mittels dessen man das Hebezeug, insbesondere den lotrecht stehenden, mit dem Kolben versehenen Zylinder, bequem unter die Vorder- oder Hinterachse des Fahrzeugs schieben kann, ohne daß man unter den Wagen zu kriechen braucht. ' Am oberen Ende des schrägen Zylinders ist ein Handgriff oder ein sonstiges Organ vorgesehen, das zweierlei Funktionen ausübt. Einmal betätigt dieser Handgriff einen Exzenter oder ein ähnlich wirkendes Bauglied, der seinerseits über ein Gestänge od. -dgl. das zwischen den beiden Zylindern befindliche, federbelastete Ventil betätigt. Wenn z. B. der Handgriff betätigt wird, wird das Ventil zwischen den beiden Zylindern geöffnet. Andererseits betätigt der Handgriff ein Hahnküken -derart, daß dessen Bohrung oder Bohrungen in derRuhestellung die Verbindung zwischen dem Druckraum im Zylinder und dem Gaserzeugungsraum herstellt. Wird dagegen der Handgriff betätigt, so wird derDruckraum im Zylinder mit der Außenluft in Verbindung gebracht, so daß das Druckgas aus dem Zylinder entweichen kann. Dies ist dann erforderlich, wenn ,der Kolben seine gewünschte Stellung erreicht hat oder wenn der Kolben abgelassen werden soll.
  • Die Gaserzeugungspatrone ist zweckmäßigerweise in einen zylinderförmigen Lagerkörper einschiebbar, dessen eines Ende mit dem oberen, freien Ende des schrägen Zylinders irgendwie verbunden ist, während auf das andere Ende ein Kopfstück mittels irgendeines Verschlusses; z. B. eines Bajonettverschlusses, leicht lösbaraufschiebbar ist.
  • Dieses Kopfstück enthält den Schlagbolzen zum Entzünden .der Gaserzeugungspatrone, eine Spannvorrichtung und eine Abzugsvorrichtung, z. B. einen Abzugsknopf. Man kann an ,dem Kopfstück auch eine z. B. bei Scfiußwaffen allgemein bekannte Sicherung vorsehen, damit bei gespanntem Bolzen und eingeführter Gaserzeugungspatrone der Abzug nicht unbeabsichtigt betätigt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen lotrechten Längsschnitt durch das Hebezeug und Abb. a eine Draufsicht auf das Hebezeug.
  • Das Hebezeug besteht aus einem lotrecht stehenden, eine beliebige Flüssigkeit enthaltenden Zylinderraum A, in dem der ein- oder mehrteilige Kolben C gleitet. An diesen Zylinderraum A ist ein Zylinderraum B angeschlossen, der einen beliebigen, möglichst spitzen Winkel a mit der Waagerechten I-II einschließt. Die Höhe des Zylinders A ist so bemessen, daß er bei abgelassenem Kolben C bequem unter eine Fahrzeugachse geschoben werden kann. Der Zylinder B kann beliebig lang gemacht werden. Man wird sich jedoch auf eine solche Länge beschränken, daß der Zylinder A bequem unter die Vorder- oder Hinterachse eines Fahrzeugs geschoben werden kann, ohne daß man unter das Fahrzeug kriechen ruß. Zwischen -dem Zylinder A und dem Zylinder B befindet sich ein unter Federdruck Z stehendes Ventil K. Das Ventil kann beispielsweise, wie in der Zeichnung dargestellt ist, als Kugelventil ausgebildet sein. In dem Zylinder B stellt sich die Druckflüssigkeit in dem angenommenen Niveauspiegel III-IV ein. Oberhalb dieses Niveauspiegels befindet sich der Druckraum M, der mit -dem Gaserzeugungsraum 0 durch ein Abdichtungs- und Bremsventil H verbunden ist.
  • Dieses Ventil H hat den Zweck, den Gaserzeugungsraum 0 gegen das Eindringen von Druckflüssigkeit aus dem Zylinderraum B zu schützen und andererseits die im Gaserzeugungsraum 0 erzeugten Gase bei ihrem Übergang in den Druckraum M abzubremsen, so daß keine schlagartige Betätigung des Kolbens C auftreten kann.
  • Am oberen freien -Ende des Zylinders B ist ein Handhebel L drehbar gelagert, der durch ein beliebiges Arbeitsmittel, z. B. einen Exzenter, ein Gestänge S betätigt. Dieses Gestänge S arbeitet mit dem zwischen den Zylindern A und B sitzenden' Ventil K zusammen. Mit dem Handhebel L zusammen arbeitet ferner ein Hahnküken D od. dgl., dessen Bohrung oder Bohrungen j e nach der Stellung des Handhebels L den Druckraum M mit dem Gaserzeugungsraum 0 oder mit .der Außenluft in Verbindung bringen.
  • An dem freien Ende des Zylinders B sitzt ferner ein zylindrischer Lagerkörper O, in den die Gaserzeugungspatrone P eingeführt werden kann. Auf das andere Ende,des Lagerkörpers 0 ist, z. B. durch einen Bajonettverschluß, das Kopfteil G aufschiebbar. Dieses Kopfteil enthält den durch einen beliebig .ausgestalteten Handgriff R spannbaren Schlagbolzen V und die Abzugsvorrichtung W.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Um das Hebezeug zum Gebrauch fertig zu machen, wird zunächst das Kopfstück G abgenommen und die Gaserzeugungspatrone P in den zylindrischen Lagerkörper 0 eingeführt. Darauf wird das Kopfstück G wieder auf den zylindrischen Lagerkörper 0 aufgeschoben und der Schlagbolzen durch die Spannvorrichtung R gespannt. Man kann den Schlagbolzen in der Spannstellung in gleicher Weise, wie dies bei Schußwaffen bekannt und üblich ist, gegen unbeabsichtigten oder zufälligen Abzug durch eine Abzugssicherung sichern. Beim Drücken auf den Abzugsknopf W wird die Patrone P zur Entzündung gebracht. Die Gase gelangen von dem Gaserzeugungsraum 0 über das Absperrventil H und die Bohrungen des Hahnkükens D in den Druckraun M des Zylinders B. Der auf die Druckflüssigkeit ausgeübte Druck drängt die Druckflüssigkeit über das federbelastete Ventil K, das entgegen. dem Federdruck Z von seiner Sitzfläche abgehoben wird, in den Zylinder A, in denn der Kolben C längs verschieblich gelagert ist.
  • Bei Erreichen der gewünschten Hubhöhe wird der Handgriff L mehrmals und so lange vor- und rückwärts bewegt, bis die Gaserzeugungspatröne P abgebrannt ist. Durch diese Betätigung des Handgriffs L wird der Druckraum M des Zylinders B mehrfach über die Bohrungen des Hahnkükens D mit der Außenluft in Verbindung gebracht, so daß das Gas nach außen entweichen kann.' -Gleichzeitig wird über den Exzenter und das Gestänge S das Ventil IL mehrfach geöffnet und geschlossen, so daß der Druck der Druckflüssigkeit auf den Kolben C ständig unterbrochen wird. Ist die Patrone P abgebrannt, so. wird der Handgriff L in seiner Ruhestellung belassen. Diese Ruhestellung des Handgriffs L kann man übrigens selbsttätig dadurch erreichen, daß man den Handgriff L mit einer Feder ausrüstet, die den Handgriff in seine Ruhestellung drückt. Inder Ruhestellung des Handgriffs L drückt die auf den Kolben C einwirkende Last das Ventil K auf seine Sitzfläche und verschließt diese. Der Kolben C bleibt somit in seiner Höhenstellung.
  • Will man nunmehr den Kolben wieder ablassen, so betätigt man den Handgriff L dauernd. Dadurch wird das Ventil IL geöffnet und ferner gleichzeitig der Druckraum M mit der Außenluft in Verbindung gebracht. Die Druckflüssigkeit kann nunmehr, belastet durch das Gewicht des Fahrzeugs, von dem Zylinder A in den Zylinder B zurückfließen, bis der Kolben C in seiner untersten Stellung angelangt ist. Der Kolben C kann somit durch die vorgeschlagene Vorrichtung in -jede gewünschte Stellung gebracht und dort gehalten werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hebezeug mit einem durch den Druck von Gasen hebbaren Kolben zum Anheben von Lasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen, nach Patent 868 785, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflüssigkeit in zwei durch ein federbelastetes (Z) Ventil (K) verbundenen Zylindern (A, B) untergebracht ist und der Druckraum (M) sich oberhalb -des Druckflüssigkeitsspiegels (III-IV) des einen Zylinders (B) befindet.
  2. 2. Hebezeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (A, B) im Winkel zueinander angeordnet sind, wobei der eine Zylinder (A) in der Lotrechten steht, während ,der andere Zylinder (B) mit der Waagerechten (I-II) einen möglichst spitzen Winkel (a) einschließt.
  3. 3. Hebezeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine schräge Zylinder (B) eine solche Länge aufweist, daß der lotrecht stehende Zylinder (A) bequem unter die Achse eines Fahrzeugs gebracht werden kann. q..
  4. Hebezeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am freien, oberen Ende des Zylinders i(B) ein Handgriff (L) vorgesehen ist, der über einen Exzenter od. dgl. und ein mit letzterem zusammenarbeitendes Gestänge (S) das federbelastete Ventil (K) steuert.
  5. 5. Hebezeug nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (L) gleichzeitig ein Hahnküken (D) derart steuert, daß in der Ruhestellung,des Handgriffs das Ventil (K) geschlossen und die Bohrungen des Hahnkükens den Druckraum (M) mit dem Gaserzeugungsraum ,(0) verbinden, während bei der Betätigung -des Handgriffs das Ventil geöffnet ist und die Bohrungen des Hahnkükens den Druckraum mit der Außenluft verbinden.
  6. 6. Hebezeug nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaserzeugungspatrone (P) in einem zylindrischen Lagerkörper (0) einsetzbar ist, -dessen eines Ende mit dem oberen, freien Ende des Zylinders (B) verbunden ist, während auf das andere Erldeein Kopfstück (G) durch ein leicht lösbares Arbeitsmittel, z. B. durch einen Bajonettverschluß, leicht lösbar aufschiebbar ist.
  7. 7. Hebezeug nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kopfteil (G) der Schlagbolzen (V), die Spannvorrichtung ('R) und die Abzugsvorrichtung (W) untergebracht sind.
DESCH3577A 1950-08-08 1950-08-08 Hebezeug mit einem durch den Druck von Gasen hebbaren Kolben zum Anheben von Lasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen Expired DE893248C (de)

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