DE892483C - Gleichstrom-Zeitrelais - Google Patents

Gleichstrom-Zeitrelais

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Publication number
DE892483C
DE892483C DEA10917D DEA0010917D DE892483C DE 892483 C DE892483 C DE 892483C DE A10917 D DEA10917 D DE A10917D DE A0010917 D DEA0010917 D DE A0010917D DE 892483 C DE892483 C DE 892483C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
coil
armature
counter
switching
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Expired
Application number
DEA10917D
Other languages
English (en)
Inventor
Fred H Winter
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE892483C publication Critical patent/DE892483C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/02Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
    • H01H47/18Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for introducing delay in the operation of the relay

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Gleichstrom-Zeitrelais Es ist bereits bekannt, zur Abfallverzögerung] eines Gleichstrom-Zeitrelais den Entlraidestrom eines Kondensators zu benutzen. Der Kondensator lädt sich nach dem Schließen !des Bet,ä;tigungssühalters parallel zur Relaisspule auf. Sobald oder Betätigungs,schalter die Erregung abschaltet, liegt der Kondensatür, der sich nun entlädt, in Reihe- zur. Relaisspule. Die Erfindung, die in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht ist, befaßt sich mit ,dem Ausgleich ,des Spannungseinflusses lauf die Anzugskraft. Erfindungsgemäß ist für diesen Zweck eine Gegenspule angeordnet, welche aus dem Gleichstronmetz ,gegensinnig zur Hauptspule des Relais erregt wird, sobald der Relaisanker angezogen ist.
  • Fig. i zeigt eine Fig. z ein bauliches Ausführungsbeispiel des Relais. Ein. Ankerkontakt b3 betätigt :einen zu steuernden Kreis. Er wird z. B. durch die Schwerkraftgeschlossien und durch einen Magnet mit der Bewicklung B geöffüet. Mit ider Spule i i ist en. Kondensator C leitend verbunden, dem ein hoher Entladewiderstand 13 vorgeschaltet ist. Eine Magnetwicklung 14 parallel zur Splule i i dient zum Ausgleich der durch Spannungsschwankungenhervorgerufenen Einfüsse. Wie aUws Fig. z ersichtlich, können :die Spulen i i und 14 auf idem gleichen Magnetkern 14a hintereinanderngeschaaltet stein rund den Anker 14b beeinflussen. Dieser Anker trägt normalerweise gesühloss;en,e Korntakte b2 und b,3 sowie einen normalerweise offenen Kontakt b1.
  • Durch Schließen, der Kontakte ,a1, @a2 wird die Spule i i ;aus dem Gleichstromnetz 18, 19 gespeist. Der Kondensator C wird aufgeladen, das Relais zieht seinen Anker ,an. Sobald :der Kontakt a1, oder z. B. zu einem Endschalter gehört, öffnet, entUdt sich her Kondensator über den Widerstand 13 rund die Spule z i, wobei diese für eine bestimmte Zeit erregt bleibt. Am Ende_ @diesej# Zeit ist die Haltekraft der Spule i i .so klein, kUß- ihr Anker abfällt und ,den Kontakt b3 schließt. Vorzugsweise wird gleichzeitig mit dem Hauptkontakt des Schalters a1 sein Nebenkontäkta2 ;geschlossen, der ,der. 13 kurzschließt, so daß die Aufladung des Kondensaibors C rasch erfolgt.
  • Der Kondensator ist aufgeladen, bevor die Spule i i ,den Anker anzieht. Beim Anzug öffnet das Relais die Kontakte b2 und b3, wodurch die üb:erbrückang des Widerstandes 13 aufgeholten wird. Beim Amkeragzug wird Kontakt bi geschlossen, der Widerstände 27 und 28 in Hintereinanderschaltugg speiset. Die Spule 14 liegt dann in Reihe mit einem Einstellwiderstand3o, parallel." zum Widerstanc127 an; Spannung. Nach :dem Ankeranzeug wird ,diese Spule 14 gegensinnig zur Spule i i erregt.
  • Sobald der Schalter,al, lag egeöffnet wird, ,entlädt sich der Kondensator C über 13 und i i, wobei die Spule i i für eine Zeitspanne ,erregt bleibt, die durch die mechanische B,emessua@g des Relais, die Kondensaborgröße, dien Widerstandswert von 13 und die Amperewindungen der Gegenspule 14 bestimmt ist.
  • Nach dieser Zeit fällt - der Anker ab. Die - in Fyg. 2 eingezeichnete Feder 33 zieht den Anker in sehne AbfallaIge. Auf dem Anker 14b ist ein Belag 32 aus nichtmagnetischem :oder hauptsÄchlieh nichtmagnetischem Material, wie z. B. Bronze ,oder Bronze mit einer Stahlschicht zur Aufnalune ,des Stoßes, angebracht. Dieser Belag schlägt auf den gegenüberliegenden Pol: des Magnetkernes i 4a beim Ankeranzug lauf. Er bildet dann einen, Luftspalt, so daß seine Dicke für die Abfallzeit wies. Ankers 14b vom, Eilnfl:uß ist. Die Bemessung ,der Feder 33 und des Belages 3 2 ist so gewählt, daß oder Anker, wenn man- von der Spule 14 absieht, bei etwa Null Amperewindun:gen .der Spule i i abfällt. Der Kern 14a hätte sonst noch ,genug gemanenz, um eden Anker ,angezogen zu balzen. Die Abfallzeit läßt sich durch Vergrößemung,des,Widersbandes 13 Verliängern. Mang erhält jedoch 'durchleinen blohen Wiederstand 13-eine längere Abfallzeit, Tals in den meisten Fällen nötig isst. Daher .ist der Widerstand'3ä -§o- ausgebildet, @daß :man durch seine Einstellung die Amperewindungen der Gegenspule 14 . wählen kann. Wenn nun die Spule 14 ,erregt ist, zieht die Feder 33 den Anker erst dama iab, wenn die Zughaft ,der Spule i i bis zum gleichen Wert abgesunken ist, ,den die Zugkraft der Gegenspule 14 besitzt. In Fig. i sind die Kontaktstellungen für den Augenblick vor dem Ankerabfall eingezeichnet.
  • Wenn die Gegenamperewindungen der Spule 14 so groß bemesseen sind, wie die größten von der Spule i i hervorgebrachten Amperewindungen, fällt der Anker im Bruchteil einer Sekunde ab. Da nur ein schwaches Summemfeldentsteht, können so besonders kürze Auslösezeiten erreicht werden. Durch Vergrößern ides Widerstandes 3o vor der Gegenspule können größere Abfallzeiten erreicht werden. Für alle :Zeitbereiche gilt, da.ß am Ende der Abfallverzögerung Anzug und Gegena:azug einander aufheben. E.s sind Zeitschaltungen biss zu 26 Sekunden erzielt womd@m. Die elinb stellte Zeit bleibt über einen Spannungsbereich von, 15o bis 28o Volt konstant. Der kleine Ohmlsche Widerstand 31 dient dazu, -den Strom lauf einen Schaltwert zu begrenzen:, .der vorn, ,deal Kontakten noch leicht beherrscht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: a. Gleichstroern-ZeitreWs mit einem Koniden-;s!ator, ,der sich beim Einschalten des Erregerstromes parallel zur Rel;aissptale lädt und nach idem Abschalten :des Erregerstromes. über diese eentlädt, gekennzeichnet durch Beine Gegenspule (14) zum Ausgleich ,des Spannungseinflusses .auf edie Haltekraft, welche iaius dein Gleichstromnetz (18, i g) gegensinnig zur Hauptspule (i i) .des Relais erregt wird, sobald -der Relaisanker angezogen ist.
  2. 2. Relais nach Anspruch i, ,dadurch 'gekennzeichnet, ,daß die ,durch die Gegenspule (14) bedingte Magnetfeldschwächung zum Erreichen besonders kurzer Auslösezeiten benutzt ist.
  3. 3. Relais .nach Anspruch 1 Oder 2, gekennzeichnet durch die Einstellbarkeit seiner Abfallzeit mittels eines Einstellwiderstandes (3o) vor der GegeusPPule (14), einer Rückzugsfeder (33) und eines Ankerbelaiges (32).
DEA10917D 1939-10-21 1940-10-11 Gleichstrom-Zeitrelais Expired DE892483C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US892483XA 1939-10-21 1939-10-21

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Publication Number Publication Date
DE892483C true DE892483C (de) 1953-10-08

Family

ID=22216549

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA10917D Expired DE892483C (de) 1939-10-21 1940-10-11 Gleichstrom-Zeitrelais

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