DE892015C - Zeitlich veränderlicher elektrischer Widerstand, insbesondere für große Stromstärken - Google Patents
Zeitlich veränderlicher elektrischer Widerstand, insbesondere für große StromstärkenInfo
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Description
Man hat schon daran gedacht, zur Verkürzung der Anheizzeit von Glühkathoden in elektrischen
Entladungsgefäßen Vorschaltwiderstände zu verwenden, die bei Inbetriebnahme zunächst einen so
geringen Widerstand aufweisen, daß eine höhere als die normale Heizspannung an der Kathode liegt.
Durch den Betrieb erhöht sich nun der Widerstandswert des Vorschaltwiderstandes derart, daß im stationären
Endzustand infolge der an ihm abfallenden ίο Spannung nunmehr die normale Betriebsspannung
an der Kathode liegt. Die bekannten Vorschaltwiderstände dieser Art haben jedoch den Nachteil,
daß sie wegen ihrer verhältnismäßig geringen Wärmekapazität für Kathoden hoher Leistung mit
hohem Heizstrom nicht geeignet sind.
Zweck der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden. Die Erfindung betrifft einen zeitlich
veränderlichen Widerstand und besteht darin, daß der- Widerstandskörper in Quecksilber eintaucht,
welches sich in einem geeigneten, gegebenenfalls evakuierten Gefäß befindet. Beim Einschalten wird
die im Widerstand gebildete Wärme sofort an das umgebende Quecksilber abgeführt und so· zu seiner
Verdampfung verwendet. Solange noch genügend Quecksilber vorhanden ist, bleibt der Widerstand"
wegen der durch das Quecksilber bewirkten Kühlung verhältnismäßig gering. Nach der Verdampfung des
Quecksilbers nimmt der Widerstand einen seinen Abmessungen entsprechenden und den sonstigen
Erfordernissen geeigneten hohen konstanten Endwert an. Durch die Menge des zu verdampfenden
Quecksilbers hat man es in der Hand, die Zeit vom Einschalten bis zur Erreichung des konstanten
Endwertes vorzuschreiben. Weiterhin aber ist es durch die Formgebung des das Quecksilber enthaltenden
Behälters möglich, den zeitlichen Widerstandsanstieg bis zum konstanten Endwert zu regeln.
Zur Aufnahme hoher Stromstärken ist diese Art des Vorschaltwiderstandes wegen der großen Wärmekapazität
des Quecksilbers vorzüglich geeignet. Als Widerstandskörper benutzt man zweckmäßig D'rahtwendeln,
die mit einer Isolierschicht überzogen sind. Das Gefäß, welches zur Aufnahme des Quecksilbers
dient, wird vorteilhaft geschlossen ausgebildet, so
daß das verdampfende Quecksilber innerhalb des
Gefäßes aufgefangen und kondensiert werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele
von Widerständen gemäß der Erfindung dargestellt.
In Fig. ι ist ein evakuiertes Glasgefäß 1 zu sehen,
das mit drei Schenkeln 2, 3, 4 ausgestattet ist. Der Schenkel 2 nimmt die Stromzuführungen 5 auf, an
deren unterem Ende die Wolframwendel 6 angeschweißt ist,, die mit einer dünnen Isolierschicht
überzogen ist. An Stelle einer Wolframwendel kann auch ein anders ausgebildeter oder aus einem
anderen Metall, z. B. aus Eisen, bestehender Widerstandskörper benutzt werden. Die Worframwendel
befindet sich in dem mit dem Quecksilber 7 gefüllten Schenkel 3. Bei Inbetriebnahme dieses Widerstandes
ist der Widerstandskörper 6 zunächst noch verhältnismäßig kalt, da demselben zur Verdampfung des
Quecksilbers Wärme entzogen wird. Ist genügend Quecksilber verdampft, so nimmt der aus dem
Quecksilber herausragende Teil des Widerstandskörpers eine verhältnismäßig hohe Temperatur an,
so daß der Gesamtwert des Widerstandes zunimmt und schließlich einem konstanten Endwert zustrebt.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel kondensiert das im Schenkel 3 verdampfte Quecksilber im
Schenkel 4. Durch Kippen des Glasgefäßes 1 kann
man aus dem Schenkel 4 das Quecksilber wieder zurück in den Schenkel 3 bringen.
In Fig. 2 ist ein ähnlich ausgebildeter Widerstand dargestellt, bei dem jedoch drei Stromzuführungen
und zwei Widerstandskörper vorhanden sind. Dadurch erreicht man, daß immer jeweils ein Widerstand in Quecksilber taucht. Auf
diese Weise wird es überflüssig, das Quecksilber durch Kippen in den anderen Schenkel zurückzubefördern.
Man muß lediglich dafür Sorge tragen, daß der Widerstand an die entsprechenden Stromzuführungen
angeschlossen wird.
Claims (6)
1. Zeitlich veränderlicher elektrischer Widerstand, insbesondere für große Stromstärken, dadurch
gekennzeichnet, daß der Widerstandskörper in Quecksilber getaucht ist, das sich in
einem geeigneten, gegebenenfalls evakuierten Gefäß befindet. '
2. Elektrischer Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Quecksilbermenge
so bemessen und das Gefäß so geformt ist, daß nach dem Einschalten eine gewünschte
Widerstandsänderung erzielt wird'.
3. Elektrischer Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandskörper
als eine mit einer Isolierschicht überzogene Wendel ausgebildet ist.
4. Elektrischer Widerstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise aus Glas bestehende Gefäß mit mindestens zwei
Schenkeln versehen ist, wobei in einem Schenkel ein Widerstandskörper angeordnet ist, während
ein zweiter Schenkel zur Aufnahme des sich beim Einschalten kondensierenden Quecksilbers
dient.
5. Elektrischer Widerstand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in herden Schenkeln
Widerstandskörper angeordnet sind. 110 ·
6. Elektrischer Widerstand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß drei Schenkel vorhanden
sind, die etwa einen Winkel von 1200 miteinander einschließen, wobei der dritte
Schenkel zur Aufnahme der Stromzuführungsdrähte dient.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892015C true DE892015C (de) | 1953-08-20 |
Family
ID=581045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT892015D Expired DE892015C (de) | Zeitlich veränderlicher elektrischer Widerstand, insbesondere für große Stromstärken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892015C (de) |
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- DE DENDAT892015D patent/DE892015C/de not_active Expired
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