DE891996C - - Google Patents
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- DE891996C DE891996C DENDAT891996D DE891996DA DE891996C DE 891996 C DE891996 C DE 891996C DE NDAT891996 D DENDAT891996 D DE NDAT891996D DE 891996D A DE891996D A DE 891996DA DE 891996 C DE891996 C DE 891996C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
- B61L1/18—Railway track circuits
- B61L1/181—Details
- B61L1/187—Use of alternating current
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
- In den Fällen, wo in Bahnanlagen Gleisstromkreise verwendet werden, deren Schienen von Wechseltriebstrom als Rückstrom durchflossen werden, muß dafür gesorgt werden, daß die Gleisrelais dieser Gleisstromkreise nicht vom Triebstrom beeinflußt werden können. Vor allem muß verhindert werden, daß das Gleisrelais durch den Triebstrom zum Anziehen gebracht wird. Ein einfaches Mittel, eine Triebstrombeeinflussung des Gleisrelais zu verhindern, ist die Wahl einer Frequenz, die nicht im Bereich der Grundwelle sowie auch der in Frage kommenden Oberwellen des Triebstromes liegt. Zieht man jedoch in Betracht, daß die Frequenzen des Triebstromes und Blockstromes schwanken können, so wird in irgendeinem Fall einmal doch eine Beeinflussung des Gleisrelais möglich sein. Ein weiterer Schutz gegen Triebstrombeeinflussung kann dadurch erreicht werden, daß man einerseits eine Frequenz wählt, die nicht im Bereich der Grundwelle oder irgendeiner Oberwelle des Triebstromes liegt, andererseits aber, um die Frequenzschwankungen unwirksam zu machen, den Blockstrom aus dem Triebstrom erzeugt. Dadurch wird in einfacher Weise erreicht, daß der Block- sowie auch der Triebstrom den gleichen Frequenzschwankungen unterworfen sind, so daß sich die beiden Frequenzen nicht unzulässig nähern können. Ein Nachteil dieser Ausführung ist, daß der Blockstrom die verhältnismäßig großen Schwankungen des Triebstromes mitmachen muß, was bei Gleisstromkreisen mit Abstimmgliedern schnell zu Störungen führen kann. Einen weiteren Schutz gegen Triebstrombeeinflussung bilden auch Gleisstromkreise, bei denen Schlüsselströme zur Anwendung kommen. Bei solchen Ausführungen ist jedoch der Aufwand verhältnismäßig groß. Es ist deshalb eine Lösung anzustreben, die in einfacher Weise die erwähnten Übelstände beseitigt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß man auf der Relaisseite des Gleisstromkreises nicht wie in der üblichen Weise einen Drosselstoß verwendet, sondern zwei Drosselstöße, an deren Oberspannungswicklungen jeweils ein Gleisrelais angeschlossen ist, das in seiner Arbeitsweise von der Richtung des magnetischen Flusses in der ihm zugehörigen Drossel abhängig ist. Die Erfindung kann z. B. überall dort Anwendung finden, wo Relais mit zwei Wicklungen, z. IB. Zweiphasenmotorrelais, verwendet werden, oder auch Impulsrelais zur Anwendung kommen, die im Takt mit der Frequenz arbeiten.
- Den Grundgedanken der Erfindung zeigt Fig. i an einem Beispiel. Hier ist an die Oberspannungswicklungen 2o und 21 der beiden Drosselstöße 6 und 7 je ein Motorrelais 8 und g angeschlossen, die nach dem Drehfeldprinzip arbeiten. Auf der Speiseseite ist in bekannter Weise ein Speisedrosselstoß 3 eingebaut. Die Arbeitsweise dieses Gleisstromkreises ist so, daß der Speisetransformator r über den Dämpfkondensator 2 den Drosselstoß 3 speist und hierdurch an die Schienen q. und 5 eine Spannung (Gleisspannung) gelegt wird. Hierdurch fließt über die Relaisdrosseln 6 und 7 ein Strom, durch den die Motorrelais 8 und g nach der gleichen Richtung anziehen. Bei Fremdbeeinflussung würde der Triebrückstrom über die Schienen q. und 5 zum Mittenverbinder io fließen. Da die in den Schienen q: und 5 fließenden Triebströme kaum eine allzu große Phasenverschiebung aufweisen, werden die Motorrelais 8 und g nicht die gleiche Drehrichtung haben können. Das Motorrelais 8 wird beispielsweise nach links und das Motorrelais g nach rechts anziehen.
- Die Steuerung der Signale durch die beiden Motorrelais wird nun so getroffen, daß ein Wechsel der Signale nur stattfindet, wenn beide Relais nach der gleichen Seite anziehen. Dies kann entweder. durch unmittelbare Einwirkung auf die Signalstromkreise durch Kontakte der Relais 8 und g geschehen oder aber durch Anordnung eines besonderen Blockhilfsrelais i i, bei welchem durch entsprechende Anordnung der Kontakte 81, 9i und 82, 92 erreicht wird, daß das Blockhilfsrelais i i nach dem Abfallen nur wieder anziehen kann, wenn die beiden Relais 8 und g dieselbe Drehrichtung aufweisen. Nur in diesem Fall werden die beiden Kontakte 81, 9i geschlossen. Das Relais ii zieht wieder an und hält sich über die Kontakte 82, 9.2 und den Selbstschlußkontakt i i r in der angezogenen Lage.
- Durch die Anordnung von Relaisdrosseln in der oben beschriebenen Form hat man eine Unterscheidungsmöglichkeit zwischen Blockstrom und Triebstrom, die durch die Richtung des magnetischen Flusses in den beiden Drosseln bestimmt ist
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für mit Wechselstrom betriebene Gleisstromkreise, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Relaisseite des Gleisstromkreises zwei Drosseln angeordnet sind, an deren Oberspannungswicklungen jeweils ein Gleisrelais angeschlossen ist, das in seiner Arbeitsweise von der Richtung des magnetischen Flusses in der ihm zugehörigen Drossel abhängig ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gleisrelais auf ein Hilfsrelais wirken, das nur anziehen kann, wenn beide Gleisrelais dieselbe Drehrichtung haben.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891996C true DE891996C (de) |
Family
ID=581029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT891996D Active DE891996C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891996C (de) |
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0
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