DE891717C - Vorrichtung zur Erzeugung eines symmetrischen saegezahnfoermigen Stromes bzw. einer solchen Spannung mit zwei im Gegentakt geschalteten Verstaerkersystemen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung eines symmetrischen saegezahnfoermigen Stromes bzw. einer solchen Spannung mit zwei im Gegentakt geschalteten Verstaerkersystemen

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DE891717C
DE891717C DEP20800A DEP0020800A DE891717C DE 891717 C DE891717 C DE 891717C DE P20800 A DEP20800 A DE P20800A DE P0020800 A DEP0020800 A DE P0020800A DE 891717 C DE891717 C DE 891717C
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DE
Germany
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voltage
amplifier system
push
amplifier
pull
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Expired
Application number
DEP20800A
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English (en)
Inventor
Frederik Kerkhof
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K6/00Manipulating pulses having a finite slope and not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K6/02Amplifying pulses
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/10Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
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    • HELECTRICITY
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    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 1. OKTOBER 1953
p 20800 VIIIc121g D
ist als Erfinder genannt worden
geschalteten Verstärkersystemen
Zur Erzeugung eines symmetrischen sägezahnförmigen Stromes bzw. Spannung, wie es z. B. für Kathodenstrahlröhren mit magnetischer bzw. elektrostatischer Ablenkung gewünscht ist, sind zwei im Gegentakt geschaltete Verstärkersysteme verwendbar, wobei einem Verstärkersystem eine unsymmetrische Sägezahnspannung als Steuerspannung zugeführt wird und die Steuerspannung für das zweite Verstärkersystem über einen Spannungsteiler dem xA.nodenkreis dies ersten Verstärkersystems entnommen wird (Fseudo-Gegentaktverstärker).
Es ist vorteilhaft, in einem solchen Pseudo-Gegentaktverstärker zur Erzeugung einer symmetrischen Sägezahnspannung zwei gegebenenfalls in demselben Kolben angeordnete gleiche Verstärkersysteme zu verwenden (schweizerische Patentschrift 187 529).
Die Erfindung bezweckt, eine besondere Ausführung eines Pseudo-Gegentaktverstärkers der beschriebenen Art zu schaffen, durch welche es möglich wird, ausgehend von einer nichtlinearen unsymmetrischen: sägezahnförmigen Spannung als Steuerspannung des Gegentaktverstärkers einen praktisch linear mit der Zeit verlaufenden, genau symmetrischen sägezahnförmigen Strom bzw. * Spannung zu erzielen.
Nach der Erfindung weist das erste Verstärkersystem des Pseudo-Gegentaktverstärkers eine gekrümmte, die Nichtlinearität der unsymmetrischen
sägezahnförmigen Steuerspannung korrigierende Kennlinie auf, während das zweite Verstärkersystem eine gleiche, also gleichfalls gekrümmte Kennlinie aufweist, welch letztere aber durch Anwendung einer Gegenkopplung linearisiert ist.
An dieser Stelle wird bemerkt, daß es an sich bekannt ist,' die Nichtlinearität einer sägiezahnförmigen Spannung durch die Anwendung einer Verstärkerröhre mit geeignet gekrümmter Gitter spannung-Anadenstrom-Kurve auszugleichen, was den Vorteil bietet, daß der Kippgenerator zur Erzeugung der Sägezahnschwingungen verhältnismäßig einfach sein kann (schweizerische Patentschrift 173 889). Die Erfindung wird näher erläutert an Hand von Fig. i, welche die Schaltung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung darstellt, und von Fig. 2, in der Spannung-Zeit-Diagramme zur Erläuterung der Wirkung der Schaltung nach Fig. 1 dargestellt sind.
Die Schaltung besitzt einen an sich bekannten Sägezahngenerator mit einem Kondensator 1, der jeweils über einen Ohmschen Widerstand 2· von einer zwischen: Klemmen 3 angelegten Gleichspannung aufgeladen und darauf entladen wird mittels einer Gasentladungsröhre 4 mit einem Steuergitter 5, dem über Klemmen 6 kurze Impulse zugeführt werden.
Die bei dieser Schaltung am Kondensator 1 auftretende Sägezahnspannung weist z. B. den in Fig. 2 a dargestellten Exponentialverlauf auf und ist daher wegen ihrer Niehtlinearität als Ablenkspanntmg für Kathodenstrahlröhren ungeeignet, wenn, wie für Fernseh- und meistens auch für Meßzwecke, ein zeitlineares Ablenksystem erforderlich ist. Außerdem verläuft die Spannung nicht symmetrisch in bezug auf die Nullinie, wähnend in 'den meisten Fällen eine Gegentaktablenkspannung, d. h. eine gegenüber der Nullinie symmetrisch verlaufende Spannung erwünscht ist.
Zwecks Erzielung einer symmetrischen linearen Sägezahnspannung wird die am Kondensator 1 auftretende unsymmetrische Sägezahnspannung als Steuerspannung einem Pseudo-Gegentaktverstärker mit zwei Pentoden 7, 8, Gitterwiderständen 9, 10, Anodenwiderstanden.il, 12 und einem für die beiden Röhren gemeinsamen, zur Erzeugung einer negativen Gittervorspannung und zur Stabilisierung dienenden Widerstand 13 zugeführt. Die Steuerspannung wird über einen Kopplungskondensator 14 dem Steuergitter der Rohre 7 zugeführt, während die symmetrische Ausgangsspannung den Ausgangsklemmen 20 entnommen werden kann. Die - Röhren 7 und 8 sind vom gleichen Typ und weisen eine derart exponential gekrümmte Gitterspannung-Anodenstrom-Kennlinie auf, daß 'die Steuerspannung der Röhre 7 linearisiert wird und daher am Anodenwiderstand 11 der Röhre 7 eine praktisch lineare Sägezahnspannung (s. Fig. 2b) auftritt. Dieser linearisierten Sägezahnspannung wird über einen mit der Anode der Röhre 7 über einen Kondensator 15 gekoppelten Spannungsteiler 16, 10 die Eingangsspannung der Gegentaktverstärkerröhre 8 entnommen. Um zu vermeiden, daß die lineare Eingangsspannung infolge der gekrümmten Kennlinie dieser Röhre in unerwünschter Weise deformiert wird, ist sie durch die Anwendung einer Gegenkopplung linearisiert. Diese besonders starke Gegenkopplung der Röhre 8^ die .auf verschiedene Weise durchgeführt sein kann, wird im Ausführungsbeispiel dadurch erhalten, daß an das Schirmgitter eine Gegenkopplungsspannung angelegt wird. Zu diesem Zweck ist .das Schirmgitter der Röhre 8 über einen Widerstand 17 mit der Gleichspannungsquelle verbunden. Am Widerstand 17 entsteht dann eine Gegenkopplungsspannung, durch welche die Verzerrung der Röhre 8 herabgesetzt wird. An dem im Schirmgitter der Röhre 7 liegenden Widerstand 18 kann keine Gegenkopplungsspannumg auftreten, da dieses Schirmgitter über einen großen Kondensator 19 mit Erde verbunden ist.
Da infolge der starken Gegenkopplung der Röhre 8 der Verstärkungsgrad der letzteren gering wird, muß ein verhältnismäßig großer Teil der Ausgangsspannung der Röhre 7 als Eingangsspannung der Röhre 8 zugeführt werden·, so daß die Ausgangsspannung der* letzteren gleich derjenigen der Röhre 7 ist.
Im vorhergehenden wurde stillschweigend angenommen, daß die Niehtlinearität der unsymmetrischen Sägezahnspannung von der Röhre 7 völlig ausgeglichen wird, was zur Erhaltung einer genauen Gegentaktspannung erwünscht ist. Praktisch ist es aber, wie festgestellt wurde, vielfach günstig, mit Rücksicht .auf eine infolge der verbleibenden Krümmung der Arbeitskennlinie der Röhre 8 herbeigeführte Defoimierung der Sägezahnspannung die Arbeitskennlinie der Röhre 7 derart zu wählen oder durch Anwendung besonderer Mittel, z. B. einer regelbaren Gegenkopplung, derart einzustellen, daß die Ausganigsspannung der Röhre einen geringen Überausgleich aufweist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Erzeugung eines symmetrischen sägezahnförmigen Stromes bzw. einer solchen Spannung mit zwei im Gegentakt geschalteten Verstärkersystemen, wobei dem'ersten Verstärkersystem eine nichtlineare unsymmetrische Sägezahnspannung als Steuerspannung zugeführt und die Steuerspannung für das zweite Verstärkersystem dem Anodenkreis des ersten Verstärkersystems entnommen· wird, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Verstärkersystem eine gekrümmte, die Niehtlinearität der Steuerspannung korrigierende Kennlinie aufweist, während das zweite Verstärkersystem eine dem ersten Verstärkersystem entsprechende gekrümmte Kennlinie aufweist, die aber durch die Anwendung einer Gegenkopplung linearisiert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die in Gegentakt geschalteten Verstärkersysteme mit einem Schirmgitter versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur (Erhaltung einer Gegenkopplung des zweiten Verstärkersystems nur das Schirmgitter des ersten Verstärkersystems
    fur die zu verstärkenden Frequenzen entkoppelt ist.
    Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 173 187529; britische Patentschrift Nr. 474 623;
    Zeitschrift »Wireless Engineer«, Juni 1944, S. 265/66;
    Buch: Puckle, »Time Bases«, 1943, S. 114/15;
    Buch: Richter, »Elektr. Kippschwingungen«, 1940, S. 70.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5443 9.53
DEP20800A 1945-06-01 1948-11-05 Vorrichtung zur Erzeugung eines symmetrischen saegezahnfoermigen Stromes bzw. einer solchen Spannung mit zwei im Gegentakt geschalteten Verstaerkersystemen Expired DE891717C (de)

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