CH183784A - Schaltungsanordnung mit Gleichstromverstärker. - Google Patents

Schaltungsanordnung mit Gleichstromverstärker.

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CH183784A
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  Schaltungsanordnung mit     Gleichstromverstärker.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Schaltungsanordnung mit Gleichstromver  stärker. Diese Verstärker sind für verschie  dene Zwecke gegenüber die Gleichstromkom  ponenten nicht verstärkenden Verstärkern zu  bevorzugen. Sie haben aber den Nachteil,  dass sogenannte "Trift" eintritt, das heisst,  dass ohne Signal im Eingangskreis der Aus  gangsstrom allmählich über eine Periode ver  schiedener Minuten zu- und abnehmen kann.  



  Insbesondere bei Fernseheinrichtungen,  bei denen ein hoher Verstärkungsgrad An  wendung findet, ist diese Erscheinung so  hinderlich, dass die Verwendung von Gleich  stromverstärkern dabei praktisch unmöglich  ist. Es ist aber erwünscht, sie zur Übertra  gung der Gleichstromkomponente, die den  Hintergrund des Bildes angibt, zu benutzen.  



  Die Erfindung bezweckt eine Verbesse  rung bei Gleichstromverstärkern zu schaf  fen, wodurch keine "Trift" eintritt und die  Anwendung bei Fernsehsystemen ermöglicht  wird, und ist die Schaltungsanordnung ge-         mäss    der Erfindung dadurch gekennzeichnet,  dass an den Ausgangsklemmen des Gleich  stromverstärkers ein Rückkopplungskreis  angeschlossen ist, der     eine        Elektronenröhre     enthält, die nur einen Strom durchlässt, wenn  die Ausgangsspannung des Verstärkers einen       bestimmten    Wert überschreitet, und dass dem  Eingangskreis des Verstärkers periodisch  ein Spannungsimpuls von solcher Grösse     und     Polarität zugeführt wird.

       class    dadurch der  Rückkopplungskreis wirksam gemacht wird,  infolgedessen ein im Eingangskreis des Ver  stärkers eingeschalteter Kondensator perio  disch zu einer Spannung aufgeladen wird,  die bei Zunahme der Amplitude der an den  Ausgangsklemmen auftretenden Spannungs  impulse zunimmt und diese Zunahme kom  pensiert.  



  Die Erfindung wird anhand der als Bei  spiel gegebenen Zeichnung näher erläutert.  In     Fig.    1, die ein Fernsehsystem nach  der Erfindung darstellt, ist links ein Fern  sehsender und rechts ein Empfänger abgebil-           det,    die durch einen     Transmissionskanal,    in  der Figur eine     Leitung    1, 3, verbunden sind.  Es ist vorausgesetzt, dass ein Film 5 über  tragen werden muss.  



  Der Film wird mittels einer von einem  Motor 9     angetriebenen    Scheibe 7 abgetastet.  Wie in     Fig.    2.     angegeben    ist, kann die. Scheibe  eine     Reihe    von     Abtastlöchern    11 und eine  Reihe von auf einem Kreisumfang ange  brachten     Synchronisierungsöffnungen    13  enthalten. Das zum Abtasten erforderliche,  von einer Lichtquelle 15 gelieferte Licht  fällt durch ein optisches System 17, durch  die     Abtastlöcher    11 und durch den Film 5  auf     eine    photoelektrische Zelle 19. Diese ist  über eine Batterie 21 mit dem Eingangs  kreis eines Gleichstromverstärkers 23 ver  bunden.  



  Der Ausgangskreis des Verstärkers 2'3  ist     mittels    eines Widerstandes 25 und einer       Selbstinduktion    27 mit dem Eingangskreis  des Gleichstromverstärkers 29 gekoppelt,  der einen hohen     Verstärkungsgrad    besitzt.  Die Spule 27 dient zur Verbesserung der  Verstärkung der hohen Frequenzen. Der  Kopplungskreis zwischen den Verstärkern 23  und 29 enthält ferner einen Kondensator 31,  der wie     im    folgenden beschrieben wird, in       Kombination    mit einem Kompensationskreis  zur     Triftbeseitigung    bestimmt ist.  



  Der     Ausgangskreis    des Verstärkers kann  mit der     Transmissionsleitung    1, 3 aber auch  mit einem Sender verbunden sein.  



  Zur     Triftbeseitigung    ist ein Kompen  sationskreis 33 vorgesehen, dessen Eingangs  kreis mit dem Ausgangskreis des Verstärkers  29 verbunden ist, während der durch den ge  strichelt gezeichneten,     veränderlichen    Wider  stand     .dargestellte    Ausgangskreis parallel zu  dem Kondensator ,31 geschaltet ist.  



  Das Licht einer zweiten Lichtquelle 35  fällt durch ein     optisches    System 37 und die       Synchronisierungslöcher    1.3 der Scheibe 7  auf die photoelektrische Zelle 39. Diese ist  über eine     Batterie    41 mit dem Eingangskreis  eines     Synchronisierungsverstärkers    43 ver  bunden. Der Ausgangskreis des Verstärkers  43     ist    über eine     Leitung    45 und eine einen         Kondensator    47 und einen Widerstand 49  enthaltende     Verbindung    mit dem Eingangs  kreis des Gleichstromverstärkers 23 verbun  den.  



  Der     Synchronisierungsverstärker    43 ist  so eingerichtet, dass dem Gleichstromverstär  ker 23     Synchronisierungsimpulse    zugeführt  werden, die eine der Polarität der Bildsignale  entgegengesetzte Polarität haben. Die Ab  tastscheibe ist zu .diesem Zweck mit derart  angeordneten Masken versehen, dass die     Syn-          chronisierungsimpulse    während Intervallen  eintreten, in denen keine Bildsignale über  tragen werden.  



  Der Charakter des dem Eingangskreis des  Verstärkers 23 zugeführten Signals ist in       Fig.    3. angegeben. Jede     Abtastlinie    des Bil  des ist durch positive Spannungswellen 51  dargestellt, die durch kurze     Intervalle    ge  trennt sind. Während dieser     Intervalle    wer  den     Synchronisierungsimpulse    mit einer ne  gativen Polarität dem Verstärker 23 zuge  führt. Diese negativen Impulse werden so  wohl für die     Synchronisierung,    als auch zur  Steuerung des Kompensationskreises 33 be  nutzt, wodurch der Gleichstromverstärker 29  stabilisiert wird. Sie können aber auch aus  schliesslich zum     letztgenannten    Zweck be  nutzt werden.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Empfangs  apparat enthält einen Gleichstromverstärker  55, der die Bildsignale verstärkt und dem  Steuergitter 57 und der Kathode 59 einer       Kathodenstrahlempfangsröhre    61 zuführt.  Diese ist mit     Ablenkspulen    63 und 65 ver  sehen, die mit     Oszillatoren    67 und 68 ver  bunden sind. Diese     Oszillatoren    erzeugen       Sägezahnwellen    zur Ablenkung des Katho  denstrahls in waagrechter und senkrechter  Richtung.

   Die     Oszillatoren    67 und 68 wer  den mittels eines     Selektors    70, der mit der  Übertragungsleitung 1, 3 verbunden ist und  den     Oszillatoren        Synchronisierungsimpulse     zuführt, mit dem Sender im Gleichlauf ge  halten. Der     Kreis    66 ist zwischen den     Selek-          tor    70 und die     Oszillatoren    67 und 68 ge  schaltet und     ist    für die Trennung der waag-      rechten und senkrechten     Synchronisierungs-          impulse    bestimmt.  



  Zum besseren Verständnis der Erfindung  sei auf das in     Fig.    4 dargestellte Schaltbild  hingewiesen. Der Gleichstromverstärker 23  enthält eine Entladungsröhre 71 mit einer  Kathode<B>70,</B> einem Steuergitter 7'5, einem  Schutzgitter 77 und einer Anode. 79. Die  Batterie 81 erteilt dem Steuergitter 75 die  richtige negative     Vorspannung.    Die Photo  zelle 19 enthält eine Kathode 85 und eine  Anode 87. Die Kathode ist mit dem Steuer  gitter 75 und die Anode über eine Batterie  21. mit der Kathode 73 verbunden. An die  Anode 79 wird über eine Spule 27 und einen  Widerstand 25 die Spannung der Batterie  89 gelegt. Das Schutzgitter 7 7 ist gleich  falls mit einem Punkt dieser Batterie ver  bunden.  



  Der Hauptverstärker 29, der einen sol  chen Verstärkungsgrad hat, dass Massnahmen  zur     Triftbeseitigung    getroffen werden müs  sen, enthält eine Entladungsröhre 91 mit  einer Kathode 93, einem Steuergitter 915,  einem Schutzgitter 97 und     einer    Anode 99.  Eine zweite Röhre 101, zweckmässig eine       Penthode,    enthält eine Kathode     10,3,    ein Git  ter<B>105,</B> ein Fanggitter<B>107,</B> ein Schutzgitter  109 und eine Anode 111. Das Steuergitter  <B>95</B> der Röhre 91 ist unmittelbar mit der  Anode 79 der vorhergehenden Röhre 71 ver  bunden. Die Kathode 93 ist mit dem untern  Ende der Spule 27 über den Kondensator 31  und den Kompensationskreis 33 verbunden,  wie im folgenden beschrieben ist.

   Die Anode  erhält über einen Widerstand     113    und eine  Spule 115 eine positive Spannung von der       Batterie    117. Das Schutzgitter 97 ist gleich  falls mit einem Punkt dieser Batterie ver  bunden. .  



  Das Steuergitter 105 der     Penthode    110  ist: unmittelbar mit der Anode 99 der Röhre  91 verbunden. Die Kathode 103 ist mit  einem Punkt der Batterie 117 verbunden,  wodurch das Steuergitter 105 die richtige  negative     Vorspannung    erhält. Die Anode  113 ist über den Widerstand 119 mit der  positiven Klemme der     Batterie    121 verbun-    den. Das Fanggitter 10,7 und das Schutzgit  ter 109 sind ebenfalls mit geeigneten Punk  ten     derselben.    verbunden.  



  Der Kompensationskreis enthält eine Ent  ladungsröhre     12,3.    mit einer Kathode 125,  einem     Steuergitter    12:7, einem     Schutzgitter     129 und einer Anode<B>131.</B> Das Steuergitter  127 ist über eine     Vorspannungsbatterie    1'33  mit der Anode des Gleichstromverstärkers 29,       ünd    die Kathode 125 über eine Leitung 135  mit der Kathode 93 der     Verstärkerröhre    91  verbunden, wodurch die Verbindung des Ein  gangskreises der Kompensationsröhre 12:

  3  mit dem Ausgangskreis des Gleichstromver  stärkers 29     vervollständigt.wird.    Die Anode  <B>131</B> ist über den Widerstand 137 mit der  positiven Klemme der Batterie 139 verbun  den, der gleichfalls das Schutzgitter 129  seine Spannung entnimmt. Der Ausgangs  kreis der Röhre     12,3    ist parallel zu dem  Kondensator 31 geschaltet. Die Verbindun  gen     werden    durch eine Leitung 1.3'5 und     eine          Vorspannungsbatterie    141. gebildet, deren  positiver Pol mit der Anode 131 und deren       negativer    Pol über eine Leitung 143 mit der  Gitterseite des Kondensators 31     verbunden     ist.

   Die Spannung der Batterie     1313        wird     zweckmässig derart gewählt, dass die Röhre  123 gerade gesperrt ist. Infolgedessen wer  den die Bildsignale, die eine negative Pola  rität haben an der Stelle, an der sie der  Kompensationsröhre zugeführt werden, dar  auf keinen Einfluss ausüben, während die       Synchronisierungsimpulse,    die dort eine posi  tive Polarität haben, einen     Stromstoss    im  Ausgangskreis verursachen, wodurch der  Kondensator 31 aufgeladen wird.  



  Die Wirkung dieser Stromimpulse wird  klar, wenn man den Eingangskreis der Röhre  91 betrachtet. Dieser erstreckt sich von der  Kathode     9@3    über die Leitung 135, die Ano  denbatterie 139, den     Anodenwiderstand    137,  die     Vorspannungsbatterie    141, die Leitung  143, die Spule 217 und den Widerstand 25  zu dem Steuergitter 95. Es sei bemerkt, dass  die Spannung zwischen der Kathode 125 und  der Platte 131 eine Polarität hat, die jener  der     Batterie    141 entgegengesetzt ist. Dem-      zufolge wird, wenn die positive Spannung  der Platte<B>131</B> abnimmt, die negative Vor  spannung am Steuergitter 95 zunehmen.  



  Infolge des vorhandenen Kondensators  31 aber wird die     Vorspannungsänderung     allmählich, mit Änderungen in der Grösse der       Plattenstromimpulse    schwanken, die den  Kondensator 31 bis zu einer von der Stärke  der Impulse abhängigen Spannung aufladen.  Der     Kondensator    31 und der zum Konden  sator parallele Widerstand 1:37 haben einen  hinreichenden Wert, um die     Plattenstrom-          impulse    zu integrieren, wodurch dem Ein  gangskreis des Verstärkers 29 eine     Vorspan-          nung    zugeführt wird, die sich allmählich,  entsprechend der     "Trift",    des Verstärkers  ändert.  



  Der     Synchronisierungsverstärker    43, der  während Intervallen, in denen keine Bild  signale vorhanden sind, die     Synchronisie-          rungsimpulse    liefert, enthält eine Entla  dungsröhre 145 mit einer Kathode 147, einem       Steuergitter    149, einem Schutzgitter 151 und       einer    Anode 153. Das     .Steuergitter    149 ist  über einen Widerstand 155 und eine Vor  spannungsbatterie 157 mit der Kathode ver  bunden.

   Die Kathode 159 der Photozelle 39  ist     unmittelbar    mit dem Steuergitter 149       verbunden,    während die Anode 161 über die       Batterie    41 mit dem untern Ende des Wi  derstandes 155 verbunden     ist.     



  Die Anode 153 ist über einen Wider  stand 163 mit dem positiven Pol einer Ano  denbatterie 165 verbunden. Das Schutzgit  ter 151 ist gleichfalls mit einem Punkt die  ser Batterie verbunden. Der Ausgangskreis  des Verstärkers 43 ist über Leitungen 45  und 135 mit dem Eingangskreis des ersten  Gleichstromverstärkers 23 verbunden. Die  Anode<B>153</B> der     Verstärkerröhre    145 ist über  einen Kondensator 47 und einen Widerstand  49 mit dem Steuergitter 75 der Verstärker  röhre 71     verbunden.    Die Kathode 147 ist  über Leitungen 45 und 135 geerdet.  



  Es ist ersichtlich, dass die     beiden    photo  elektrischen Zellen Stromimpulse entgegen  gesetzter Polarität entstehen lassen, da die         Synchronisationsimpulse    von zwei Verstär  kern und die Bildimpulse nur von einem  einzigen Verstärker verstärkt werden.  



  Auf der Empfangsseite ist ein Gleich  stromverstärker 55 mit einer Entladungs  röhre 1.67 vorhanden. Das Steuergitter 171  ist über die Leitung 1 und die Kathode 169  über die Leitung 3 mit dem Ausgangskreis  des Verstärkers 29 auf der Sendeseite ver  bunden. Der Plattenstrom wird von einer       Batterie    183 über einen Widerstand<B>181</B> ge  liefert. Das Steuergitter 57 der Kathoden  strahlröhre 61 ist mit einem verstellbaren  Kontakt auf dem Widerstand 181 verbun  den. Die Kathode 59 ist mit einem     Punkt     der Batterie 183 verbunden, der derart ge  wählt ist, dass das     Steuergitter    5 7 die rich  tige negative     Vorspannung    erhält.  



  Der     Selektor    70 enthält eine Röhre 69,  deren     Steuergitter   <B>187</B> und Kathode<B>185</B> mit  den Leitungen 1 und :3 verbunden sind. Die       Kathodenverbindung    enthält eine Batterie  193 mit einer solchen Spannung, dass die  Röhre 69 gerade gesperrt ist. Die .Spannun  gen für die Anode und das Steuergitter wer  den einer Batterie 197     entnommen.    Der  Ausgangskreis der     .Selektorröhre    69 ist mit  dem Kreis 66 verbunden.

   Da die     Selektür-          röhre    69 gesperrt ist, wird sie durch Bild  signale nicht beeinflusst, die     Synchronisie-          rungssignale    werden aber den     Ablenkoszil-          latoren    67 und 68 zugeführt.  



  Die Wirkung der Kompensationsröhre  12.3 und des Kondensators 3-1 ist in der       Fig.    5 veranschaulicht. In dieser     Figur    stellt  die Kurve     20-3-    den Plattenstrom als eine  Funktion der Spannung am     Steuergitter    dar.  51 und 53 sind die Kurven, welche die Bild  bezw.     Synchronisierungssignale    in bezug auf  eine Zeitachse angeben, die sich durch den  Punkt erstreckt, der die negative     Vorspan-          nung    der Kompensationsröhre 123 angibt.  Es ist ersichtlich, dass diese     Vorspannung     grösser als der 'zur völligen     Sperrung    der  Röhre erforderliche Wert ist.  



  Die Bildsignale können auf den Kompen  sationskreis keinen     Einfluss    haben. Die     Syn-          chronisierungssignale    aber werden in jedem      Augenblick, in dem ein solches Signal     vor-          lianden    ist, einen Plattenstrom herbeiführen.  Diese Impulse sind durch die Rechtecke 205  dargestellt und werden vom Kondensator 31       zii    einem in der Figur durch die gestrichelte  Linie 207 angegebenen, nahezu konstanten  Strom integriert. Auf diese Weise wird die       C        ittervorspannung    der Röhre     _    91 durch die       Synchronisierungsimpulse    geregelt.  



  Es wird zum Beispiel angenommen, dass  "Trift" in einer solchen Richtung auftritt,       class    der Plattenstrom der letzten Röhre zu  nimmt. Hierdurch entsteht eine     Verringe-          rwib    der positiven Spannung der Anode 111,       wodurch    das Steuergitter 127 stärker negativ  wird. Diese Zunahme negativer     Vorspan-          nung    ist durch eine gestrichelte Linie 209  angegeben. Die Bildsignale und die     Syn-          chronisierungssignale    werden gleichfalls nach  der gestrichelten Lage verschoben.  



  Je grösser die Verschiebung der     Synchro-          nisierungssignale    in negativer Richtung ist,  desto geringer werden die     Plattenstromim-          pulse    im Ausgangskreis der Röhre     123    sein.  Diese Verringerung ist durch die gestrichelte  Linie 205a angegeben. Diese kleineren Im  pulse werden vom Kondensator 31 integriert.,  wodurch ein ununterbrochener Strom fliessen  wird, der die negative     Vorspannung    erzeugt,  wie durch die gestrichelte Linie 211 angege  ben ist.  



  Eine Zunahme des Stromes im Aus  gangskreis des Gleichstromverstärkers 29  ergibt eine Abnahme der negativen     Vor-          spa.nnung    im Eingangskreis, und da diese  Abnahme der     negativen        Vorspannung    eine  Abnahme des Plattenstromes veranlasst, wird  eine     Kompensationswirkung    erreicht. Bevor       rler    Ausgangsstrom des Verstärkers 29 zu  nehmen oder abnehmen kann, wird sich also  die     Vorspannung    der ersten Röhre 91 derart  ändern, dass der Änderung im Ausgangs  strom entgegengewirkt wird.  



  Der Kompensationsgrad oder der     Trift-          prozentsatz,    der ausgeglichen wird, ist der  Verstärkung im sich von dem Steuergitter  <B>127</B> über den Verstärker 29 zu dem Steuer  gitter 127 zurück erstreckenden Kreis pro-         portional.    Wenn zum Beispiel in     Fig.    4 die  Verstärkung im Kreis 10000     ist    (wobei  gleichzeitig -zu beachten ist, dass die Röhre  123 nur während kurzer Zeit wirkt) und der       Plattenstrom    der     Verstärkerröhre    91 um  1 Volt schwankt,

   so     wird    eine Änderung der       Spannung    am Gitter 105 der zweiten     Ver-          stärkerröhre    101 im Betrage eines     Zehntau-          sendstels    V zum völligen Ausgleich der er  wähnten Änderung hinreichen. Da diese  Wirkung aber nicht eintreten kann, wird der  neue Gleichgewichtspunkt um etwas weniger  als ein Zehntausendstel V von dem Wert vor  der Änderung um 1 V verschieden sein. Die       Balanzwirkung    beträgt dann mehr als       99,99%.     



  Die höchste Frequenz, die     ausbalanziert     werden kann, wird durch die Kapazität des  Kondensators 31 und durch die Periode der       Synchronisierungsimpulse    bedingt. Annä  hernd der     Synchronisierungsfrequenz    ent  sprechende Frequenzen können nicht     ausba-          lanziert    werden, da sie     zwischen        aufein-          anderfolgenden        Synchronisierungsfrequenzen     vorkommen . können.

   Durch Verringerung  der Kapazität des Kondensators unterhalb  eines bestimmten Wertes gewinnt man also  nichts, da kein grösserer Teil des Frequenzen  spektrums     beseitigt    werden kann, und wenn  der Kondensator kleiner wird, eine grössere       Modulation    des     Bildhintergrundes    entsteht.  Wenn die Kapazität des     Kondensators    31 zu  gering, oder     wenn    der ihm parallel geschal  tete Widerstand zu klein ist, wird sich der  Wert der     Vorspannung    am Gitter 95 zwi  schen     Synchronisierungsimpulsen    beträcht  lich ändern können.

   Der Kondensator 31  muss eine hinreichende Kapazität haben, um  eine Modulation des Bildhintergrundes ver  hindern zu können. Auf der     andern    Seite  darf sie nicht so gross sein, dass der Kompen  sationskreis auf Änderungen in den Zustand  des Verstärkers zu langsam reagiert, da  "Trift" beim Auftreten unmittelbar korri  giert werden soll.  



  Aus obigem geht hervor, dass die Kapa  zität des Kondensators     3'1    und der Wider  stand 137 innerhalb weiter Grenzen schwan-           ken    dürfen.     In    der     Praxis    sind mit einer  Kapazität von     1,u    F und einem Widerstand  von 100000 Ohm     gute        Ergebnisse    erhalten  worden.  



  Obgleich bei der     beschriebenen    Ausfüh  rungsform die Bildsignale     und    die     Synchro-          nisierungssignale    entgegengesetzter Polari  tät sind, können sie auch die gleiche Pola  rität haben,     wenn    nur die Amplitude der       Synchronisierungssignale    beträchtlich grösser  als jene der Bildsignale gewählt wird.

       Wenn          zum    Beispiel in     h'ig.    5 die Bildsignale posi  tiv gewählt werden und     eine    Amplitude  haben, die     ungefähr    die Hälfte jener der       Synchronisierungssignale    beträgt, so werden  nur letztere     einen    Strom im     Plattenkreis    der       Kompensationsröhre    erzeugen.

   Solche     Si-          gnale        können    dadurch erreicht werden, dass  die Anzahl von     Verstärkerstufen        in        Bild-          bezw.        Synchronisierungskanälen    richtig ge  wählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung mit Gleichstrom verstärker, insbesondere für Fernsehzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aus- gangsklemmen des Gleichstromverstärkers ein Rückkopplungskreis angeschlossen ist, der eine Elektronenröhre enthält,- die nur einen Strom .durchlässt, wenn die Ausgangs spannung des Verstärkers einen bestimmten Wert überschreitet,
    und dass dem Eingangs kreis des Verstärkers periodisch ein Span- nungsimpuls von solcher Grösse und Polari tät zugeführt wird, dass dadurch der Rück kopplungskreis wirksam gemacht wird, in folgedessen ein im Eingangskreis des Ver stärkers eingeschalteter Kondensator perio disch zu einer Spannung aufgeladen wird, die bei Zunahme der Amplitude der an den Ausgangsklemmen auftretenden Spannungs- impulse zunimmt und diese Zunahme kom pensiert.
CH183784D 1934-03-31 1935-03-30 Schaltungsanordnung mit Gleichstromverstärker. CH183784A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE893664C (de) * 1938-07-22 1953-10-19 Fernseh Gmbh Regelschaltung fuer Fernsehempfaenger

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