DE8915012U1 - Kindergesicherter Verschluß an einer Tragepackung - Google Patents
Kindergesicherter Verschluß an einer TragepackungInfo
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- DE8915012U1 DE8915012U1 DE8915012U DE8915012U DE8915012U1 DE 8915012 U1 DE8915012 U1 DE 8915012U1 DE 8915012 U DE8915012 U DE 8915012U DE 8915012 U DE8915012 U DE 8915012U DE 8915012 U1 DE8915012 U1 DE 8915012U1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D55/00—Accessories for container closures not otherwise provided for
- B65D55/02—Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Package Frames And Binding Bands (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen kindergesicherten Verschluß eines über dem angelenkten oder aufgesetzten Verschlußdeckel,
Zugriffsdeckel oder den sich überlappenden Verschlußdeckelteilen
einer als Haushaltspackung dienenden Tragepackung straff zu spannenden Griffbandes, wobei dem Griffband Mittel zum
kindergesichertan Straffsiehen und Spannen das Griffbandes
zugeordnet sind.
Es sind eine Reihe von kindergesicherten Verschlußanordnungen
bekannt, die durch Sicherungs- und Arretiermittel as Griffband
und/oder am Befestigungsniet ein Verkürzen uiid Straffen des
Griffbandes über dem Verschlußdeckel sur Aufgabe hat^n.
Das kindergesicherte Verschließen von Tragepackungen aus Kartonagen mit geringer Formstabilität für Wasch- Putz- Sanitär-
und Reinigungsmittel oder sonstiger Chemikalien im Haushalt mittels des Tragegriffbandes ist aus den DE-OS 32 32 535, 32 06 531, 32 04 984, 32 05 062, 36 00 489, 36 00 465, 36 00 485 Uiid
GM 86 00 094 bekannt.
Das kindergesicherte Verschließen von Tragepackungen aus Kartonagen mit geringer Formstabilität für Wasch- Putz- Sanitär-
und Reinigungsmittel oder sonstiger Chemikalien im Haushalt mittels des Tragegriffbandes ist aus den DE-OS 32 32 535, 32 06 531, 32 04 984, 32 05 062, 36 00 489, 36 00 465, 36 00 485 Uiid
GM 86 00 094 bekannt.
Diese bekaaaten Koü streikt ionen erfordern «iinen relativ hohen
zusätzlichen Aufwand und - m. Teil konstruktive Änderungen am
Griifband. So wird das an ?A eh einteilige Griffband durch das
jeweilige Sicherungselement zusammenhalt 2n, wie z.B. durch
Spannteil;, Klemmsicherungen oder Gürtelschließen, oder das
Griffband wird mittels Sp&mt&cc^r und Arretiervorrichtung
gestrafft, wobei das Griffband verlängert ausgebildet sein muß um
ein Hindurchziehen und Arretieren zu ermöglichen, zudem ist das Sicherungselement vom Anwender aus der Tragepackung zu entnehmen
und zu montieren.
Der Erfindung lieg» die Aufgabe zugrunde, eine Kindersicherung an
einer Tragepackung mit einem einteiligen Griffband weiterzubilden, so daß keine konstruktiven Änderungen an den
frei üömmlichen, flachen, strangextrudierten Kunststoff-Griffbändern
und deren Befestigungsniet notwendig sind, keine Montage des Sicherungselementes durch den Anwender erforderlich
ist und von diesem einfach zu bedienen ist, mit minimalstem Aufwand und für die herkömmlichen Tragegriffbänder universell
verwendbar ist.
Die Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Lösung ist bei der eingangs genannten Kindersicherung gekennzeichnet durch einen auf das Griffband
aufgebrachten Spannknebel in Form einer flach ausgebildeten, in eich stabilen Lasche, durch die das Griffband der Länge nach über
ösen und Halterungen geführt ist. Durch Umlegen oder Eindrehen des Spannknebels in Griffbandlängsrichtung parallel zur
Verschlußdeckeloberfläche, um ca.180 Grad, wird das Griffband um etwa den doppelten Abstand zwischen dem Knebelrand und der dem
Knebelrand am weitesten entfernten Halterung verkürzt. Das dem Knebelrand gegenüberliegende Ende des Spannknebels ist zu einer
offenen, das Griffband aufnehmenden, in Querrichtung elastischen
und mittels einer Hinterschneidung arretierbaren Langiochsperrzunge ausgebildet, in der das verkürzte Griffband
unmittelbar und kindergesichert arretierbar ist. Die Hinterschneidung ist zu diesem Zwecke so ausgebildet, daß das
elastische Griffband erst nach dem Zusammendrücken quer zur Griffbandlängsrichtung aus der Hinterschneidung und der offenen
Langlochsperrzuge herausgeführt werden kann; somit eine
zusätzliche Sicherung*! goieh": das : Öffnen des arretierten
zus g g #
Spannknebels durch ein #*ind ,ftar^te]!;,^. !".^ur besseren Arretierung
%, und Führung des Griffbandes an der Hinterschneidung ist - es
f vorteilhaft, wenn die Hinterschneidung, um etwa die halbe
1: Griffbandstärke, parallel zur Spannknebeloberfläche versetzt
ausgebildet ist. Anstatt der Langlochsperrzunge kann mittels
; eines Dorns oder eines Schnappverschluss der umgelegte oder
eingedrehte Spannknebel am Griffband kindergesichert arretiert
! werdet,.
Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Spannknebels
besteht darin, daß der Spannknebel aus zwei scharnierartig ; gegeneinander klappbaren Teilen besteht, wobei ein Teil den
^ Spajmkneoel bildet und der andere idil als Arretiervorrichtung
&igr; =?v,sgebiidet ist. Das Griff band wird durch das
: GiKTsneinanderklappen der beiden Spannknebelteile verkürzt und die
bexden Teile kindsrgesichert arretiert.
! Das Wirkungsprinzip der obigen, erfindungsgemäßen Spannknebei
&idiagr; besteht darin, daß das einteilige Griffband zwischen zwei
'* zueinander stabil positionierten Punkten erfaßt, eingedreht und
( gegen das Zurückdrehen kindergesichert arretiert wird.
Desweiteren kann der Spannknebel in Form eines Wickelteiles , \ ausgebildet sein, der das Griffband bei einer Drehung in
Griffbandlängsrichtung eindreht und gegen das Zurückdrehen am Griffband unmittelbar und kindergesichert arretiert.Durch ein
Arretierteil am Griffband kann der Spannknebel auch mittelbar arretiert werden.Ein wesentlicher Vorteil des Spannknebels in
obig beschriebenen Ausgestaltungen gegenüber den bekannten Sicherungselementen und Verfahren besteht darin, daß bei der in
der Regel geringen erforderlichen Griffbandverkürzung das Griffband äußerst straff und kräftig um den Verschlußdeckel
gespannt und arretiert werden kann, wobei keine große Kraftausübung und manuelle Geschicklichkeit durch den Anwender
erforderlich ist.Die relativ große, durch den Spannknebel
realisierbare Spannkraft zwischen dem Griffband und dem Spannknebel bzw. dessen Arretiervorrichtung komme dar
Arrt/tierwirkung zugute und stellt so eine zusätzliche Sicherung
gegen das Entriegeln und dat. Entspannen des arretierten Spannknebels durch ein Rind dar. Der Spannknebel ist vorteilhaft
&Iacgr; aus Kunststoff gefertigt, kann jedoch auch aus Metall bestehen.
Bei Behältnissen mit integriertem Füllbeutel für Flüssigkeiten
) und einem hinter einem Zugriffsdeckel verdeckt angebrachten
Auslaßventil ist das Griffband über dem Zugriffsdeckel oder über dem Bedienteil des Auslaßventils erfindungsgemäß zu verkürzen und
zu arretieren. Zu diesem Zwecke ist je nach Lage des Auslaßventils das Griffband u.U. über die Breitseite der
Tragepackung zu spannen und zu arretieren.
Anstatt des Griffbandes in der Funktion eines Tragegurtes kann ein um den Verschlußdeckel oder Zugriffsdeckel lose angebrachtes
Gurtband in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung die gestellte Aufgabe in gleicher Weise erfüllen.
Anhand der schematischen Darstellungen in der Zeichnung werden beispielhaft Einzelheiten der Erfindung erläutert.
Es zeigt:
Es zeigt:
Pig.l einen auf das einteilige Tragegriffband einer Tragepackung
aufgebrachten Spannknebel in entspannter sowie in gespannter und arretierter Darstellung.
Fig.2 einen auf das einteilige Tragegriffband einer Tragepackung
aufgebrachten zweiteiligen Spannknebel.
Fig.3 einen Spannknebel in Form eines Wickelteiles.
Fig.3 einen Spannknebel in Form eines Wickelteiles.
Fig.l zeigt eine Tragjapickunp M3;) auä !KaYtonagen mit angelenktem
Verschlußdeckel (4).*un<J einfem.einteiligen flachen Tragegriff band
(2) auf das der las'dhenärtige 'S^pannknebel (1) über die Halteöaen
(5,6) der Länge nach aufgeschoben, bzw. über zwei, in offener
Verbindung stehenden Langlochösen (7,8) aufgefädelt ist, und
zeigt in einer weiteren Darstellung (') den um 180 Grad über den
Knebelrand (9') umgelegten Spannknebel (1'), der mittels der offenen, in Querrichtung elastischen und im Bereich (10')
verstärkt ausgebildeten Langlochsperrzunge (H') und mittels der, zur Spannknebeloberfläche parallel. um etwa die halbe
Griffbandstärke, versetzt ausgeformten Hinterschneidung (12') das
Tragegriffband (2') um den doppelten Abstand zwischen dem
Knebelrand (9') und der Halteöse (61) bzw. der Lochöse (81)
verkürzt, aufnimmt und unmittelbar am Tragegriffband (21)
kindergesichert arretiert.
Fig.2 zeigt eine Tragepackung (13) aus Kartonagen mit
integriertem Füllbeutel (14) für Flüssigkeiten und einem seitlich, hinter einem Zugriffsdeckel (15) verdeckt angebrachten
Auslaßventil (16) bzw. dessen Bedienteile (17) über die das einteilige Tragegriffband (18) mittels dem zweiteiligen,
scharnierartigen Spannknebel (19), bestehend aus dem Spannknebelteil (20) und dem um den Spannknebelrand (21)
beweglich angebrachten Arretierteil (22), der durch Zusammenklappen das Griffband (18) um den doppelten Abstand
zwischen dem Knebelrand (21) und der Halteöse (23) verkürzt, spannt und über die Arretiervorrichtung (24) mit dem Arretierteil
(22) kindergesichert arretiert.
Fig3. zeigt einen auf das einteilige Tragegriffband (25) einer
Tragepackung (26) aufgebrachten, eingedrehten und arretierten Spannknebel (27) in Form eines Wickelteiles, bestehend aus zwei,
zueinander parallelen und über die Haltestege (28,29) verbundenen Seitenteile (30.31) wobei die Haltestege (28,29) das Griffband
(25) aufnehmen und die Knebelränder bilden an denen das Griffband (25) bei Drehung des Spannknebels (27) um 180 Grad in
Griffbandlangsrichtung umgelenkt, verkürzt, gespannt und mittels
der aus dem Seitenteil (30 od. 31) senkrecht zum Seitenteil in Griffbandquerrichtung ausgeformten Sperrzunge (32) gegen das
Zurückdrehen in die entspannte Ausgangslage am Griffband (25) gesichert ist.
Claims (4)
1. Kindergesicherter Verschluß eines über den angelenkten oder
aufgesetzten Verschlußdeckel, Zugriffsdeckel oder den sich überlappenden Verschlußdeckelteilen einer als Haushaltspackung
dienenden Tragepackung straff zu spannenden Griffbandes, wobei d3in Griffband Mittel zum kindergesicherten Staffziehen und
Spannen des Griffbandes zugeordnet sind , gekennzeichnet durch einen auf das einteilige Griffband (2) aufgebrachten Spannknebel
(1) der nach dem Umlegen oder Eindrehen um 180 Grad in Griffbandlängsrichtung das Griffband (2) verkürzt und spannt, und
der am Griffband (2) oder an einem Teil des Spannknebels (1) unmittelbar oder über ein Arretierteil am Griffband (2) mittelbar
gegen das Zurückdrehen in die entspannte Lage kindergesichert arretiert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 .- dadurch gekennzeichnet, daß der
Spannknebel (1) aus einer flachen, mittels der Halteösen (5,6) auf das einteilige Griffband (2) in Längsrichtung aufbringbaren
Lasche (1) besteht, und daß das dem Knebelrand (9) und Umlenkbereich gegenüberliegende Ende des Spannknebels (1) zu
einer offenen, das Griffband (2) aufnehmenden und mittels einer Hinterschneidung (12) arretierbaren Langlochsperrzunge (11)
ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannknebel (19) zweiteilig, in Form eines Scharniers ausgebildet
ist, wobei ein Teil (20) den Spannknebel bildet und der andere Teil (22) zur Arretiervorrichtung (24) der
gegeneinandergeklappten Teile (20) und (22) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der
Spannknebel aus einem Wickelteil (27) besteht, der über zwei, zueinander stabil positionierten Umlenk-und Haltepunkte (28,29),
bei Drehung um 180 Grad in Griffbandlängsrichtung, das Griffband
(25) eindreht, spannt und mittels der Sperrzunge (32) gegen das Zurückdrehen am Griffband (25) kindergesichert arretiert.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8915012U DE8915012U1 (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Kindergesicherter Verschluß an einer Tragepackung |
| DE19904039603 DE4039603A1 (de) | 1989-12-21 | 1990-12-12 | Kindergesicherter verschluss an einer tragepackung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8915012U DE8915012U1 (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Kindergesicherter Verschluß an einer Tragepackung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8915012U1 true DE8915012U1 (de) | 1990-02-08 |
Family
ID=6845698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8915012U Expired - Lifetime DE8915012U1 (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Kindergesicherter Verschluß an einer Tragepackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8915012U1 (de) |
-
1989
- 1989-12-21 DE DE8915012U patent/DE8915012U1/de not_active Expired - Lifetime
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