DE891489C - Staubfilter - Google Patents

Staubfilter

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DE891489C
DE891489C DEH7714A DEH0007714A DE891489C DE 891489 C DE891489 C DE 891489C DE H7714 A DEH7714 A DE H7714A DE H0007714 A DEH0007714 A DE H0007714A DE 891489 C DE891489 C DE 891489C
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Henry Johnson Hersey Jun
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/02Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material
    • B01D46/04Cleaning filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/66Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
    • B01D46/70Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter
    • B01D46/72Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter with backwash arms, shoes or nozzles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2275/00Filter media structures for filters specially adapted for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D2275/20Shape of filtering material
    • B01D2275/208Oval shape

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Staubfilter Diz Erfindung bezieht sich auf Staubfilter und betrifft im besonideren Staubfilter, bei denen ein durchlässiges., biegsames, im wesentlichen zylin:derförrniges Filterelement verwendet wird, das vorzugsweise aus Filz oder einem verfilzten Material besteht,dessen Poren viel kleiner sind, als dieDicke des Materials beträgt. Staubbeladenes Gas wird auf "-in,- Seite des Filterelementes unter Gasdruck eingeführt, ,der höher ist als der auf der anderen Seite. herrschende Gasdruck, so daß die festen Bestandteile des staubbeladenen Gases auf der Hochdruckseite des Filterelementes abgesetzt werden. Eine Reinigungsvorrichtung mit demGasstrom entgegengerichtetem Spülluftstrahl reinigt das Filterelzment oder hält .die darauf angesammelte Schicht fester Bestandteile auf einer Dicke, die innerhalb eines genau ausgerechneten, bestimmten Bereiches liegt, so @daß mit gutem Wirkungsgrad angemessene Mengen staubbeladienen Gases :behandelt und auch außerordentlich feine Staubteilchen zurückgehalten werden können. Die Reinigungsvorrichtung richtet einen konzentrierten Strahl hochgespannter Luft oder eines anderen Gases von der Niederdruckseite des Filterelementes her ,durch das Filterelement hindurch, so,daß die festen Teilchen von der Hochdruckseite .des Filterelementes abgelöst werden und in einen am Boden dos Filters vorgesehenen Trichter fallen.
  • Die Erfindung schafft bei Spülluftreinigern vorgesehene Verbesserungen im Aufbau und der Lagerung des Blusringes, .der @ein-en Teileines derartigen Reinigers bildet. Die Erfindung schafft ferner einen Aufbau, der besonders vorteilhaft beim Reinigen einer Anzahl Filtereinheiten ist. Bisher i,st es üblich, bei einer mit Umkehrs.trafil arbeitenden. Reinigungsvorrichtung einen starren, einstnickigen Blasring vorzusehen, der die Außenseite ides Filters umgibt.
  • Gemäß der Erfindung besteht der Bliasrirng, -der das. zylindrische Filterelement umgibt, ,aus einer Anzahl relativ zueinander beweglicher Teile, die unabhängig voneinander und ohne Rücksicht auf -die Form, ,die Größe ,und die Gestalt ider Filterfläche unter genügendem Druck in feste Berührung mit .der Oberfläche des Filterelementes gedrängt werden, um das Filterelement gegen dien Druck des staubbeladenen Gases an den Einwirkungsstellen des in umgekehrter Richtung strömendien Strahles aus Spülluft einwärts zu bewegen. Die Erfindung besteht ferner in einer für die Blasringe bestimmten, sehr anpassungsfähigen, schwebendenLagerung, die nicht nur bei Iden hier offenbarten mehrteiligen Bla:sringen von Vorteil ist, isondern auch bei Blasringen >anderer Arten, einschließlich der eingangs erwähnten Art.
  • Ein Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung der obererwähnten Art. Weitere Ziele sind aus der eingehenden Beschreibung an Hand .der Zeichnung ersichtlich. Es zeugt Fig. i eine Teilansicht eines Staubfilters, das ,die erfindungs;gemnä,B vorgeschlagenen Verbesserungen enthält, Fig. 2 eine Teildraufsicht :der in Fig. i @dargestellten Vorrichtung und Fig. 3 einen. Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2.
  • In der Zeichnung ist ein etwa zylindrisches Filterelement io aus Filz oder verfilztem Material dargestellt, dessen Poren. viel kleiner sind als die Dicke -des Materials beträgt. Das Filterelement io kann zu Schlauchform zusammengesetzt sein, ind(ern z. B. ein oder mehrere Kantennähte 12, genäht werden; es kann in etwa zylindrischer Form auf Iden oberen und unteren Haltern (nicht ,dargestellt) der Filtervorrichtung gehalten werden.
  • Staubbeladenes Gas wind der Innenseite des zylindrisch@e!n Filters io. unter einem Gasidruck zugeführt, d er größer ist als der Gasd ruck, d er -auf der Außenseite des Filters herrscht, wodurch die in dem Gas suspendierten Feststoffe auf der Innenfläche des Filters io abgesetzt werden.
  • Um die Schicht aus Feststoffen oder einen Teil :dieser Schicht zu Entfernen und dadurch d Ias Filter i-m' Zustanid höchster Leistungsfähigkeit zu halten, ist eine mit einem Rückstrahl arbeitende Reinigungsvorrichtung dem Filter in. solcher Weise zugeordnet, daß ein Strahl eines unter hohem Druck stehenden Spülgases durch d as Filter hindurch in einer Richtung geblasen wird, die entgegengesetzt der Richtung desjenigen Gasstromes liegt, der dem normalen Arbeitendes Filters entspricht. Diese Vorrichtung kann. sich senkrecht am Filter auf und. ab bewegen, so daß die gesamte :innere Fläche oder die Hochdruckfläche d eis. Filters io allmählich der Reinigung unterworfen. wird.. Zu diesem Zweck enthält idias Filter eine Vorrichtung (nioht,dargestellt) zum fortlaufend bewegten oder schrittweise geschalteten Antrieb seiner senkrecht angeordneten Kettenradkette oder -mehreren I,'-ettenrzdketten, 14. Ein Glied der Kette 14 kann mit einem Arm 16 verbunden sein, der durch eine biegsame Kette i.8 mit einem Arm 2o eines Rahmengestelles Zia verbunden ist, .das die Blasausrüstung trägt, die einen Teil ,die, Rückstrahlreiniigungssvorrichtung,darstellt. Die Bewegung der Ketten durch die vorstehend beschriebene Einrichtung versohiebt das Rahmengestell 22 senkrecht an idem Filter io, auf und ab.
  • Wie aus den Fig. i und 2 zu ersehen, bildet das ' Rahmengestell 22 ein rechtwinkliges Fach, das dias Filter io umgibt. In -den Figuren sind auch Teilstücke eines zweiten Faches erkennbar, das ein zweites Filter uo umgibt, von dem jedoch nur ein Teil dargestellt ist. Das Rähmengestell 22 kann sich in jeder Richtung erstrecken, um eine gewünschte Zahl Fächer zum Umschließen von so viel Filtern vorzusehen, wie bei einer bestimmten Anlage notwendig erscheinen. Es können auf diese Weise Anlagen reit vier, sechs oder mehr Fächern zum Reinigen (der entsprechenden Zahl von Filtereinheiten vorgesehen werden, indem einfach die nachstehend, beschriebene Einrichtung verdoppelt oder vervielfacht wird.
  • Das Rahmengestell z2 enthält wenigstens vier Schienen 24, z6, 28 .und 30, 'die, wie dargestellt, U-förmige Querschnitte haben oder von. irgendeiner anderen Baurform sein können. Die Schienen 26 und 28 beispielsweise können, wie in, den Fortsätzen 126 ,und 128 idiargestellt, verlängert sein, um ein. zweites Fach oder gewün@schtenfalls mehrere Fächer zu bilden. Schiene 3o braucht nicht nur dem dargestellten geschlossenen Fach anzugehören, .sondern kann auch ein Teildes anschließenden Faches sein,, das teilweise in Fig. 2 rechts sichtbar ist.
  • Das Rahmengestell 22 kann mit einer Fü'h.rungsvorrichtung ausgestattet sein, um das Gestell in einer ausgerichteten senkrechtenBewegungsbahn zu halten. Beispielsweise sind T-Träger 32 Und 34 gezeigt, die an der Bodenplatte oder einem dauerhaften Aufbau (nicht -dargestellt) befestigt sind, und .die gleitend zwischen die auf Albstand gestellten Winkelstück e 36-, 38, 4o und 42 einragen, die an geeigneten Stellen des Rahmengestelles 22 befestigt sind.
  • Eine senkrechte Bewegung ,des Rahmengestelles 22 relativ zum Filter in. und arideren Filtern, z. B. i io, wird in entgegengesetzten Richtungen dein Gestell dadurch erteilt, daß der Arm 16 um an, dem oberen und ziem unteren Ende des Filters vorgesehene Kettenräder herumläuft, oder idaß eine einfache, umkehrbare Antriebsvorrichtung für die Ketten 14 vorgesehen ist, beispielsweise ein automatisch umkehrender Elektromotor.
  • Das Rahmen.gestelf 22 trägt frei schwebend einen Blasring für jedes Filter ro, iio usw. der Anlage. Die schwebendeLagerung ist ein wesentliches Kennzeichen der Erfindung, -da ,das Rah .mengeste11 z2 zwecks Ausführung einer senkrechten Bewegurig in einer festen Bahn geführt ist, wogegen das Filter oder die Filter nicht .genau gleichförmig im Querschnitt sowohl hinsichtlich der Größe oder Form sind und außerdem nicht genau parallel mit Bezug auf die feststehende Bewegungsbahn des Rahmengestelles 22 liegen.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, besteht der Odem Filter io zugeordnete Blasring aus zwei im wesentlichen halbkreisförmigen Blasringteilen 44 und 46, die unabhängig voneinander aufgestellt sind und im wesentlichen ,das Filter io,umgeben. Ein ähnlicher Blusringteil 144 ist als dem Filter i iio zugeordnet dargestellt. Der Aufbau und die Lagerung :des Blasringteiles 144 oder jedes anderen in irgendeiner Anlage eingebauten Blasringteiles entspricht idem Aufbau und der Lagerung der Blasringteile 44 und 46.
  • Der Blasringteil 44 wind auf dem Gestell 22 von einerAnzahl Träger 48,5o, und 52 getragen. Gleiche Träger 54, 56 und 58 sind für den B.lasringteil 46 und andere gleiche Träger i48:sintd zum Tragen ,des B.lasringteilies 144 und aller anderen Blasrin.gteile vorgesehen.
  • Der Träger 48 wirdzuerst beschrieben, da er in Einzelansicht in Fig. 3 dargestellt ist. Der Träger 48 enthält eine an. d em oberen Flansch .der Rahmenschiene 24 :befestigte Platte 6o und eine an dem unteren Flansch der Rahmenschiene 24 befestigte Platte 62. Die Platten 6o und -62 erstrecken sich einwärts des Faches gegen das Filter io auf einen genügenden Abstand und sind vorzugsweise in, senkrechter Ausrichtung mit Lochungen versehen, .um ein senkrecht angeordnetes, .biegsames, federndes Element 64 aufzunehmen. Vorzugsweise besteht das Element oder der Halter -64 aus Gummi oder einem ähnlichen Material von rundem, eckigem oder anderem Querschnitt. Der Halter 64 ist nicht nur biegsam und federn(d, sondern kann. sich auch verlängern oder -zusammenziehen, wodurch eine verhältnismäßig weitgehende schwebende Bewegung einem von dem Halter getragenen Teil gegeben werden. kann. Der Halter 64 ist mit einer an seinem Ende befestigten Klemme 66 versehen, die oberhalb der Platte 6o liegt. Die Klemme: 66 ist breiter als die Bohrung der Platte 6o und trägt (deshalb, den Halter 64 in der in Fig. 3 dargestellten Stellung. Eine ähnliche Klemme 68 ist an dem anderen Ende des Halters 64 befestigt"die .unterhalb der Platte 62 liegt, so daß das Element oder. der Halter 64 fest an dem Gestellrahmen 22 sitzt. Wie in Fig. 3 erkennbar, liegt die Klemme 68 in einem Abstand von der Platte 62, so daß eine waagerechte Verlagerung des Elementes 64 um eine gewisse Größe ohne Verlängerung des Elementes möglich ist. Dies hat sich bei dem hier dargestellten, in besonderer Weise ausgebildeten Blasring als erwünscht erwiesen, jedoch ist es bei anderen Anlagen auch .möglich, die Klemme 68 in Berührung mit der unteren Platte 62 zu legen und in manchen Fällen den Halter, z. B. durch Verlängern, unter eine Vorspannung zu stellen und die Klemmen 66 und- 68 bei ausgedehntem Halter aufzubringen.
  • Auf dem Blasringteil 44 ist, beispielsweise durch Schweißen, ein Arm 70 befestigt, dessen freies Ende eine Klemme 72 frägt, die auif dem Halter 64 vorzugsweise in der Mitte zwischen der oberen Platte 66 und der unteren Platte 68 befestigt wird. Auf diese Weise wird der Blasringteil 44 durch denjenigen Teil des Halters 64 getragen, der sich. aufwärts von der Klemme 72 zur oberen Platte; 6'o erstreckt. Aus einer Betrachtung des vorstehend beschriebenen Aufbaues ist erkennbar, d.aß der Blasrin:gteil 44 .eine weite Bewegung in waagerechter Richtung mit Bezug auf das Rahmengestell 22 ausführen kann. Die Bewegung ist verhältnismäßig frei von -einem durch den Halter 64 ausgeübten Zug, bis zu dem Zeitpunkt, an d em die Bewegungsgröße so groß wird, daß sie ein wesentliches Streckendes Halters 64 erfordert.
  • Die Träger 5o und 52 gleichen dem Träger 48 mit der Abweichung, daß die oberen Tragplatten 74 und die unteren Tragplatten 76 in ,dem Träger 52 abweichend geformt sind, um das biegsame Federungselement 64 derselben in richtiger Stellung zur Zusammenarbeit mit dem Arm So, zu bringen. Die anderen Träger 54, 56, 5$ und 148 sind ähnlich aufgebaut, und jeder enthält einen federnden, biegsamen Halter.
  • Der Tragaufbau ermöglicht es -dem Blasring, in waagerechter und, in senkrechter Richtung relativ zu .dem Rahmengestell 22 sich schwebend zu bewegen. Der Blas ring kann sich auf diese Weise solchen Ä-nd-"rungen in der Ausrichtung und in der Form des Filters anpassen, wie sie üblicherweise in. industriellenAnl:agen vorkommen. Der .beschriebene Tragaufbau kann zum Tragen eines ei.nstückigen., kreisförmiigen Blasringes verwendet werden, oder er kann-, wie hier -dargestellt, zum Tragen getrennter Blasringteile eines mehrteiligen Bl;asringes Verwendung finden. Bei Verwendung .in der letzterwähnten Kombination paßt sich der mehrteilige Blasring nicht nur idenjeni:gen Änderungen in Ausrichtung und Form an, die innerhalb des Bereiches eines in der erwähnten Weise getragenen einstückigen Blasrin:ges liegen, sondern paßt sich auch relativ großen Querschnitts- undGrößenänderungen an, wie sie oft bei industriellen Anlagen auftreten, bei denen eine Verarbeitung von stark mit Staub beladenem Gas erfolgt.
  • Bei einem einstückigen Blasring kann der Durchmesser der Innenfläche des Blasringes etwas kleiner sein als der Außendurchmesser des zylindrischen Filters, bei dem der Blasring verwendet wird:. Sobald hier das Filter durch den, Druck des darin befindlichen staubbeladenenGases aufgeblasenwird, zieht ider Blusring das Filter örtlich zusammen., wobei das Filter um jdie Innenfläche des Blasringes herumkantet. Infolgedessen wird die Hochdruckseite des Filters, auf der die Feststoffe abgesetzt sind-,gereckt und dieses Ausrecken oder Ausdehnen öffnet die Poren und erleichtert das Herausheben der Feststoffe mittels des Luftstrahles, der von dem Blasring ausgeht. Hierbei muß das VerhältnIs zwischen dem Durchmesser des Blasringes und :dem Durchmesser des Filters ziemlich genau gewählt werden, um den erstrebten Erfolg zu erzielen, wobei gleichzeitig ein zu großes Zusammenziehen vermieden wenden muß, da dies ein Faltenlegen. oder eine übermäßige Reibung zur Folge haben könnte. Gemäß,der Erfindung, bei :der ,der Blasring aus zwei halbkreis=förmigen Blasringteilen 44 ,und 46 besteht, können die Teile so angeordnet sein, @daß sie das Filter umfassen, und sie können unabhängig voneinander in Berührung mit dem Filter gepreßt werden, um genau die gewünschte Größe,des Ausbiegens oder des Einbiegens,des Filters zu, erhalten.
  • Wie aus Iden Fi.g. i bis 3 ersichtlich, kann der Blasringt,eil 44 aus einem Rohr bestehen, das etwa halbkreisförmig gebogen .ist. Wenn, wie dargestellt, derKrümmungsradius des gebogenenRohres größer als der Krümmu.ngsradius des Filters ist, nimmt ,der Blasrohrteil 44 die Form eines .unvollständigen Halbkreises an. Die Enden des Rohres können abgeflacht sein, um das Rohr zu schließen, und sie können in <der am Ende 82 @dargestellten Art mehr oder weniger radial auswärts gebogen sein.. Die Enden 82 sind lang genug, um über den Körper des Filters io wegzustehen und .die Seitennähte 12 frei zu halten. Die Enden 82 weisen Augen 84 auf, an (denen die Enden biegsamer Seilzüge 86 befestigt sind, die frei über die am Rahmengestell 212 gelagerten Scheiben 88 laufen. Die an den unteren Enden der Seilzüge 86 hängenden Gewichte W drängen den Blasringteil q.q., in den Fig. i b)i,s 3 gesehen, nach rechts.
  • Der Blasringteil q:6 ist in gleicher Weise mit Augen 9o, Seilzügen 92, Scheiben 94 und Gewichten W für -den gleichen Zweck versehen. Die abgeflachten Enden 82. des Blasringteiles 44 weisen; Augen 96 auf, durch die die Seilzüge 92 frei hindurchtreten. Ähnliche Augen sind' in ,den abgeflachten Enden des Blasringteiles 46 vorgesehen, um,den Seilzügen 86 ldenDurchgang zu ermöglichen.
  • Wie .ersichtlich, werden die Blasrinigtenle 44 und, 4.6 ,dauernid in Berührung mit,der Außenfläche oder ,der Niederdru.ckfläche ides Filters io durch die Gewichte W gedrängt. Eine ähnliche Vorrichtung ist für =den Blasringteil 144 sowie für alle anderen Blasringteile einer Anlage vorgesehen. Beim Einblasen v=on st.aulbbeladenem Gas nimmt. das Filter io einen regulären zylindrischen Querschnitt an, wie dies durch die strichpunktierten Linien.98 in Fig. 2 dargestellt ist. Die BlasrinIgteile 44 und 46 pressen. örtlich begrenzte Flächendes Filters von entgegengesetzten Richtungen her nach einwärts. Haben. .die Blasringteile einen größeren Radius als das Filter, so nimmt das Filter einen elliptischen Querschnitt an, wie @dies in vollen Linien in Fig. 2 dargestellt ist. Jeder Blasringteil ist mit einem Langschlitz oder einer Längsöffnung ioo versehen, die im wesentlichen über die ganze Länge der Innenfläche jedes Blasringteiles reicht, rdie in Berührung mit ,dem Filter liegt. Luft oder ein anderes Gas wird den Blasringteilen über -b=iegsame: Schläuche io2 zugeführt, die mit dem Innern des Blasringteiles in Verbindung ,stehen und vorzugsweise an ein Druckluftgsbläse (nicht -dargestellt) angeschlossen sind. Die auf diese Weise den Blasringt-eilen zugeführte hochgespannte Luft oder das Gas strömt aus Odem Schlitz ioo ,durch das Filter Po hindurch, um die angesammelten Feststoffe von. der Innenfläche oder Ader Hochdruckflüche des Filters abzulösen. Eine ähnliche Luftzufuhr ist für,den Blasringteil 144 und, alle anderen in derAnlage befindlichen Blasringteile vorgesehen.
  • Beim Betrieb wird das Rahme=ngestell 22 senkrecht in wechselnden Richtungen bewegt, um die Blasringteile senkrecht an dem Filter, mit dem sie in Berührung stehen, auf und ab zu bewegen. Sobald Änderungen in ider Form oder in der Größe ,der Filter auftreten, folgen die Blasringte:ile vollständig unaibhängig,diesen Änderungen, wobei als Folge oder Schwerkrafteinwirkung auf die Gewichte W ein dauernder Druck auf Idas Filter aufrechterhalten wird. Die Grüße der Gewichte W kann geändert werden, um Idas Filter wirkungsvoll und gut nach einwärts zu -biegen. Die Blasringteile können sich relativ zu dem Rahmengestell bewegen, weil die innerhalb der Träger 5o, 52 usw. liegenden Halter 64 oder 78 sich biegen und strecken, wie :dies bereits beschrieben ist.
  • 'Wie aus der vorstehenden Beschreibung erkennbar, vermag,die beschriebene Vorrichtung die Ziele der Erfindung zu erreichen. Die Vorteile der Erfindung sind Vor allem sei darauf hingewiesen, daß es mit der Erfindung möglich .Ist, mit einem einzigen Antrieb eine; Anzahl mit Gegenstrahl arbeitender Filterreinigungsvorrichtungen, idie einer Anzahl Filtern zugeordnet sind, zu heeben und zu senken und gleichzeitig einen guten, wirksamen und im wesentlichen gleichförmigen Berührungsdruck zwischen den Blasringen und- den Filtern aller Einheiten aufrechtzuerhalten. Die Erfindung macht es möglich, ein. Mehrfachfilter mit einer Anzahl Filter aufzustellen, ohne daß alle Filter genau senkrecht parallel aufgestellt werden müssen, und ohne d@aß der puerschnittsidurchmesser ider Filter auf ziemlich geringer Toleranz gehalten werden muß.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Staubfilter mit einem porösen, biegsamen ,zvli.ndri:s-chen Filter zum Sammeln von aus s taubbeladenem-Gas herrührenden festenTeilchen auf der Innenseite des Filters und mit einer mit dem Staubgasstrom entgegengerichtetern Spülgasstrahl arbeitenden Reinigungsvorrichtung, die :das Filter im wesentlichen umgibt und mit Bezug auf das Filter verschiebbar ist, idadurch gekennzeichnet, :daß die Re=inigungsvorrichtung aus einer Anzahl getrennter, hohler, geibogener Blasringteile besteht, @die einzeln in nachgiebige Berührung mit der Außenseite des Filters gerbracht werden; und von ,denen jeder Blasringteil einen Spülgasaus.trittsschlitz aufweist.
  2. 2. Staubfilter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieVorri:chtung zurBewegung der Reiniger einen das Filter umgebenden Rahmen enthält, der in einer festliegenden, im allgemeinen parallel mit der Achse des zylindrischen Filters verlaufenden Bahn @beweglich ist.
  3. 3. Staubfilter nach Anspruch :2, dadurch gekennzeichnet, daß Idas Filter nachgü@ebige Halter ,enthält, die die hohlen Blasringbeile mit dem Rahmen verbinden, damit,die Ringteile sich mit derri Rahmen bewegen und eine begrenzte Schwebebewegung relativ zudem Rahmen ausführen können.
  4. 4. Staubfilter nach den Ansprüchen i bi-s 3, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, die mit jedem der hohlen Blasringteile verbunden sind, um (die Blasringteile in Berührung mit der Außenseite des Filters zu pressen.
  5. 5. Staubfilter nach den Ansprüchen i bis 4, ,dadurch gekennzeichnet, @daß ein Gewicht mit jedem ider hohlen Blasringteile verbunden ist, um den Blasringte.il in Berührung mit der Außenseite :des Filters zu idrängen.
  6. 6. Staubfilter nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch "-",-kennzeichnet, daß .die gekrümmten hohlen. Blasringteile einen Krümmungsradius haben, .der größer als der Radius des zylindrischen Filters ist, so daß :diese Blasringteile, sobald sie in Berührung mit der Außenseite,des Filters gepreßt werden, die angrenzeniden Abschnitte des Filters einwärts in eine im allgemeinen elliptische Form pressen.
  7. 7. Staubfilter nach -den Ansprüchen 3 bis 6, idadurch gekennzeichnet, @daß die nachgiebigen Halter, die Iden hohlen Blasringteil oder die hohlen Blasringteile mit dem Rahmengestell verbinden, aus streckbaren Gummistätben bestehen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 709 109, 73,7 log; französische Patentschrift Nr. 945 5'912; USA.-Patentschriften Nr. 2 495 635, 2-1513 420.
DEH7714A 1951-02-13 1951-03-03 Staubfilter Expired DE891489C (de)

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