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Keilrieme-ngetriebe Es sind bereits Keilriemengetriebe zum stufenlosen
Regeln des Übersetzungsverhältn=isses zweier paralleler Wellen mit vier Keilriemenscheibenpaaren,
über welche zwei Keilriemen laufen, bekannt, bei welchen eine Keilriemenscheibe
auf der antreibenden Welle und eine Keilriemenscheibe auf der angetriebenen Welle
axial unverrückbar verkeilt sind und zwischen diesen Keilriemenscheiben zwei mit
diesen zusammenwirkende Keilriemenscheiben auf ihrer Welle axial verschiebbar gelagert
sind, während auf einer weiteren Welle zwei Keilriemenscheiben axial unverrückbar
und zwei mit diesen zusammenwirkende Keilriemenscheiben axial verschiebbar angeordnet
sind. Es, ist ferner auch schon vorgeschlagen worden, den bei derartigen Keilriemengetrieben
sich ergebenden: Nachteil, daß die auf ihrer Welle zwecks Veränderung des U-bersetzungsverhältnisses
axial verschiebbaren Keilriemenscheiben infolge der durch den Keilriemen auf sie
ausgeübten exzentrischen Kraft auf ihrer Welle ecken, d'ad'urch zu beheben, daß
je die zwei auf gemeinsamer Welle sitzenden und in bezug auf diese Welle axial verschiebbaren
Keilriemenscheiben miteinander verbunden werden, so, d@aß sie sich gegeneinander
ahstützenund die vom d'enKeilriemen auf diese Keilriemenscheiben ausgeübten eckenden
Kräfte sich gegenseitig aufheben. In der Praxis hat sich ergeben, daß es auf diese
Weise wohl gelingt, den nachteiligen Einfluß der durch die Keilriemen, auf die Keilriemenscheiben
ausgeübten exzentrischen: Kräfte weitgehend zu beheben, aber trctzdem kommt es häufig
vor, d'aß die Gleitkeile, mittels welcher die auf ihrer Welle axial verschiebbaren
Keilriemenscheiben mit ihrer Welle gekuppelt sind, festsitzen, so@ daß eine Veränderung
des Übersetzungsverhältnisses unmöglich wird'. Es sind nun auch schon Keilriemengetriebe
dieser Art vorgeschlagen worden, bei welchen gegebenenfalls auf
Gleitkeile
für die axial verschiebbaren Keilriemenscheiben. verzichtet werden kann. Bei den
bekannten Keilriemengetriebben dieser Art drehen sich jedoch die axial verschiebbaren
Keilriemenscheiben mit gleicher Drehzahl wie die Wellen, auf welchen sie verschiebbar
sein sollen. Wie die Praxis zeigt, ist dies aber außerordentlich ungünstig, da diese
Keilriemenscheiben nach verhältnismäßig kurzer Betriebsd'auer auf ihren Wellen festsitzen
und sich zur Änderung des 'Übersetzungsverhältnisses nicht mehr verschieben lassen.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung behoben.
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Gegenstand der Erfindung ist ein Keilriemengetriebe zum stufenlosen
Regeln des Übersetzungsverhältnisses zweier paralleler Wellen mit vier Keilriemenscheibenpaaren,
über welche zwei Keilriemen laufen, wobei eine Keilriemenscheibe auf der antreibenden
Welle und: eine Keilriemenscheibe auf .der angetriebenen Welle axial unverrückbar
verkeilt sind, bei welchem auf der angetriebenen Welle zwei in. axialer Richtung
miteinander verbundene, aber gegeneinander und in bezug auf die angetriebene Welle
drehbare Keilriemenscheiben axial verschiebbar angeordnet sind, von welchen, die
eine mit der auf der antreibenden Welle sitzenden Keilriemenscheibe und die andere
mit der auf der angetriebenen Welle sitzenden Keilriemenscheibe in Drehverbindung
steht und bei welchem ferner die vier Keilriemenscheiben der beiden anderen Keilr
iemenscheibenpaare auf einer axial verschiebbaren, aber nicht drehbaren., zur angetriebenen
Welle parallelen. Achse drehbar gelagert sind, wobei die beiden inneren Keilriemenscheiben
dieser zwei Keilriemenseheibenpaare miteinander verbunden und axial unverrückbar
gehalten sind, während die beiden äußeren Keilriemenscheiben dieser zwei Keilriemenscheibenpaaxe
auf der axial verschiebbaren Achse axial unverrückbar gelagert sind, der-. art,
da.ß diese letzügen.anuten zwei Keilriemenscheiben zur Änderung des übersetzungsverhältnisses
des Keilriemengetriebes mit der axial verschiebbaren Achse gemeinsam verschoben
werden können.
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Bei diesem Keilriemengetriebe sind keine Gleitkeile vorhanden, und
die axial verschiebbaren Keilriemenscheiben drehen sich auf der Welle oder Achse,
auf welcher sie verschiebbar sind, so d'aß ein Festsitzen dieser Keilriemenscheiben
auf ihrer Welle oder Achse vollständig ausgeschlossen ist.
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In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
durgestellt. Es zeigt
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Fig. i einen axialen Schnitt durch die erste Ausführungsform des Keilriemengetriebes
zum stufen, losen Regeln des Übersetzungsverhältnisses zweier paralleler Wellen,
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Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu,
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Fig.3 einen axialen Schnitt durch die zweite Ausführungsform des Keilriemengetriebes
und Fig. 4 eine Seitenansicht hierzu.
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Mit i ist .das Gehäuse eines Elektromotoirs bezeichnet, an welchem
ein Lagereinsatz 2, befestigt ist, welcher in: eine Öffnung eines, das Keilriemen,
getriebe aufnehmenden Gehäuses 3 eingesetzt und an diesem mittels Schrauben 4 befestigt
ist. Auf dem in den, Lagereinsatz 2 hineinragenden Wellenstumpf 5 des Elektromotors
ist eine mit einer langen Nabe 6 versehene Keilriemenscheibe 7 axial unverrückbar
verkeilt. Die Nabe 6 dieser Keilriemenscheil:;e 7 ist in einem Kugellager 8 gelagert,
welches in eine Zwischenwand 9 des Lagereinsatzes 2 eingesetzt ist. In der Keilriemenscheibe
7 ist in einem Nadellager fo das eine Ende einer zum Wellenstumpf 5 koaxialen, mit
variabler Drehzahl anzutreibenden: Welle i i gelagert. Auf dieser Welle i i ist
eine Keilriemenscheibe 12 axial unverrückbar verkeilt, deren Nabe 13 in einem Kugellager
14 gelagert ist, welches in einen Lagereinsatz 15 eingesetzt ist, welcher seinerseits
in eine Öffnung auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 3 eingesetzt und mittels
Schrauben r6 befestigt ist. Auf dem auf der Außenseite des Lagereinsatzes 15 liegenden
Ende der Welle i i ist eine Riemenscheibe 17 verkeilt. Zwischen: den Keilriemenscheiben
7 und 12 ist auf der Welle i i eine mit der Keilriemenscheibe 7 zusammenwirkende
Keilriemenscheibe 18, welche eine gegen die Keilriemenscheibe 12 zu gerichtete lange
Narbe besitzt, auf zwei Nadellagern ig und 2o frei dreh!b@ar und axial verschiebbar
gelagert. Diese Keilriemenscheibe 18 ist durch einen, in die Keilriemenscheibe 7
fest eingesetzten, zu deren Achse para11eleaMitnehmerbolzen 2:i, welcher in eine
in, die Keilriemenscheibe i8 eingesetzte Büchse 22 eingreift und in,dieser sich
verschieben kann, mit der Keilriemenischeibe 7 gekuppelt. Auf der Nabe der Keilriemenscheibe
18. ist mittels, eines Druckkugellagers 23 und eines Kugellagers :2,4 eine weitere,
mit der Keilriemenscheibe r2 zusammenwirkende Keilriemenscheibe 25 frei drehbar
gelagert. Diese Keilriemenscheibe 25 wird durch einen auf den Innenring des Kugellagers
24. wirkenden., mittels Schrauben, 2,6 an der Nabe der Keilriemenscheibe
i8 befestigten Ring 27 und einen auf den Außenring des Kugellagers 24 wirkenden.,
mittels Schrauben 28 an der' Keilriemenscheibe 25 befestigten Ring 29 axial unverrückbar
auf der Nabe der Keilriemenscheibe 18 gehalten. Die Keilriemenscheibe 25 ist mit
der Keilriemenscheibe 12 durch einen in diese letztere fest eingesetzten, zu deren
Achse parallelen Mitnehmerbolzen 30, welcher in eine in die Keilriemenscheibe 25
eingesetzte Büchse 31 eingreift und in dieser sich verschieben kann, gekuppelt.
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Über der Öffnung, in, welche der Lagereinsatz 2 eingesetzt ist, besitzt
das Gehäuse 3 eine Öffnung, in welche ein Einsatz 32- eingesetzt ist. An! diesem
Einsatz 32 sitzt ein in das Gehäuse 3 greifender Support 33, auf welchem in einem:
Kugellager 34 die gegen#einandergerichteten, miteinander durch Schrauben 35 verbundenen
Naben zweier Keilriemenscheiben 36 und 37 gelagert sind. Der äußere Ring
des Kugellagers 34 ist in ein Lagerauge des Supportes 33 eingesetzt uni, in! diesem
durch zwei Ringe 38 und 39 gehalten, welche mittels Schrauben am Support 33 befestigt
sind und eine axiale Verschieb@ung der Keilriemenscheiben 36 und 37 verhindern.
Die
Keilriemeiisclieiben' 36 und 37 sind mittels zweier Nadellager 4o und 41
auf einer axial verschiebbaren Achse 42 gelagert. Mit der Keilriemenscheibe 36 wirkt
eine auf einem an: einem Absatz der Achse 42 anliegenden Kugellager 43 auf der Achse
42 gelagerte Keilriemenscheibe 44 zusammen, welche mit der- Keilriemenscheibe 36
durch einen in diese letztere fest eingesetzten, zu ihrer Achse parallelen Mitnehmerbolzeni
45, welcher' in: eine in: die Keilriemenscheibe 44 eingesetzte Büchse 46 eingreift
und in dieser sich verschiebeni kann, gekuppelt ist. Mit der Keilriemenscheibe 37
wirkt eine auf einem .an einem Absatz der Achse 42' an, liegenden: Kugellager 47
auf der Achse 42 gelagerte Keilriemenscheibe 48 zusammen, welche mit der Keilriemenscheibe
37 durch einen: in diese letztere fest eingesetzten, zu ihrer' Achse parallelen:
Mitnehmerbollzen 49, welcher' in eine in die Keilriemenscheibe 48 eingesetzte Büchse
5o eingreift und in dieser sich verschieben kann., gekuppelt ist. In die nach außen
gerichtete Nabe der Keilriemenscheibe 48 ist ein Druckkugellager 5 1 eingesetzt,
auf welches ein .auf ein Gewinde am Ende der Achse 42 aufgeschraubter Druckring
52, welcher durch eine Sicherungsmutter 53 gesichert ist, einwirkt, derart, daß
die Keilriemenscheibe 48 axial unverrückbar auf -der Achse 42 gehalten: ist. In
die nach der anderen Seite abstehende Nabe der Keilriemenscheibe 44 ist ebenfalls
eins Drucklcugellager 54 einge!setzt, auf welches ein auf :die Achse 42 aufgesetzter
Druckring 55, welcher' durch eine auf ein Gewinde der Achse 42' aufgeschraubte Sicherungsmutter
56 gehalten: ist, einwirkt, derart, daß auch die Keilriemenscheibe 44 axial unverrückbar
auf der Achse 42 gehalten; ist. Das diesseitige Ende der Achse 42 ist mit einem
Gewinde versehen, welches in eine Gewindebüchse 57 eingeschraubt ist, welche drehbar,
aber axial nicht verschiebbar in einer Bohrung eines Lagerdeckels 58, welcher eine
Öffnung des Einsatzes 32 abschließt und an diesem letzteren mittels Schrauben
59, befestigt ist, gelagert ist. Außerhalb des Lagerdeckels 58 ist auf die Gewindebüchse
57 eine Handrad 6o aufgesetzt, welches mit der Gewindebüchse 57 durch eine Schraube
61 verhunden ist. Am Druckring 55 ist ein zur Achse 42 paralleler Bolzen 62 befestigt,
welcher in einer Bohrung des Lagerdeckels: 5& ,geführt ist und über diesen
hinausragt. Ani seinem äußeren Ende besitzt dieser Bolzen 62 eine Ab:lesekante 63;
welche auf einem auf die Nabe des Handrades 6o aufgesetzten Ring gleitet, welcher
eine Skala trägt, an: welcher die Ablesekante 63 das jeweils eingestellte Übersetzungsverhältnis
des Keilriemengetriebes oder allenfalls auch .die jeweilige Tourenzahl der Welle
i i anzeigt. Auf der dem Einsatz 32 gegenüberliegenden Seite besitzt das Gehäuse
3 ebenfalls, eine Öffnung, welche :durch einen Deckel 65 abgeschlossen ist, der
mittels Schrauben 66 am Gehäuse 3 befestigt ist.
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Über die Keilriemenscheiben: 7 und 18 einerseits und -die Keilriemenscheiben
36 und' 44 andererseits läuft ein Keilriemen 67 und über die Keilriemenscheibeni
i2 und 25 einerseits und die Keilriemenscheiben 37 und' 48 andererseits ein Keilriemen
68. Um diesen Keilriemen 67 und 68 die richtige Spannung zu geben bzw. um sie nötigenfalls
nachspannen .zu können, kann der Achsabsta.nd' zwischen dem Wellenstumpf 5 bzw.
der Welle i i einerseits und der Achse 42 andererseits verändert werdeni. Zu diesem
Zweck ist der Einsatz 32 nicht starr am Gehäuse 3 befestigt, sondern mittels in
das Gehäuse 3 eingeschraubter Schrauben 69, welche in im Einsatz 3.2 vorgesehenen
Schlitzeni 70 liegen. Der Support 33 besitzt: oben! einen: Ansatz 71 mit einem zur
Achse 42 senkrechten Gewinde, ini welches eine Schraube 72 eingeschraubt ist, welche
die Decke dies Gehäuses 3 durchsetzt und deren Kopf auf ein auf der Decke des, Gehäuses
3 vorgesehenes Auge 73 sich abstützt. Der Einsatz 32, hängt: somit an: dieser Schraube
72, und durch Drehen derselben wird sie mehr oder weniger ini,das Gewinde des Ansatzes
71
eingeschraubt, wodurch der Abstand der Achse 42 vom Wellenstumpf 3 b.zw.
von der Welle i i verändert wird.
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Die Welle i i besitzt einen von ihrem Ende auf der Seite der Keilriemenscheibe
12 ausgehenden axialen Schmierkanal, von! welchem radial gerichtete Abzweigungen
ausgehen, durch welche d'eni Nadellagern io, i9 und 2o Schmiermittel zugeführt wird.
Ebenso, besitzt die Achse 42 einen axialem Schmierkanal, von welchem radial gerichtete
Abzweigungen ausgehen, durch welche den! Nadellagern, 40 und 41 sowie den Kugellagern
43 und 47 und den Druckkugellagern 51 und 54 Schmiermittel zugeführt wird. Die Schmierung
der Kugellager 8, 14, 23, 24 sowie 34 bereitet keinerlei Schwierigkeit. Eine einwandfreie
Schmierung sämtlicher Lagerstellen des Keilriemengetriebes ist somit gewährleistet:
unid erfordert keinerlei Demontage.
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Um die Keilriemenscheiben der vier Keilriemenscheibenpaare näher zusammenbringen
zu könueni, weisen alle Keilriemenscheiben am ganzem Umfang des inneren Ranides
ihrer komischen Flächen in gleichen Abständen liegende Ausnehmungen, auf, so daß
die Keilriemenscheiben jedes Keilriemenscheibenpa.ares wie die Teile einer Klauenkupplung
ineinandergeschoben werden können.
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Zur Änderung des. Übersetzunigsverhältn@isses des beschriebenen: Keilriemengetriebes
wird das Hanidrad 6o gedreht. Dies bewirkt, daß die Achse 42 axial verschoben wird,
wobei der Abstand der Keilriemenscheibe 44 von: der axial nicht verrückbaren Keilriemenscheibe
36 und in umgekehrtem Sinne der Abstand der Keilriemenscheibe 48.von der axial nicht
ver'rückb,aren Keilriemenscheibe 37 verändert wird. Der' Wirkungsraidius des Keilriemen,
scheibenpaares 44, 36 wird dadurch vergrößert oder verkleinert, und in gleichem
Maße, aber in umgekehrtem Sinne wird der Wirkungsradius des Keilriemenscheibenpaares
48, ,37 verkleinert oder vergrößert. Die miteinander verbundenen" axial verschiebbaren
Keilriemenscheibeni i8 und 23 werden dabei durch die unter Spannung stehenden Keilriemen
67 und 68 auf der Welle i i automatisch mitverschoben, und zwar in dem Sinne, daß
sich der Wirkungsradius des Keilriemenscheibenpaares 7,i8
verkleinert,
wenn sich der Wirkungsradius des Keilriemenscheibenpaares 44, 36 vergrößert und
der Wirkungsradius des, Keilriemens,cheibenp.aares 12, 25 vergrößert, wenn sich
dabei der Wirkungsradius ,des Keilriemenscheibenpaares 48, 37 verkleinert und umgekehrt.
Das jeweils eingestellte Übersetzungsverhältrnis des Keilriemengetriebes oder auch
die Tourenzahl der abtriebseitigen Welle i i kann jederzeit mit Hilfe der Ablesekante
6,3 des Bolzens 62 an der Skala des Ringes 64 abgelesen werden.
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Das beschriebene Keilriemengetriebe weist Überhaupt keine Gleitkeile
mehr auf, welche die Versch:iebbarkeit der axial verschiebbaren Teile behindern
könnten.
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Bei,derAus,führungsform des Keilriemengetriebes .gemäß Fig. 3 und
4 ist mit io-i ein Ständer bezeichnet, welcher auf J'er einen, im dargestellten
Fall der linken Seite offen ist und welcher an seiner .a'nder'en Seite eine Durchbrechung
aufweist. Außenseitig an diesem Ständer iai ist mittels vierSchrauben log ein die
Durchbrechung des Ständers ioi überdeckender Flansch 103 <des Gehäuses eines
Elektromotors, ro4 befestigt. Mit io-5 ist der Wellenstumpf :des Elektromotors 104
bezeichnet, welcher in eine axiale Bohrung loh einer Welle 107 eingreift und in
,dieser mittels eines Keiles ioS verkeilt ist. Die Welle 107 besitzt an ihrem
gegen den Elektromotoir 104 zu liegenden Ende einen Flansch log, welcher an einem
Absatz iro des, Wellen: stumpfes 1o5 anliegt. Auf die Welle 107 ist eine
Keilriemenscheibe i i i aufgesetzt, welche mittels dreier Schrauben 112 am Flansch
iog befestigt ist und welche mittels dreier Stifte 1I3 mit diesem Flansch verstiftet
ist. Der Ständer ioi besitzt an seinem mittleren Teil eine Konsole 114, welche zur
Erhöhung ihrer Steifigkeit gewölbt ist. Am freien Ende dieser Konsole 114 ist mittels
zweier Kopfschrauben 115 eine Lagerplatte 116 befestigt, die mittels zweier Stifte
117 mit der Konsole verstiftet und dadurch in ihrer Lage fixiert ist. In diese Lagerplatte
116 ist ein Kugellager ii8 eingesetzt, in welchem die Nabe i 1g einer innenseitig
,der Lagerplatte 1i6 liegerüden Keilriemenscheibe i2o gelagert ist. Das. Kugellager
118 wird durch einen Ring 12i1 gehalten, welcher' mittels vier Schrauben i22 .außenseitig
an der Lagerplatte 116 befestigt ist. In die Lagerplatte 116 ist innerhalb des Kugellagers
118. eine Dichtungs.manschette 123 und in den Ring 1211 außerhalb- des Kugellagers
i iß eine Dichtungsmanschette 124 eingesetzt. In ,der Nabe iig der Keilriemenscheibe
12:o ist in Nadellagern 125 die Welle io7 gelagert. Im äußeren Ende der Nabe iig
ist ein auf der Welle 107 sitzendes und gegen einen Absatz 126 derselben sich abstützendes
Druckkugellager 127 angeordnet, welches durch einen in eine Nut in der Welle io7
eingesetzten Sprengring 128 gehalten ist. Die Nabe 12.g. einer Keilriemenscheibe
130, welche mit der Keilriemenscheibe 12:o zusammenwirkt, ist auf .der Welle 1o7
auf Nadellagern 131 drehbar und axial verschiebbar gelagert. Die Keilriemenscheiben
12o und 13o besitzen an ihren gegeneinaniderzuliegenden; Komusflächen Vorsprünge
132 und Schlitze 133, wobei die Vorsprünge 132 der einen Keilriemenscheibe 12o oder
130 in die Schlitze 133 der anderen Keilriemenscheibe 120 oder 130 eingreifen und
diese beiden Keilriemenscheiben 12o und 13o in bezug auf Drehung miteinander kuppeln.
Auf der Nabe 1.29 der Keilriemenscheibe 130 ist auf zwei Kugellagern 134 und 135
die Nabe 136 einer weiteren, mit der Keilriemenscheibe 111 zusammenwirkenden, Keilriemenscheibe
137 drehbar gelagert. Die Keilriemenscheiben i i i und 137 sind wie die Keilriemenscheiben
12o und 13o durch Vorsprünge 132 und Schlitze 133 in bezug auf Drehung miteinander
gekuppelt. Zwischen den, beiden Kugellagern 134 und 135 ist ein Druckkugellager
138 angeordnet. Das Kugellager 134 liegt an[ einem Absatz der Nabe 129, und das
Kugellager 135 ist durch einen Ring 139 gehalten, der seinerseits durch einen; in
eine Nut in der Bohrung der Nabe 136 eingesetzten Sprengring 140 gehalten ist. Zwischen
den, Ring 139: und,die Welle iol ist eine Dichtungsmanschette 141 eingesetzt, und
ebenso ist in das Ende der Nabe 136 außerhalb des Kugellagers 134 eine Dichtungsmanschette
142 eingesetzt. In die Nabe 129 der Keilriemenscheibe 130 ist eine Dichtungsmanschette
43; und in die Nabe der, Keilriemenscheibe i:zo ebenfalls eine Dichtungsmanschette
144 eingesetzt, welche die Nadellager 131 bzw. 125 abschließen. Auf dem außerhalb
der Lagerplatte i T6 befindlichen Teil der Nabe i 1g der Keilriemenscheibe i2,o
ist mittels eines Keiles 145 eine Riemenscheibe 146 verkeilt, welche durch einen
auf ein Gewinde am Ende der Nabe i19 aufgeschraubten Gewindering 147 axial gehUten
ist. In diesen Gewindering 147 ist eine Dichtungsmanschette 1q:8 eingesetzt. Auf
dem über die Riemenscheibe 146 vorstehenden Ende der Welle io7 ist mittels eines
Keiles 149 eine zweite Riemenscheibe 15o verkeilt, welche sich mit- der Drehzahl
des Elektromotors io4dreht. In der Welle io7 ist ein Schmierkanal 151 vorgesehen,
von welchem eine Abzweigung 152 zu den Nadellagern 125 und eine Abzweigung 153-
zu den Nadellagern 131 führt. In der Nabe iig,der Keilriemenscheibe i2o ist ein
Kanal 154 vorgesehen, durch welchen das Kugellager 118 mit Schmiermittel versehen:
wird. In, der Nabe der Keilriemenscheibe 13o ist ebenfalls ein Kanal 155 vorgesehen,
durch welchen die Kugellager 134 und 135 sowie das Druckkugellager 138 mit Schmiermittel
versehen. werden. Am freien Ende der Welle 107 ist der Schmierkanal 151 durch
einen Schmiernippel 156 abgeschlossen. Die D@ichtungsmansichetten 123, 124, 141,
142, 143, 144 und 148 verhindern,das Austreten von, Schmiermittel.
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An seinem oberen Teil besitzt der Ständer ioi eine weite Durchbrechung
157, in welcher der nach der Seite, auf welcher der Elektromotor 104 sich befindet,
ausgestülpte Lagerteil 158 einer Lagerplatte 159 frei liegt. Die Lagerplatte 159
liegt auf der anderen Seite des Ständers lol an und ist dhrch vier Kopfschrauben
16o, welche in vertikalen Schlitzen 161 des Ständers l0'1 liegen, an diesem letzteren
festgeklemmt. Die oberen beiden Kopfschrauben
i6o sind : inGewindebohrungen
der-Lagerplatte 159 eingeschraubt, während die unteren beiden Kopfschrauben i6o
die Lagerplatte 159 frei durchsetzen und in Gewindebohrungen einer an der Lagerplatte
159 anliegenden Brücke 162 eingeschraubt sind und die Lagerplatte 159 zwischen dieser
Brücke 162 und d'em Ständer toi eingeklemmt festhalten. Die Brücke 16:2 ist in ihrer
Lage in -bezug auf die Lagerplatte i 59: -durch zwei Stifte 163 fixiert. Am anderen
Ende der Brücke 162 ist mittels zweier Schrauben 164 eine weitere Lagerplatte 165
befestigt, die in ihrer genauenLage durch zwei Stifte 163 gesichert ist. An ihrem
unteren Teil besitzt die Lagerplatte 1615 zwei vertikale Schlitze 166, in welchen
die Schäfte der, Kopfschrauben 115, mittels welcher die Lagerplatte 116 an. der
Konsole 114 befestigt ist, frei liegen. An, ihrem oberen Teil besitzt die Lagerplatte
165 einen nach außen gestülpten Lagerteil 167, welcher dem Lagerteil 158 genau gegenüber
liegt.
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In: den Lagerteilen 158 und 167 ist eine Achse 168 axial verschiebbar
geführt, welche durch einen in sie eingesetzten Keil 16:9, welcher in eine Keilbahn
im. La,-erteil 158 geführt ist, am Drehen verhindert ist. Auf dem einen Schenkel
dieser Achse 168 ist auf zwei Kugellagern i7!o und' 171 die Nabe 172 einer Keilriemenscheibe
173 drehbar gelagert. Zwischen den beiden Kugellagern 170 und 171 ist ein: Druckkugellager
174 angeordnet. Das Kugellager 170 liebest außen an einem Absatz 175 in der
Bohrung der Nabe 172 und innen an einem Absatz 176 der Achse 168 an, während das
Kugellager 171 durch eine auf ein Gewinde der Achse 168 aufgeschraubte Gewindebüchse
177, welche durch eine Gegenmutter 178 gesichert ist, ;gehalten ist. In dieser Weise
wird,die Keilriemenscheibe 173 axial unverschiebbar auf der Achse 16,8 gehalten.
Ein Schmierkanal 179 führt vom,diesseitigen. Ende der Achse 168, an welchem er durch
ein Schmiernippel i80 abgeschlossen ist, zum Druckkugellager 174 und den
Kugellagern 170 und 171. Zwei in die Nabe 172 .der Keilriemenscheibe 173 eingesetzte
Dichtungsmanschetten igi und 182 verhindern den Austritt von Schmiermittel. Auf
dem anderen Schenkel der Achse 168 ist auf zwei Kugellagern I S3 und 18,4. die Nabe
i S5 einer weiteren Keilriemenscheibe 186 drehbar gelagert. Zwischen diesen Kugellagern
i8,3 und 18d. ist ein Druckkugellager 187 angeordnet. Das Kugellager 183 liegt außen
an einem Absatz 188 in d'er- Bohrung der Nabe 185 und innen an einem Absatz r89
der Achse 168 an, während .das Kugellager- 18.4 durch eine auf ein Gew inde d er
Achse 168 aufgeschraubte Gewindebüchse igo, welche durch einte Gegenmutter igi .gesichert
ist, gehalten ist. In dieser Weise wird die Keilriemenscheibe 186 axial unverschiebbar
auf der Achse 168 :gehalten. Zwischen den Keilriemenscheiben i73 und 186 sind auf
der Achse 168 zwei weitere Keilriemenscheiben 192 und 19:3 auf Nadellagern 194,
in welchen die Achse 168 axial verschiebbar ist, drehbar gelagert. Die Keilriemen
scheibe i92- wirkt mit der Keilriemenscheibe 173 und die Keilriemenscheibe 193 mit
der Keilriemen scheibe 186 zusammen. Wie die Keilriemenscheiben i2o und i3o sind
die Keilriemenscheiben 173 und 194 und die Keilriemenscheiben 186 und ig3 durch
Vorsprünge i3;2 und Schlitze i33 in "bezug auf Drehung miteinander gekuppelt. Die
Naben der beiden Keilriemenscheiben ig:2. und r9:3 sind durch drei Schrauben 195
und drei Stifte 196 fest miteinander verbunden. An ihren gegene.inanderzuliegenden
Enden besitzen die Naben der beiden Keilriemenscheiben 192 und 193 je eine Andrehung,
auf welchen der Innenring eines Kugellagern 1g'7 aufsitzt. Der Außenring dieses
Kugellagers 197 ist in einem auf der Brücke 162 sitzenden Lagerbock r98 eingesetzt
und wird in diesem durch zwei Ringe igg, welche mittels Schrauben Zoo am Lagerbock
198 befestigt sind, unverschiebbar gehalten. Auch vom anderen Ende der Achse 168
aus beginnt ein Schmierkanal toi, welcher nach außen durch einen Schmiernippel 2o2
abgeschlossen: ist. Von diesem Schmierkanal toi zweigt ein Kanal 203 ab,
durch welchen das Druckkugellager 1.8.7 und' die Kugellager 183 und i84 mit Schmiermittel
versojrgt werden. Um den Austritt von Schmiermittel zu verhindern, sind! in die
Nabe 185 der Keilriemenscheibe 186 zwei Dichtungsmanschetten 204 und 205
eingesetzt. Vom Schmierkanal toi zweigt ein zweiter Kanal 2o6 ab, durch welchen
die Nadellager i94 und durch im Lagerbock ig8, vorgesehene Kanäle 207 auch .das
Kugellager ig7 mit Schmiermittel versehen werden:. Um den Austritt von Schmiermittel
zu verhindern, ist außerhalb der Nadellager ig4 in jede der Naben der beiden Keilriemenscheiben
192 und 19,3 je eine Dichtungsmanschette 2o8 und in ,die Ringe igg je eine Dichtungsmanschette
Zog eingesetzt. Über die Keilriemenscheibenpa:are 111, 137 und 173" 192 läuft ein
Keilriemen 2i0 und über die Keilriemenscheibenpaare i20, i3.0 und 186, 19,3 ein
Keilriemen 211.
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Die Änderung des übersetzungsverhäitnisses des Keilriemengetriebes
erfolgt durch -axiale Verschiebung der Achse 168 und damit der- Keilriemenschöben
173. und 186. Wird durch Verschieben der Achse 168 die Keilriemenscheibe 173 näher
an die mit ihr in Drehverbindung stehende, axial nicht verschiebbare Keilriemenscheibe
ig2 herangebracht, so, wird der wirksame Durchmesser des Keilriemenscheibenpaares
183, ig2 vergrößert. Gleichzeitig wird dabei die Keilriemenscheibe 186 von der mit
ihr in Drehverbindung stehenden, axial nicht verschiebbaren Keilriemenscheibe 193
entfernt, und der wirksame Durchmesser des. Keilriemenscheibenpaares 186,
193 wird verkleinert. Dabei werden durch die Keilriemen, 2!i0 und 211 die
in axialer Richtung miteinander verbundenen, aber nicht miteinander in Drehverbindung
stehenden Keilriemenscheiben 13,0 und 137 so verschoben, daß die Keilriemenscheibei37
von der Keilriemenscheibe i i i entfernt und die Keilriemenscheibe 13o der Keilriemenscheibe
12:o genähert wird, d. h. der wirksame Durchmesser des Keilriemens.cheibenpaares
111, 137 wird verkleinert und der wirksame. Durchmesser des Keilriemenscheibenpaares
120, 13o
vergrößert. Es ergibt sich somit eine Verkleinerung des
wirksamenDurchmessers des antreibendenKeilriemenscheibenpaares 111, 137, eine Vergrößerung
des wirksamen Durchmessers des vom Keilriemen 2i,o angetriebenen Keilriemenscheibenpaares:
173, i92, eine Verkleinerung des wirksamen Durchmessers, des mit,diesem in Drehverbind'ung
stehendes Keiliriemenscheibenpaaxes 186, 19,3 und eine Vergrößerung des wirksamen
Durchmessers des, vom Keilriemen 21i angetriebenen i2o, 130, mit welchem die Riemen-
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scheibe 146 _ in Drehverbindung steht, d. h. eine Verkleinerung der
Übersetzung. Umgekehrt wird durch eine Verschiebung der Achse 168 in der anderen
Richtung eine Vergrößerung der' Übersetzung erzielt. Zur Verschiebung der Achse
168 dient folgende Einrichtung: Auf den über den Lagerteil 158 vorstehenden Teil
der Achse 16& ist ein Gewindeteil 2:i2' fest aufgesetzt, welcher durch den Keil
169 am Drehen verhindert ist. Dieser Gewindeteil 21:2 besitzt ein Steilgewinde,
dessen Ganghöhe dem Maß entspricht, um welches die Achse 168 axial verschiebbar
ist. Der Lagerteil 158 besitzt außen,drei Ansätze 213. In: jedem dieser Ansätze
213 ist auf einer Achse 214 eine Rolle 215 gelagert, und auf diesen drei Rollen
215 ist eine Büchse :2i6 drehbar. Die Rollen 21r5 liegen einerseits an einer Schulter
2117 in der Büchse 216 und anderereits an, einem in diese Büchse 2i16 eingesetzten
Ring 218 an, welcher in der Büchse 2116 durch vier in diese eingesetzte und! in
in ihm vorgesehene Gewindebohrungen eingeschraubte Bedienungshebel Zig festgehalten
ist. Die Büchse 216 ist somit axial unverschiebber gehalten. In ihrem äußeren Teil
besitzt die Büchse 216 ein Muttergewinde 22o für das, Gewinde des, Gewindeteils;
2i12. Durch Drehen der Buchse 216 mittels der Bedienungshebel 2i9 wird der fest
mit der Achse 168 verbundene, nichtdrehbare Gewindeteil 2112, und mit diesem die
Achse 168 axial verschoben. Auf dem äußeren Ende.d !er Büchse 216 ist ein Skalenring
221 fest angeordnet. Auf das äußere Ende der Achse 168 ist ein Arm 222 fest aufgesetzt,
welcher durch den Keil 169 am Drehen verhindert ist. Dieser Arm 2,21.2, greift über
den auf der Büchse 2z16 sitzenden Skalenring =i und besitzt an diesem Teil ein Fenster
223 mit einer Einstellkante, mittels welcher die gewünschte Abtriebsdrehzahl oder
das ,gewünschte Übersetzungsverhältnis an der Skala des Skalenringes 22ii eingestellt
werden kann..
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Die Brücke i62; besitzt an ihrer Unterseite eine vertikale Gewindebohrung,
in welche ein Gewindebolzen 2!24 einschraubhar ist. Auf diesem Gewindebolzen 224
sitzt eine Mutter 2:2i5, welche durch einen. Splint 2126 gesichert ist und welche
sich auf die Konsole 114 abstützt, während' da.s Ende des Gewindlebolzens. 224 von
einer Öffnung 227 in der Konsole 114 aufgenommen wird. Soll die Spannung der Keilriemen
2io und 211 reguliert wenden, so wird nach Lockern der I"'-opfschr'auberr 16o und'
i 15 -die Mutter 225 und mit ihr der Gewintdebollzen 224 gedreht, so @däß der letztere
mehr oder weniger in die Gewindebohrung der Brücke 162 ein.-geschraubt und damit
der Abstand der Achse 168 von. der Welle io7 verändert wird, bis die Keilriemen
2io und 211 die gewünschte Spannung aufweisen.. Nachher wenden die Kopfschrauben
i6o und 115 wieder festgeschraubt. Da die Lagerplatte i 16 an der Konsole 114 und
die Berücke i,62 an den Lagerplatten r59 und 165 durch Stifte i n7: bzw. 163 gesichert
ist, verändern diese miteinander verbundenen Teile ihre gegenseitige Lage auch beim
Lockernder Kopfschrauben 16o und 115 nicht.
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Ein besonderer Vorteil dieser Ausführungsform des Keilriemengetriebes-
ist der, d'aß die Keilriemen 2io und 211 sehr leicht ausgewechselt werden können.
Zu diesem Zweck wird nach Lockern; der Kopfschrauben 16o und 115 der Gewindebolzen>224
soweit als, möglich in die Gewindebohrung der Brücke 162 eingeschraubt und dadurch
die Achse 168 der Welle 107 so, weit genähert, daß die Keilriemen 2,1o und oii ohne
weiteres vom den Keilriemenscheibenpaaren i2o, i3o und 1&6, 193 bzw. 111, 137
und 173, i92 abgehoben und nach der Seite der Lagerplatte 116 herausgenommen und
durch neue Keilriemen 2io und 2i i ersetzt werden können. Eine weitergehende Demontage
des. Keilriemengetriebes ist hierfür nicht erforderlich. Weiterhin hat -dieses Keilrriemengetriebe
den Vorteil, .daß. neben der mit veränderbarer Drehzahl angetriebenen Riemenscheibe
146 noch die reit der unveränderten Drehzahl des E'lektr'omotors 1o4 angetriebene
Riemenscheibe i5o zum Antrieb von Nebenaggregaten, wie z. B. Schm.iermittelpumpen,
Rücklaufeinrichtungen usw., zur Verfügung steht.
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Um das Eindringen; von F'remd'körpern zu verhindern und eine Verschmutzung
der Keilriemen 2io und 2ii sowie der Keilriemenscheibenpaare zu verhüten, -ist das.
Keilriemengetriebe mit einem abnehmbaren Blechgehäuse 227 versehen.