DE891183C - Verfahren zur Verhinderung der Faeulnisgaerung und des Fluessigkeits-verlustes von insbesondere eiweisshaltigem Silofutter - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung der Faeulnisgaerung und des Fluessigkeits-verlustes von insbesondere eiweisshaltigem Silofutter

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DE891183C
DE891183C DEW7196A DEW0007196A DE891183C DE 891183 C DE891183 C DE 891183C DE W7196 A DEW7196 A DE W7196A DE W0007196 A DEW0007196 A DE W0007196A DE 891183 C DE891183 C DE 891183C
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Germany
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loss
fluids
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gelling agent
green fodder
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Application number
DEW7196A
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Bruno Weitzel
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

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Description

  • Verfahren zur Verhinderung der Fäulnisgärung und des Flüssigkeitsverlustes von insbesondere eiweißhaltigem Silofutter Die Erfindung betrifft ein. Verfahren zur Verhinderung ider Fäulnisgärung und des. Flüssigkeitsverlustes von insbesondere eiweißhaltigem Silofutter.
  • Um für die Viehfütterung, z. B. auch während ,des Winters, eiweißhaltiges Grünfutter zur Verfügung zu haben, wird dieses in Silos möglichst Iuftdicht gelagert und hier einer Milchsäuregärung ausgesetzt. Die Milchsäure verhindert das Aufkommen fäulniserregender Bakterien und bewirkt daher die Konservierung des Grünfutters. Im allgemeinen reicht jedoch die Milchsäuregärung des Grünfutters nicht aus, um jede Fäulnisgärung auszuschließen. Um die Vermehrung unerwünschter Bakterien zu verhindern, wird daher das Futter vielfach beim Einbringen in den: Silo mit Mineralsäuren, z. B. Phosphorpentachlorid, oder organischen Säuren, z. B. Ameisensäure, anigesäuert. Auf diese Weise wird dem Grünfutter ein Säuregrad erteilt, bei .dem im wesentlichen nur noch Milchsäurebakterien existieren können.
  • Das vorgenannte Verfahren der Ansäuerung des Futters 'hat jedoch den Nachteil, daß die verwendeten Säuren für den Gesundheitszustand der Tiere, die mit dem entsprechenden Silofutter gefüttert werden, auf die Dauer abträglich sind. Zur Neutralisierung der Säuren müssen in dem Körper der Tiere verhältnismäßig große Mengen Kalk bereitgestellt werden, die auf ,diese Weise für den sonstigen Kalkbedarf des Körpers verlorengehen, was daher insbesondere bei Jungtieren von Nachteil ist. Diesem übelstand kann auch z. B. durch die Verfütterung von Schlämmkreide nicht abgeholfen werden, weil diese .durch die Neutralisierung der Magensäure den Verdauungsprozeß beeinträchtigt und daher wiederum zu einer Störung des Kalkhaushaltes .des Tieres führt.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens, durch welches die Fäulnisgärung des eiweißhaltigen Silofutters verhindert wird, die Gefahr einer Gesundheitsschädigung der Tiere jedoch ausgeschlossen ist. Die Erfindung hat sich weiterhin zum Ziel gesetzt, den. bei der bisherigen Behandlung und Lagerung des Si:lofutters auftretenden Flüssigkeitsverlust soweit wie möglich zu vermeiden. Durch das Weglaufen,der von dem Grünfutter abgesondertEn Flüssigkeit werdendem Futter gerade die wertvollsten Bestandteile entzogen. Soweit die abgesonderte Flüssigkeit in der Grünfuttermasse bleibt, vergärt sie, verliert hierdurch- wertvolle Nährstoffe und wird unschmackhaft. Die Flüssigkeit enthält vor allem die für die Ernährung der Tiere besonders im Winter sehr bedeutsamen Vitamine.
  • Gemäß der Erfindung wird dem eiweißhaltigen Grünfutter beim Einbringen in den Silo sein Gelierungsmittel beigemischt. Dieses Gellerungsmittel verdickt die aus dem Futter austretende Flüssigkeit, so daß diese in gleichmäßiger Verteilung in dem Futter erhalten bleibt. Die verdickte Flüssigkeit bewirkt darüber hinaus einen derartigen Luftabschluß, :daß der für die Entwicklung der Fäulnisbakterien erforderliche Sauerstoff nicht mehr zur. Verfügung steht. Das neue Verfahren verhindert demgemäß einerseits die unerwünschte Fäulnisgärung und andererseits den Verlust der für die Ernährurig der Tiere wichtigen, aus dem Silofutter abgeschiedenen Flüssigkeit.
  • Es ist zweckmäßig, als Gelierungsmittel z. B. die im Handel befindlichen, aus Seetang, Algen, Fischgräten oder -knocken,. Kalbsknochen u. dgl. hergestellten Mittel zu verwenden. Beim Einbringen der einzelnen Lagen des Grünfutters in den Silo werden diese vorteilhaft mit pulverförmigem Geliermittel eingestäubt, so.(daß ,dies@e.s in feiner Verteilung im Grünfutter enthalten ist und nach der Unterbringung des Futters im Silo sogleich auf die aus dem Futter austretende Flüssigkeit einwirken kann. Für @dieses Verfahren ist ein Geliermittel ausreichend, das auf verhältnismäßig ,grobem Wege gewonnen worden ist, so daß sich der Preis in niedrigen Grenzen hält.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Verhinderung der Fäulnisgärung und des Flüssigkeitsverlustes von insbesondere eiweißhaltigem Silofutter, dadurch gekennzeichnet, daß .dem Grünfutter beim Einbringen in den Silo ein Gelierungsmittel beigemischt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, @daß als Gelierungsmittel 'ie im Handel befindlichen, aus Seetang, Algen, Fischgräten oder l<nochen, Kalbsknochen, u. dgl. hergestellten Mittel verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet"daß .die einzelnen Lagen des Grünfutters mit pulverförmigem Gelierungsmittel eingestäubt werden.
DEW7196A 1951-11-16 1951-11-16 Verfahren zur Verhinderung der Faeulnisgaerung und des Fluessigkeits-verlustes von insbesondere eiweisshaltigem Silofutter Expired DE891183C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029655B (de) * 1953-03-13 1958-05-08 Eric Charles Kunz Verfahren zum Silieren von pflanzlichem Gut, wie Gruenfutter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1029655B (de) * 1953-03-13 1958-05-08 Eric Charles Kunz Verfahren zum Silieren von pflanzlichem Gut, wie Gruenfutter

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