DE89103C - - Google Patents
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- DE89103C DE89103C DENDAT89103D DE89103DA DE89103C DE 89103 C DE89103 C DE 89103C DE NDAT89103 D DENDAT89103 D DE NDAT89103D DE 89103D A DE89103D A DE 89103DA DE 89103 C DE89103 C DE 89103C
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/02—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
- B61L7/025—Bracing or compensating arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1895 ab.
Die in je ein Ende des Drahtes α eingeschalteten Rollen/g- sind lose drehbar auf den
waagrechten Zapfen η ο und starr verbunden mit Scheiben ρ q (Fig. 1 und 2). Die Zapfen η ο
sind in diesen Figuren als in der durch den Draht α bestimmten Ebene gegen einander
verschoben dargestellt; in Wirklichkeit und wie in Fig. 5 schaubildlich dargestellt, sind
dieselben conaxial zu einander. Um beide Scheiben ρ q läuft nun eine Kette ohne. Ende
1,2, 3, 4, die aufserdem über zwei Rollen rs
geführt ist. Dabei bildet diese Kette ohne Ende eine sattelförmige Fläche, in deren
Rückentheil sich die Rollen ρ q legen und deren Seitentheile 1, 3vbezw. 2,4 straff haltend.
Die Scheiben r bezw. s sind nun an je einem Ende einer Kette t befestigt, welche über die
Rolle ν eines feststehenden Zapfens u läuft (s. auch Fig. 1 und 2). Drehen sich nun die
beiden den Rückentheil der Sattelfiäche berührenden Scheiben ρ q in demselben Sinne
(siehe vollausgezogene Pfeile Fig. 5), so wird in den beiden in dem Seitentheil 2, 4 der
Sattelfläche gelegenen Kettenenden ein abwärts gerichteter Zug auftreten, dahingegen werden
die dem zweiten Seitentheil 1, 3 der Sattelfläche angehörigen Kettenenden nachgelassen.
Eine Folge davon ist, dafs die Rolle s sich abwärts, diejenige r aber sich aufwärts bewegt.
Somit wird die Rolle ν rechts herumgedreht. Umgekehrt wird die letztere linksum gedreht,
sobald eine Bewegung der eben genannten Theile entgegengesetzt zur Richtung der vollausgezogenen
Pfeile stattfindet.
Drehen sich die Rollen ρ q in entgegengesetzter, Richtung zu einander (punktirte Pfeile),
so wird in jedem Seitentheil der .Sattelfläche
das eine Kettenende aufwärts, das andere abwärts laufen, somit werden sich die Scheiben
rs um ihre eigene Achse drehen und die
Rolle ν bleibt unbeeinflufst.
Die Rolle ν ist nun durch Zapfen w und
Lenkstange 5 mit Arm 6 des um Zapfen 7 an Signalmast h drehbaren Flügels 8 gekuppelt
(Fig. ι und 2), nimmt also, je nach Umstellung der Rolle v, die eine oder andere der gezeichneten
Stellungen ein.
Im Uebrigen wird der Doppeldraht a in bekannterWeise
von einer Scheibe cgestützt, welche mit Stellhebel b gekuppelt ist (Fig. 1 und 2).
Die zweite Scheibe i, die, wie bisher üblich und in den Fig. 1 und 2 dargestellt, durch
Lenkstange mit dem Arm 12 der Vorsignalscheibe 13 am Maste k gekuppelt war, ist
durch eine Scheibe 9 mit eine geschlossene Figur bildender Nuth ersetzt (Fig. 3 und 4).
Die Form der letzteren ist eine solche, dafs der in dieselbe eingreifende Zapfen 15 einer
mit der Lenkstange 11 gekuppelten, um den festen Zapfen 16 drehbaren Schwinge 10, an
zwei gegenüberstehenden Stellen dieser Nuth stehend, die Vorsignalscheibe 13 in der Haltstellung
erhält. Steht dagegen der Zapfen 16 um 90° von der einen oder anderen dieser
Stellungen entfernt, so wird" die Vorsignalscheibe in der Lage »Frei« festgehalten. Auf
diese Weise soll erreicht werden, dafs beim Bruche des Doppeldrahtes α die Vorsignalscheibe
13 selbstthätig in die Haltstellung gebracht wird. Bei einem solchen Bruche wird
nämlich die Spannung des ganz gebliebenen Drahtendes eine Drehung der Scheibe 9 hervorrufen,
eine Drehung, welche durch eine .Nase 17 der letzteren und eine solche 18 am
Maste k derart begrenzt wird , dafs ein Stillstand beim Eingriff des Zapfens ι 5 mit einem
der der Achse zunächst gelegenen Theile der Nuth 14 erfolgt. Diese Bedingung wird
erfüllt, gleichviel in welchem Sinne sich die Scheibe 9 dreht. Die Spannwerke ede und
/ m I sind solche bekannter Form.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Doppeldrahtzugantrieb für Signale und dergl. mit Ausgleich der durch Wärmewechsel hervorgerufenen Lä'ngenänderungen in den Drähten, gekennzeichnet durch die Aufhängung zweier loser Rollen (r s, Fig. 5) auf eine feste, mit dem Signal (8) oder dergleichen gekuppelte Rolle (v, Fig. 1 und 2) in Verbindung derselben mit zwei festen Rollen (p q) eines Doppeldrahtzuges (a) durch einen endlosen Zugtheil (1,2,3,4) derart? dafs bei Drehung der Rollen (p q) in gleicher Richtung die eine der losen Rollen (r s) angeholt wird, bei Drehung in verschiedener Richtung aber beide Rollen (r und s) um ihre Achse rotiren (Fig. 5).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89103C true DE89103C (de) |
Family
ID=360949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89103D Active DE89103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89103C (de) |
-
0
- DE DENDAT89103D patent/DE89103C/de active Active
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