DE891002C - Verfahren zum Einbringen von Leuchtschirmen in Kathodenstrahlroehren - Google Patents
Verfahren zum Einbringen von Leuchtschirmen in KathodenstrahlroehrenInfo
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- DE891002C DE891002C DEL5441D DEL0005441D DE891002C DE 891002 C DE891002 C DE 891002C DE L5441 D DEL5441 D DE L5441D DE L0005441 D DEL0005441 D DE L0005441D DE 891002 C DE891002 C DE 891002C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
- H01J9/20—Manufacture of screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored; Applying coatings to the vessel
- H01J9/22—Applying luminescent coatings
- H01J9/221—Applying luminescent coatings in continuous layers
- H01J9/223—Applying luminescent coatings in continuous layers by uniformly dispersing of liquid
Landscapes
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description
- Verfahren zum Einbringen von Leuchtschirmen in Kathodenstrahlröhren Es sind Verfahren bekannt, Leuchtschirme beispielsweise in Kathodenstrahlröhren dadurch einzubringen, daß die Schirmfläche mit einer dünnen Schicht eines Bindemittels bedeckt wird und hernach das Leuchtschirmmaterial mittels einer geeigneten Spritzeinrichtung aufgesprüht -wird. Dieses Verfahren hat den Nachbeil, daß d ie zuunterst liegenden Partikelchen zwar gut haften, die Bindung nach oben aber immer lockerer wird. Eine gleichmäßige Bedeckung des Schirmes hängt stark von der Verteilung des Bindemittels und ,der verwendeten Sprüheinrichtung ab.
- Um das Bindemittel gleichmäßig zu verteilen, hat man mit einem Bindemittel benetzte Glaskugeln durch kreisende und taumelnde Bewegung des Kolbens über die Schirmfläche geführt. Es wird hierdurch zwar eine gleichmäßige Verteilung des Bindemittels erreicht, jedoch lassen sich hierbei nicht beliebig dicke Leuchtschirme herstellen, da durch Kugeln nur eine dünne Haut der Bindesubstanz erzeugt werden kann.
- Eine weitere wichtige Methode der Schirmherstellung besteht in der Möglichkeit, Leuchtstoffe durch Sedimentation niedergeschlagen. Ein wesentlicher Nachteil dieses Verfahrens ist darin zu sehen, daß man, um genügend gleichmäßige Leuchtschirme zu erzeugen, gezwungen ist, das spezifische Gewicht der Sedimentationsflüssigkeit ziemlich genau auf das Gewicht und die Körnung der Leuchtfarbe abzustimmen. Bei der Herstellung größerer Leuchtschirme muß auch darauf geachtet werden, .daß die Sedimentationszeit nicht zu kurz ist, um genügend Zeit zur Verteilung der Aufschläriimung zu haben. Hieraus ergeben sich wiederum sehr lange Absatz- und Wartezeiten.
- Ein weiterer erheblicher Mangel dieser Methode ist darin zu erblicken, daß für die Herstellung mehrerer Schirmschichten übereinander jeweils ein getrennter Sedimentationsvorgang mit der dazugehörigen Trocknung und Ausheizung des letzten Schirmes verbunden ist. Außerdem muß die nachgefüllte Bindemittelflüssigkeit mit großer Sorgfalt eingefüllt werden, da, sonst die Gefahr besteht, daß ,die tieferliegenden Leuchtschirme abgespült werden.
- Weiterhin Ist ein Verfahren vorgeschlagen worden, bei dem zum Einbringen von Leuchtschirmen in Kathodenstrahlröhren zunächst eine geeignete Flüssigkeit in den Kolben der Kathodenstrahlröhre eingefüllt und das Fluores:zenzmaterial selbst auf bzw. in diese Flüssigkeit eingesprüht wird. Bisher war es üblich, als Flüssigkeit beim Sedimentieren Alkohol mit verschiedenen Zusätzen zur Anpassung des spezifischen- Gewichts au die suspendierte Leuchtmasse zu verwenden.
- Erfindungsgemäß werden als Flüssigkeit beim Einsprühen derFluoreszenzmasse chemisch einfache Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, verwendet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Einbringen von Leuchtschirmen in Kathodenstrahlröhren, bei dem zunächst eine geeignete Flüssigkeit in den Kolben der Kathodenstrahlröhre eingefüllt und dann das F ltioreszenzmaterial selbst auf bzw. in diese Flüssigkeit eingesprüht wird, dadurch gekennzeichnet, daß chemisch einfache Flüssigkeiten, vorzugsweise Wasser, verwendet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL5441D DE891002C (de) | 1944-11-28 | 1944-11-28 | Verfahren zum Einbringen von Leuchtschirmen in Kathodenstrahlroehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL5441D DE891002C (de) | 1944-11-28 | 1944-11-28 | Verfahren zum Einbringen von Leuchtschirmen in Kathodenstrahlroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891002C true DE891002C (de) | 1953-09-24 |
Family
ID=7256801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL5441D Expired DE891002C (de) | 1944-11-28 | 1944-11-28 | Verfahren zum Einbringen von Leuchtschirmen in Kathodenstrahlroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891002C (de) |
-
1944
- 1944-11-28 DE DEL5441D patent/DE891002C/de not_active Expired
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