DE890576C - Schreibrechenmaschine - Google Patents

Schreibrechenmaschine

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DE890576C
DE890576C DEK4052D DEK0004052D DE890576C DE 890576 C DE890576 C DE 890576C DE K4052 D DEK4052 D DE K4052D DE K0004052 D DEK0004052 D DE K0004052D DE 890576 C DE890576 C DE 890576C
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DE
Germany
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rods
lever
typewriter
writing
rod
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Expired
Application number
DEK4052D
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English (en)
Inventor
Fritz Kunze
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Description

  • Schreibrechenmaschine Die Erfindung bezieht sich ,auf eine Büromaschine bzw. eine Schreibrechenmaschine.
  • Die bekannten Maschinen hatten den Nachteil, d,aß die rechnenden Werke am Wagen angehängt werden,müssen und .dadurch den Wagen in seiner Schreibgeschwindigkeit sehr stark beeinträchtigen. Durch Verstärken der Wagenzugfeder wurde der Wagenaufzug in ;seiner Bee.weglichkeit stark behindert. Als. zweiter Punkt wurde :die Sicht der Schrzibenden auf (die Schrift stark in Mitleidenschaft gezogen. Als dritter Punkt war das Umstellen von einem zum anderen Formular nur von gelernten Kräften herzustellen und (benötigte eine geraume Zeit.. Als vierter Punkt mußten die errechneten Summten ab,gelesen und von Hand geschrieben werden, wodurch große Fehler entstehen konnten.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Maschinen zu bas@ei.ti@gen, eine vollkommen automatisch arbeitende und gleichzeitig auch elektrisch echreibenide Maschine -zu erhalten, die ferner auch unabhängig von der Bauart der Sch.reibmas-chine ist. Die Erfindung bezweckt außerdem, jede Schreibmaschine auf eine rechnende Schre.ibm-aschine ohne große Änderungen umzu.stell@en und auch elektrisch schreibend zu machen. Die zuverlässig arbeitende Maschine ist dadurch gekennzeichnet, @daß die Erfindung sich auf einen ,Schreibmaschinenuntersatz bezieht, der dass. -"samt-, Rechenwerk mit der automatischen Eins,tellunig und ,die gesamte Schreibmaschinentastatur mit dem elektrisch arbeitenden Tastentrieb im sich trägt. Durch die Befestigung einer Schreibmaschine auf diesen Untersatz und :durch Verbinden der Tasthebel nach unten und Anhängung eines auswechselbaren Stoppkastens am Wagen in Verbindung reit einer ,formschönen Verkleidung ist die rechnende und sehreilbende Buchungsmaschine- al's eine äußerst vollwertige Büromaschine anzusprechen. In Fig. i ist die Erfindung im Schnitt durch idie Maschine Jargestellt, in Fig. 2 Schnitt A-B, in Fig. 3 Schnitt C-D, in Fig. 4 Drauf fsieht-der Tastatur.
  • Durch Drücken der Zahlentasten i werden die .mit .der gedrückten Taste in Verbindung stehenden Einstellstangen 2 nach unten bewegt, wodurch eine Stange 3 (Fig. 3) bewegt wird, die das bestimmte Stehstück 4 im Stellstückwagen 5 einstellt und zu gleicher Zeit auch die Schaltung 6 (Fig. 3) in Tätigkeit setzt, wodurch ..der .Stedlstückwagen 5 eine Teilung iveiterschaltet. Nach geschriebener Summe, die beim Drücken der Zahlentasten i gleich mitgesch,rieben wird, drückt man dann die Motortaste Rechnen 7 (Fig. 4), :hierauf setzen sich die Zahnstangen8 in Bewegun g ,und gehen Ibis an das ;gesetzte Stellstück 4. Nach erfolgtem Wagensprung wird .automatisch jede gewünschte Funktion ein-:gestellt, wie Zählwerke i .bis 16, Addition, Subtraktion, Summe, Zwi.schens:u:m@rne, rechnend oder nichtrechnend, schreibend oder nichtschreibend us.w. Dieses geschieht wiederum durch einen Stoppleasten 9, der je nach -dem zu schreibenden Formular leicht auszuwechseln ist. Der Hebelimechanismus. io rückt,die gewünschte Funktion ein und aus. Nach erfolgter Vor- und der Zahnstangen 8 ist ein Rechenvorgang beendet, unid der Wagen springt zur nächsten Spalte. Will man eine andere Funktion haben, wie durch den .Stoppkasten 9 vorgeschrieben wird, so drückt man die gewünschte Taste in der Tastatur; durch dieses Drücken wird die automatisch eingestellte Funktion gelöscht und die von Hand eingestellte für die nächste Buchung maßgebend. Das Herausschreiben einer Summe oder Zwischensumme geschieht, indem die Zählrädchen i i in ihrer Nullstellung festgehalten, die Zahnstangen 8 eingestellt und durch Bewegen der Welle 12 die Anschlugstangen: 13 nacheinander heruntergedrückt werden. Dadurch werden idie Bügel 14 :ausgelöst, :die durch ,die Verbindungsstangen: 15 und 16 die Tasthebel' i drücken und damit die Summe oder Zwischensumme automatisch schreiben. Durch Drücken der Tasthebel i bewegt man die Druckstangen'17, welche mit den geteilten Einlösehebeln 18, ig verbunden sind; diese Einlöselhebel sind -mit einer Zugfeder 210 federnd verbunden. Der Einlösehebel ig drückt die Stange zi nach vorn und nimmt die Stange 22 mit, welche ,auf einer Achse 23 schiebbar durch. ein Langloch 2.4 gelagert ist. Diese Stange 22, trägt eine Rolle 25; durch das Drücken der Taste 1 schiebt sich die Stange 22 mit Rolle 25 in den Umdrehungsbereich ,der kantigen Antriebswelle z6, welche zwei, drei, vier oder mehr Flächen besitzen kann. Durch die Umdrehungsbewegung der Antriebs--welle 26 wird die Stange 22 nach oben bewegt, und am: anderen Ende zieht die daran befestigte Stange 27 den Tasthebel z8 nach unten und schlägt somit der. Typenhebel a9 über den ZwLchenhebel 3o an die Schreibwalze 3,1. Damit beim Drücken der Tasthebel i nicht mehrere Anschläge erfolgen können, läuft die Stange 2i ,mittels einer .Schräge 2@ia auf und löst den Einlösehebel ig aus. Eine Zugfeder 32 zieht den Hebel 22 wieder in die Ruhelage zurück.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibrechenmaschine, dadurch gekennzeichnet, daßdurch Drückender Zahlentasten (i), welche sich in der unteren Reihe der gesamten Tastatur (Fig. 4) befinden und auf der gemeinsamen Tasthe@belachse gelagert sind, die an ihrem unteren Ende befindlichen Nasen die Einstellstangen (2) drücken, welche mittels einer ,Stange (3) ein, bestimmtes Stellstück (4) in dem Stellstückwagen (5) einstellt. Die .Stange (3) betätigt die Schaltungshebel (6), wodurch der Stellstückwagen (5) um eine Teilung weiter-.schaltet. Die beiderseits ,gezahnten Zahnstangen (8) stellen sich mittels beweglicher Anschlagstangen. (13) gegen die gesetzten Stellstücke (4) und nehmen die Zählrädchen (i i), welche oben oder unten in die Zahnstangen (8) eingreifen, mit. Die Zählrädchen (i i) werden mittels einer Hebelübertragung (io) durch :den Stoppkasten (9) in Plus oder Minus eingestellt. Beim automatischen .Schreiben der Summen bzw. Zwischensummen werden die eingestellten beweglichen Anschlagstangen (13) durch die vom Motor unigetriebene gezahnte Welle (12) gedrückt und Bügel (14) bewegt, welche Stangen (15 und 16) nach unten ziehen und somit durch die Stangen (16), welche an den Zahlentas.ten'hebeln (i) befestigt sind, die betreffende Zahlentaste (i) einrücken.
  2. 2. S-ch.reibrechenmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß idurch die zwei, getrennten Zahnstangen (8) jede Summe und Zwischensumme sowie Übertragungen automatisch gebucht und von einem Werk in das andere Werk automatisch übertragen werden können.
  3. 3. Schreifbrechenmaschi,ne, dadurch gekennzeichnet, daß alle Funktionen, wie Addieren, Subtrahieren, schreibend oder nichtschreibend und Übertragungen von einem Werk zum anderen Werk durch den Stoppkasten (9) über ,die Hebelübertragungen (io) erfolgen sowie auch von Hand durch die Tastatur (Fi.g. 4) erfolgen können. 4. .Schreibrechenmaschine, dadurch gekennzeichnet; daß das elektrische `Schreiben mittels einer kantigen Welle (26), welche zwei oder mehrere Flächen besitzt, erfolgt, indem eine Stange. (22) mit daran :befestigter Rolle (25) in den Bereich der Umdrehungsbewegung der kantigen Welle (26) durch Drücken der Tasten (i) eingelegt und ausgehoben @bzw. bewegt wird. Dieses Ausheben genügt für die Typenhebelbewegung. Schreibrechenmaschine, .dadurch gekennzeichnet"daß die Stange (2@2) mit,der Rolle (25) durch einen :federnden Ei.nlösehebel (r8, r9., 2o) und eine bewegliche Stange (2r) mit Schräge (2ra) erfolgt; dadurch kann beim Drücken der Taste (r) immer nur ein Anschlag der Type erfolgen.
DEK4052D 1942-04-05 1942-04-05 Schreibrechenmaschine Expired DE890576C (de)

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