DE89006C - - Google Patents

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DE89006C
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Germany
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clamping ring
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B33/00Drivers; Driving centres, Nose clutches, e.g. lathe dogs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

PATENTAMT.
Es ist ein mit nicht unbedeutendem Zeitverlust verbundener Mangel der gebräuchlichen Drehherzen, dafs man sie nicht abnehmen und aufsetzen kann, ohne das zu drehende Stück aus den Spitzen nehmen zu müssen. Ein weiterer Mangel der Drehherzen älterer Construction, aber auch der Drehherzen System Esmarch, der letzteren sogar in erhöhtem Mafse, ist der, dafs sie zu leicht die Kleidungsstücke des bedienenden Arbeiters erfassen können und dadurch oft Unglücksfälle verursachen.
Das Esmarch'sche Drehherz zeigt aufserdem noch den Mangel, dafs, wenn es vom eingespannten Werkstück abgenommen werden soll, mindestens die eine Mutter entfernt werden mufs, die leicht verlegt werden kann und dann unter Zeitaufwand wieder hervorgesucht werden mufs.
Diese Mängel soll das vorliegende Drehherz beseitigen, bei welchem also ein Erfassen der Kleidung ausgeschlossen ist und welches aufserdem vom eingespannten Werkstück auf- und abgenommen werden kann, ohne dafs die Theile des Werkzeugs getrennt werden, so dafs während des Abnehmens und Aufsteckens das Werkzeug stets nur ein Stück bildet. Zu dem Zwecke wird ein Spannring aus zwei Theilen zusammengesetzt, die um einander drehbar sind und so auseinandergeklappt werden können, dafs der Ring an das Werkstück seitlich angelegt werden kann.
Je nachdem die Richtung der Achse, um welche die Ringtheile sich drehen lassen, senkrecht oder parallel zur Ringebene liegt und je nach der Art der Vorrichtung, welche die Ringe geschlossen halten, ergeben sich verschiedene Ausführungsformen, von denen zwei auf beiliegender Zeichnung dargestellt sind.
Fig. ι zeigt einen Spannring, bei welchem die Theile scharnierartig verbunden sind und im geschlossenen Zustande ein Haken vorgelegt ist.
Fig. 2 zeigt denselben Spannring geöffnet.
Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 zeigen einen Ring, dessen Theile sich um eine parallel zur Ringfläche liegende Achse drehen, und bei welchem der eine Theil ähnlich wie ein Vorreiber in den anderen eingreift, sobald das Werkzeug geschlossen ist.
Bei der Ausführungsform Fig. 1 und 2 dient zum Festziehen am Werkstück eine Druckschraube S1, die in einem der Ringtheile ihr Muttergewinde findet.
Bei der anderen Ausführungsform dagegen ist eine an der Drehung verhinderte Mutter m eingelegt, welche von der Schraube 's gegen das Werkstück gedrückt wird.
Bei der in Fig. 1 und 2 gewählten Achsenlage kann man auch an Stelle des Hakens eine verticale Verbindungsschraube anbringen, die dann gleich dazu verwendet werden könnte, die Ringtheile gegen das Werkstück zu pressen. In Fig. ι und 2 legt sich der Mitnehmerstift von aufsen gegen den aus der Rundung hervortretenden Theil (Fig. 1), während er bei dem in Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 dargestellten Ring in einer Aussparung liegt (Fig. 3 und 4).
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte, aus drei Theilen bestehende Drehherz kann auch aus zwei Theilen ausgeführt werden (Fig. 8 und 9), wenn man den einen Theil α über den Drehpunkt χ hinaus verlängert, so dafs, durch die Mutter m angedrückt, die Welle w sich selbst
an die Verlängerung c legt und so den Spannring geschlossen hält. Bei dieser Ausführung ergiebt sich demnach der Vortheil, dafs ein Verschlufs überflüssig wird.

Claims (1)

  1. Patent-A nspeüch:
    Drehherz (Spannring), aus mehreren um einander drehbaren Theilen bestehend, welche so auseinandergeklappt werden können, dafs man das Drehherz seitlich, d. h. winkelrecht zur Achse, an das Werkstück anlegen und von demselben abnehmen kann, während das Werkstück zwischen den Spitzen der Bank eingespannt ist, wobei an dem Drehherz alle hervorstehenden Theile, die die Kleidung des Arbeiters erfassen könnten, vermieden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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