DE884258C - Schleifring-Lagerabdichtung - Google Patents

Schleifring-Lagerabdichtung

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DE884258C
DE884258C DEQ204A DEQ0000204A DE884258C DE 884258 C DE884258 C DE 884258C DE Q204 A DEQ204 A DE Q204A DE Q0000204 A DEQ0000204 A DE Q0000204A DE 884258 C DE884258 C DE 884258C
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DE
Germany
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bearing seal
rings
slip ring
ring bearing
slip
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Expired
Application number
DEQ204A
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English (en)
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Heinrich Quast
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3436Pressing means
    • F16J15/3452Pressing means the pressing force resulting from the action of a spring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist eine auf der bekannten Anordnung von Schleifringen beruhende Lagerabdichtung, die in erster Linie für Endsätze mit Losrädern und feststehenden Zapfen gedacht ist. Sie ist jedoch gleich gut geeignet für feststehende Lager mit umlaufenden Zapfen bzw. Wellen.
  • In rauhen und schmutzigen Betrieben, wo, das Eindringen von Fremdkörpern in ein Lager begünstigt wird, ist auf eine zuverlässige Lagerabdichtung ein erhöhtes Gewicht zu legen.
  • Gegenüber den bisher bekannten Ausführungen wird durch die neue Abdichtung folgende Verbesserung erzielt: Der durch zwei konzentrische Schleifringe abgeschlossene ringförmige Raum -ist als Vorkammer dem Lager vorgeschaltet. Er erhält eine von der Lagerschmierung unabhängige Schmierung, wodurch die Lagerabdichtung wesentlich vervollkommnet wird.
  • In den Abb. r bis 7 ist die Abdichtung in zwei verschiedenen Ausführungen dargestellt, die sich nur bezüglich der Art und Anordnung der Schleifringfedern unterscheiden. Die Nebenfiguren a, 3, 4. und 7 sind zur besseren Unterbringung der Bezugszeichen vergrößert dargestellt.
  • Die beiden Schleifringe a und b dichten einerseits " mit einer ihrer beiden Zylindermantelflächen, und zwar der Ring a mit der inneren und der Ring b mit der äußeren, ab. Andererseits dichten sie mit je einer ihrer beiden Stirnflächen ab. Die genannten Mantelflächen befinden sich bezüglich ihrer Gegenflächen relativ in Ruhe und erleiden deshalb keinen Verschleiß. Aus diesem Grunde werden dieseFlächen mit einem besonderen Dichtungsring c bzw. d aus einem elastischen Werkstoff versehen, der eine sich zwanglos einstellende, einwandfreie Auflage der Schleifringe a und b auf ihre Stützflächen dadurch gewährleistet, da,ß die Schleifringe die aus der Zeichnung ersichtliche gewölbte Form erhalten. Selbst wenn aus irgendeinem Grunde ein umlaufender Teil eine Taumelbewegung ausführt, kann die Zuverlässigkeit der Abdichtung hierdurch nicht beeinträchtigt werden.
  • Bei hoher Herstellungspräzision kann zwar auf die Dichtungsringe e und d verzichtet werden unter der Voraussetzung, daß die Zylindermantelflächen einen gut abdichtenden Schiebesitz erhalten. Es ist jedoch anzunehmen, daß hierbei die gleich hohe Güte der Abdichtung nicht erreicht wird. Die Feder e (Abb. 3 und q.) ist mit ihren beiden Enden an den Dichtungsringen a bzw. b befestigt. Mit ihrem mittleren Bügel greift sie in die Aussparungen f bzw. g des auf dem Zapfen h festsitzenden Deckels i bzw. der Nabe h ein, damit die Ringe a und b gegen Verdrehen in bezug auf den Deckel i bzw. die Nabe h gesichert sind. Die für den Zusammenbau erforderliche Begrenzung der Federentspannung erfolgt durch das um den Stift l schwenkbare Gehäuse m.
  • Die Federn n (Abb. 5) sind Schlauchfedern; deren radial gerichtete Kräfte, infolge Keilwirkung zerlegt, auf die Ringe a und bin axialer Richtung drücken. Hierzu dienen die miteinander verzahnten, kegelförmigen Federträger o1 und o2 bzw. p1 und p2. Die Begrenzung der Federentspannung erfolgt durch den Drahtring q. Zur Sicherung gegen Verdrehen der Ringe a und b in bezug auf den Deckel i bzw. dieNabeh dienen einerseits dieVorsprüngeo"' und p2', die in entsprechenden Schlitzen des Del@-kels i bzw. der Nabe h ruhen, während andererseits die Federträger o1 und p1 einen Festsitz in den Ringen a und b haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schleifring-Lagerabdichtung, dadurch gekennzeichnet, da.ß durch zwei konzentrische, verschieden große Schleifringe (a und b) eine vom eigentlichen Lagerschmierraum abgeschlossene, gesondert geschmierte Fettkammer als Lagerabdichtung geschaffen wird. z. Schleifring-Lagerabdichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Manteldichtungsflächen der Schleifringe (a und b) gewölbt sind, um den Ringen.die Fähigkeit zum unbehinderten Verkanten zu verleihen. 3. Schleifring-Lagerabdichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß Federn (e) mit den Schleifringen (a und b) fest verbunden sind und daß der Federentspannungsweg durch ein Gehäuse ()begrenzt wird. q.. Schleifring-Lagerabdichtung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Federträger (ö1 und p1) einen Festsitz in den Schleifringen (a und b) haben und daß der Entspannungsweg der Federn (n) durch Drahtringe (q) begrenzt wird.
DEQ204A 1951-10-23 1951-10-23 Schleifring-Lagerabdichtung Expired DE884258C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967096C (de) * 1954-03-30 1957-10-03 Goetzewerke Gleitringdichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967096C (de) * 1954-03-30 1957-10-03 Goetzewerke Gleitringdichtung

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