DE883233C - Lichtbildvorfuehrautomat - Google Patents

Lichtbildvorfuehrautomat

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DE883233C
DE883233C DEM3865A DEM0003865A DE883233C DE 883233 C DE883233 C DE 883233C DE M3865 A DEM3865 A DE M3865A DE M0003865 A DEM0003865 A DE M0003865A DE 883233 C DE883233 C DE 883233C
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DE
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light
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Expired
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DEM3865A
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Giovanni Morandini
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
    • G09F19/12Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects
    • G09F19/18Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects involving the use of optical projection means, e.g. projection of images on clouds

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  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Lichtbildvorführautomat Die bisher zur Vorführung von Reklamelichtbildern verwendeten Apparate werden weitgehend noch von Hand bedient und verlangen den vollen Einsatz eines Operateurs während der Dauer der Projektion. Die Vorführung mit den' bisherigen Handapparaten ist nicht pausenlos und zeitlich unregelmäßig. Um den Operateur für die verschiedenen in der Pausenzeit bei Vorführung von Filmen zu erledigenden Arbeiten, wie z. B. Pausenmusik, Umrollen der Filme, Einsetzen neuer Filme usw., frei zu machen, stellt sich der Wunsch nach einem Automaten. Der Erfindungsgegenstand ist nun ein Lichtbildvorführautomat, der sich dadurch auszeichnet, daß die zu projizierenden Lichtbilder in zwei endlosen Gelenkbändern lösbar eingesetzt sind, die über von Malteserkreuzen motorisch angetriebene und sich ruckweise drehende Gelenkbandtrommeln laufen, welche in zeitlich gleichen Abständen abwechslungsweise die Gelenkbänder um jeweils ein Kettenglied und damit um ein Lichtbild vorwärts schalten, und daß der auf seinem Ständer um zwei zueinander senkrechte Achsen schwenkbare Projektor mit einer Lichtquelle ausgestattet ist, die ihr Licht über automatisch gesteuerte und über festmontierte Spiegel durch ein Objektiv auf den Bildschirm schickt, das Ganze derart, daß zwischen den Projektionen der einzelnen Lichtbilder keine Pausen eintreten und die Vorführungsdauer durch einen Regulierwiderstand verändert werden kann. In, der Zeichnung- ist ein Ausfühyungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, teilweise in Form von Schemas.
  • Fig. i zeigt eine Ansicht von vorn auf der Höhe des Schnittes A-A; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht; ' ' Fig: 3 zeigt eine Draufsicht; -Fig- 4, zeigt- eine- Draufsicht auf der Höhe des Schnittes B-B; Fig. 5 zeigt ein Schema des Lichtweges, von oben gesehen; Fig.6 zeigt das bildtragende Gelenkband in Seitenansicht; Fig. 7 zeigt eine Gelenkbandtransporttrommel in Seitenansicht; Fig. 8 zeigt eine Draufsicht des Gelenfizbandes'; Fig. 9 zeigt die Steuerkurve im Auf- und Seitenriß; Fig. io zeigt eine Ansicht des-Motorantriebes. Die Funktion des Apparates ist folgende: Am nicht gezeichneten Schalttableau können durch Druckknöpfe die Lampe i und der Antriebsmotor .2 der Vorschub- und Betätigungseinrichtung--,- ein=, geschaltet werden. Zwischen der Stromquelle und dem Motor 2 ist ein verstellbarer Widerstand -eingesetzt, so daß die Tourenzahl des Motors 2 und damit die Projektionszeit reguliert werden können. Vom Motor 2 wird über eine Antriebssaite 3 die #Schnurscheibe 4 und die iri- @dieseni - festsitzende Schneckenwelle 5 angetrieben. Diese versetzt ihrerseits das auf der Welle io mit Laufsitz gelagerte Schneckenrad 6 und über die Klinke 7 das auf der Welle festsitzende Klinkenrad 8 in Drehung. Die Klinke 7 wird durch die Feder 9 auf das Klinkenrad 8 gedrückt, so daß diese@-bei@rhotorischern Antrieb immer im Eingriff bleibt. Zum Einregulieren-und Einstellen des Apparates wäre es unpraktisch, wenn kleine Vorwärtsbewegungen durch -Ein- und Ausschalten des Motors 2 - ausgeführt werden müßten. Darum kann die Welle io auch vom Handrad i i über die Welle 12 und das Zahnrad 13- angetrieben weiden. Bei Drehung-der-Welle io treibt das auf ihr -fests#zende==S..h-älträd; i4= das- auf -der-Welle 15 festsitzende Malteserkreuz 58 an, welches sich nach seiner charakteristischen Art ruckweise vorwärts bewegt. Damit dreht sich die auch auf der Welle 15 festgesetzte Gelenkbandtrommel 16. Die andere auf der Welle 15 frei gelagerte Gelenkbandtrommel 17 wird über, die Zahnräder i& Lind z9, die Welle 2o, das Schaltrad 2:i und das Malteserkreuz 22 angetrieben, wobei das Schaltrad 21 gegenüber dem- Schaltrad. 14 um i 8o° versetzt ist, so daß die Gelenkbandtrommel 16' der Gelenkbandtrommel 17 um die halbe Zeit einer Vorwärtsbewegung na ch-bzw. voreilt. Von diesen Gelerikbandtrommeln 16 und 17 wird je ein- Gelenkband 23 vorwärts be= wegt. Die- Gelenkbänder 23 laufen über je eine auf der Welle 24 frei laufende fGelenkbandtromniel 25 und 26 und sinken dann- nahe an der Hinterwand des Apparatekastens in dessen untere Partie, wo jedes- zweite-Ketteriglied2.9-.:der Gelenkbänder 23. an deni in jedem zweiten:Gl_ied eingesetzteri-beidseitig -verlängerten: =Gel'eukstift_27;@"-.a:. ._ rkeri Führungsschienen 28 hängenbleibt. Es kommt somit ein harmonikxähnliches, platzsparendes ;Zusammenfalten der Gelenkbänder 23, zustande. Die Gelenkbandglieder bzw. Kettenglieder 29 haben im gefalteten Zustand einen gewissen Abstand, damit die in sie eingesetzten Bilder Raum haben. Das wird erreicht durch Einsetzen von Zwischengliedern 3o. Der Projektor ist auf seinem Ständer um zwei zueinander senkrechte Achsen schwenkbar. Je nach der vermittels Gelenkmechanismus 57 nach vorn oder rückwärts geneigten Stellung des Apparates sind die Führungsschienen 28 an der dem Objektiv 3i entgegengesetzten Seite, also hinten im Apparatekasten, in bekannter Weise zu heben oder zu senken, so daß nach vorn immer ein Gefälle vörhanden ist, das ein selbsttätiges Nachrutschen der gefalteten Gelenkbänder zu einem Stapel bewirkt. Die gleiche Anzahl hinten dazukommender !Gelenkbandglieder 29 wird vorn von den Gelenkbandtrommeln 16 und 17 durch Strecken des Gelenkbandes wieder hochgezogen, um von neuem einer Projektion zugeführt zu werden. Dabei werdeü°die ..G,elenkbänder 23 von den Führungskanälen 32 seitlich und bezüglich Abstand von der Kondensorlinse 33 genau geführt. Alle Gelenkbandglieder 29 sind an drei Seiten mit Haken 34 versehen, welche die von der vierten Seite her eingeschobenen, nicht gezeichneten Lichtbilder in der richtigen Lage-halten:-Zum Einschieben der Bilder «erden die Federbänder 35 etwas ausgebogen, so daß die Bolzen 36 die Gelenkbandglieder 29 nicht mehr durchdringen. Beim Loslassen der Federbänder 25 legen sich diese wieder flach an .die Gelenkbandglieder 29, und der vorstehende Bolzen 36 sichert,. die- Lichtüifider gegen Verschieben und Herausfallen. Die Öffnungen 3,7 und 3-8, die Lampe i samt Reflektor 39, die Kondensorlinse 33, die Spiegel-4o, 41, 42 und das Objektiv 31 sind auf einer Höhe augebracht,de.genau hinter bzw. vor je einem in die Gelenkb-andglieder 29 eingesetzten Lichfbild liegt, wenn die Gelenkbandtrommeln 16 und i7-in Ruhestellung sind. Auf der Welle io sitzt -auße-r.-den am-Anfang'erWähn#dri=fieilen noch eine verstellbare Kurve 43 fest. In deren Nut 44 läuft eine in der zweiteiligen, durch die mit Links- und Rechtsgewinde versehene Mutter 45 in der Länge verstellbaren Stange 46 gelagerte Rolle. Die Stange 46 kann sich nur in ihrer axialen Richtung verschieben und- bewegt sich 'daher @u x das Maß der Kurvensteigung auf und ab.-- Die Stange 46 ist an ihrem unteren Ende mit dein starr an der Welle 47 befestigten Arm 48 gekuppelt, welcher die Aufundabbewegung mitmacht und dabei den an ihrri gelenkig befestigten Spiegel 49 in seinen Führungen 5o entsprechend verschiebt; Auf der Welle 47 ist noch ein- anderer Arm 51 befestigt, der ebenfalls die Bewegungen der Stange 46 mitmacht und über einen Bolzen 52 den Schlitten 53, auf dem die' zwei Spiegel 54 und 55 befestigt -sind, entsprechend bewegt. Die Kurve q.3 ist 'so -arretiert, daß sie das Spiegelpaar 54- und 55-und den Spiegel 49 in deren untere gezeichnete- Stellung .absinken läßt, kurz rtäehdem-_ 6.ie. ='zelekbandtroxunneJ. z7 ihr Gelenkband um ein Glied vorwärts geschaltet hat, wobei der Bolzen 27 als Mitnehmer dient. In dieser Stellung fällt das Licht von der Lampe i durch den Linsenkondensor 33 und die Offnung 37 auf den Spiegel q.2. Dieser reflektiert das Licht auf den Spiegel 54, von wo es durch das Objektiv 31 auf den Bildschirm geworfen wird. Während nun ein Bild des Gelenkbandes der Gelenkbandtrommel 17 projiziert wird, schaltet die Gelenkbandtrommel 16 ihr Gelenkband um ein Glied weiter. Kurz darauf zieht die Kurve 43 das Spiegelpaar 54 und 55 und den Spiegel 49 in deren obere Stellung. Nun gelangt das Licht von der Lampe i durch den Linsenkondensor 33 und über die Spiegel 49, 40, 41 und 55 durch das Objektiv 31 auf den Bildschirm. Ein Bild des Gelenkbandes der Gelenkbandtrommel 16 wird projiziert. Während dieser Zeit schaltet die Gelenkbandtrommel 17 wieder vorwärts, und damit fängt die Bewegungsfolge wieder von vorn an. Das Eigengewicht des Spiegelpaares 54 und 55, des Spiegels 49 und deren Gestänge wird von der Feder 56 nahezu aufgehoben, so daß die Arbeit der Kurve 43 fast nur steuernden Charakter hat.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lichtbildvorführautomat, dadurch gekennzeichnet, daß die zu projizierenden Lichtbilder in zwei endlosen Gelenkbändern lösbar eingesetzt sind, die über von Malteserkreuzen motorisch angetriebene und sich ruckweise drehende Gelenkbandtrommeln laufen, welche in zeitlich gleichen Abständen abwechslungsweise die Gelenkbänder um jeweils ein Kettenglied und damit um ein Lichtbild vorwärts schalten, und daß der auf seinem Ständer um zwei zueinander senkrechte Achsen schwenkbare Projektor mit einer Lichtquelle ausgestattet ist, die ihr Licht über automatisch gesteuerte und über festmontierte Spiegel durch das Objektiv auf den Bildschirm schickt, das Ganze derart, daß zwischen den Projektionen der einzelnen Lichtbilder keine Pausen auftreten und die Vorführungsdauer durch einen Regulierwiderstand verändert werden kann.
  2. 2. Lichtbildvorführautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder (29) ,durch Zwischenglieder (30) verbunden sind und jeweils nach der Projektion eines in ihnen sitzenden Lichtbildes auf Führungsschienen (2$) an vorangehende Kettenglieder harmonikaartig herangefaltet werden und vor der Wiederprojektion durch Strecken des Gelenkbandes aus dem gebildeten Stapel herausgezogen@werden.
  3. 3. Lichtbildvorführauomat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes zweite Kettenglied einen beidseitig über das Gelenkband hinausragenden Gelenkbolzen (27) trägt, der als Mitnehmer beim Transport des Gelenkbandes (23) durch die Gelenkbandtrommeln (16 bzw. 17) dient und jeweils an den Führungsschienen (28) hängenbleibt, wodurch das Heranfalten der Kettenglieder in hängender Stellung verursacht wird.
  4. 4.. Lichtbildvorführautomat nach Anspruch i und2, dadurch gekennzeichnet, daß dieZwischenglieder (30) in gefaltetem Zustand des Gelenkbandes ein gegenseitiges Berühren der Lichtbilder verhindern.
  5. 5. Lichtbildvorführautomat nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (28) einseitig in der Höhe so verstellbar sind, daß bei jeder einstellbaren Neigung ,des Projektors auf seinem Ständer immer ein Gefälle der Führungsschienen nach vorn eingestellt werden kann, damit der gefaltete Teil des Gelenkbandes infolge dieses Gefälles automatisch nach vorn rutscht.
  6. 6. Lichtbildvorführautomat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d'aß abwechselnd Lichtbilder von beiden Gelenkbändern projiziert werden.
  7. 7. Lichtbildvorführautomat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Regulierwiderstand zwischen die Stromquelle und den Motor geschaltet ist. B. Lichtbildvorführautomat nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Handrad (ii), mittels dem die Gelenkbandtrommeln zur Einregulierung von Hand bewegt werden können.
DEM3865A 1949-06-20 1950-06-08 Lichtbildvorfuehrautomat Expired DE883233C (de)

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CH883233X 1949-06-20

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DEM3865A Expired DE883233C (de) 1949-06-20 1950-06-08 Lichtbildvorfuehrautomat

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