DE8809866U1 - Auf eine Druckänderung ansprechender Schalter - Google Patents

Auf eine Druckänderung ansprechender Schalter

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DE8809866U1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/24Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
    • H01H35/34Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow actuated by diaphragm
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/24Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting
    • H01H1/26Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting with spring blade support

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description

M ·■ O 1 88 6 3330 DE ^ ■··#·· ·· &igr;· &igr;· ·· &Ggr;- ■
5 Siemens Aktiengesellschaft
Auf eine Druckänderung ansprechender Schalter ir-''
Die Erfindung betrifft einen auf eine Druckänderung ansprechen {;■
den Schalter, der in seinem Schältergehäuse mindestens ein fe
10 stes und ein bewegliches, jeweils mit einer Anschlußleitung
verbindbares Kontaktelement sowie eine auf ihrer einen Seite
durch den sich ändernden Druck beaufschlagbare Membran aufweist,
die durch eine Feder vorgespannt ist, bei welchem Schalter fer
O ner das bewegliche Kontaktelement durch den auf die Membran
15 wirkenden Druck in seine eine und durch die Kraft einer Feder
in seine andere Schaltstellung schaltbar ist.
Ein solcher Druckschalter ist durch die DE-AS 27 12 201 bekannt.
Das bewegliche Kontaktelement besteht bei diesem Schalter aus
20 einem fest mit dei Membran verbundenen Stößel, der durch die
Membran gegen des f?ste Kontaktelement bewegt wird. Die Rück
stellung der Membran erfolgt durch eine zwischen dieser und ei
nem am Schaltergehäuse ausgebildeten Widerleger eingespannte
Schraubenfeder. Bei einer solchen Ausbildung des Schalters be
25 reitet der Anschluß einer elektrischen Leitung an das beweg
&ogr; liche Kontaktelement Schwierigkeiten. Wegen der axial gerich
teten Bewegung des Stößels muß die elektrische Verbindung zu
diesem über eine flexible Leitung erfolgen. Außerdem bedeutet
die feste Verbindung des Stößels mit der Membran einen zusätz •
lichen Herstellungsaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalter gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszubilden, daß der elek
trische Anschluß des beweglichen Kontaktelementes problemlos
35 hergestellt werden kann und der Herstellungsaufwand reduziert
O ist.
Ml 2 Ts / 29.07.1988
G S3 3 O DE
Die Losung der gestellten Aufgabe gelingt nach der Erfindung dadurch, daß das bewegliche Kontaktelement am Schaltergehäuse befestigt, als Feder ausgebildet und durch seine Federkraft in Anlage an der Membran gehalten ist. An dem am Schaltergehäuse befestigten Teil des beweglichen Kontaktelementes kann die elektrische Leitung ohne jegliche Schwierigkeiten angeschlossen werden. Dadurch, daß das Kontaktelement als Feder ausgebildet ist, wird es in der einen Richtung gegen seine Federkraft durch die Membran verstellt und in der anderen Richtung durch seine Federkraft. Dadurch erübrigt sich eine feste Verbindung mit der Membran.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich eine vorteil-W hafte konstruktive Ausbildung des Schalters dadurch, daß das bewegliche Kontaktelement sichelförmig ausgebildet und mit seinem als Anschlußfahne dienenden Sichelstiel am Schaltergehäuse befestigt ist und daß dsr als Feder wirkende Sichelarir* mit seiner Außenkontur an der Membran anliegt und mit seiner Innenkontur in Schaltkontakt mit dem ebenfalls am Schaltergehäuse angeordneten festen Kontaktelement bringbar ist. Durch die sichelförmige Gestalt des beweglichen Kontaktelementes ergibt sich zwangsläufig ein zum Befestigen des Kontaktelementes geeigneter Teil, nämlich der Sichelstiel und ein leicht als Feder auszubildender Teil, nämlich der Sichelarm. 25
(&Lgr; Ein leichter Zusammenbau der einzelnen Schalterteile zu einem kompletten Schalter wird dadurch erreicht, daß das Schaltergehäuse aus zwei Gehäuseteilen besteht, von denen das eine Gehäuseteil topfförmlg ausgebildet ist und an seinem Topfboden die beiden Kontaktelemente trägt, daß das andere Gehäuseteil als von der offenen Seite hex in das topfformige Gehäuseteil einsetzbax&s Vexschlußtell ausgebildet 1st, auf dessen Im Topfraum liegenden Seite ein Ringflansch vorgesehen ist, auf den die Membran aufgespannt ist.
35
88 8 3 3 3 O DE
Weitere vorteilhafte konstruktive Auebildungen des Schalters sind in den übrigen Unteransprüchen beschrieben.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielas wird die Erfindung nachfolgend naher beschrieben.
Ein mit 1 bezeichneter, auf Druckänderungen ansprechender Schalter weist ein aus einem topfförmigen Gehäuseteil 2 und einem mit diesem verbindbaren VerschluOteil 3 bestehendes zweiteiliges Gehause auf. Am Boden 4 des topfförmigen Gehäuseteiles 2 sind ein feststehendes Kontakteiement 5 und ein bewegliches Kontaktelement 6 befestigt, ^as bewegliche Kontakteiement 6 ist sichelförmig ausgebildet und mit seinem Sichelstiel 7 durch eine ent-V sprechende öffnung im Boden A hindurchgesteckt und in dieser öffnung gehaltert. Der Sichelarm 8 des beweglichen Kontaktelementes 6 ist als Feder ausgebildet und ?.war derart, daß der Sichelarm 8 unter der Wirkung der Federkraft nach außen geschwenkt wird. Im Boden 4 des topfförmigen Gehäuseteiles 2 ist ferner eine in den Topfraum 9 des topfförmigen Gehäuseteiles 2 mündende Drucköffnung 10 vorgesehen. Diese Drucköffnung 10 kann gegebenenfalls als Verstellschlitz für einen Schraubendreher ausgebildet sein.
Des VcISCniüGt cii 5 1st an Seinem AuGeTiUm f 5 fiy mit einem in sin entsprechendes, an der Topfwand des topfförmigen Gehauseteiles &iacgr; 2 ausgebildetes Gewinde passenden Gewinde versehen. Auf seiner dem Topfraum 9 zugekehrten Seite ist an dem VerschluOteil 3 ein Ringflansch 11 angeformt, auf den eine Membran 12 aufsteckbar ist. Zum sicheren Halt der Membran 12 auf dem Ringflansch 11 ist dieser mit einer Ringnut 13 versehen, in die die Membran 12 mit einem radial nach innen gerichteten umlaufrand 14 eingreift.
In der Mitte des Verschlußteiles 3 ist an diesem ein Anschlußnippel 15 angeordnet, der auf der Topfraumseite des Verschlußteiles 3 zu einem Führungszapfen 16 für eine die Membran 12 spannende Schraubenfeder 17 verlängert ist. Eine Durchtritts-
88 &bgr; 3 3 3 O OE "4
&igr; bohrung 18 erstreckt sich durch den Anschlußnippel 15 und den Führungszapfen 16 hindurch, so daß der durch die auf den Ringflansch 11 aufgezogene Membran 12 umgrenzte Raum 19 von außen mit einem Druck beaufschlagbar ist.
5
Der im Ausführungsbeispiel als öffner dargestellte Schalter arbeitet wie folgt: Durch die als Druckfeder wirkende Schraubenfeder 17 wird die Membran 12 gegen den Sichelarm 8 gedruckt und hält diesen in Anlage an dem festen Kontaktelement
5. Wird nunmehr der von der Membran 12 umgrenzte Raum 19 über eine an dein AnäC-niüSnippei 15 emQcsuniussene Leitung mit einem Unterdruck beaufschlagt, dann bewegt sich ab einer entsprechenden Größe des Unterdruckes die Membran 12 von dem Sichelarm 8 weg. Infolge seiner Federwirkung folgt der Sichelarm 8 der Bewegung der Membran 12 und hebt von dem feststehenden Kontaktelement 5 ab. Damit ist die Schaltverbindung unterbrochen. Über die Drucköffnung 10 erfolgt Jeweils der notwendige Druckausgleich in dem Topfraum 9.
Dadurch, daß das Verschlußteil 3 in das topfförmige Gehäuseteil 2 einschraubbar ist, ergibt sich eine vorteilhafte Möglichkeit zum Einstellen des jeweiligen Ansprechdruckes des Schalters. Mittels eines in die als Verstellschlitz ausgebildete Druck-
&ngr;» &igr; IIMIirj XU »IIVJESlEbntCII JkIIIBUUCKUlCUClS FVDIIII UB3 IVS LS I I UXIIIXVjC Gehäuseteil 2 gegenüber dem Verschlußteil 3 verdreht werden. Dabei wird das Verschlußteil 3 weiter in das Gehäuseteil 2 hinein- oder herausbewegt. Dementsprechend ist die Schraubenfeder 17 mehr oder weniger stark vorgespannt und somit der Ansprechdruck vorgegeben.
Die durch die Bodenwand des topfförsigen Gehauseteiles 2 nach außen geführten Anschluöenden 20 und 21 des feststehenden und beweglichen Kontaktelenentes 5 und 6 können als Steckanschlusse ausgebildet sein, an die mittels entsprechender Stecker die elektrischen Leitungen angeschlossen werden können. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Schalter mittels der Anschluß-
(I . ill 1 · · «
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88 G 3 3 3 0 OE
(T) 1 enden 20 und 21 an einer Leiterplatte zu befestigen und die AnschluOenden 20 und 21 mit entsprechenden Leiterbahnen der Leiterplatte zu verbinden.
Im Ausführungsbeispiel ist der Schalter als öffner dargestellt. Eine Ausführung als Schließer ist ohne weiteres möglich. Hierzu muß lediglich die Schraubenfeder 17 als Zugfeder ausgebildet und entsprechend der Topfraum 9 mit Unterdruck beaufschlagt werden.
Der beschriebene Schalter eignet sich insbesondere zur Anzeige des Füllungsgrades eines Staubsaugerfilterbeutels. Hierzu wird der Schalter in einen Staubsauger eingebaut und mit dem im ' ·] Staubraum des Staubsaugers herrschenden Unterdruck beaufschlagt.
8 Schutzansprüche
1 FIG

Claims (8)

88 6 3 3 3 O DE Ol Schutzansprüche
1. Auf eine Druc^ätderung ansprechender Schalter, der in seinem Schaltergehäuse mindestens ein festes und ein bewegliches, Jewells mi* einer Anschlußleitung verbindbares Kontaktelement (5 und 6) sowie eine auf ihrer einen Seite durch den sich ändernden Druck beaufschlagbare Membran (12) aufweist, die durch eine Feder (17) vorgespannt ist, bei welchem Schalter das bewegliche Kontaktelement (6) durch den auf die Membran (12) wirkenden Druck in seine eine und durch die Kraft einer Feder in seine äncRfe Schaustellung schaltbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß das bewegliche Kontaktelement (6) am Schaltergehäuse (2) befestigt, als Feder ausgebildet und ) durch seine Federkraft in Anlage an der Membran (12) gehalten ist.
2. Schalter nac.s Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das bewegliche Kontakteiement (6) sichelförmig ausgebildet und mit seinem als Anschlußfahne dienenden Sichelstiel (7) am Schaltergehäuse befestigt ist und daß der als Feder wirkende Sichelarm (8) mit seiner Aussenkontur an der Membran (12) anliegt und mit seiner Innenkontur in Schaltkontakt mit dem ebenfalls am Schaltergehäuse an-SOrdritu festen Köntäkteiement. (5) bringbar ist.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet , daß das Schaltergehäuse aus zwei Gehäuseteilen (2 und 3) besteht, von denen das eine Gehäuseteil (2) topfformig ausgebildet ist und an seinem Topfboden (A) die beiden Kontaktelemente (5 und 6) trägt, daß das andere Gehäuseteil als von der offenen Seite her in das topfformige Gehäuseteil (2) einsetzbares Verschlußteil (3) ausgebildet ist, auf dessen im Topfiaum (9) lieg?;iiden Seite ein Ringflans' (11) vorgesehen ist, auf den die Membran (12) aufgespannt 1St.
833300E
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das topfförmige Gehauseteil (2) eine in den Topfraun (9) Mundende Drucköffnung (10) aufweist.
5. Schalter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß an der Außenseite des Verschlußteiles (3) ein Anschlußnippel (15) fur eine Druckleitung angeformt ist.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekenn-
zeichnet , daß der Anschlußnippel (15) mittig am Verschlußteil (3) angeordnet und auf der Innenseite des Verschlußteiles (3) zu einem Führungszapfen (16) fur die die Membran (12) spannende, schraubenförmig ausgebildete Feder (17) ver-V längert ist.
15
7. Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Verschlußteil (3) in das topfförmige Gelhauseteil (2) einschraubbar ist.
8. Schalter nach Anspruch 4 und 7t dadurch gekenn· zeichnet , daß die Drucköffnung (10) als Verstellschlitz für einen Schraubendreher im Boden (4) des topfförmigen Gehiuseteiles (2) ausgebildet ist.
ft
* ·
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Citations (7)

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