DE2509277B2 - Druckmittelbetätigter Kleinschalter für elektrische und elektronische Steuerfunktionen - Google Patents
Druckmittelbetätigter Kleinschalter für elektrische und elektronische SteuerfunktionenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen druckmittelbetätigten Kleinschalter für elektrische und elektronische Steuerfunktionen,
insbesondere für Fahrzeugbremsanlagen, mit einer den Druckraum und den Schaltraum
begrenzenden, scheibenförmigen Metallmembran.
Druckmittelbetätigte Kleinschalter der obigen Gattung haben den Zweck, bei einem vorbestimmten Druck,
insbesondere Steuer- oder Bremsdruck, elektrische oder elektronische Steuerkreise bei maximaler SchaJtpunktkonstanz
und prellfreier Kontaktgabe zu schließen oder zu öffnen.
Aus der US-PS 23 45 023 ist ein druckmittelbetätigter
Schalter der eingangs beschriebenen Art bekannt, welcher eine den Schaltraum vom Druckraum trennende
und entlang ihres Umfangs schaltraumseitig abgedichtet und großflächig anliegend im Schaltergehäuse
fest eingespannte, elastische Membran sowie eine erste über einen Stift an der Membran anliegende, einerseits
gehäuseseitig elektrisch leitend befestigte und andererseits mit Kontakten versehene Kontaktfahne und eine
zweite einerseits gehäuseseitig elektrisch isoliert befestigte und andererseits hakenförmig um das freie Ende
der ersten Kontaktfahne greifende und über im Auslauf der hakenförmigen Abbiegung angeordnete stationäre
Kontakte mit den Kontakten der ersten Kontaktfahne zusammenwirkende, mittels einer in ihren Kontaktfiächenbereich
angreifenden Stellschraube einstellbare Kontaktfahnc aufweist, wobei die zweite Kontaktfahne
über ein Kontaktglied mit einem gehäuseseitigen elektrisch isoliert befestigten Schraubanschluß verbunden
ist. Dabei ist nachteilig, daß der Schalter insgasamt zu aufwendig aufgebaut und unbefriedigend fein
einstellbar ist, daß die Membrananordnung einen temperatur- und alterungsabhängigen Arbeitshub erbringt,
welcher im Falle einer hierbei aufgrund der am Gehäuse elektrisch leitend zu befestigenden Anordnung
nicht nahegelegten Metallmembran eine zu geringe Länge aufweist und im Falle einer elastischen
Nichtmetallmembran bei dabei eingeschränkter Anwendung im niederen Schaltdruckbereich zu stark
differiert, wodurch der Schaltdruck innerhalb zu großer Bandbreiten variiert.
Außerdem ist aus der GB-PS 8 63 762 eine mittels einer konzentrisch abgestuft gewölbten, im Innenbereich
durch eine elektrisch isolierende Ein- oder Auflage verstärkten, großflächigen Metallmembran betätigbarer,
zur Metallmembran gegen Federwirkung verstellbar gelagerter, handelsüblicher Sprung- oder Mikroschalter
bekannt, wobei die Membran beispielsweise mittels einer entlang ihrer dem Schalter abgewandten
Außenfläche befestigten, gummielastischen radialen Verlängerung gehäuseseitig mit radialem Spiel und
schalterseitig gegen einen gummielastischen Ring verschieblich befestigt ist, wodurch die Membran bei
punktförmig oder großflächig einwirkender Betätigungskraft einen Arbeitshub auf der Basis einer die
Betätigung des Sprungschalters zu gewährleistenden Mindestlänge erbringt. Dabei ist nachteilig, daß der
Schalter Prelleigenschaften aufweist, daß die Membran zu aufwendig und entlang des gummielastischen Randes
zu wenig dauerhaft ist sowie außerdem einen zu raumgreifenden Schalteraufbau und bei vorbestimmtem
Arbeitspunkt aufgrund der in ihrer Form und Elastizität äußerst instabilen gummielastischen Lagerungselemente
einen innerhalb zu großer Bandbreiten variierenden Schaltdruck erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kleinschalter der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß ein Aufbau aus wenigen, einfachen Teilen bei Hysteresisfreiheit und geringer Prellneigung ermöglicht
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die scheibenförmige Metallmembran in ein
Kunststoffgehäuseteil mit abgestufter Ausnehmung unter kreisförmiger Anlage gegen die von der
abgestuften Ausnehmung gebildete Schulter jingelegt und durch einen gegen eine um den der abgestuften
Ausnehmung gegenüberliegenden Stirnflächenrand des Kunststoffgehäuseteiles gebildete metallische Ummantelung
abgestützten Dichtring an die Innenkante der Schulter angedrückt sowie schaltraumseitig an einer
Eindrückung einer von mindestens zwei stirnflächenseitig in dem Kunststoffgehäuseteil eingebrachten,
»L«-förmig abgewinkelten Kontaktfedern zentral anliegend angeordnet ist.
Vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes nach dem Hauptanspruch sind in den Patentansprüchen 2 — 7
angegeben. Jo
Die mit dem erfindungsgemäß ausgestalteten druckmittelbetätigten Kleinschalter erzielbaren Vorteile
bestehen darin, daß einerseits seine konstruktiv einfache, aus nur wenigen Einzelheiten bestehende
Ausführung in Verbindung mit der metallischen J5 Ummantelung eine robuste, raumsparende Kompaktbauweise
bei wirtschaftlich durchführbarer Serienfertigung und andererseits seine Anordnung der scheibenförmigen
Metallmembran bei druckraumseitig frei beweglichem Membranrand und schaltraumseitig zentral
anliegender Kontaktfeder eine kontinuierlich und weitgehend temperaturunabhängig verlaufende Druck-Weg-Umsetzung
ermöglicht, die bei optimaler Schaltfrequenz und Schaltpunktkonstanz sowie bei prellfreier
Kontaktgabe ein praktisch schalthysteresisfreies Schließen und öffnen von elektrischen und elektronischen
Steuerkreisen bei vorbestimmtem oder aber auch vorbestimmbaren Schaltdruck innerhalb des gesamten
höheren Druckbereiches von 1,5—10 bar gewährleistet.
Die »L«-förmig abgewinkelten, stirnflächenseitig in den Schaltraum eingebrachten Kontaktfedern ermöglichen
aufgrund ihrer Form und Anordnung einerseits auf der Basis der Hebelgesetze einen den jeweiligen
Schaltaufgaben anpaßbaren Abstand zwischen den stationären und den beweglichen Kontaktstellen durch
eine entsprechende Übersetzung des Membranhubes und bei gewünschter Feinerstellbarkeit durch eine
entsprechende Untersetzung der Einschraubtiefe einer Einstellschraube sowie andererseits eine universell
durchführbare Anordnung der Kontaktstellen im Sinne w>
von Schließern, Öffnern oder Wechslern, wodurch die Anwendungsbreite erweitert und damit die Lagerhaltung
und Fertigung rationalisiert ist.
Die als eine zweckmäßige Ausgestaltung vorgeschlagene Anordnung von Luftfiltern in den gleichsam als t>">
Atmungskanäle des Schaltraumes ausgebildeten Durchgängen der Kontaktfedern ist insbesondere bei in
Außenanlagen eingesetzten Kleinschaltern von Vorteil,
da dadurch die Membran und auch die Kontaktstellen vor den Einflüssen aggressiver Atmosphäre schützbar
sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen axialen Längsschnitt durcii den erl'indungsgemäß ausgebildeten druckmittelbetätigten
Kleinschalter,
F i g. 2 einen Schnitt durch den druckmittelbetätigten
Kleinschalter entlang der Linie A-B in F i g. 1.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte druckmittelbetätigte
Kleinschalter weist ein Kunststoffgehäuseteil 1 mit einer axial angeordneten, abgestuften Ausnehmung 2
und eine um den der abgestuften Ausnehmung 2 gegenüberliegenden und durch eine Lochscheibe 3
geschützten Stirnfläche.irar.d 4 gebördelte, topfförmige
metallische Ummantelung 5 mit in ihrem Bodenteil angeordnetem DruckmitteietniaO 7 auf.
In der Ausnehmung 2, die an ihrer Abslufung eine Ringschulter 8 bildet, ist in dem Teil größeren
Durchmessers eine scheibenförmige Metallmembran 9 mit geringem Spiel zur zylindrischen Wendung der
Ausnehmung 2 kreisringförmig an der Ringschulter 8 anliegend und durch einen zwischen ihr und dem
Bodenteil 6 der Ummantelung 5 eingebrachten Dichtring 10, dessen Durchmesser gegenüber der Ausnehmung
2 geringfügig reduziert ist, gegen die Innenkante 11 der Ringschulter 8 angedrückt sowie in die
Ausnehmung 2 in ihrem Bereich größeren Durchmessers einen Druckraum 12 und in ihrem Bereich kleineren
Durchmessers einen Schaltraum Π begrenzender Weise angeordnet.
Im Schaltraum 12 sind »L«-förmig abgewinkelie über
im Kunststoffgehäuseteil 1 stirnflächenseitig eingebrachte Durchgänge 14, 15 Kontaktfedern 16, 17
angeordnet, von denen eine Kontaktfeder 16 an ihrem abgewinkelten, freien Teil eine an der scheibenförmigen
Metallmembran 9 zentral anliegende Eindrückung 18 und am Ende ihres abgewinkelten, freien Teiles eine
oder mehrere sogenannte bewegliche Kontaktstellen 19 und die andere oder aber auch anderen Kontaklfeder/n
17 an ihrem abgewinkelten, freien Teil eine mit der oder einer beweglichen Kontaktstelle 19 zusammenwirkbare
sogenannte stationäre Kontaktstelle 20 aufweist, wobei die bewegliche/n Kontaktstelle/n 19 sowohl unterhalb
der stationären Kontaktstelle/n 20 im Sinne von Schließern als auch oberhalb im Sinne von Öffnern oder
unter- und oberhalb im Sinne von Wechslern angeordnet sein können.
Der abgewinkelte, freie Teil der Kontaktfeder/n 17 mit der stationären Kontaktstelle 20 kann an seinem
Ende eine mit einer stirnflächenseitig in den Kunststoffgehäuseteil 1 eingebrachten Einstellschraube 21 elektrisch
isoliert zusammenwirkende Kontaktfederverlängerung 22 aufweisen.
Die in den Durchgängen 15, 16 eingebrachten Kontaktfedern 16, 17 weisen von außen zugängliche,
elektrische Anschlußstellen 23,24 auf.
Die Durchgänge 15, 16 für die Kontaktfedern 16, 17 sind gleichsam als Atmungskanäle 25, 26 des Schaltraums
13 ausgebildet, wobei in deren Ausnehmungsbereichen für die Kontaktfederbefestigung Luftfilter 27,28
in stirnflächenseitig von der Lochscheibe 3, deren Innendurchmesser größer ist als der radiale Abstand der
Durchgänge 15, 16 teilweise abdeckender Weise angeordnet sind.
Die Wirkungsweise des in den Fig.! und 2
dargestellten druckmittelbetriebenen Kleinschalters ist folgende:
Bei druckloser, nicht gezeigter Steuerleitung und somit auch drucklosem Druckraum 12 befindet sich der
Kleinschalter in seiner Ausgangsposition. Die scheibenförmige Metallmembran 9 liegt, mit geringem Spiel zur
zylindrischen Wandung der Ausnehmung 2, kreisringförmig an der Ringschulter 8 elastisch an. Schaltraumseitig
befindet sich der »L«-förmig abgewinkelte freie Teil der Kontaktfeder 16 mit seiner Eindrückung 18 in
zentraler Anlage an der Metallmembran 9 und mit der an seinem freien Ende angeordneten beweglichen
Kontaktstelle 19 in gegenüber der stationären Kontaktstelle 20 geöffneter Position. Die Anschlußstellen 23, 24
der Kontaktfedern 16, 17 sind mit einem nicht dargestellten elektrischen oder elektronischen Steuerkreis
verbunden.
Bei in der Steuerleitung anstehendem Steuerdruck und über den Druckmitteleinlaß 7 entsprechendem
Druckaufbau im Druckraum 12 wölbt sich die scheibenförmige Metallmembran infolge ihrer Beaufschlagung
unter kräftiger Anlage an der Innenkante 11 der Ringschulter 8 und freier druckraumseitiger
Rückstellung ihres Randes sowie unter Mitnahme der über die Eindrückung 18 zentral an ihr anliegendem
Kontaktfeder 16 schaltraumseitig durch, wobei der von der Metallmembran 9 in ihrem Zentralbereich zurückgelegte,
zwar relativ große, aber für Schaltzwecke zu geringe Hub, der in seiner Länge von der Membrancharakteristik
und von der Höhe des Steuerdruckes abhängig ist, einen aufgrund der Hebelanordnung des
»L«-förmig abgewinkelten freien Teiles der der Kontaktfeder 16 mit der an ihrem freien Ende
angeordneten beweglichen Kontaktstelle 19 ausreichend übersetzbaren Schaltweg erbringt, und den
elektrischen oder elektronischen Steuerkreis bei vorbestimmten! Schaltdruck prellfrei schließt. Solange der
Steuerdruck dem vorbestimmten Schaltdruck entspricht oder dessen Höhe überschreitet, bleibt der Steuerkreis
geschlossen, wobei der bei gegenüber dem Schaltdruck höherem Steuerdruck geringfüfig größer werdende
Hub der Metallmembran 9 durch die federnde Beschaffenheit und Anordnung der Kontaktfedern 19,
20 praktisch ermüdungsfrei kompensiert wird. Sobald der Steuerdruck den vorbestimmten Schaltdruck
unterschreitet, löst sich die bewegliche Kontaktstelle 19 durch den kleiner werdenden aber schaltwegseitig
übersetzten Membranhub praktisch hysteresisfrei von der stationären Kontaktstelle, wodurch die Basis für
eine der Aufgabenstellung entsprechende, ausreichende Schaltfrequenz gegeben ist.
Der durch das so erörterte Druck-Weg-Verhältnis vorbestimmte Schaltdruck ist durch die mittels der
Einstellschraube 21 erzielbare Feineinstellung des Abstandes zwischen der beweglichen und der stationären
Kontaktstelle 19 und 20 in seiner Höhe nachträglich vorbestimmbar. Die Einstellschraube 21 wirkt dabei in
Hebelart mit dem »L«-förmig abgewinkelten freien Teil der Kontaktfeder 17 für die stationäre Kontaktstelle 20
und deren Kontaktfederverlängerung 22 elektrisch isoliert zusammen, wobei die Einschraubtiefe der
Einstellschraube 21 einen an der stationären Kontaktstelle 20 untersetzten Stellung erbringt.
Das bei der Membranbetätigung veränderliche Volumen des Schaltraums 13 gleicht sich über die als
Atmungskanäle 25,26 ausgebildeten Durchgänge 14,15
für die Kontaktfedern 16, 17 aus, wobei die in der Einatmungsphase in den Schaltraum 13 eindringende
atmosphärische Luft durch die in den Atmungskanälen 25, 26 eingebrachten Luftfilter 27, 28 frei von
aggressiven Bestandteilen ist, was sich insbesondere bei Außenanwandungen vorteilhaft auf die schaltraumseitig
Zugänglichen metallischen Einzelteile auswirkt.
Bei der Anordnung mehrerer Kontakte im Sinne von Schließern, Öffnern oder Wechslern trifft sinngemäß die
gleiche Wirkungsweise zu.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Druckmittelbetätigter Kleinschalter für elektrische und elektronische Steuerfunktionen, insbesondere
für Fahrzeug-Bremsanlagen, mit einer den Druckraum und den Schaltraum begrenzenden,
scheibenförmigen Metallmembrane, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenförmige
Metallmembran (9) in ein Kunststoffgehäuseteil (1) mit abgestufter Ausnehmung (2) unter kreisringför- ">
miger Anlage gegen die von der abgestuften Ausnehmung (2) gebildete Ringschulter (8) eingelegt
und durch einen gegen eine um den der abgestuften Ausnehmung (2) gegenüberliegenden-Stirnflächenrand
(4) des Kunststoffgehäuseteiles (1) gebördelte 's
metallische Ummantelung (5) abgestützten DiciU-ring (IP) an die Innenkante (11) der Ringschulter (8)
angedrückt sowie schaltraumseitig an einer Eindrükkung (18) einer von mindestens zwei siirnflächenseitig
in dem Kunststoffgehäuseteil (1) eingebrachten, 2" »L«-förmig abgewinkelten Kontaktfedern (16, 17)
zentral anliegend angeordnet ist.
2. Druckmittelbetätigter Kleinschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der
Eindrückung (18) an der scheibenförmigen Metallmembran (9) zentral anliegende, »L«-förmig abgewinkelte
Kontaktfeder (16) an ihrem freien Ende eine
oder mehrere Kontaktstellen (19) mit gegenüber dem Membranhub übersetztem Schaltweg und die
andere oder anderen, von der Metallmembran (9) unabhängig angeordneten, »L«-förmig abgewinkelten
Kontaktfedern (17) an ihrem abgewinkelten freien Teil jeweils eine stationäre Kontaktstelle (20)
aufweisen.
3. Druckmittelbetätigter Kleinschalter nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der oder den beweglichen und der
oder den stationären Kontaktstellen (19 und 20) über jeweils eine am freien Teil der »L«-förmigen
abgewinkelten Kontaktfedern (17) für die stationä- *o
ren Kontaktstellen (20) angeordnete Kontaktfederverlängerung (22) und jeweils eine mit diesen
Kontaktfederverlängerungen (22) elektrisch isoliert zusammenwirkenden, stirnflächenseitig im Kunststoffgehäuseteil
(1) eingebrachten Einstellschraube (21) durch einen gegenüber der Einschraubtiefe
untersetzten Stel!weg der Kontaktstelle feineinstellbar ist.
4. Druckmittelbetätigter Kleinschalter nach einem der Ansprüche 1—3, dadurch gekennzeichnet, daß
ilie stirnflächenseitig im Kunststoffgehäuseteil (1)
eingebrachten Durchgänge (14, 15) für die Kontaktfedern gleichsam als Atniungskanäle (25,26) für den
Schaltraum (13) angeordnet sind.
5. Druckmittelbetätigter Kleinschalter nach einem der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß in
den Atmungskanälen (25, 26) Luftfilter (27, 28) angeordnet sind.
6. Druckmittelbetätigter Kleinschalter nach einem der Ansprüche 1—5, dadurch gekennzeichnet, daß 6U
zwischen der um den Stirnflächenrand (4) des Kunststoffgehäuseteiles (1) gebördelten metallischen
Ummantelung (5) und der Stirnfläche des Kunststoffgehäuseteiles (1) eine Lochscheibe (3)
angeordnet ist, deren Innendurchmesser größer als ('Γ>
der radiale Abstand der Durchgänge (14,15) für die Kontaktfedern (16,17).
7. Druckmittelbetätigter Kleinschalter nach einem
der Ansprüche 1 —6, dadurch gekennzeichnet, daß die um den Stirnflächenrand (4) des Kunststoffgehäuseteiles
(1) gebördelte metallische Ummantelung (6) topfförmig gestaltet ist, wobei deren Bodenteil (6)
einerseits den Druckraum (12) begrenzt und andererseits den Druckmitteleinlaß (7) aufweist.
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| DE19752509277 DE2509277C3 (de) | 1975-03-04 | 1975-03-04 | Druckmittelbetätigter Kleinschalter für elektrische und elektronische Steuerfunktionen |
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