DE8808980U1 - Stapeltisch - Google Patents
StapeltischInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47B7/02—Stackable tables; Nesting tables
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Description
.v,. »..« UCIMCDIIOUTI D-7600KARL8RUHE 41(QBOTZIMeEN)
WL-ING. HEINER LICHTl «*&ugr;«,&EEgr;·&Agr;&bgr;&tgr;&EEgr;&Agr;&bgr;&bgr;&Egr;»&igr;
DIPL.-PHY8. DR. RER. NAT. JOST LEMPERT TEL.:(orii)4i6ii
Max Meier GmbH 6 Co. 9250.2/88
Metallwarenfabrik 05. Juli 1988 Lj
D-7585 Lichtenau 2
Stapeltisch
Die Erfindung betrifft einen Stapeltisch, insbesondere zur Verwendung im Freien. Stapeltische werden insbesondere im
Gastronomiebereich eingesetzt, um eine platzsparende Aufbewahrung zu ermöglichen.
Bei bekannten Stapeltischen besteht die Tischplatte aus Holz oder beschichtetem Holzwerkstoff oder auch aus Metall.
An der Tischplatte ist das gleichfalls aus Metall bestehende Gestell befestigt. Solche Stapeltische weisen eine nur begrenzte
Haltbarkeit auf und werden nach kurzer Gebrauchsdauer unansehnlich, indem sich an den Metallteilen Scheuerstellen
bilden oder aber das Metall korrodiert, was insbesondere bei aggressivem Klima, z.B. bei Meeresklima, der Fall ist.
Es sind weiterhin Stapeltische aus Vollkunststoff bekannt,
bei denen Tischbeine bzw. Gestell und Tischplatte einstückig gespritzt sind. Bei diesen Stapeltischen hat sich als nachteilig
erwiesen, daß die Tischplatte gegen die bei Benutzung auftretenden Beanspruchungen nicht ausreichend widerstandsfähig
ist. So können durch Zigarettenglut Verfärbungen oder gar
Verformungen eintreten, ebenso auch durch versehentlich
aufgestelltes heißes Geschirr. Auch gegen schneidende oder kratzende Beanspruchung sind diese Tischplatten sehr anfällig.
Die Tischplatte macht daher nach relativ kurzer Gebrauchsdauer einen unansehnlichen und unhygienischen Eindruck.
Per P.rfinduna lieqt <3ie A»fnahp Jimninrts. einen
zu schaffen, der den durch den Gebrauch entstehenden und den klimatischen Beanspruchungen in jeder Hinsicht gewachsen
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Stapeltisch,
der ans einer Tischplatte aus Holz oder Holzwerkstoff,
dio zumindest an ihrer Oberseite mit einer chemisch und mechanisch beständigen Beschichtung versehen ist, einer
sämtliche Stirnseiten der Tischplatte abdeckenden, zumindest deren Oberseite leistenförmig übergreifenden Umrandung aus
Kunststoff und im Wege des Spritzgießens hergestellten Beinen aus Kunststoff besteht, die von der Tischplatte ausgehend
nach außen geneigt sind und im Querschnitt ein die Ecken der Tischplatte umfassendes Winkelprofil aufweisen.
Tischplatten aus Holz oder Holzwerkstoff, die an ihrer Oberseite
mit einer chemisch und mechanisch beständigen Beschichtung, z.B. aus Melaminharz, bestehen und die stirnseitig mit einer
die Schnittkanten schützenden Kunststoff-Umrandung versehen sind, haben sich in der Praxis bestens bewährt, insbesondere
auch für eine Verwendung im Freien. Die Oberfläche ist kratz- und schnittfest und auch gegen chemische Einflüsse, insbesondere
gegen Säuren, beständig. Die auf die Stirnseiten der Tischplatte in der Regel durch Aufspritzen aufgebrachte
Kunststoff-Umrandung schließt die Schnittkanten nach außen dicht ab. Dabei läßt sich durch Maßnahmen an der Schnittkante
und durch spritztechnische Vorkehrungen sicherstellen, daß
Tischplatte oberseitig übergreifende Leiste der Kunststoff-Umrandung
dicht anliegt und Flüssigkeit oder Feuchtigkeit nicht zu den Schnittkanten vordringen kann. Eine solche
Tischplatte wird erfindungsgemäß mit Kunststoff-Beinen verbunden,
die von der Tischplatte ausgehend nach außen geneigt sind und ein Profil aufweisen, das der Eckausbildung der
Tischplatte angepaßt ist, so daß ein solchermaßen aufgebauter Tisch gestapelt werden kann, üie Beine selbst, die vorzugsweise
aus einem Thermoplast bestehen, sind gleichfalls gegen die auftretenden Beanspruchungen dauerfest.
Gemäß einem AusfUhrungsbeispiel ist vorgesehen, daß die
Beine an ihrem oberen Ende eine das Winkelprofil nach oben abschließende und dessen Schenkel verbindende horizontale
Auflageplatte für die Tischplatte aufweisen und mittels
die Auflageplatte durchsetzender Schrauben an der Unterseite der Tischplatte befestigt sind.
Die die Schenkel des Winkelprofils der Beine verbindende
Auflageplatte sorgt einerseits für eine Aussteifung des Profils und bildet andererseits' eine ebene Auflage für uie
Tischplatte. Mittels Schrauben, die die Auflageplatte durchsetzen,
können die Tischbeine an der Unterseite der Tischplatte angeschraubt werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Beine an ihrem oberen Ende Einformungen für die
außen bUndige Aufnahme von die Tischplatte nach unten überragenden Abschnitten der Umrandung aufweisen.
Durch die vorgenannte Maßnahme wird die Montage der Tischbeine vereinfacht, indem die Beine mit ihren Einformungen in die
Abschnitte der Umrandung eingreifen. Zugleich entsteht ein zusätzlicher Formschluß zwischen Umrandung und Tischbein.
ill &Iacgr;&idiagr; .·· · ·· '·
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus,
daß die Beine an ihrem oberen Ende außenseitig eine Einformung in Gestalt einer nach innen versetzten Stufe und die Umrandung
eine die Tischplatte nach unten überragende umlaufende Randleiste,
die in der Stufe bündig tinliegt, aufweisen.
Die die Tischplatte nach unten überragende und umlaufende Randleiste stabilisiert nicht mix. die Umrandung, sondern
bringt zugleich den Vorteil mit sich, daß die oberen Enden der Tischbeine unter der Tischplatte eingesenkt sind und
dadurch an den oberen Enden eine zusatz liehe äußere Abstützung erhalten. Durch den bündigen Abschluß der Randleiste
mit der Außenseite der Tischbeine besteht gleichwohl ein gefälliges Aussehen, wie aber auch eine pflegeleichte Ausführung.
Statt der vorgenannten Ausführungsbeispiele können die Umrandung und die Beine auch einstückig ausgebildet und mit der
Tischplatte verbunden sein. Dies geschieht vorzugsweise dadurch, daß die Umrandung zusammen mit den Beinen auf die
Stirnseiten der Tischplatte aufgespritzt ist. Hierzu wird die zumindest oberseitig beschichtete Tischplatte in ds-·
Spritzgußwerkzeug eingelegt und mit der Umrandung umspritzt und im gleichen Spritzvorgang die Beine erzeugt.
Schließlich kann vorg„clien sein, daß an den Beinen, vorzugsweise
im Bereich der Auflageplatte, eine öse od. dgl. zum Einziehen einer eine Mehrzahl von Tischen verbindenden Sicherungskette
vorgesehen ist.
Um insbesondere in nicht eingefriedeten und nicht
senen Außenbereichen die Tische und Bestuhlung nicht stäna.lg aufräumen zu müssen, hat sich die Sicherung mittels Ketten od. dgl. eingebürgert, wobei mehrere Tische und/oder Stühle zu nicht transportfähigen Einheiten zusammengekettet werden.
senen Außenbereichen die Tische und Bestuhlung nicht stäna.lg aufräumen zu müssen, hat sich die Sicherung mittels Ketten od. dgl. eingebürgert, wobei mehrere Tische und/oder Stühle zu nicht transportfähigen Einheiten zusammengekettet werden.
Diese Sicherung wird durch die erfindungsgemäße Maßnahme erleichtert.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiele beschrieben. In der Zeichnung
zeigen:
Figur 1 einen Stapeltisch in einem Tischstapel;
Figur 2 einen Schnitt durch den Stapeltisch im Bereich eines Standbeins;
Figur 3 eine Draufsicht auf ein Standbein;
Figur 4 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform eines Stapeltisches im Stapel mit einem Teilschnitt
im Bereich des oberen Endes eines Standbeins.
In Figur X sind zwei Stapeltisch^ 1 gleichen Aufbaus gezeigt,
die zu einem Stapel aufeinandergesetzt sind. Jeder Stapeltisch 1 besteht aus einer Tischplatte 2 und an deren Ecken
angebrachten Standbeinen 3. Die einstückig aus Kunststoff gespritzten Standbeine 3 weisen ein Winkelprofil auf, das
den Ecken der Tischplatte angepaßt ist. Die Standbeine 3 sind von der Tischplatte 2 ausgehend nach außen geneigt,
so daß sich beim Stapeln der Tische 1 die Standbeine 3 ineinander schachteln und die Tische innerhalb des Stapels fest
und unverrückbar behalten sind .
In Figur 2 ist eine AusfUhrungsform eines Stapeltisches 1
im Schnitt gezeigt. Die Tischplatte 2 besteht aus einem Kern 4 aus Holz oder Holzwerkstoff und einer zumindest an
eier Oberseite angeordneten Beschichtung 5 aus einem kratz-,
schnitt- und säurefesten Werkstoff, z.B. aus Melaminharz.
Ferner weist die Tischplatte 2 an ihren Schnittkanten 6 eine Umrandung 7 aus Kunststoff auf, die beispielsweise
auf die Tischplatte 2 aufgespritzt ist. Die Umrandung 7 weist eine die Tischplatte 2 oberseitig dicht übergreifende
Leiste 8 und - bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel - eine auch die Unterseite übergreifende Leiste 9 auf. Ferner bildet
die Umrandung 7 eine die Tischplatte 2 nach unten überragende Leiste 10, die um die gesamte Tischplatte umläuft.
Die Standbeine 3 bestehen, wie bereits angedeutet, aus einem Winkelprofil, das beim gezeigten Ausführungsbeispiel von
zwei Schenkeln 11, 12 gebildet ist. Die Schenkel 11, 12 weisen, wie aus Figur 1 ersichtlich, am unteren Ende eine
Verstärkung 13 auf und sind am oberen Ende, wie Figur 2 zeigt, durch eine Auflageplatte 14 verbunden und ausgesteift.
Die Auflageplatte 14 verläuft in einer horizontalen Ebene
und bildet eine Auflage für die Tischplatte 2. Ferner sind die Standbeine 3 an ihrem oberen Ende mit einer stufenartig
nach innen eingezogenen Einformung 15 versehen, in die die Randleiste 10 der Kunststoff-Umrandung 7 bündig eingreift.
Die Standbeine 3 sind mittels Schrauben 16, welche die Auflageplatte
14 durchsetzen, an der Unterseite der Tischplatte 2 festgeschraubt.
Wie die in Figur 3 gezeigte Draufsicht auf das Standbein zeigt, ist die Auflageplatte 14 mit einer Nase 17 und oiner
öse 18 versehen, die zur Tischmitte hinweist und zum Durchführen einer Sicherungskette dient.
In Figur 4 ist eine abgewandelte Ausführungsform gezeigt. Die Stapeltische 1 weisen wiederum eine Tischplatte 2 mit
einem Kern 4 aus Holz oder Holzwerkstoff auf, die oberseitig mit einer mechanisch und chemisch dauerhaften Beschichtung 5,
z.B. aus Melaminhart versehen ist. An die freien Stirnseiten
der Tischplatte 6 ist die Umrandung 7 zusammen mit sämtlichen Standbeinen 3 als einstückiges Gestell aufgespritzt. Auch
dieses einstückige Gestell weist im Bereich der Umrandung 7 eine die Oberseite der Tischplatte übergreifende Leiste 8
und eine die Unterseite übergreifende Leiste 9 auf. Die Stapeltische 1 gemäß Figur 4 lassen sich in gleicher Weise
aufeinandersetzen wie die gemäß Figur 2, wobei die Tische innerhalb des Stapels unverrückbar angeordnet sind.
Claims (7)
- RER.NAT. JOST LEMPERT &Tgr;&Bgr;_:|&bgr;&tgr;&idiagr;&idiagr;)4··&igr;&igr;Max Meier GmbH & Co. 9250.2/88Metallwarenfabrik 05. Juli 1988 LjD-7585 Lichtenau 2SchutzansprücheStapeltisch, insbesondere zur Verwendung im Freien, bestehend aus einer Tischplatte (2) aus Holz oder Holzwerkstoff, die zumindest an ihrer Oberseite mit einer chemisch und mechanisch beständigen Beschichtung (5) versehen ist, einer sämtliche Stirnseiten (6) der Tischplatte (2) abdeckenden und zumindest deren Oberseite leistenförmig übergreifenden Umrandung (7) aus Kunststoff und im Wege des Spritzgießens hergestellten Beinen (3) aus Kunststoff, die von der Tischplatte (2) ausgehend nach außen geneigt sind und im Querschnitt ein die Ecken der Tischplatte umfassendes Winkelprofil aufweisen.
- 2. Stapeltisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (3) an ihrem oberen Ende eine das Winkelprofil nach oben abschließende und dessen Schenkel (11, 12) verbindende horizontale Auflageplatte (14) für die Tischplatte (2) aufweisen und mittels die Auflageplatte durchsetzender Schrauben (16) an der Unterseite der Tischplatte (2) befestigt sind.ti· · i
- 3. Stapeltisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (3) an ihrem oberen Ende Einformungen(15) für die außen bündige Aufnahme von die Tischplatte (2) nach unten überragenden Abschnitten (10) der Umrandung (7) aufweisen.
- Stapeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (3) an ihrem oberen Ende außenseitig eine Einformung (15) in Gestalt e^oer nach innen versetzten Stufe und die Umrandung (7) eine die Tischplatte (2) nach unten überragende umlaufende Randleiste (10), die in der Stufe bündig einbiegt, aufweisen.
- 5. Stapeltisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umrandung(7) und die Beine (3) einstückig ausgebildet und mit der Tischplatte (2) verbunden sind.
- 6. Stapeltisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umrandung (T, zusammen mit den Beinen (3) auf die Stirnseiten der Tischplatte (2) aufgespritzt ist.
- 7. Stapeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Beinen (3), vorzugsweise im Bereich der Auflageplatte (14), eine öse (18) od.dgl. zum Einziehen einer eine Mehrzahl von Tischen (2) verbindenden Sicherungskette vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808980U DE8808980U1 (de) | 1988-07-13 | 1988-07-13 | Stapeltisch |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE8808980U DE8808980U1 (de) | 1988-07-13 | 1988-07-13 | Stapeltisch |
Publications (1)
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| DE8808980U1 true DE8808980U1 (de) | 1988-08-25 |
Family
ID=6825936
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE8808980U Expired DE8808980U1 (de) | 1988-07-13 | 1988-07-13 | Stapeltisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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-
1988
- 1988-07-13 DE DE8808980U patent/DE8808980U1/de not_active Expired
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