DE880896C - Herstellung von Magnetogrammtraegern - Google Patents

Herstellung von Magnetogrammtraegern

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DE880896C
DE880896C DEK2785D DEK0002785D DE880896C DE 880896 C DE880896 C DE 880896C DE K2785 D DEK2785 D DE K2785D DE K0002785 D DEK0002785 D DE K0002785D DE 880896 C DE880896 C DE 880896C
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DE
Germany
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magnetogram
magnetogram carriers
chromium
remanence
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Expired
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DEK2785D
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English (en)
Inventor
Hermann Dr Phil Fahlenbrach
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STAHLWERK ERGSTE AG
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
STAHLWERK ERGSTE AG
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/40Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel
    • C22C38/58Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel with more than 1.5% by weight of manganese

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Herstellung von Magnetogrammträgern Zusatz zum Patent 843 714 Den Gegenstand des Patentes 849 714 bildet die Herstellung von Magnetogrammträgem in Form von Drähten oder Bändern aus solchen ganz oder teilweise austenitischen Werkstoffen der Basis Eisen-Chrom-Nickel bzw. Eisen-Chrom-Mangan, die durch Kaltbearbeitung teilweise martensitisch gemacht worden sind.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die nach dem Patent 849 714 verwendeten Legierungen eine wesentliche Verbesserung ihrer magnetischen Eigenschaften erfahren können, wenn sie vor oder nach der Kaltverformung auf Temperaturen von 30o bis 6oo° C, vorzugsweise 45o bis 55o° C, angelassen werden. Bei den niedrigeren Anlaßtemperaturen werden höhere Remanenzen und bei den höheren Anlaßtemperaturen größere Koerzitivkräfte erreicht. Beispielsweise zeigte eine Legierung mit 0,13 °/o Kohlenstoff, 14 % Mangan, 15)/, Chrom, 1,5 °/o Nickel, o,14 % Stickstoff, Rest Eisen, nach einer Kaltverformung von 8o °/o zu dünnen Drähten bzw. einem nachfolgenden einstündigen Anlassen bei 500 bzw. 45o° C mit nachfolgender Luftabkühlung die in der nachstehenden Zahlentafel angegebenen Werte.
    Remanenz I Iioerzitivkraft
    Ohne Anlaßbehandlung 5500 85
    1 h 45o°/Luft . . . . . . . 8000 150
    1 h 5oo°/Luft . . . . . . . 4500 200
    Eine Legierung mit 15 °%o Chrom, 13 °/Q Mangan, 1,5 °/o Nickel und 0,I3 °/o Stickstoff, die nach einer Kaltverformung von 94 ()/a eine Remanenz von 26öo Gauß und eine Koerzitivkraft von z6o Oersted zeigte; ergab nach =ständigem Anlassen bei 5oo° C und Abkühlung an Luft eine Koerzitivkraft von 240 Oersted und eine Reinanenz von 23oo Gauß.
  • Die Wahl der Anlaßtemperatur richtet sich nach den gewünschten magnetischen Eigenschaften. Ist eine hohe Köerzitivkraft erwünscht, so wird man die höheren Anlaßtemperaturen bevorzugen, während man zur Erzielung einer hohen Remanenz eine niedrigere Anlaßtemperatur wählen muß. Eine hohe Koerzitivkraft ist für die Wiedergabe sehr hoher Töne durch den Mägnetogrammträger erwünscht, weil die Magnetisierungskurve in der Nähe des Remanenzpunktes um so flacher verläuft, je größer die Koerzitivkraft und je kleiner die Remanenz ist. Ein fiacl.er Kurvenlauf im Remanenzpunkt ist aber erwünscht; weil höhere Töne auf dem MagnetogYammträger kürzere magnetisierte Bereiche als tiefere Töne erzeugen und infolgedessen der Entmagnetisierungsfaktor und damit die Scherung der Magnetisierungskurve bei der Wiedergabe der höheren Frequenzen größer als bei der Wiedergabe niedrigerer Frequenzen ist. Daher kommt es, daß bei Werkstoffen mit steilem Verlauf der Magnetisierungskurve im Remanenzpunkt die höheren Frequenzen durch den Magnetogrammträger wesentlich schwächer wiedergegeben werden als die niedrigeren Frequenzen. Dieser Nachteil wird aber vermieden, wenn man der Magnetisierungskurve in der Nähe des Rem,anenzpunktes einen flacheren Verlauf gibt, indem man erfindungsgemäß durch eine Anlaßbehandlung die Koerzitivkraft erhöht. Bei der Wiedergabe von tiefen Tönen kommt es neben einer ausreichenden Koerzitivkraft auf eine möglichst große Remanenz an, die eine kleine Verstärkung oder einen geringeren Störpegel (Drahtgeräusch) zuläßt. Die Anlaßbehandlung kann daher entsprechend gewählt werden.
  • Die Kaltverformung und die Anlaßbehandlung nach der Erfindung können wiederholt werden. Die Anlaßbehandlung kann vor oder nach der Kaltverformung stattfinden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Herstellung von Magnetogrammträgern in Form von Drähten oder Bändern aus ganz oder teilweise austenitischen Werkstoffen der Basis Eisen-Chrom-Nickel bzw. Eisen-Chrom-Mangan, die durch Kaltverformung teilweise martensitisch gemacht worden sind, nach Patent 849 714, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstoffe vor oder nach der Kaltverformung auf Temperaturen von 3oo bis 6oo° C, vorzugsweise q.5o bis 55o° C, angelassen werden.
  2. 2. Herstellung von Magnetogrammträgern nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstoffe mehrere Male kaltverformt und angelassen werden.
  3. 3. Herstellung von Magnetogrammträgern nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine höhere Anlaßtemperatur gewählt wird, wenn eine hohe Koerzitivkraft, und eine niedrigere Anlaßtemperatur gewählt wird; wenn eine hohe Remanenz erwünscht ist.
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