DE8808940U1 - Deckel für Pflanzcontainer - Google Patents
Deckel für PflanzcontainerInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
• · «tit
Die Erfindung betrifft einen Deckel fUr Pflanzcontainer zur
Verhinderung des Unkrautwachstums auf dem Erdballen einer in dem Container wachsenden Pflanze, insbesondere eines Gehölzes.
In Baumschulen werden immer mehr Gehölze mit Erdballen in runde
oder viereckige Container gepflanzt. Nach einer oder mehreren Wuchsperioden ist die Pflanze gut verwurzelt; sie kann dann einfach und
vor allem zu jeder Jahreszeit verpflanzt werden. In Baumschulen stehen diese Behälter in ieh'r yr~üi3eT Anzahl nebeneinander. Dabei ist
es erforderlich, den Erdbällen feucht und unkrautfrei zu halten. Wahrend die Bewässerung über Schläuche erfolgen kann, muß das Unkraut
von Hand ausgejätet werden, oder es müssen Herbizide eingesetzt werden. Das Jäten ist arbeitsaufwendig; der Herbizideinsatz führt bei
Unachtsamkeit zur Schädigung der Pflanzen und ist umweltschädlich.
Die Unkräuter brhindern die Wuchskraft der Nutzpflanze,
Aus der DE-GS 87 ]4 037.3 ist es bekannt, zur Verhinderung
des Unkrautwachstums auf dem Erdballen einer Containerpflanze den
Container mit einer über den Containerrand hinausragenden flexiblen Schürze aus 1ichtundurchiässigem Material abzudecken. Diese Schürze
verhindert zwar das Unkrautwachstum, die Schürzenbefestigung am Container erfordert aber erhebliche Handarbeit. Wenn die Schürze
mit einer den Arbeitsaufwand verringernden Befestigungseinrichtung,
z.B. einem Federbügel ausgestattet wird, ergeben sich erhöhte Herstellungskosten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Deckel für Pflanzcontainer zur Verhinderung des Unkrautwachstums
auf dem Erdballen der in dem Container wachsenden Pflanze zu schaffen.
Insbesondere soll ein Containerdeckel geschaffen werden, der die genannte Jätarbeit von Hand überflüssig macht, andererseits
aber den Einsatz von Herbiziden vermeidet und der auch das Wachstum der Nutzpflanze nicht beeinträchtigt. Darüber hinaus soll der Deckel
die Bewässerung des Wurzelballens über Schlauchleitung, Beregnung
und/oder durch Regen ermöglichen. Insbesondere sollen schließlich der Arbeitsaufwand beim Einsatz des Deckels und die Herste!lungs-
kosten des Deckels gering sein.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Deckel für Pflanzcontainer
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einer zur öffnung des Containers im wesentlichen passgenauen ersten Scheibe aus biegsamem
Material eine Durchbrechung ausgebildet ist, die sich von einem .] die Scheibenmitte umfassenden Bereich nach außen zu einem dem Schei-
■'!' benrand nahen Bereich erstreckt, ein Einführschnitt vom Scheibenrand
bis an die Durchbrechung geführt ist und die Durchbrechung durch an
ihrem Rande angeformte Laschen oder eine zweite Scheibe abdeckbar ist, die kleiner als die erste Scheibe ist.
&Iacgr; Nach der bevorzugten Ausführungsform ist in der ersten Scheibe
ein vom Scheibenrand über den Scheibenmittelpunkt oder an diesem vorbei
verlaufender Einführschnitt ausgebildet und sind an wenigstens
■ >:. einer Seite des Einführschnitts in e^nem Bereich von einer Stelle
.Vj in der Nähe des Scheibenrandes bis zu einer Stelle in Nähe des Schei-
«; benmittelpunktes mehrere von dem Einführschnitt ausgehende, quer zu
diesem unter Bildung der Laschen verlaufende Einschnitte vorgesehen.
Die den Deckel bildende Scheibe hat die Form des Containerumfangs, so daß sie auf den Wurzelballen in den Container eingelegt werden
kann. Hierbei wird die biegsame Scheibe am Einführschnitt sooit auseinander gebogen, daß der Pflanzenstamm in den Laschenbereich
j| eingeführt werden kann. Die der Dicke des Pflanzenstamms entsprechende
Anzahl von Laschen wird hochgebogen, und die Scheibe wird dicht auf den Wurzelballen aufgelegt. Die hochgebogenen Laschen liegen
federnd an dem Pflanzenstamm an und bewirken eine gewisse Festlegung
der Scheibe auf dem Erdballen. Wesentlich ist, daß die Laschenreihe
£ sich über einen solchen radialen Bereich erstreckt, daß die oben er-
läuterte Abdeckung auch dann möglich ist, wenn die Pflanze mehr oder
weniger exzentrisch in dem Container steht. Die durch die vorzugs
weise parallelen Einschnitte gebildeten Laschen reichen daher von einem zentralen Bereich, der bei mittiger Position des Stamms zur
Anwendung kommt, bis zu einem Bereich nahe dem Scheibenrand, jedoch mit Abstand von diesem, der bei der größtmöglichen exzentrischen
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AnortimrHj de j 'ehöUsiamms im Container zur Anwendung kommt.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform des Deckels 1st die Scheibe zwischen den Enden der quer verlaufenden Einschnitte durch
eine Perforation oder in anderer Weise geschwächt. Die durch die vorzugsweise parallelen Einschnitte gebildeten Laschen lassen sich
durch die Perforation oder andere Schwächungslinien leicht hochbiegen.
Da die auf den Erdballen aufgelegte Scheibe der Containerwan-
dung innensei uy dnueyo, em.ai.cni. uuci,m u.<= i,wv.iS*.^^3»...-j —
hölzstamm federnd anliegende Lasche(n) eine Verspannung der Scheibe
in dem Container, die eine Verschiebung der Scheibe oder ihr Abheben von dem Ballen z.B. infolge Windeinwirkung verhindert.
Zweckmaßigerweise sind die beiden durch den Einführschnitt
am Scheibe/.rand gebildeten Ecken abgerundet. Hierdurch wird die Einführung
des Gehölzstamms in die Scheibe bzw. das Auflegen der Scheibe auf den Wurzelballen erleichtert.
Die Form der Scheibe kann kreisrund sein, wobei der Einführschnitt
seitlich am Kreismittelpunkt vorbei verläuft und die Einschnitte auf einer Seite des Einführschnitts ausgebildet sind. Da in
diesem Fall der Einführschnitt exzentrisch verläuft, ist es ausreichend, daß die Laschen nur auf einer Seite des Einführschnitts
liegen, auf der sich auch der Kreismittelpunkt befindet. Dieser
Deckel wird in runde Container eingelegt.
Bei eine, ^nderen Ausführunsgform ist die Form der Scheibe
quadratisch mit abgerundeten Ecken, verläuft der Einführschnitt
seitlich am Mittelpunkt vorbei und sind die Einschnitte beiderseits des Einführschnitts ausgebildet. Da der quadratische Deckel im Gegensatz
zu einem kreisrunden Deckel in dem Container nicht beliebig gedr?h+
werden kann, sondern nur in vier jeweils um 90° versetzten Positiven
auf den Erdbällen aufgelegt werden kann, ist es für die .-" -~kung
bei allen vorkommenden exzentrischen Positionen des Gehölzstamms
zweckmäßig, die Laschen auf beiden Seiten des Einführschnitts vorzusehen.
Bei einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemä'Pen
Deckels ist in der kleineren Scheibe aus ebenfalls biegsamem Material
eine kleinere Durchbrechung sowie ein vom Scheibenrand zu dieser Durchbrechung verlaufender Einführschnitt ausgebildet, wobei die Dimension der Durchbrechung plus ihr größter Abstand vom Scheibenrand
etwa gleich oder größer ist als die radiale Ausdehnung der Durchbrechung der größeren Scheibe. Zunächst wird die größere, der Kontour
des Containers angepasste Scheibe auf den Erdballen gelegt, wobei wiederum die Scheibe am Einführschnitt so auseinandergebogen wird,
daß der Gehölzstamm durch den Schnitt geführt werden kann. Die Durchbrechung dieser Scheibe kann aus der Umgebung des Mittelpunkts bis
in einen randnahen Bereich reichen, so daß der Gehölzstamm bei allen
vorkommenden exzentrischen Positionen in dem Container in der Durchbrechung Platz finden kann. Diese Durchbrechung der größeren Scheibe
kann bei einer kreisrunden Scheibe z.B. in radialer Richtung länglich ausgebildet sein, da diese Scheibe eine beliebige Drehlage zum
Container einnehmen kann. Bei einer quadratischen oder anderen mehreckigen Scheibe ist die Durchbrechung zweckmäßigerweise kreisrund,
da in diesem Falle die Scheibe nur in vier bzw. mehreren bestimmten Positionen relativ zum Container auf den Wurzelballen aufgelegt werden kann, aber alle beliebigen exzentrischen Positionen des1 Gehölzstamms in der Durchbrechung Platz finden müssen. Auf die So auf den
Wurzelballen aufgelegte größere Scheibe wird nunmehr eine zweite kleinere Scheibe aufgelegt, die ähnlich ausgebildet ist wie die
größere Scheibe, jedoch eine wesentlich kleinere Durchbrechung hat,
die zwar den Durchtritt des Gehölzstamms erlaubt, darüber hinaus jedoch möglichst wenig öffnung freiläßt. Diese kleinere Scheibe wird
auf die größere Scheibe in einer solchen Drehposition aufgelegt, daß sie die Durchbrechung der größeren Scheibe praktisch vollständig abdeckt. Damit dies möglich 1st, muß die Dimension der Durchbrechung
der kleineren Scheibe plus der größte Abstand dieser Durchbrechung vom Scheibenrand wenigstens gleich der maximalen radialen Ausdehnung
der Durchbrechung der größeren Seheibe sein. Durch Drehen der kleineren Scheibe ist es dann möglich, die letztere 1n eine solche Drehlage zu bringen, daß die Durchbrechung der größeren Scheibe voll-
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ständig abgedeckt wird.
Vorzugsweise ist bei dieser Ausführungsform an der Durchbrechung
der kleineren Scheibe durch zwei Einschnitte eine hochklappbare Lasche gebildet. Durch diese Lasche kann die Durchbrechung der kleineren
Scheibe unterschiedlichen Dicken des Gehölzstamms angepaßt werden.
Bei dünneren Stämmen bleibt die Lasche in der Scheibenebene, d.h. sie
wird nicht hochgeklappt. Wenn bei dickeren Stämmen die so bestehende
Durchbrechung nicht ausreicht, wird die Lasche hochgeklappt, wobei durch die federnde Anlage an dem Gehölzstamm noch eine gewisse Festlegung der kleineren Scheibe erfolgt.
Vorzugsweise besteht die Deckel scheibe bzw. die große und die kleinere Scheibe des zweiteiligen Deckels aus einem verrottbaren
Material, wie z.B. Pappe, oder aus Kunststoff. Die Lebensdauer der Pappe soll z.B. 2 bis 3 Jahre betragen. Der Deckel verbleibt auf dem
Container, wenn dieser mit der Pflanze von der Baumschule verkauft wird. Ein Kunststoffdeckel wird vor dem Verkauf des Containers abgenommen und in der Baumschule wieder eingesetzt. Zweckmäßigerweise
bestehen die Scheibe(n) aus einem verrottbaren Material einer Dicke in dem Bereich von 0,1 bis 5 mm, vorzugsweise 0,3 bis 2,0 mm.
Nachfolgend werden drei Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Deckels an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 einen gefüllten Pflanzcontainer mit einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen, auf den Erdbällen aufgesetzten
Containerdeckels in perspektivischer' Darstellung;
Figur 3 eine Draufsicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Deckels für viereckige Container;
Figur 4 einen gefüllten Pflanzcontainer mit einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zwei-Scheiben-Deckels in perspek-
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tivischer Darstellung;
Figur 5 die Draufsicht der unteren Scheibe des in Figur 4 gezeigten Deckels; und
Figur 6 die Draufsicht der oberen Scheibe des aus Figur 4 ersichtlichen Deckels.
Bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 besteht der Deckel aus einer kreisrunden Scheibe 2, die in Figur 1 zum Zwecke
der Abdeckung des Erdballens in einen schwach kegel stumpfförmigen
Container 1 eingelegt ist. Die Scheibe 2 hat einen vom Scheibenrand ausgehenden, mit Abstand am Scheibenmittelpunkt 4 vorbeiführenden;
geradlinigen Einführschnitt 5. Die zwischen dKi Scheibenrand 3 und
dem Einführschnitt 5 gebildeten Ecken sind abgerundet, um die Einführung des Gehölzstamms 6 in den Einschnitt 5 zu erleichtern.
Rechtwinklig z" dem Einführschnitt 5 sind mehrere, untereinander parallele tiTischnitte 7 ausgebildet, durch die rechteckige, hochbiegbare Laschen 8 gebildet sind und praktisch eine Scheibendurchbrechung
10 entsteht. An der dem Einführschnitt gegenüberliegenden
Seite der Laschen 8 verläuft eine Perforationslinie 9, die das Aufbiegen
der Laschen 8 erleichtert.
Zum Einsetzen des Deckels in den Container 1 wird die Scheibe zunächst längs des Einführschnitts 5 auseinandergebogen, so daß der
Gehölzstamm 6 bis in den Bereich der Laschen 8 in die Scheibe eingeführt werden kann. Der Stamm 6 ist soweit in den Laschenbereich einzuführen,
daß die Scheibe 2 gegebenenfalls nach gewisser Drehung
passgenau in die öffnung des Containers eingesetzt werden kann und
diese abdeckt. Dabei werden je nach Dicke des Stamms 6 eine oder mehrere Laschen 8 hochgebogen, wobei sie dem Stamm anliegen, wie
dies aus Figur 1 für zwei Laschen 8 ersichtlich ist. Die dem Stamm anliegenden Laschen 8 tragen mit dazu bei, daß die Scheibe 2 in der
in Figur 1 dargestellten Auflage auf dem Erdbällen gehalten wird. Durch übereinanderlegen der Ränder des Schnitts 5 ist eine Anpassung
an die Form des Containers möglich, wenn sich dieser durch den Erdballen
und/oder die Wurzelentwicklung verformt hat.
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Figur 3 zeigt einen ähnlichen Deckel wie Figur 2, jedoch für
einen viereckigen Container. Ein wesentlicher Unterschied gegenüber dem Deckel nach Figur 1 und 2 besteht ferner darin, daß die Laschen
beiderseits des Einführschnitts gebildet sind. Die so gelaschte Fläche der Scheibe 2 ermöglicht es. die viereckige Containeroberfläche bei allen praktisch vorkommenden exzentrischen Positionen des
Stamms 6 vollständig abzudecken, so daß das Unkrautwachstum unterbunden wird. Je nach Position des Gehölzstamms in dem Container werden dabei die Laschen 8 auf der einen Seite des Einführschnitts 5
oder auf der anderen Seite des Einführschnitts 5 oder av»f beiden Seiten des Einführschnitts 5 angehoben und am Stamm zur Anlage gebracht.
Bei der in den Figuren 4 bis 6 gezeigten Ausführungsform besteht der Deckel aus einer größeren Scheibe 12, die der öffnung des
Containers 11 im wesentlichen angepaßt ist, und einer wesentlich kleineren Scheibe 16. Bei dieser Ausführungsform sind beide Scheiben
12,16 kreisrund, jedoch sind andere Formen möglich. Insbesondere kann die größere Scheibe 12 entsprechend der Containerform auch im wesentlichen viereckig sein. Die in dem Container 11 auf dem Erdballen zuunterst liegende größere Scheibe 12 hat eine längliche Durchbrechung
14 (Figur 5), die sich aus dem Bereich der Scheibenmitte 4 radial
nach außen bis auf einen gewissen Abstand vom Scneibenrand 13 erstreckt. Dieses Langloch 14 gestattet das Abdecken des Containers 11
bei der zentralen Position und bei allen vorkommenden exzentrischen
Positionen des Gehölzstamms 6. Um den Stamm 6 in das Langloch 14 einzuführen bzw. die Scheibe 12 um den Stamm 6 herumzulegen, ist
ein Ei.iführschnitt 15 vom Scheibenrand 13 an die längliche Durchbrechung geführt, wobei die Ecken zwischen dem Rand 13 und dem Schnitt
15 wiederum abgerundet sind. Da die Scheiben aus einem flexiblen Material, wie £.B. Pappe oder Kunststoff bestehen, kann der Einführschnitt 15 auseinandergebogen werden, so daß der Stamm durch den
Schnitt in das Longloch 14 gelangen kann. Die Scheibe 12 wird dann
oberhalb des Containers 11 so gedreht, daß sie bei der gegebenen Exzentrizität des Stamms 6 genau in die öffnung des Containers 11
passt. Um auch die längliche Durchbrechung 14 möglichst weitgehend
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abzudecken, 1st eine kleinere kreisförmige Platte 16 vorgesehen, die
eine dreieckige Durchbrechung 17 und einen vom Plattenrand 18 an die
dreieckige Durchbrechung 17 geführten Einführschnitt 19 aufweist.
Nachdem die Scheibe 1? in der oben dargelegten Weise in die Öffnung
des Containers 11 eingesetzt, wurde, wird die Scheibe 16 an dem Einführschnitt
19 auseinandergebogen und dabei der Stamm 6 in die dreieckige Öffnung 17 eingeführt. Die Scheibe 16 wird dann auf die
Scheibe 12 in einpr solchen Drehlaqe aufgelegt, daß die längliche
Durchbrechung 14 bedeckt ist. In der Scheibe 16 sind in Verlängerung zweier Kanten der Durchbrechung 17 Schnitte 20 ausgebildet, durch
die eine trapezförmige Lasche 21 gebildet wird. Die Lasche 21 hängt über die Perforation 22 mit der Scheibe 16 zusammen und kann um die
Perforation 22 hochgebogen werden. Dadurch kann die dreieckige Durchbrechung 17 entsprechend dem Querschnitt des Stamms 6 vergrößert
werden, wenn dies erforderlich ist. Die Lasche 21 legt sich dabei federnd gegen den Stamm 6 und bewirkt eine gewisse Festlegung der
Scheibe 16 auf der Scheibe 12.
Bei der in den Figuren 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform
ist die Durchbrechung 14 in der Scheibe 12 als radiales Langloch und die Durchbrechung 17 der Scheibe 16 dreieckig ausgebildet. Die Durchbrechungen
14 und 17 können jedoch andere Formen haben. Beispielsweise kann die Durchbrechung 14 konzentrisch zum Scheibenmittelpunkt
4 kreisrund sein, insbesondere, wenn die Scheibe 12 im wesentlichen viereckig ist. Wesentlich ist jedoch, daß der Maximalabstand
der Durchbrechung 17 von dem Rand 18 der Scheibe 16 auch bei extremer Exzentrizität des Stamms 6 im Container ausreicht, um
die Durchbrechung 14 der Platte 12 im wesentlichen vollständig abzudecken.
Claims (11)
1. Deckel für Pflanzcontainer zur Verhinderung des Unkrautwachstums auf dem Erdbällen einer in dem Container wachsenden Pflanze,
insbesondere eines Gehölzes, dadurch gekennzeichnet, daß in einer zur Öffnung des Containers (1;11) im wesentlichen passgenauen
ersten Scheibe (2;12) aus biegsamem Material eine Durchbrechung
(xO;14) ausgebildet ist, die sich von einem die Scheibenmitte (4) umfassenden Bereich nach außen zu einem dem Scheibenrand (3;13)
nahen Bereich jrstreckt, ein Einführschnitt (5;15) vom Scheibenrand (3;13) bis an die Durchbrechung (10;14) geführt ist und die
Durchbrechung (10;14) durch an ihrem Rande angeformte Laschen (8) oder eine zweite Scheibe (16) abdeckbar ist, die kleiner als die
erste Scheibe (12) ist.
2. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Scheibe (Z) ein vom Scheibenrand (3) über den Scheibenmittelpunkt (4) oder an diesem vorbei verlaufender Einführschnitt (5)
ausgebildet ist und an wenigstens einer Seite des Einführschnitts (5) in einem Bereich von einer Stelle in der Nähe des Scheibenrandes (3)
bis zu einer Stelle in Nähe des Scheibenmittelpunktes (4) mehrere von dem Einführschnitt (5) ausgehende, quer zu diesem unter Bildung
der Laschen (8) verlaufende Einschnitte (7) vorgesehen sind.
3. Deckel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Scheibe (2) zwischen den Enden der quer verlaufenden Einschnitte (7) durch eine Perforation (9) oder in anderer Weise geschwächt ist.
4. Deckel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden durch den Einführschnitt (5) am Scheibenrand (3) gebildeter,
Ecken abgerundet sind.,
5. Deckel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Scheibe (2) kreisrund ist, der Einführschnitt (5) seitlich am Kreismittelpunkt (4) vorbei verläuft und die
Einschnitte (7) auf einer Seite des Einführschnitts (5) ausgebildet sind.
6. Deckel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Scheibe (2) quadratisch mit abgerundeten
Ecken ist, der Einführschnitt (5) seitlich am Mittelpunkt (4) vorbei
verläuft und die Einschnitte (7) beiderseits des Einführschnitts (5) ausgebildet sind.
7. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der kleineren Scheibe (16) aus ebenfalls biegsamem Material eine kleinere Durchbrechung (17) sowie ein vom Scheibenrand (18) zu dieser
Durchbrechung (17) verlaufender Einführschnitt (19) ausgebildet ist, wobei die Dimension der Durchbrechung (17) plus ihr größter Abstand
vom Scheibenrand (18) etwa gleich oder größer ist als die radiale
Ausdehnung der Durcnbrechung (14) der größeren Scheibe (12).
8. Deckel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinere Scheibe (16) in einer solchen Drehposition der größeren
Scheibe (12) aufliegt, daß die Durchbrechung (14) der größeren Scheibe bis auf die Durchbrechung (17) von der kleineren Scheibe (16) abgedeckt, ist.
9. Deckel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Durchbrechung (17) der kleineren Scheibe (16) durch zwei
Einschnitte (20) eine hochklappbare Lasche (21) gebildet ist.
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&Bgr;&Lgr; ■
10. Deckel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe(n) (Z;12,16) aus eiejm verrottbaren Material, wie Pappe, oder aus Kunststoff bestehen.
11. Deckel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Scheibe(n) (2;12,16) aus einem verrottbaren Mate
rial in einer Dicke in dem Bereich von 0,1 bis 5 mm, vorzugsweise
von 0,3 bis 2,0 mm bestehen.
von 0,3 bis 2,0 mm bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808940U DE8808940U1 (de) | 1988-07-12 | 1988-07-12 | Deckel für Pflanzcontainer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808940U DE8808940U1 (de) | 1988-07-12 | 1988-07-12 | Deckel für Pflanzcontainer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808940U1 true DE8808940U1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6825908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808940U Expired DE8808940U1 (de) | 1988-07-12 | 1988-07-12 | Deckel für Pflanzcontainer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808940U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9201034U1 (de) * | 1992-01-29 | 1992-03-19 | Kraß, Karin, 6694 Marpingen | Kindersicherung für Blumenpflanztöpfe |
-
1988
- 1988-07-12 DE DE8808940U patent/DE8808940U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9201034U1 (de) * | 1992-01-29 | 1992-03-19 | Kraß, Karin, 6694 Marpingen | Kindersicherung für Blumenpflanztöpfe |
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