DE8808636U1 - Flasche für Genußmittel mit getrennten Kammern und einer verschließbaren Öffnung - Google Patents

Flasche für Genußmittel mit getrennten Kammern und einer verschließbaren Öffnung

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DE8808636U1
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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    • B65D81/32Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents for packaging two or more different materials which must be maintained separate prior to use in admixture
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    • B65D1/02Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents
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    • B65D47/06Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/12Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having removable closures

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Description

Flasche für Genußmittel
Die Neuerung betrifft eine Flasche für Genußmittel mit getrennten Kammern und einer verschließbaren öffnung für die Aufbewahrung von verschiedenen, insbesondere zu mischenden Flüssigkeiten.
Bisher erfolgt die Füllung &pgr; i.chtalkoholischer Getränke in Flaschen in der Weise, daß beispielsweise mittels einer Dosiervorrichtung ei bestimmte Sirupmenge in die Flasche aboefüllt wird, worauf die Flaschen mit Sodawasser nachgefüllt werden, so daß eine sofortige Vermischung des Sodawassers mit dem Sirup stattfindet.
Ein Nachteil dieses Füllverfahrens beruht darin, daß die sofortige Vermischung des Sirups mit Sodawasser eine zur Gärung geeignete Konzentration bildet. Um dies zu verhindern, werden die nicht alkoholischen Getränke pasteurisiert, was die Herstellungskosten wesentlich erhöht.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß es zur Entwertung der Getränke infolge ihrer geringen Lag^rfähigkeigkeit kommt.
In der Praxis bedeutet dies, daß man für die Herstellung der Mischgetränke stets mindestens 2 Behälter oder Quellen benötigt, aus denen die Einzelbestandteile des Mischgetränkes entnommen werden. Dabei treten in der Praxis nicht nur mehr Schwierigkeiten bei der genauen Dosierung des Einzelbestandteile des Mischgetränkes auf, sondern es ist auch häufig schwierig, eine kleinere Menge des Mischgetränkes herzustellen, ohne daß Reste in den Behältern für die Einzelbestandteile zurück bleiben.
Der Neuerunr; liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flasche der eingangs genannten Art derart zu gestalten, um für die Herstellung von Mischgetränken aus mindestens 2 Einzelgetränken eine genaue Dosieri der Einzelgetränke mifgeringenf'B£äi*eiiuWgs aufwand zu ermöglichen
und die Lagerhaltung für die Einzelgetränke zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß mit einer Flasche der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die durch Wand (11) mittig längs geteilte Flasche (1) mindestens 2 volumengleiche, vorzugsweise auch 2 volumenungleiche Kammern 2,3 aufweist. Im oberen Teil der Flasche (1) am Flaschenhalsende (8) ist ein Schraubverschluß (11) mit Verdreh sicherung (5) und einer Dichtplatte (6) angebracht, wobei die im
Schraubverschluß (4) innen sitzende Dichtplatte (6) zusätzlich
das Trennwandende (7) der Wand (11) am Flaschenhalsende (8) abdichtet .
Bei einem Flaschenhalsende (8) ohne Gewinde erfolgt die Abdichtung ~ beispielsweise durch einen in den Flaschenhals (9) fest eingesetzten
Ausgießer (10), der mit einem Schraubverschluß (4), einer Verdrehsicherung (5) und einer Dichtplatte (6) ausgestattet ist.
Die in Fig. 1 dargestellte Flasche 1 verjüngt sich vom Boden bis
zum Flaschenhalsende annähernd konisch, beispielsweise auch verdreht
um die eigene Achse.
Wie man aus einem Vergleich der Fig. 2, Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 5
erkennt, kann jede beliebige Volumenunterteilung entsprechend einem
gewünschten Mischungsverhältnis der Einzelbestandteile des Mischgetränkes gewählt werden und durch verschiedene Wandstärken oder Wandkonstruktionen der Wand (11) unterschiedliche Volumina hergestellt
werden. (Ansprüche 4 bis 7).
In einer besonderen Ausgestaltung der Neuerung gemäß Anspruch 1
und 8 in Fig. 7 dosiert der Ausgießer (10) die auslaufende Menge
im Verhältnis der beiden Flüssigkeiten.
Die in Fig. 1 dargestellte Flasche (1) kann aus Glas oder Kunst- |
stoff, aus zwei Formen, die jeweils eine Hälfte der Flaschenform J
darsteilen werden, im heißen Zustand verbunden, verschmolzen oder I
verklebt werden. |
Flasche (1) kann beispielsweise farblos, einfarbig, mehrfarbig |
oder marmoriert angefertigt werden, wobei der Flaschen- %
boden der Flasche (1) eine runde,abgeeckte oder abgerundete Form ^
aufweist. £
Gemäß Anspruch 12 ist die Bezeichnung "Duo Mix" direkt in die
> . , ."."'J ,·· "
Flaschenform HirlcleHrijfcit.efc', heuyooaehoben oder vertieft und durch
■·"··' *··' ' 'J1J
zusätzlichen Farbaufdruck deutlich gemacht, oder durch aufgeklebtes und gedrucktes Papier oder Kunststoff dargestellt.
Die Angaben über Inhalt und Zusammensetzung werden ebenso dargestellt. Die neuerungsgemäße Flasche ermöglicht es nun, beispielsweise 2 für die Herstellung eines Mischgetränkes erforderlichen Einzelgetränke oder Einzelbestandteile in die beiden Kammern der Flasche einzufüllen, wobei beide Einzelbestandteile streng voreinander getrennt sind.
"&khgr; NciCh <5&mdash;&Ggr;&eegr; Gl Ciien der Flasche Rüiiiieii beide Einzelböätäiidteilc der Flasche gleichzeitig ausgegossen werden, wobei sie sich
> zu dem fertigen Mischgetränk vermischen.
W Es gibt keinerlei Dosierungsprobleme mehr, da die Kammern 2
: und 3 jeweils genau die für die Herstellung des Mischgetränkes erforderliche Menge an Einzelgetränken enthalten. Durch die neuerungsgemäße Flasche werden besonde s sicherheitstechnische Vorteile bei einem ästhetisch ansprechenden Äußeren erzielt. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung den Gegenstand der vorliegenden Neuerung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch die neuerungsgemäße Flasche Fig. 2 einen Schnitt längs Linie A-A in Fig I
s Fig. 3 einen Schnitt längs Linie B-B in Fig. 1
Fig. 4 einen Schnitt längs Linie C-C in Fig. 1 Fig. 5 einen Schnitt längs Linie D-D in Fig. i Fig. 6 einen Teilschjftitt.dUrCii. derT'ScWraubenverschluß der
Flasche im Bereich ihrer Öffnung senkrecht zur Zwischfeniikrtd. I · .·' . *..""!·
Fig. 7 einen Teilschnitt durch den Ausgießer mit Schraubverschluß der Flacche im Bereich ihrer Öffnung senkrecht zur Zwischenwand.
-*->-- vTfcf-.I-
Bezugsliste
1. Flasche
2. Kammer
3. Kammer
4. Schraubenverschluß
5. Verdrehsicherung
6. Df.chtplatte
7 - Trennwandende
8. Flaschenhalsende
9. Flaschenhals
10. Ausgießer
11. Wand

Claims (10)

Schutzansprüche
1. Flasche für Genußmittel mit getrennten Kammern und einer verschließbaren Öffnung
- dadurch gekennzeichnet -
daß die durch Wand (11) mittig längsgeteilte Flasche (1) mindestens zwei volumengleicht, vorzugsweise auch zwei volumenungleiche Kammern (2,3) aufweist.
Im oberen Teil der Flasche (1) ist ein Schraubverschluß (4) mit Verdrehsicherung (5) und einer Dichtplatte (6) angebracht, wobei die im Schraubverschluß (4) innen sitzende Dichtplatte (6) zusätzlich das Trennwandende (7) der Wand (11) an Flaschenhalsende (8) abdichtet.
Bei einem Flaschenhalsende (8) ohne Gewinde erfolgt die Abdichtung beispielsweise durch einen in den Flaschenhals (9) fest eingesotzen Ausgießer (10), der mit einem Schraubverschluß (4), einer Verdrehsicherung (5) und einer Dichtplatte (6) ausgestattet ist.
2. Flasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie sich vom Boden bis zum Flaschenhalsende (8) mindestens annäherend konisch verjüngt.
3. Flasche nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (1) sich vom Boden bis zum Flaschenhalsende (8) mindestens annähernd konisch verjüngt und verdreht.
4. Flasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (1) durch Wand (11) mittig vom Boden bis zum Flaschenhaltende (8) das gleiche Volumen aufweist.
5. Flasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (1) dutch Handstarke einseitig verkleinertes Volumen aufweist.
6. Flasche noch einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (1) durch das Verschieben der Hand (11) außerhalb der Mitte ein einseitig vetkJeinertes Volumen aufweist.
7. Flasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch Gekennzeichnet, daß die Flasche (1) durch Kard
(11) optisch mittiq vom Boden, jedoch durch Bogen einseitig verkleinertes Volumen aufweist.
8. Flasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch Gekennzeichnet, daß der Ausgießer (10) die auslaufende Menge im Verhältnis der beiden Flüssigkeiten dosiert,
9. Flasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch Gekennzeichnet, daß die Flasche (1) aus Glas angefertigt ist.
10.Flasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch Gekennzeichnet, daß die Flasche (1) beispielsweise aus Kunststoff angefertigt ist.
· Flasche nach einem oder mehreren der Ansprüche &iacgr; bis ICF dadurcli gekennzeichnet, daß der Boden der Flasche (1) beispielsweise rund, abgeeckt oder abgerundet Ast.
DE8808636U 1988-07-06 1988-07-06 Flasche für Genußmittel mit getrennten Kammern und einer verschließbaren Öffnung Expired DE8808636U1 (de)

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DE8808636U1 true DE8808636U1 (de) 1988-12-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0621200A1 (de) * 1993-04-22 1994-10-26 R &amp; A BAILEY COMPANY LIMITED Ausgiesseinrichtung für Mehrkammerbehälter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0621200A1 (de) * 1993-04-22 1994-10-26 R &amp; A BAILEY COMPANY LIMITED Ausgiesseinrichtung für Mehrkammerbehälter

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