DE8808621U1 - Armband für eine Armbanduhr od. dgl. - Google Patents
Armband für eine Armbanduhr od. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
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- Electric Clocks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft yin Armband für eine Armbanduhr
oder dergIe ichen .
Die Fortschritte in der elektronischen Industrie haben
in den vergangenen Jahren zur Entwicklung immer kleinerer Funktionsbauelemente mit immer größerem Leistungsvermögen geführt, welche in den verschiedensten Vorrichtungen,
wie Uhren, Taschenrechner, Computer, Thermometer, Pulsmesser, Radio- und Sendegeräten, .;ur Anwendung kommen.
Mit der Verkleinerung dieser Bauelemente war auch eine Verkleinerung dieser Vorrichtungen möglich. Gleichzeitig
stieg das Bedürfnis des Modernen Menschen, solche Informationssysteme ständig bei sich zu führen. Jedoch
war dies bisher kaum möglich, da eine Anordnung aus mehreren dieser Vorrichtungen immer noch zu groß und unhandlich
war .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, die es ermöglicht, die vorgenannten Informationssysterne
oder eine Auswahl hiervon gleichzeitig auf kleinem Raum und in beliebiger Kombination mit sich
zu führen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Schutzanspruch
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Unter einem "elektrischen Funktionsbauelement" sind aktive und passive, elektrische oder elektronische Bauelemente
mit jeweils einer oder mehreren Funktionen zu verstehen. Beispiele hierfür sind Batterien, Solarzellen, Datenspeicher,
Digispeaker und integrierte Schaltungen sonstiger Art.
Das erfindungsgemäße Armband hat den Vorteil, daß auf
kleinem Raum mindestens eines dieser unterschiedlichen
elektrischen Funktionsbauelemente bequem am Arm wie eine
Armbanduhr getragen werden kann.
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Im erfindungsgemäßen Armband sind vorzugsweise mehrere
Bandglieder mit unterschiedlichen elektrischen Funktionsbauelementen angeordnet, die durch elektrische Verbindungsleitungen
untereinander und mit einem Gehäuse einer Armbanduhr oder dergleichen verbunden sind. Dadurch ist das Armband
für verschiedene Funktionen nutzbar. Dies ist besonders auch für kranke oder gebrechliche Menschen von
Vorteil, da das erfindungsgemäße Armband die Möglichkeit
bietet, verschiedene Informationssysteme gleichzeitig
bei sich zu tragen.
Zweckmäßigerweise hat jedes Bandglied eine Ausnehmung
oder einen Hohlraum zur Aufnahme eines elektrischen Funktionsbauelements. Dadurch können in diesen Bandgliedem
verschiedene dieser elektrischen Funktionsbauelemente geschützt untergebracht werden.
Der Hohlraum in jedem dieser Bandglieder weist vorzugsweise eine Öffnung zum Einführen eines elektrischen
Funktionsbauelements auf, über der ein abnehmbarer Deckel angeordnet ist. Dadurch ist unter anderem ein
leichtes Einsetzen und Auswechseln der Bauelemente möglich sowie ein mechanischer Schutz hierfür gegeben.
Beim erfindungsgemäßen Armband ist es günstig, wenn die
Bandglieder jeweils im wesentlichen als Hohlquader ausgebildet sind. Diese Form der Bandglieder erlaubt eine
einfache und kostengünstige Herstellung und bietet das
maxima 1e Raumangebot zur Unterbringung der elektrischen
Funkt ionsbauelemente.
Die Bandglieder des Armbands bestehen vorzugsweise im wesentlichen aus Metall oder Kunststoff. Dadurch sind
die in ihnen angeordneten elektrischen Funktionsbauelemente vor mechanischer oder witterungsbedingter Beschädigung
sicher geschützt.
in einer bevorzugten Ausführungsform ist die Ausnehmung
oder der Hohlraum der Bandglieder mindestens teilweise mit einem Auskleidungsmaterial versehen, das sich von
dem übrigen Material der Bandglieder unterscheidet. Dieses Auskleidungsmaterial dient z.B. als elektrische
Isolierung und als Stoßschutz für die in den Bandgliedern
angeordneten elektrischen Funktionsbauelemente.
Gemäß einer besonders praxisnahen Ausgestaltung des Armbands ist in seinen Bandgliedern mindestens ein elektrisches
Funktionsbauelement in Form einer Batterie, einer Solarzelle, eines Datenspeichers und/oder eines Digispeakers
angeordnet. Die Mehrzahl der Bandglieder erlaubt somit eine vielseitige Nutzbarkeit des Armbands sowohl zu einer raumsparenden
Energieversorgung für die elektrischen Funktionsbauelemente als auch zum Gebrauch unterschiedlichster
Arten dieser Bauelemente.
Nachfolgend wird die Erfindung durch ein in den Zeichnungen schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht von zwei Abschnitten eines
Armbandes, in etwas vergrößertem Maßstab, welche an ein<*m Gehäuse einer Armbanduhr
befestigt sind; und
K ig. 2 eine Seitenansicht eines leiis des Armbands
gemäß Fig. 1 in etwas vergrößertem Maßstab. 10
Gemäß Fig. 1 besteht das Armband aus mehreren Bandgliedern 3, die über nicht dargestellte Gelenke miteinander
verbunden sind. Zwei Bandglieder 3 a sind beiderseits eines Gehäuses 2 einer Armbanduhr angelenkt.
Die Bandglieder 3, 3 a, die im wesentlichen als Hohlquader ausgebildet sind, enthalten elektrische Funktionsbauelemente
4 jeweils in einem Hohlraum 5 (in der Zeichnung nur in einem einzigen Bandglied 3 dargestellt).
Die Bandglieder 3, 3a und die elektrischen Funktionsbauelemente 4 sind über elektrische Verbindungsleitungen
6 untereinander und mit dem Gehäuse 2 der Armbariuhr
verbunden. Diese elektrischen Verbindungsleitungen
6 können auf einer oder beiden Seiten der Bandglieder 3, 3a angeordnet sein. Wenn das elektrische Funktionsbauelement 4 eine Solarzelle ist (nicht dargestellt),
befindet sie sich wegen ihres Lichtbedarfs normalerweise nicht in einem Hohlraum 5, sondern in einer entsprechenden
Ausnehmung des Bandgliedes 3, 3a. Jedoch kann diese Solarzelle auch in einem selchen Hohlraum 5 angeordnet
sein, wenn die dem Licht zugewandte Seite dieses B~"!dgliedes
3, 3a aus einem lichtdurchlässigen Material besteht.
Die Solarzelle und/oder eine Batterie in einem oder mehreren Hohlräumen 5 dienen zur Stromversorgung der
elektrischen Funktionsbauelenierite 4. Die Bandglieder 3, 3ä
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körnen in Abhängigkeit von der Größe der elektrischen Funktionsbauelemente auch unterschiedliche Abmessungen aufweisen, wie in Fig. 1 der obere Abschnitt des Armbands 1
zeigt.
Die Bandglieder 3, 3a bestehen vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff. Beide Materialjen können auch gleichzeitig verwendet werden, jedoch sind auch alle anderen Materialien
dafür einsetzbar.
eine öffnung 7 zum Einführen des elektrischen Funktionsbauelements 4 mit einem abnehmbaren Deckel 8 auf. In Fig. 1
sind zwei Deckel 8 in abgenommener Stellung dargestellt. Die Pfeile 8a zeigen die Richtung des Aufsetzens dieser
Deckel 8 auf die Öffnungen 7 der Hohlräume 5. Die öffnung
7 und der Deckel 8 können auf irgendeiner Seite des Bandglieds 3, 3a oder auf dessen Ober- oder Unterseite vorgesehen sein. Alternativ können die elektrischen Funktionsbauelemente 4 in die Bandglieder 3, 3a auch eingeschweißt oder in anda-
rer Weise eingefügt sein. Der Deckel 8 kann mit dem Rest des Banc
glieds 3, 3a auch derart verbunden sein, daß er nicht abnehmbar ist.
In den Bandgliedern 3, 3a sind als elektrische Funktionsbauelemente 4 zum Beispiel (in der Zeichnung nicht dargestellt) Batterien, Solarzellen, Datenspeicher und/oder Digispeakers enthalten.
Das Gehäuse 2 enthält elektrische Funktionsbauelemente (in der Zeichnung nicht dargestellt), insbesondere die Haupteinheit der integrierten Schaltung für dominierende Funktionen sowie zusätzliche elektrische Funktionsbauelemente
mit größeren Abmessungen, wie Anzeigetafel, Uhr, Radio, Lautsprecher, Mikrophon und Datenspeicher.
-'IB -
Am Gehäuse 2 sind zusätzlich Bedienungselemente 9 in Form
von Druckknöpfen und Drehgriffen angeordnet, die zum Ein- und Ausschalten der elektrischen Funktionsbauelemente 4
dienen. Die Bedienungselemente 9 können auch direkt an dem ein elektrisches Funktionsbauelement 4 enthaltenden
Bandglied 3: 3a vorgesehen sein.
Die Bandglieder 3 und das Gehäuse 2 bestehen aus Metall
oder Kunststoff.
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Die Ausnehmungen oder Hohlräume 5 der Bandglieder 3, 3 a sind mindestens teilweise mit einem Auskleidungsmaterial 10,
das sich von dem übrigen Material der Bandglieder 3, 3a
unterscheidet, versehen.
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Das Auskleidungsmaterial 10 dient z.B. zur elektrischen Isolation der elektrischen Funktionsbauelemente 4 und als
Stoßschutz hierfür.
Seite des Armbands 1. Der über der Öffnung 7 des Hohlraums 5 angeordnete Deckel 8 weist in der Mitte ein Griffteil 11 auf, um den Deckel 8 zum Abnehmen erfassen zu können. Das Griffteil 11 kann auch als eine Öffnung oder eine
Vertiefung in dem Deckel 8 zum Einführen eines Werkzeugs zur Abnahme des Deckels 8 ausgebildet sein.
Die Bandglieder 3, 3 a sind über Gelenke 12 bekannter Art miteinander verbunden.
Ferner ist das Armband 1 mit einer (nicht dargestellten)
üblichen Schließvorrichtung ausgerüstet, die ein vollständiges Trennen des Armbandes 1 in zwei Teile oder eine Veränderung seiner Länge zum An- und Ablegen des Armbandes 1
oder der darin integrierten Uhr ermöglicht.
Schließlich sind die Bandglieder 3, 3a des Armbands 1 und deren Gelenke 12 in bekannter Weise so ausgebildet, daß
zur Einstellung der Armbandlänge oder für Reparaturzwecke einzelne Bandglieder 3, 3a aus dem Armband 1 entnommen
oder darin eingesetzt werden können.
Zum Gebrauch wird das Armband 1 gehandhabt, wie es von herkömmlichen Armbändern beuannt ist. Von diesen- unterscheidet sich das erfindungsgemäße Armband 1 aber durch
den wesentlichen Vorteil, daß seine besondere Raumform jederzeit und an jedem Ort die Nutzung eines umfangreichen Informationssystems gestattet und somit den Gebrauchszweck des Armbands 1 wesentlich verbessert.
Claims (1)
- SchutzansprücheArmband (1) für eine Armbanduhr oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens ein Bandglied (3, 3a) mit mindestens einem elektrischen Funktionsbauelernent (4) enthält.Armband (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in ihm mehrere Bandglieder (3, 3a) mit unterschiedlichen elektrischen Funktionselementen (4) angeordnet sind, die durch elektrische Verbindungsleitungen (6) untereinander und mit einem Gehäuse (2) einer Armbanduhr oder dergleichen verbunden sind.
Telefon Fernschreiber Telekopierßr Bayer. Vereinsbank Deutsche Bank AG Postgiro P o'fjjjl IvJi ItJ Telex Facsimile· München# München München (089)17 7061 5? 15 145*euscl . "(QGtIj'wSilfc.33" ■ ' ' Kto'-Mr «j 515 080 Kto.-Nr. 75 130 70 Kto.-Nr. 160954-804 (089) 17 84.'JOO ."((5Pi)Yl-7.4.WXSt" '." DL2 70OTO2 7O BLZ 700 700 10 BLZ 700 KX)HO 3. Armband (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Bandglied (3, 3a) eine Ausnehmung oder einen Hohlraum (5) zur Aufnahme eines elektrischen Funktionsbauelements (4) aufweist.4. Armband (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (5) eine öffnung (7) zum Einführen eines elektrischen Funktionsbauelements (4) aufweist und über dieser öffnung (7) ein abnehmbare; Deckel (8) angeordnet ist.5. Armband (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandglieder (3, 3 a) jeweils im wesentlichen als Hohlquader ausgebildet sind.6. Armband (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandglieder (3, 3a) im wesentlichen aus Metall oder Kunststoff bestehen.7. Armband (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung oder der Hohlraum (5) der Bandglieder (3, 3a) mindestens teilweise mit einem Auskleidungsmaterial (10) versehen ist, das sich von dem übrigen Material der Bandglieder (3, 3a) unterscheidet.8. Armband (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in seinen Bandgliedern (3, 3a) mindestens ein elektrisches Funktionsbauelement (4) in Form einer Batterie, einer Solarzelle, eines Datenspeichers und/oder eines Digispeakers angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808621U DE8808621U1 (de) | 1988-07-05 | 1988-07-05 | Armband für eine Armbanduhr od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808621U DE8808621U1 (de) | 1988-07-05 | 1988-07-05 | Armband für eine Armbanduhr od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808621U1 true DE8808621U1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6825672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808621U Expired DE8808621U1 (de) | 1988-07-05 | 1988-07-05 | Armband für eine Armbanduhr od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808621U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1974325U (de) * | 1967-05-18 | 1967-12-07 | Josef Roehrl | Band, kette oder reif, insbesondere armband. |
| DE8703843U1 (de) * | 1987-03-14 | 1987-04-30 | R. Schmidt GmbH, 5940 Lennestadt | Elektrische Armbanduhr |
| FR2595480A1 (fr) * | 1986-03-06 | 1987-09-11 | Surridge Roger | Bracelet-montre |
-
1988
- 1988-07-05 DE DE8808621U patent/DE8808621U1/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1974325U (de) * | 1967-05-18 | 1967-12-07 | Josef Roehrl | Band, kette oder reif, insbesondere armband. |
| FR2595480A1 (fr) * | 1986-03-06 | 1987-09-11 | Surridge Roger | Bracelet-montre |
| DE8703843U1 (de) * | 1987-03-14 | 1987-04-30 | R. Schmidt GmbH, 5940 Lennestadt | Elektrische Armbanduhr |
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