DE8808586U1 - Vorrichtung zum selbsttätigen Abziehen von Elektrodenkappen von Schweißelektrodenschäften - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Abziehen von Elektrodenkappen von Schweißelektrodenschäften

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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23P19/00Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes
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    • B23P19/025For detaching only
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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Description

Vorrichtung zum selbsttätigen Abziehen von Elektrodenkappen von SchuEiBelektrodenachaften.
Dis Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Abziehen von Elektrodenkappen van Schweißelektrodenschäften, insbesondere für Picker oder SchuieiBzangen von Schweißrobotern, mit zwei an diametral gegenüberliegenden Mantel- flächenbereichen, einer eine zylindrische Mantelfläche aufweisenden Elektrodenkappe angreifenden Klemmbacken, die je von einem an einem Gestell schwenkbar gelagerten Zangenhebel getragen sind, mit einem Über mehrere Hebel an den Zangenhebeln angreifenden Stellmotor und mit einer Einrich tung zur Drehung der zwiechen den Klemmbacken geklmmmten Elektrodenkappe um ihre Achse.
Be- einer bekannten Vorrichtung der vorgenannten Art (EP-A 200 16<i) besteht der eine Zangenhebel aus einem zylindrischen Aufnahmeteil, welches um die Zylinderachse, die koaxial zur AchBe der Elektrodenkappe bzw. des Schweißelektrodenschaftes verläuft, drehbar ist. Das zylindrische Aufnahmeteil weist einen radial vorstehenden Hebtl und eine zentrale Bohrung zur Aufnahme der Elektroüenkappe auf. Der Innenumfang der zentralen Bohrung ist gezahnt, so daß ein Teil dieses Innenumfange eine Klemmbacke bildet. Zur Aufnahme des anderen Zangenhebels weist das Aufnahmeteil an seinem Außenumfang einen bis zur zentralen Bohrung reichenden Schlitz auf, in welchen der andere Zangenhebel eingesetzt ist. Dieser andere Zangenhebel ist um einen parallel zur Achee des Aufnahtneteils verlaufenden Stift an dem Aufnahmeteil schwenkbar gelagert und weist eine halbkreisförmige Ausnehmung auf, die ebenfallB mit einer Verzahnung versehen ist und somit eine zweite Klemmbacke bildet. Indem der zweite Zangenhebel und der Hebel dee zylindrischen Aufnahmeteilö mittels eines Stellmotors und mehrerer Zuiechenhebel aufeinander
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zubewegt werden, können die Klemmbacken an die Elektrodenkappe angepreßt werden. Solange bis dies erfolgt ist, wird der Hebel des zylindrischen Aufnahmeteils mittels einer starken Zugfeder in seiner Ausgangsposition gehalten. LJenn die Klemmbacken an der Elektrodenksppe zur Anlage gekommen sind, überwindet der Stellmotor auch die Kraft der Zugfeder und das zylindrische Aufnahmeteil sowie der Zangenhebel werden dann gemeinsam in dem Gehäuse um die Achse des Aufnahmeteils gedreht. Hierdurch wird die geklemmte Elektrodenkappe von den* Schweißelektrodenschaft durch Di&ldquor;tien gelöst. Da das zylindrische Aufnahmeteil den zweiten Zangenhebel aufnehmen muB und selbst noch in dem Gehäuse gelagert sein muß, weist es verhältnismäßig jroße Bauabmessungen, insbesondere in axialer Richtung, auf. Diese Bauabmessungen in axialer Richtung sollten jedoch möglichst klein sein, da sich sonst Probleme besonders bei Schweißzangen ergeben, deren Öffnungsweite begrenzt ist. Aufgrund der Tatsache, daß ein und derselbe Stellmotor sowohl zum Anklemmen der Klemmbacken an die Elektrodenkappe als auch zum Verdrehen der Klemmbacken bzw. der Zangenhebel verwendet wird, ergibt sich ein verhältnismäßig geringer Öffnungshub der Klemmbacken. Dies hat zur Folge, daß immr? nur eine bestimmte Größe vor. Elektrodenkappen, beispielsweise mit einem Durchmesser von 16 mm, die Toleranzen + 1 mm aufweieen können, abgezogen werden können. Für einen anderen Elektrodenkappendurchmesser von beispielsweise 13 mm wäre eine zweite Abziehvorrichtung erforderlich. Es kann jedoch vorkommen, daß in einer Schweißanlage mehrere Schweißroboter mit unterschiedlichen Durchmessern von Elektrodenkappen arbeiten und dann ist auch sine entsprechend große Anzahl von Abziehvorrichtungen erforUerlich, obwohl ein Elektrodenkappenuiechsel nur In lHngsren Zeitabständen erfolgen muß. Ferner kann es wegen des geringen Öffnungshubes vorkommen, daß. bei ungenauer Positionierung des den
Schweißelektrodenschaft tragenden RoböteräfmeB seitlich
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an einer Klemmbacke anstößt und nicht zwischen die Klemmbacken eintritt. Die automatiBchi Steuerung des Sehwetß^ röboters meldet dann Störung Und das selbsttätige Abziehen findet nicht ötätt* UJeiterhin kann es vorkommen, daß bei ungenauer Positionierung zwar die Elektrodenkappe zwischen die Klemmbacken eintritt, jedoch zwischen diesen nicht mittig zu liegen kommt. Dies hat zur Folge, daß beim Schließen der Klemmbacken diese mit unterschiedlicher Kraft an die Elektrodenkappe angepreßt werden. Die hierdurch bedingte
&Igr;&Ogr; Querkraft wirkt Über den Schweißelektrodenschaft auch auf den Roboterarm ein und führt zu einer negativen Beeinflussung des Schweißroboters. Außerdem führt das Ungleichgewicht der Kräfte zu einer Reduzierung der Klemmkraft und damit auch zu einer Reduzierung d^6 auf die Elektrodenkappe übertragbaren Drehmoments. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die Klemiiikraft zum Festklemmen der Elektrodenkappe um das Drehmoment zum Lösen derselben nicht beliebig wählbar und steigerbar ist. Es hat sich gezeigt, daß das Drehmoment in manchen Fällen zu gering war, um' die Elektrodenkappe zu lösen. Das Drehmoment kann nicht durch Einsatz eines stärkeren Stellmotors gesteigert werden, denn dann müßten alle Teile der Vorrichtung, insbesondere das Aufnahmeteil und der Zangenhebel sowie auch das Gehäuse, entsprechend verstärkt werden, was
wiederum größere Bauabmessungen zur Folge hätte. |
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vor- . |
richtung zum selbsttätigen Abziehen von Elektrodenkappen f von SchtueiBsiektrodenschiften der eingangs erwähnten Art
-5D aufzuzeigen, bei der die Klemmnacken einen größen Dffnungs- f hub aufweisen, die dabei kleine Bäuäbmessungen im Bereich
der Klemmbacken, insbesondere in Achsrichtung der Elektro- '\
denkappe, besitzt und bei der die Klemmkraft und das Dreh- ^
moment zum Drehen der Elektrodenkappe unabhängig vonein- I
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Digs wird nach der Erfindung dadurch Erreicht, daß jeder Zangenhebel Über einen Lenker mit dem Gestell gelenkig verbunden ist, daß an dem dem Lenker .gegenüberliegenden Ende jedes Zangenhebels ein Kniehebelpaar angreift, dessen
S erster Kniehebel am Zangsnhebel und dessen zweiter Kniehebel am Gestell angelenkt ist, daß an den beiden zweiten Kniehebeln der Stellmotor angreift, daß an dem Gestell ein von einem zweiten Stellmotor antreibbarer doppelarmiger Betätigungshebel gelagert ist, dessin einer Hebelarm mit dem ersten Zangenhebel und dessen anderer Hebelarm mit dem zuieiten Zangenhebel gelenkig verbunden ist, um beide Zangenhebel in Klemmstellung mit gleichen Geschwindigkeiten in entgegengesetzten Richtungen im wesentlichen parallel zueinander zu bewegen, wobei die Längen der Lenker und der Knie- hebel und die Anordnung ihrer Anlenkachsen so aufeinander abgestimmt Bind, daß in Klemmstellung der jeweils einem Zengenhebel zugeordnete Lenker und das zugeordnete Kniehebelpaar Parallelogrammlenker bilden und die Zangenhebel im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
Die Erfindung gen.t also von dem Gedanken aus, die Drehbewegung der Kappe nicht durch gemeinsames Drehen der Zangenhebel, sondern durch gegenläufiges Verschieben der Zangenhebel mit gleicher Geschwindigkeit zu bewirken. Dadurch, daß die Zangenhebel mit gleicher Geschwindigkeit gegenläufig zueinander bewegt werden, wobei die Verzahnungen der Klemmbacken in die Mantelfl&chs der Elektradenkappe eindringen, wird die Elektrcdenkappe um ihre Achee gedreht, ohne daS Querkräfte auf den Schwei-Beiektrödenschaft ausge übt werden* Die Wirkung ist die gleiche wie wenn ein Ritzel sich zwischen zwei mit gleicher Geschwindigkeit gegenläufig zueinander und parallel zueinander bewegten Zahnstangen befindet. Da die mit den Zangenhebeln verbundenen Klemmbacken in geklemmtem Zustand nicht mehr um eine
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zul Elektrodenkappenachse koaxiale Achse geschwenkt werden mCssen, kann man sämtliche Liger- und Antriebswelle Für die Zangenhebel außerhalb des Bereiches der Klemmbacken verlegen, so daß die erflndungsgemaße Vorrichtung im Be= reich der Klemmbacken, besonders in Achsrichtung der Elektrodenkappe, sehr kleine Bauabmessungen aufweisen kann. Außerdem läßt sich ein größer öffnungshub der Klemmbacken erreichen, so daß Elektrodenkappen, deren Durchmesser sich in einem größeren Bereich voneinander unterscheiden, mit ein und derselben Vorrichtung abgezogen werden können. Bei Schweißanlagen, bei denen die Schweißroboter mit Elektrodenkappen unterschiedlichen Durchmessers arbeiten, kann deshalb die Anzahl der Abziehvorrichtung wesentlich reduziert werden* Der größere Öffnungshub hat den weiteren Verteil, daß bei ungenauer Positionierung dee Roboterarmes die Elektrodenkappe seitlich an den Klemmbacken anstößt. Außerdem zentrleren sich die Klemmbacken bei der neuen Vorrichtung selbsttätig an der Elektrodenkappe· und werden mit gleich großen, entgegengesetzt gerichteten Kräften an diametral gegenüberliegenden Stellen an die Elektrodenkappe angedrückt. Hierdurch werden QuerkrBfte vom SchiueiBelektrodenachaft und .vom Roboterarm ferngehalten. Außerdem ist es möglich, die Klemmkraft und das Drehmoment unabhängig voneinander zu mahlen, so daß die Elektrodenkappen mit Sicherheit geklemmt werden und auch das Drehmoment stets ausreichend ist, um festsitzende Elektrodenkappen von den Schweißelektrodenschäften zu lösen.
Vorteilhaf uE Ausgestaltungen dgl? Erfindung sind in den Unteränsprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der erfinduhgsgemäßen Vorrichtung ist in folgendem, anhand der Zeichnung näher erläutert.
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Dis Zeicnnuny zöigt; eine schematiache Darstellung üer Worriehtung in veraohiedsnen ftrbsitsstsllungen, und zuisr
Figur 1
Figur Z
Figur 3
die Vorrichtung in offnungsstellung der Klemmbacken*
die Vorrichtung in Mlemmatellung der Klemmbacken vor Beginn deB Lösana, die Vorrichtung in KlemmBtellung der Klemmbacken
nacn ErroxgtiBm Losen uer
Ein erster Zängehhebel 1 Und ein Zweiter Zangenhebel 2 sind je über einen Lenker. "5, 4 mit eineiii Gestell 5 gelenkig verbunden. Beide Zangenhebel 1, Z tragen je einen mit einer Verzahnung versehenen Klemmbacken 6, 7. AfI dem dem Lenker 3, U gegenüberliegenden Ende jedes Zangenhebels 1, 2 greift jeujeils ein Kniehebelpaar &THgr;, 9 bzw. IG, 11 an, dessen erster Kniehebel ö bzw. 1D am iangenhebel 1 bzid. 2 und
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dessen zweiter Kniehebel 9 bzui. 11 am Bestell 5 angelenkt ist- Die zweiten Kniehebel 9 b.ru.. 11 werden jeweils durch den einen Hebelarm eines doppelarmigen Hebels 12 bzw. 13 gebildet, der im Geetell 5 um die Anienkachse A10 bzw. A7 des zweiten Kniehebels 9 bzw. 11 schwenkbar ist. An dem zweiten Hebelarm 1t des doppelarmigen Hebels 12 greift die Kolbenstange 16a eines ersten pneumatischen Stellmotors 16 du, dessen Zylinder 16b gelenkig mit dem zweiten Hebelarm des anderen doppelarmigen Hebele 13 verbunden ist. Der erste Stellmotor 16 ist auf diese Weise zwischen den Hebelarmen Ik und 15 frei beweglich, d.h. schwimmend gelagert und wird von den beiden Hebelarmen 1i», 15 getragen.
Es ist ferner ein doppelarmiger Betätigungshebel 17 vorge- ''? sehen, der um eine zwischen den Zangenhebeln 1, 2 in einer Seitenwange 5a des Gestells angeordneten Achse A schwenkbar ist. Der eine Hebelarm 17a ist Über eine Lasche 16, die an der Anlenkachse A1 des Lenkers 3 angreift, gelenkig mit dem ersten Zangenhebel 1 verbunden. Der andere Hebelarm 17b ist über eine Lasche 19, die an der Anlenkachse A6 des Lenkers U angreift, mit dem zweiten Zangenhebel 2 gelenkig verbunden. An einer Verlängerung 17c dee Hebelarmes 17b greift die Kolbenstange 20a elnee zweiten pneumatischen Stellmotors 20 an, dessen Zylinder 20b mit dem-Gestell 5 gelenkig verbunden ist. Mit Al bis A10 eind die wiahtigeten Anlenkachsen bezeichnet, mit denen die beschriebenen Teile untereinander gelenkig verbunden sind.
Die Längen der Lenker 3, U sowie der Kniehebel 8, 9 bzw. 10, 11 und die Anordnung Ihrer Anlenkachsen A1, A3, A£», A6, A7, A8, A9, A10 sind so aufeinander abgestimmt, daß in Klemmstellung (Figuren 2 und 3) der dem Zsngenhebel 1 zugeordnete Lenker 3 und das zugeordnete Kniehebelpaar B, 9 sowie der dem Zengenhebel 2 zugeordnete Lenker U und das
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zugeordnete Kniehebelpaar 10, 11 jeweils Parallelogrammlenker bilden und daB in Klemmeteilung die Zangenhebel im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, Die beiden Kniehebel S, 9 bzw..10, 11 jedes Kniphebelpaares verhalten sich in Klemmatellung ähnlich wie ein starrer Parallelogrammlenker, da sie durch den Stellmotor 16 in ihrer Klemmetellung gehalten sind und nicht um ihre Knieachsen A11 und A12 einknicken können.
Damit der Lenker 3 und die Kniehebel &bgr;, 9 wie Parallelogrammlenker wirken, muß der Abetand al der Anlenkachsen A3 und A1 des ersten Kniehebels B und des Lenkers 3 am ersten Zangenhebel 1 dem Abstand al der Anlenkachsen A10 und A8 des zweiten Kniehebels 9 und des Lenkers 3 am Gestell 5
&Iacgr;5 entsprechen. Das gleiche gilt für den zweiten Zangenhebel 2, bei dem der Abstand a2 der Anlenkachsen fkk und A6 am Zangenhebel 2 dem Abstand a2 der Achsen A7 und A9 am Gestell 5 entspricht. Weiterhin müssen in KlejnmBtellung (Figuren 2 und 3) die Anlenkachsen A3 und Aides ersten Kniehebels 8 und des Lenkers 3 am ersten Zangenhebel 1 in einer Ebene E1 liegen, die im wesentlichen parallel ist zu der durch die Anlenkacheen A10 und AB des zugehörigen zweiten Kniehebels 9 und des Lenkers 3 am Gestell 5 verlaufenden Ebene E. Das gleiche gilt bezüglich der am zweiten Zangen hebel 2 vorgesehenen Achsen A4 und AG, die in einer Ebene E2 liegen, welche im wesentlichen parallel zu der Ebene E verläuft, in welcher die Achsen A7 und A9 angeordnet sind. Durch diese Anordnung der genannten Achsen wird erreicht, daß in Klemmstellung die beiden Zangenhebel 1, 2 im wesent liehen parallel zueinander sind und bei Bewegung des Betä tigungshebels 17 auch im wesentlichen parallel zueinander, jedoch in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden. Eb ist hierbei zweckmäßig, wenn die Anlenkachaen A7 und A10 der beiden zweiten Kniehebel 9, 11 und der beiden Lenker 3, U am Gestell 5 in einer Ebene E' angeordnet sind*
Ferner ist es zweckmäßig, uepn die Lenker 3, k im wesentlichen senkrecht zu der Ebene E- angeordnet sind, in der die letztgenannten Anlenkacheen im Gestell 5 vorgesehen sind. Hierdurch wird ebenfalls sichergestellt, daß die Zangenhebel 1, 2 in Klemmstellurig'bei Bewegung des Betätigungshebels 17 im wesentlichen parallel und gegenläufig zueinander bewegt werden.
Ferner sind alle Anlenkachsen &Agr;&Iacgr; bis A12 und auch die Arhse A des Betätigungshebels 17 parallel zueinander und parallel zu der Achse K1 der Elektrodenksppe EK angeordnet .
Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn die beiden Lenker 3, k, der Betätigungshebel 17 und das Kniehebelpaar 8, 9 des äußeren (oberen) ersten Zangenhebels 1 gegenüber den beiden Klemmbacken <5, 7 an einer Seite (in der Zeichnung rechts von den Irl2mrobacken 6, 7) angeordnet Bind und wenn hierbei der Klemmbacken 6 an einem vorkragenden freien Ends 1a des äußeren Zangenhebels 1 angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, daß das zwischen den beiden Klemmbacken 6, 7 gebildete "Zangenmaul" nach ijis-geaamt drei Seiten hin offen ist, so daß eine am freien Ende eines nicht dargestellten Elektrodenschaftes angeordnete Eläktrodenkappe EK wahlweise nicht nur in Richtung ihrer Achae K1, aondern auch parallel zu ihrer Achse in das Zangenmaul bewegt werden kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende : 30
Figur 1 zeigt alle Teile in Öffnungsstellung der beiden Zangenhebel 1, 2. Es let erkennbar, daß dia Klemmbacken 6, 7 verhältnismäßig weit voneinander entfernt sind, so daß die Elektrodenksppe EK in der Regel in Richtung ihrer
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Achse K1 zwischen die Klemmbacken .6, 7 hineinbewegt werden kann, ohne daß sie an einem dieser beiden Klemmbacken anstößt. Außerdem kennen sich auch die Durchmesser der Elektrodenkappen in einem größeren Bereich voneinander unterscheiden. Nachdem die Elektrodenkappe EK zwischen die Klemmbacken 6, 7 gebracht wurde, wird der Stellmotor 16 mit Drück beaufschlagt und bewegt die beiden Hebel 14, 15 auseinander. HierduTch werden die Zangenhebel 1, 2 über die Kniehebel &bgr;, 3 bzw. 10, 11 in ihre in Figur 2 dargestellte Klemmstellung gebracht, wodurch die Klemmbacken 6, 7 an die Mantelfläche der El&ktrodenkappe EK angepreßt werden und hierbei ihre Verzahnungen in die Mantelfläche ein- dringen. Die Zangenhebel 1, Z sind in Klemmstellung im
wesentlichen parallel zueiander. Sobald die Elektroden-
&bull;: 15 kappe EK geklemmt ist, wird der zweite Stellmotor 20 mit
Druck beaufschlagt. Hierdurch wird der Betätigungshebel 17
um die faste Achse A entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt.
&Ggr; Über die Laechen 18, 19, mit denen der Betätigungshebel 17
mit dem ersten Zangenhebel 1 bzw. dem zweiten Zangenhebel 2 verbunden iet, werden die beiden Zangenhebal in Pfeilrichtung B bzw. C entgegengesetzt zueinander und im wesentli-
;■ chen parallel zueinander raVt gleicher Es schwindigkeit be-
j wegt. Die in die Mantelfläche der Elektrodenkappe EK eingreifenden Klemmbacken fi, 7 erteilen der Elektrodenkappe EK eine Drehung um ihre Achee K1. Hierdurch wird die Elektrodenkappe EK von dem SchweißelektrodenBchaft gelÖBt. Gleichzeitig oder anschließend wird mittels des Roboterarms der verdrehfest gehaltene SphwelBeXektrüdenschaft in Richtung der Elektrodenkappenachse K1, also senkrecht zur Zeichenrbene, von den Klemmbacken 6, 7 weg bewegt, wodurch die Elektrodenkappe EK vom Elektrodenschaft abgezogen wird. Dadurch, daß die Zangenhebel 1» 2 mit gleicher Geschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, wird S eine Verlagerung der Elektrodenkappenachse K1 mährend der
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Drehung der Elektrddenkappe EK verhindert* Eb werden damit Querkräfte von dem Elektrodenschaft und auch vom Roboterarm ferngehalten« Durch diff schwimmende Anordnung des StellzyÜnders 1 legen sich die Klemmbacken selbstzentrierend an die Elektrödenkappe EK ah. Es wird damit eine gleichmäßige Anpressung der Klemmbacken 6, 7 an die Elektrodenkappe EK erreicht und ebenfalls Querkräfte vermieden.
r»SorrtjSiTf ucc «sf arc &ogr; &khgr; w«wrfn &agr;&rgr;&ngr;&rgr;&tgr;&agr; et» wir scan &ngr; &Ggr;&Ogr;»&agr;?&idiagr;&ogr; Sr &psgr; Sr u QS x«S &ugr; wurde, wird über den ersten Ställmotor 16 ein öffnen der Klemmbacken 6, 7 bewirkt, so döB die Elektrodenkappe EK &ldquor; aus dem Zangenmaul herausfallen und über eine nicht darge- | stellte Rutsche abgeführt werden kann.
Die einzelnen Lenker, Kniehebel, Laschen usw. sind bei jedem der beiden Zangenhebel mßist paarweise zu beiden Seiten einer parallel zur Zeichenebene verlaufenden Symmetrieebene vorgesehen und durch gemeinsame Anlenkachsen mit den zusammenwirkenden Teilen gelenkig verbunden. Wenn also der Einfachheit halber in der Beschreibung und den Ansprüchen diese Teile jeweils nur einfach erwähnt sind, sind sie in Wirklichkeit meis.t paarweise vorhanden, um einen symmetrischen Kraftangriff zu erreichen.

Claims (1)

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    Ansprüche
    1. Vorrichtung zum selbsttätigen Abziehen Van Elektrodenkappen von BchliEißelektrodenBchöf ten, insbesondere für Picker oder Schweißzangen von Schweißrobotern i mit zwei an diametral gegenüberliegenden Mantelflächenbereichen, einer eine zylindrische Mantelfläche aufweisenden Elektrodenkappe angreifenden Klemmbacken, die je von einem an einem SeBteii scnwEnkBar gelagerten Zängenneoei geifä = gen sind, mit einem Über mehrere Hebel an den Zangenhebeln angreifenden Stellmotor und mit einer Einrichtung zur Drehung der zwischen den Klemmbacken geklemmten Elektrodenkappe um ihre Achse, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zangenhebel (1, 2) über einen Lenker (3, U) mit dem Gestell (5) gelenkig verbunden ist, daß an dem dem Lenker (3, U) gegenüberliegenden Ende jedes Zangenhebels (1, 2) ein Kniehebelpaar (&THgr;, 9 bzw. 10, 11) angreift, dessen erster Kniehebel (8, 10) am Zangenhebel (1, 2) und dessen zweiter Kniehebel (9, 11) am Gestell (5) angelenkt ist, daß an den beiden zweiten Kniehebeln (9, 11) der Stellmotor (16) angreift, daß an dem Gestell (5) ein von einem zweiten Stellmotor (20) antreibbarer, doppelarmiger Betätigungshebel (17) gelagert ist, dessen einer Hebelarm (17a) mit dem ersten Zangenhebel (1) und dessen anderer Hebelarm (17b) mit dem zweiten Zangenhebel (2) gelenkig verbunden ist, um beide Zangenhebel (1, 2) in Klemmstellung mit gleichen Geschwindigkeiten in entgegengesetzten Richtungen (B, C) im wesentlichen parallel Zueinander zu bewegen, uübF.i dis Längen der Lenker (3. U) und der KnieHeaei (6 - 11) liViri die Anordnung ihrer Anlenkächsen (Al, A3, HU, AS, A7 - A 10) so aufeinander abgestimmt sind, daß in Klemmetellung der jeweils einem Zangenhebel (1; 2) zugeordnete Lenker (3; 4) und das zugeordnete Kniehebelpaar (S, 9; 10, 11) Parallelogrammlenker bilden und die Zangenhebel (1, 2) im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
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    ,2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (al, aZ) der Anlenkacheen (A3, A1; At», Ao) des ersten Kniehebels (B; 10) und des Lenkers (3; U) am jeweiligen Zangenhebel (1; 2) dem Abstand (al, a2) der Anlenkachsen (AiO, AB; A7, A.9) des zugehörigen zuleiten Kniehebels (9; 11) und des Lenkers (3; U) am Gestell (5) entspricht.
    3* Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- ^0 net, daß in Klemmstellung die Anlenkachsen (A3, A1; Ai*, A6) des ersten Kniehebels (B; 10) und des Lenkers (3; U) am jeweiligen Zangenhebel - (1; Z) in einer Ebene (E1, E2) liegen, die im iiieöentlichen parallel ist zu der durch die Anlenkachaen (A7 - A10) dee zugehörigen zueiten Kniehebels (9; 11) und des Lenkers (3; U) am Gestell (5) v/erlaufenden Ebene (E).
    4. V/arrlchtung nach Anspruch 1, 2 ader 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkachsen (A7 - AiO) der beiden ztueiten Kniehebel (9, 11) und der beiden Lenker (3, U) am Gestell (5) in einer Ebene (E) angeordnet Bind.
    Vorrichtung nach Anspruch Ut
    dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (3, U) im uesentliehen senkrecht zu der Ebene (E) angeordnet sind, in der die Anlenkachsen (A7 - A-10) im Gestell (5) vorgesehen sind.
    ß. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Kniehebel (9, 11) jeueilB durch den einen Hebelarm eines doppelarmigen Hebels (12, 13) gebildet sind, der im Gestell (5) um die Anlenkachse (A10r A7) des zweiten Kniehebels (9, 11) schwenkbar ist und an dessen zweitem Hebelarm (14, 15) der erste Stellmotor (16) angreift.
    r < in &igr;
    Vorrichtung naGh Anspruch G, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Stellmotor (16) Bchuimmend angeordnet ist, indem ei· an den beiden zweiten Hebelarmen HU1 15) angelenkt und von diesem getragen 1st.
    Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 7 dadurch gekennzeichnet, daß die'beiden Lenkei1 (3* U) ,
    Hör. Oii^iStinilnniihnhisi t &Lgr;1 ^ linrl «4e>e» KnIaKnKoIn.... ta O\
    des äußeren Zangenhebels (1) gßgenüber den beiden Kiemmbacken (6S 7) an einör Seite angeordnet und der Klemmbacken (6) an einem vorkragenden freien Ende (1a) des äußeren Zangenhebels (1) angeordnet ist«
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (A) des Betätigungshebels (17) zwischen beiden Zangenhebeln (1, 2) angeordnet ist.
    ich Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hebelarm (17a, 17b) des Betätigungshebels (17) über eine Lasche (18, 19) mit dem zugehörigen Zangenhebel (1, Z) gelenkig verbunden ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer (17b) der Hebelarme (17a, 17b) eine über die Anlenkachse l"5) der Lasche (19) hinausgehende Verlängerung (17c) aufweist, an welcher der zweite Stellmotor (20) angreift.
    12. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 1"5. dadurch gekennzeichnet, daß alle Anlenkachsen (A 1 - O12) parallel zueinander und parallel zu der Achss der Elektrodenkappe (EK) angeordnet sind.
    35
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