DE8808564U1 - Kamingerät mit einem Scheibenrahmen - Google Patents

Kamingerät mit einem Scheibenrahmen

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/18Stoves with open fires, e.g. fireplaces
    • F24B1/191Component parts; Accessories
    • F24B1/192Doors; Screens; Fuel guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

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Hans Jürgen Rust
Gartenstr. 54
4292 Rhede
Kamingerät mit einem Scheibenrahmen
Die Erfindung betrifft ein Kamingerät mit einem eine durchsichtige Scheibe tragenden Scheibeniahmen, der an einer Seite von einem Drehgelenk vertikal an einer Zarge gehalten ist und der auf der dem Drehgelenk gegenüberliegend^"; Seite ein in die Zarge eingreifendes Schloß aufweist, wobei rür die Zarge feuerraumseitig rundum in einem Anschlag für den Scheibenrahmen endigt.
Ein Kamingerät der genannten Art ist aus der DE-OS 33 07 bekannt, üblicherweise sorgt der Zug vom Schornstein her dafür, daß der Scheibenrahmen mit der durchsichtigen Scheibe an dem Anschlag gehalten wird, sofern er erst einmal angelehnt worden ist. Daher unterbleibt meist die Verriegelung des Schlosses, und es besteht die Gefahr, daß aufgrund von sporadischen Druckschwankungen im Schornstein oder/und im zu beheizenden Raum sich die Peuertpr, der Scheitonrahmen mit der durchsichtigen Scheibe, öffnet und Rauchgase austreten.
Dei Erfindung lieot die Aufgabe zugrunde, ein Kamingerät der eingangs genannten Art mit einer Sicherung gegen ungewolltes öffnen des Scheibenrahmens anzugeben.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß dem Drehgelenk ein Rückstellelement zugeordnet ist, dessen Rückstellkraft den Scheibenrahmen gegen den Anschlag drückt.
Das Kamingerät nach der Erfindung hat zudem den Vorteil, da|3 die Feuertür nur solange offensteht, wie dies beispielsweise zum Laden von Brennstoffen oder zum Reinigen erforderlich ist.
1 · t · »&Igr; &Lgr;-&igr;· t · ■ t I (-4*
Eine wichtige Ausgestaltung des Kamingerätes nach der Erfindung kennzeichnet sich durch eine Dämpfungsfeder zwischen dem Anschlag und dem Scheibenrahmen/ die letztere beim Zu-* schlagen federnd auffängt. Wobei die Dämpfungsfeder bei ihrer Verformung auf wenigstens einer Reibbahn rutseht.
Die DämpfUngsfeder Wirkt geräuschmindernd Und bewahrt das Kamingerät vor zerstörenden Erschütterungen*
»J.. _ &mgr; -IL. -
llirie naciisue AUsyestdiLuiiy aieiit vui j uap uxc feder beim Schließen des Schlosses druckbeansprücht ist und daß dei: verschlossene Scheibenrahmen zur Sekundärluftzufuhr von dem Anschlag luftspältbildend beäbständet ist*
Dadurch ergibt sich der Vorteil/ daß .hei verriegeltem Schloß einerseits -* auch bei lebhaftem Abbrand - ein Klappern der Feuertür vollständig unterbleibt * Andrerseits minimiört die durch den Luftspalt vorgegebene Sekundärluftzufuhr das Verrußen der Scheibe»
Nachstühend 1st die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten AUSführüngsbeispiels näher erläutert* Es zeigen.'
Fig* 1 Einen Scheibenrahmen in seiner Zaige nach der Erfindung in Frontansicht,
Fig. 2 ein Schnittbild des in FIg4 1 dargestellten Scheibenrahmens in seiner Zarge von oben,
Fig. 3 ein Schniücbilu ues in Fly. I dargestellten Scheibenrahmens in seiner Zarge mit Drehgelenk und Ruckstellelement von vorn,
Fig. 4 ein Schnittbiid gemäß Figt 3 von oben,
Fig. 5 einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Schnittbild in Fig. 2 mit Schnitt AB Und
Fig. 6 den Schnitt AB gemäß Fig. 5.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Zarge bezeichnet, die aus Winkelstahl zu einer geschlossenen Form geschweißt ist. Die Schenkel 2 Und 3 des Winkelstahls sind in den Fig. 4 und S vergrößert dargestellt. In die Zarge sind links oben und unten Löcher 4 und 4*- gebohrt, die vertikal fluchten. Die Zarge 1 ist an einem nicht dargestellten Kamingerät vor einem ansonsten geschlossenen Feuerraum angeschweißt.
Die Zarge 1 dient mit ihrem Lochpäar 4 und 41 der drehlagerbildenden Halterung eines Scheibenrahmens 5, der oben und unten mit Zapfen G Und 7 versehen ist. Der obere Zapfen 6 ist eingenietet. Abweichend vom oberen hat der untere Zapfen 7 einen stark verbreiteten Mittelzylinder 8; sein oberer Stumpf 9 ist in ein Loch 10 des Scheibenrahmens 5 gesteckt und verschweißt. Ein unterer Stumpf 11 des unteren Zapfens 7, der kürzer als der oben eingenietete Zapfen 6 ist, wird vom Lagerloch 41 der Zarge 1 aufgenommen. Zum Einsetzen des Scheibenrahmens 5 wird zuerst der obere Zapfen 6 in das obere Lagerloch 4 geführt, um dann den Scheibenrahmen 5 mit
dem unteren Stumpf 11 über dein unteren Lagerloch 41 abzusenken» Weitere Einzelheiten über die Konstruktion des Scheibönrahtnenä 5 sind der DE 33 07 103 »9 zu entnehmen»
Um den verbreiterten Mittelzylinder 8 gewunden ist eine Biegefeder 12, deren einer Schenkel 13 an der Zarge 1 und deren änderer Schenkel 14 am Scheibenrahmen 5 abgestützt ist, wie er aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Dabei dringt ein abgebogenes End« 15 des einen Schenkels 13 In ein Loch Unten in den Scheibenrahmen 5 und der andere Schenkel 14 in eine Aussparung IG im vertikalen Winkelstahl der Zarge 1 links unten» Die Biegefeder 12 ist vorgespannt, so daß sie auch bei zugeschwenktem Scheibenrahmen 5 letzteren gegen den Anschlagschenkel 3 der Zarge 1 drückt.
In den Fig. 5 und 6 ist eine am Scheibenrahmen 5 befestigte Dämpfungsfeder 17 dargestellt, die als Blattfeder ausgeführt ist. Sie wird mit ihrem zurückgebogenen Klemmfederteil 18 von einem Schlitz 19 des Scheibenrahmenrohres 20 , in den auch die Scheibe 21 eingeführt wird, auf eine feuerraumseitige Rohrhälfte 22 gezogen, auf der sie dann klemmend sitzt. Beim Zuschwenken des Scheibenrahmens 5 berührt die Dämpfungsfeder 17 mit ihrem Rücken 18 den Anschlagschenkel 3 der Zarge 1. Das weitere Zuschwenken verformt die Dämpfungsfeder 17, wobei der Rücken 23 am Anschlagschenkel 3 auf einer Reibbahn 24 nach unten ausweicht. Bei noch stärkerem Stoß berührt der Scheibenrahmen 5 das Untere Ende 25 der Dämpfungsfeder 17, so daß sich eine Progression einerseits der Federsteifigkeit und andrerseits der Reibkraft einstellt, da das untere Ende 25 zusätzlich am Scheibenrähmen auf einer zweiten Reibbahn 26 nach unten rutscht.
Ein in den Fig. 1 und 2 dargestelltes Schloß 27, das ebenfalls in der schon genannten Schrift DE 33 07 103 ausführlich beschrieben ist, verriegelt den Scheibenrahmen 5, wobei ein Schwenkriegel 28 in ein Lapcloch 29 der Zarge 1 greift. In dieser Betriebslage des Scheibenrahmens 5 ist die Dämpfungsfeder 17 durckbeansprucht, so daß einerseits ein
Klappern auch bei lebhaftem AbbEand vollständig unterbleibt. Andrerseits ist durch den fest'gelegten Abstand zwischen dem Scheibenrahmen 5 und der Anschlagkante 3 der Zarge 1 ein Luftspalt zur Sekundärluftzufuhr geschaffen, der ein Verrußen der Scheibe 21 Weitgehend vermeidet,* Das Verhältnis von unterer uHä oberer Sekun^ärlüftzüfuhr an den Breitseiten des" Scheibeniiähmehs 5 Vöirbei Wird von einem an seiner Unterseite angeschlagenen Bandeisen 30 festgelegt.

Claims (4)

.ns
1. Kamingerät mit einem eine durchsichtige 'Scheibe tragenden Scheibenrahmen, der an einer Seite von einem Drehgelenk vertikal an einer Zarge gehalten ist und der auf der dem Drehgelenk gegenüberliegenden Seite ein in die Zarge eingreifendes Schloß aufweist, wobei für die Zarge feuerraumseitig rundum in einem Anschlag für den Scheibenrahmen endigt,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Drehgelenk (4,4s-, 6-11) ein Rückstellelement (12-15) zugeordnet ist, dessen Rückstellkraft den Scheibenrahmen (5) gegen den Anschlag (3) drückt.
2. Kamingerät nach Anspruch 1, dessen Drehgelenk aus wenigstens einem Paar von Löchern in der Zarge zur Aufnahme von Zapfen des Scheibenrahmens gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstellelement (32-15) aus einer um einen der Zapfen (6,7) gewundene Biegefeder (12) gebildet ist, deren einer Schenkel (13) an der Zarge (1) und deren anderer Schenkel (14) am Scheibenrahmen (5) abgestützt ist,
3. Kamingerät nach Anspruch l oder 2,
gekennzeichnet durcheine Dämpfungsfeder (17) zwischen dem Anschlag (3) und dem Scheibenrahmen (5), die letzteren beim Zuschlagen federnd auffängt, wobei die Dämpfungsfeder (17) bei ihrer Verformung auf wenigstens einer Reibbahn (24) rutscht.
4. Kamingerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsfeder (17) beim Schließen des Schlosses (27-29) druckbeansprucht ist und daß der verschlossene Scheibenrahmen (5) zur Sekundärluftzufuhr von dem Anschlag (3) luftspaitbiidertd beabstandefc ist.
DE8808564U 1988-04-30 1988-07-05 Kamingerät mit einem Scheibenrahmen Expired DE8808564U1 (de)

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