DE8808542U1 - Vorrichtung zur Betätigung der Formbacken eines aus Ober- und Unterteil bestehenden Formwerkzeuges - Google Patents

Vorrichtung zur Betätigung der Formbacken eines aus Ober- und Unterteil bestehenden Formwerkzeuges

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DE8808542U1
DE8808542U1 DE8808542U DE8808542U DE8808542U1 DE 8808542 U1 DE8808542 U1 DE 8808542U1 DE 8808542 U DE8808542 U DE 8808542U DE 8808542 U DE8808542 U DE 8808542U DE 8808542 U1 DE8808542 U1 DE 8808542U1
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Werkzeugbau Gerhard Leimbach 3500 Kassel De GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/33Moulds having transversely, e.g. radially, movable mould parts
    • B29C45/332Mountings or guides therefor; Drives therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betätigung der Formbacken eines aus Ober« und Unterteil bestehenden Formwerkzeuges mit Formträgern, vorzugsweise zur Betätigung der Formbacken eines entsprechenden Flaschenkästenformwerkzeuges.
Bekannte Formwerkzeuge, z.B. Formwerkzeuge zum Spritzen von Kuhststöffläschenkästen, bestehen aus einem Ober- und einem Unterteil. Das Unterteil besitzt FormtrMger, durch die die Formbacken geführt sind. Zwischen den Formbacken und dem Formkern befindet sich das Spritzgußteii, also z.B. ein Flaschenkasten aus Kunststoff. Derartige Flaschenkästen bzw* der entsprechende Formkern weisen häufig sog. Hinterschnitte auf; derartige Hinterschnitte sind Aussparungen, die bis in i die Formbacken des Werkzeuges hineinragen, Nach dem Spritzen eines derartigen Flaschenkastens mit Hinteräehnitteri ist es deshalb beim Entformen erforderlich, nach öder während des Anhebens des Oberteils des Formwerkzeugs, zunächst die Formbacken diagonal vom Spritzteil und damit von dem Spritzgußteil zu entfernen, um so den Hinterschnitt frei zu legen. Erst wenn der Hinterschnitt vollständig frei liegt, erfolgt die weitere Entformung.
Bisher wird diese erste Stufe der Entformung mittels an den FormtrSgern angebrachte Hydraulikzylinder durchgeführt, di^ über Endschalter gesteuert werden« Hierbei »srdsn nach dem Abheben dee Oberteils die einzelnen Forssbacken gesondert von einem oder mehreren Hydraulikzylindern diagonal entläng der schrägen Fläche des jeweiligen Formträgers angehoben, bis der im Kern des Werkzeugs befindliche Hinterschnitt frei liegt. Eine derartige Vorrichtung zur Betätigung der Formbacken ist
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teuer und bauaufwendig; es hat sich darüber hinaus herausgestellt/ daß die Steuerung der Hydraulikzylinder mittels der Endschalter sehr störanfällig ist, Und deshalb gehäuft Fehlsteuerungen auftreten. Bei derartigen Fehlsteuerungen besteht die Gefahr von erheblichen Formschäden* Darüber hinaus erfolgt durch die Anbringung der Hydraulikzylinder an dem Formträger eine Schwächung des Formträgers, weshalb dieser, um dennoch den beim Spritzgießen notwendigen Drücken widerstehen zu können, entsprechend stärker ausgebildet werden muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine preiswerte Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe die Formbacken eines Formwerkzeuges, vorzugsweise die Formbacken eines Flaschenkastenformwerkzeuges, in diagonaler Richtung aus den Formträgern herausgeführt werden können, wobei sichergestellt ist, daß die Führung in diagonaler Richtung so lange erfolgt, bis der Hinterschnitt des Formwerkzeugs freiliegt, so daß Schäden an der Form, wie sie nach dem Stand der Technik häufig auftreten, vermieden werden.
ErfindungsgemäB wird die Aufgabe durch am Oberteil angeordnete Hebewerkzeuge erreicht, wobei jeweils ein Hebewerkzeug zwei aneinanderstoßende Formbacken erfaßt. Im einzelnen ist die Vorrichtung dabei so ausgebildet, daß das Hebewerkzeug zwei Im Winkel von 90 Grad zueinander angeordnete Eingreiffinger aufweist, der mit jeweils einer der endseitig in den Formbacken angebrachten Nasen zusammenarbeitet, wobei jede Nase durch eine L-förmige Aussparung gebildet wird. Eine durch die L-förmige Aussparung gebildete Nase befindet sich hierbei nach einer vorteilhaften Ausführungsform an jeder der beiden Stirnseiten einer Formbacke. Der Eingreiftinger eines jeden am Oberteil des Formwerkzeuges angeordneten Hebewerkzeuges befinden sich in Geschlossenstellung der Form
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unterhalb der durch die L-förmige Aussparung in der Stirnseite einer Formbacke gebildeten Nass». Nach einem weiteren Merkmal ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß jede Formbacke mit einer schrägen FUhrüngsflache versehen ist, die an einer entsprechend ausgebildeten Fläche des Formträgers anliegt. Eine jede Formbacke ist hierbei durch den Formträger, z.B. durch eine SchwalbenschwanzfUhrung zwangsgeführt.
Wird nunmehr das Oberteil angehoben, so bewegt sich der Eingreiffinger aufgrund der ZwangsfUhrung der Formbacke durch den Formträger, tntlang dem horizontalen Schenkel der L-förmigen Aussparung unterhalb der Nase, bis er den Bereich des vertikalen Schenkels der L-förmigen Aussparung erreicht. Die Länge des horizontalen Schenkels der L-förmigen Aussparung und damit die Breite der Nase entspricht hierbei der Länge des Hinterschnittes des Werkzeuges. Das bedeutet, daB wenn der Eingreiffinger den vertikalen Schenkel der L-förmigen Aussparung erreicht, der Hinterschnitt frei liegt und dann die Entfernung in bekannter Weise fortgeführt werden kann.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weisen ■owohl der Eingreiffinger als auch die Nase an ihrer jeweils •inander zugewandten Seite eine Phase auf, um ein leichtes Einrücken des Eingreiffingers in den vertikalen Schenkel der L-förmigen Aussparung beim Zusammenbau der beiden Formteile Cu gewährleisten.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt.
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F ±g( - 1 zeigt, einen Ausschnitt eines Formwerkzeugs in
Fig. 2 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie I-I au· Fig. 1.
'C]ie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Formbacken mit 1 und 2 bezeichnet; diese Formbacken 1 und 2 liegen mit ihrer vom Werkstück angewandten Seite mit ihrer schrägen Fläche la bzw. 1&aacgr; an den entsprechend ausgebildeten Flächen 3a bzw. 4a der £ormträger 3 bzw. 4 an. Die Formbacken I bzw. 2 sind hierbei über Schwalbenschwanzführungen 5 bzw. 6 durch die Formtrögär zwangsgefUhrt. Dies bedeutet, daß beim Heben die Formbacken
&iacgr; eine Bewegung in diagonaler Richtung ausführen.
Das Hebewerkzeug selbst ist mit 7 bezeichnet. Dieses Hebewerkzeug 7 Weist zwei Eingreiffinger 8 und 9 auf, die im
geschlossenen Zustand des gesamten Formwerkzeuges sich unterhalb der Nasen 10 bzw. 11 befinden, die durch eine an
I' jeder der beiden Stirnseiten Ib bzw. 2b befindlichen
f L-förmigen Aussparung 12 bzw. 13 gebildet werden.
Wird nun das Oberteil des Formwerkzeuges mit dem darazi befindlichen Hebewerkzeug 7 angehoben, so durchführt det-Eingreiffinger 9 die L-förmige Aussparung 12 entsprechend dem Pfeil X (Fig. 2). Die Breite der Nase 11 bzw. die Länge des horizontalen Schenkels der L-förmigen Aussparung 12
Formkerns. Liegt der Hinterschnitt frei, d.h. befindet sich
; entspricht, hierbei der Größe des K'nterschnittes des
der Eingreiffinger 9 in dem senkrechten Schenkel der L-förmigen Aussparung, erfolgt die weitere Entformung in bekannter Weise. Mit Hilfe dieser Vorrichtung ist somit, gewahrleistet, daß unter keinen Umständen FormscLÄ■_■-"= auftreten können.
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II
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Darüberhinaus weisen sowohl der Eingreiffinger 8 bzw. 9 als auch die Nase 10 bzw. 11 an ihrer einander zugewandten Seite jeweils eine Phase 14, 15 auf, um beim Zusammenfahren von Ober- und unterteil des Formwerkzeugs das Einlaufen der Nase in den vertikalen Schenkel der L-förmigen Aussparung zu erleichtern.

Claims (8)

  1. PATENTANWÄLTE
    ..··..··. DIPL.-ING. HORST WALTHER * · · ·
    *· ·· European Patent Attorney
    DIPL.-ING. ROBERT WALTHER
    Patentanwaltsbüro Walther · Wilhelmshöher Allee 275 - 3500 Kassel
    Wilheltnsnöher Allee 275 Postfach 410108 D 3500 Kassel-Wilhelmshehe Telefon (05 61) 3 8714
    Werkzeugbau Gerhard Leimbach GmbH Forstfeldstr. 4 3500 Kassel-B.
    Datum
    886/11245 30.06.1988 RW/Du
    Ansprüche
    1. Vorrichtung zur Betätigung der Formbacken eines aus Ober- un<u Unterteil bestehenden Formwerkzeuges mit Formträgern, vorzugsweise zur Betätigung der Formbacken eines entsprechenden Flaschenkastenformwerkseuges, gekennzeichnet durch am Oberteil angeordnete Hebewerkzeuge, wobei jeweils ein Hebewerkzeug (7) zwei aneinanderstoßend· Forfebacken (1, 2) erfaßt.
    -2-
    Postgironmt:
    Frankfutl/Mnin
    59 ■ 602 (BLZ500100 60)
    &igr; Bankkonten: · < · · ·
    'C57 335.5 (Bt252I/60i W)
    Dresdner ISnnk
    425 498 300 (BLZ 520 800 80)
    &bull; ' » &igr;
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1
    dadurch gekennzeichnet, daß das Hebewerkzeug (7) Eingreiffinger (8, 9) aufweist, und daß korrespondierend hierzu jede Formbacke (1, 2) an beiden Enden eine Nase (10, 11) aufweist, die durch eine L-förmige Aussparung (12, 13) gebildet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2
    dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hebewerkzeug (7) zwei im Winkel von 90 Grad zueinander angeordnete Eingreiffinger (8, 9) aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2
    dadurch gekennzeichnet, daß die durch die L-förmige Aussparung (12, 13) gebildete Nase (10, 11) in der Stirnseite einer jeden Formbacke (Ib, 2b) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1
    dadurch gekennzeichnet, daß eine Formbacke (1, 2) eine schräge Führungsflache (la, la, 2a) aufweist, die an einer entsprechend ausgebildeten Fläche (3a, 4a) des Formträgers (3, 4) anliegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und dadurch gekennzeichnet, daß die Formbacke (1, 2) durch dan Formträger(3, 4) zwangsgeführt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6
    dadurch gekennzeichnet, daß die Zwangeführung durch eine Schwalbenschwanzführung (5, 6) erfolgt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1
    dadurch gekennzeichnet, daß
    ■ u"u'u UBi. ja iuyiB &khgr; i j, &khgr; iiyts t- \a, 3; ajiB lucn UlB &Pgr;&Igr;&Igr;&Bgr; \
    Ii) an ihrer einander zugewandten Seite jawfüs eine Phase (14^'L5'):
    Il I I I · *
    .sAl .
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    · &bgr; * · it ill
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