AT395554B - Vorrichtung zur betaetigung der formbacken eines aus ober- und unterteil bestehenden formwerkzeuges - Google Patents

Vorrichtung zur betaetigung der formbacken eines aus ober- und unterteil bestehenden formwerkzeuges Download PDF

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/33Moulds having transversely, e.g. radially, movable mould parts
    • B29C45/332Mountings or guides therefor; Drives therefor

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Description

AT 395 554 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betätigung der Formbacken eines aus Ober- und Unterteil bestehenden Formwerkzeuges mit Formträgem, vorzugsweise zur Betätigung der Formbacken eines Flaschenkastenformwerkzeuges.
BekannteFormwerkzeuge.z.B.Foimwerkzeuge zum Spritzgießen vonKunststoff-Flaschenkästen,bestehen aus einem Ober- undeinem Unterteil. Der Unterteil besitztFormträger, durch die dieFormbacken geführt sind. Zwischen den Formbacken und dem Formkern befindet sich der Spritzgußteil, also z. B. ein Flaschenkasten aus Kunststoff. DerartigeFlaschenkästen bzw.derentspiechendeFormkem weisen häufig Hinterschnitte auf; derartigeHinterschnitte sind Aussparungen, die bis in die Formbacken des Werkzeuges hineinragen. Nach dem Spritzgießen eines derartigen Flaschenkastens mit Hinterschnitten ist es deshalb beim Entformen erforderlich, nach oder während des Anhebens des Oberteils des Formwerkzeugs, zunächst die Formbacken diagonal vom Spritzgußteil zu entfernen, um so den Hinterschnitt frei zu legen. Erst wenn der Hinterschnitt vollständig frei liegt, erfolgt die weitere Entformung.
Bisher wird diese erste Stufe der Entformung mittels an den Formträgem angebrachte Hydraulikzylinder durchgeführt, die über Endschalter gesteuert werden. Hierbei werden nach dem Abheben des Oberteils dieeinzelnen Formbacken gesondert von einem oder mehreren Hydraulikzylindern diagonal entlang der schrägen Fläche des jeweiligen Formträgers angehoben, bis der im Kem des Werkzeugs befindliche Hinterschnitt frei liegt Eine derartige Vorrichtung zur Betätigung der Formbacken ist teuer und bauaufwendig; es hat sich darüber hinaus herausgestellt, daß die Steuerung der Hydraulikzylinder mittels der Endschalter sehr störanfällig ist und deshalb gehäuft Fehlsteuerungen auftieten. Bei derartigen Fehlsteuerungen besteht die Gefahr von erheblichen Formschäden. Darüber hinaus erfolgt durch die Anbringung der Hydraulikzylinder an dem Farmträger eine Schwächung des Formträgers, weshalb dieser, um dennoch den beim Spritzgießen notwendigen Drücken widerstehen zu können, entsprechend stärker ausgebildet werden muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe die Formbacken einesFormwerkzeuges, vorzugsweise dieFormbacken einesFlaschenkastenfonnweikzeuges,soausdenFoimträgem herausgeführt werden können, daß Schäden an der Form, wie sie nach dem Stand der Technik häufig auftreten, vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch am Oberteil angeordnete Hebewerkzeuge erreicht, wobei jeweils ein Hebewerkzeug zwei aneinanderstoßende Formbacken erfaßt Um ein gleichzeitiges Ausheben der Formbacken zu gewährleisten, ist die Vorrichtung dabei so ausgebildet, daß das Hebewerkzeug zwei im Winkel von 90 Grad zueinander angeordnete Eingreiffinger aufweist die mit jeweils einer der endseitig in den Formbacken angebrachten Nasen Zusammenarbeiten, wobei jede Nase durch eine L-förmige Aussparung gebildet wird. Eine durch die L-förmige Aussparung gebildeteNasebefindetsich hierbei zur besseren Zugänglichkeit für das Hebewerkzeug an jeder der beiden Stimseiteneiner Formbacke. Der EingreifiingereinesjedenamOberteildesFormwetkzeuges angeordneten Hebewerkzeuges befindet sich in Geschlossenstellung der Form unterhalb der durch die L-förmige Aussparung in der Stirnseite einer Formbacke gebildeten Nase. Um ein diagonales Auseinanderfahren der Formbacken zu gewährleisten und somit die Gefahr der Beschädigung des Flaschenkastens zu vermindern, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung jede Formbacke mit einer schrägen Führungsfläche versehen, die an einer entsprechend ausgebildeten Fläche des Formträgers anliegt Das präzise Auseinanderfahren von Formbacken undFormträger wird dadurch möglich, daß jede Formbacke durch den Form träger, z. B. durch eine Schwalbenschwanzführung zwangsgeführt ist. Auch hierdurch wird die Gefahr von Beschädigungen an dem Flaschenkasten vermindert.
Wird nunmehr der Oberteil angehoben, so bewegt sich der Eingreiffinger aufgrund der Zwangsführung der Formbacke durch den Farmträger, entlang dem horizontalen Schenkel der L-förmigen Aussparung unterhalb der Nase, bis er den Bereich des vertikalen Schenkels der L-förmigen Aussparung erreicht. Das bedeutet, daß, wenn der Eingreiffinger den vertikalen Schenkel der L-förmigen Aussparung erreicht, der Hinterschnittfrei liegt und dann die Entformung in bekannter Weise fortgeführt werden kann.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weisen sowohl der Eingreiffinger als auch dieNase an ihrer jeweils einander zugewandten Seite eine Phase auf, um ein leichtes Einrücken des Eingreiffingers in den vertikalen Schenkel der L-förmigen Aussparung beim Zusammenbau der beiden Farmteile zu gewährleisten.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt eines Formwerkzeugs in einer Draufsicht und
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie (I-I) aus Fig. 1.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Formbacken mit (1) und (2) bezeichnet; diese Formbacken (1) und (2) liegen mit ihrer vom Werkstück abgewandten Seite mit ihrer schrägen Fläche (la) bzw. (2a) an den entsprechend ausgebildeten Flächen (3a) bzw. (4a) der Formträger (3) bzw. (4) an. Die Formbacken (1) bzw. (2) sind hierbei über Schwalbenschwanzführungen (5) bzw. (6) durch die Formträger zwangsgeführt. Dies bedeutet, daß beim Heben die Formbacken eine Bewegung in diagonaler Richtung ausführen.
Das Hebewerkzeug selbst ist mit (7) bezeichnet. Dieses Hebewerkzeug (7) weist zwei Eingreiffinger (8) und (9) auf, die im geschlossenen Zustand des gesamten Formwerkzeuges sich unterhalb der Nasen (10) bzw. (11) befinden, -2-

Claims (6)

  1. AT 395 554 B die durch eine an jeder der beiden Stirnseiten (lb) bzw. (2b) befindlichen L-förmigen Aussparung (12) bzw. (13) gebildet werden. Wird nun der Oberteil des Formwerkzeuges mit dem daran befindlichen Hebewerkzeug (7) angehoben, so durchfährt der Eingreiffinger (9) die L-förmige Aussparung (12) entsprechend dem Pfeil (X) (Fig. 2). Die Breite der Nase (11) bzw. die Länge des horizontalen Schenkels der L-förmigen Aussparung (12) entspricht hierbei der Größe des Hinterschnittes des Formkerns. Liegt der Hinterschnitt frei, d. h. befindet sich der Eingieiffinger (9) in dem senkrechten Schenkel der L-förmigen Aussparung, erfolgt die weitere Entformung in bekannter Weise. Mit Hilfe dieser Vorrichtung ist somit gewährleistet, daß unter keinen Umständen Formschäden auftreten können. Darüber hinaus weisen sowohl der Eingreif finger (8) bzw. (9) als auch die Nase (10) bzw. (11) an ihrer einander zugewandten Seite jeweils eine Phase (14), (15) auf, um beim Zusammenfahren von Ober- und Unterteil des Formwerkzeugs das Einlaufen der Nase in den vertikalen Schenkel der L-förmigen Aussparung zu erleichtern. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Betätigung der Formbacken eines aus Ober- und Unterteil bestehenden Formwerkzeuges mit Formträgem, vorzugsweise zur Betätigung der Formbacken eines Flaschenkastenformwerkzeuges, gekennzeichnet durch am Oberteil angeordnete Hebewerkzeuge, wobei jeweils ein Hebewerkzeug (7) zwei aneinanderstoßende Formbacken (1,2) erfaßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebewerkzeug (7) im Winkel von 90° angeordnete Eingreiffinger (8,9) aufweist, und daß korrespondierend hierzu jede Formbacke (1,2) an beiden Enden eine Nase (10,11) aufweist, die durch eine L-förmige Aussparung (12,13) gebildet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die L-förmige Aussparung (12,13) gebildete Nase (10,11) in der Stirnseite einer jeden Formbacke (lb, 2b) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Formbacke (1,2) eine schräge Führungsfläche (la, 2a) aufweist, die an einer entsprechend ausgebildeten Fläche (3a, 4a) des Formträgers (3,4) anliegt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Formbacke (1,2) durch den Formträger (3,4) zwangsgeführt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Eingreiffinger (8,9) als auch die Nase (10,11) an ihrer einander zugewandten Seite jeweils eine Phase (14,15) aufweisen. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT79789A 1988-07-04 1989-04-05 Vorrichtung zur betaetigung der formbacken eines aus ober- und unterteil bestehenden formwerkzeuges AT395554B (de)

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DE19883822568 DE3822568C1 (en) 1988-07-04 1988-07-04 Apparatus for actuating the jaws of a mould comprising an upper part and a lower part

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Publication Number Publication Date
ATA79789A ATA79789A (de) 1992-06-15
AT395554B true AT395554B (de) 1993-01-25

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