DE8808214U1 - Sprungdeckelkarte - Google Patents

Sprungdeckelkarte

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DE8808214U1
DE8808214U1 DE8808214U DE8808214U DE8808214U1 DE 8808214 U1 DE8808214 U1 DE 8808214U1 DE 8808214 U DE8808214 U DE 8808214U DE 8808214 U DE8808214 U DE 8808214U DE 8808214 U1 DE8808214 U1 DE 8808214U1
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Germany
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    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
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    • B42D15/042Foldable cards or sheets
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Description

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Beschreibung
Die Neuerung betrifft eine Sprungdeckelkärte» die &zgr;, &Bgr;» als Glückwunschkarte verwendet werden kann.
j bedrücKte aiückwüFiscnfcäftefi sind heute Weit Verbreitet. Insbesondere auf derartige Glückwunschkarten mit humoristischem Inhalt bezieht sich die gende Neuerung, wobei die Aufgabe darin besteht, eine Karte vorzuschlagen, durch die der Empfänger, wenn er die Karte öffnen will, überrascht nnd sogar erschreckt wird.
Die neuerungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist durch einen Kartenbogen und einen mit dem Kartenbogen verschwenkbar verbundenen Kartendeckel, durch zwei gelenkig mit-
einander verbundene Schenkel, die mit einem Ende jeweils gelenkig nut den einander zugewandten Seiten des Kartenbögens bzw. des Kartendeckels untei* Bildung eines Viereckgestänges mit diesen verbunden sind, durch ein auf das Viereckgestänge im Sinne einer Spreizung von Kartenbogen und Kartendeckel wirkendes Federelement und durch eine den Kartenbogen und den Kartendeckel in ihrer zusammengeklappten Lage haltende lösbare Sperre gekennzeichnet.
Durch diese neuerüngsgemäße Lösung wird erreicht, daß -
der Deckel beim Lösen der Sperre plötzlich unerwartet aufspringt, woduch der Kartenempfänger überrascht oder erschreckt sein kann. ~
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Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Neuerung besteht dafin, daß sich die Summe der Seitenlangen der durch den Kartendeckel und den damit verbundenen Schenkel gebildeten Viereckseiten des Viereckgestänges geringfügig die Summe der Seitenlängen der beiden übrigen Viereckseiten übertrifft .. In diesem Fälle ist gewährleistet, daß der Winkel zwischen den jeweiligen beiden Seiten 180° nicht erreicht oder überschreitet, so daß das Aufspringen des Deckels durch Überstreckung des Gestänges nicht verhindert sein kann.
Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn der Kartendeckel durch eine auf dem Kartenbogen angeordnete Umrahmung eingefaßt ist. Durch die Umrahmung ergibt sich der Vorteil, daß sich die Springkarte vom Kartenempfänger so halten läßt, daß das Aufspringen des Deckels durch die Handhabung nicht behindert wird. Außerdem kann durch diesen Rahmen ein Spalt zwischen dem Kartenbogen und dem Kartendeckel vorteilhaft verdeckt werden, der durch die Anordnung der Öffnungsschenkel zwischen Bogen und Deckel entsteht.
25
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Der dem Kartenbogen zugewandte Schenkel läßt sich zweckmäßig als Zwischenbogen ausbilden, wodurch zusätzliche bedruckbare Fläche zur Verfügung steht.
Weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten der Neuerung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Neuerung soll nun anhand eines Ausführungsbeispieles und der beiliegenden Zeichnung weiter erläutert und beschrieben werden.
35
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Es zeigen;
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel für eine neuerungsgemäße Sprungdeckelkarte mit einem umrahmten Kartendeckel in Seitenansicht, und
Figur 2 das in der Figur 1 dargestellte Ausführungs^ in beispiel in perspektivischer Ansicht in weit
gehend aufgeklapptem Zustand.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist in den Figuren 1 und 2 der &Iacgr;_ Kartenbogen bezeichnet, der über die Falzlinie 8 schwenkbar mit dem Kartendeckel 2 verbunden ist. Für den Schenkel 3 ist ein Kartonstreifen mit quer verlaufenden Falzlinien 10 und 11 vorgesehen* wobei die durch die Falzlinie 10 ausgegrenzte Fläche 15 mit dem Kartondeckel und die durch die Falzlinie 11 ausgegrenzte Fläche 16 mit dem Schenkel 4 verklebt und die Länge des Schenkels3 durch den kürzesten Abstand zwischen den beiden Fälzlinien 10 und 11 gegeben ist. Der Schenkel 4 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Zwischenbogen mit ei-/- 25 ner durch die Falzlinie 9 ausgegrenzten, mit dem Kartenbogen 1 verklebten Fläche 17 ausgebildet. Die mit dem Kartenbogen verklebte Fläche 17 könnte wesentlich größer sein und teilweise die oberste^ bedruckbare Lage des Kartenbogens 1 bilden. Durch die Schenkel 3 und _ 4, den Kartenbogen 1 und den Kartendeckel 2 ist ein
Viereckgestänge gebildet, wobei die Eckpunkte des Vierecks auf den untereinander parallel verlaufenden Falzlinien 8 bis 11 liegen und die Seitenlangen dos Viereckgestänges durch die kürzesten Verbindungen zwischen o_ den Falzlinien 8 und 9, 9 und 11, 11 und 10 sowie 10
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und 8 gegeben sind.
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I; Mit 5 ist ein auf dem Kartenbogen 1 angeordneter Rahmen bezeichnet» durch den sich der Vorteil ergibt* daß kein seitlicher Schlitz zwischen dem Kartendeckel 2 und dem j Kartenbogen 1 sichtbar ist, der durch die Anordnung der Schenkel 3 und 4 zwischen dem KartendOckel 2 und dem Kartenbogen 1 entsteht. Der Rahmen hat den weiteren Vorteil, daß sich die Sprungdeckelkarte vom Kartenempfänger so festhalten läßt, daß das Aufspringen dss DsgRgIs dtirsh ,die Handhabung de?. Karte nicht behindert ist*
Mit 6 ist in den Figuren 1 und 2 ein Gummiband bezeichnet, dessen Enden an der Falzlinie 8 befestigt sind,
^5 und das durch eine aus dem Schenkel 3 geschnittene* mit dem Schenkel 4 verklebte Lasche 12 geführt ist, so daß durch die beiden Hälften des Gummibandes Zugkräfte ausgeübt werden. Es ist vorteilhaft, die Gummibänder, wie im vorliegenden Äusführungsbeispiel, so zu befestigen,
2Q daß die entgegengerichteten Zugkräfte jeweils an oder nahe der Falzlinie 8 bzw, 11 angreifen, weil dann bei gegebener Vorspannung der Gummibänder das größtmögliche Drehmoment zum Aufklappen der Sprungdeckelkarte zur Verfügung steht.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist als lösbare Sperre für den Kartendeckel 2 ein durch den Rahmen 5 geführter Riegel 7 vorgesehen, der im geschlossenen Zustand dec Karte in einen Schlitz 13 eingreift. Der
3Q Schütz 13 ist in einer zweiten, dem Kartenbogen 1
f zugewandten Lage des Kartendeckels 2 ausgebildet, so
daß im geschlossenen Zustand der Karte nicht erkennbar ist, daß eine Verriegelung des Kartendeckels "or-
liegt. Ein Schlitz für den Eingriff des Riegels könng5 te auch durch einen auf der dem Kartenbogen 1 zugewandten Seite des Kartendeckels 2 bögelartig aufge-
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klebten Kartonstreifen hergestellt sein oder die Karte dadurch im geschlossenen Zustand gehalten werden, daß
der Riegel über den ihm zugewandten Rand des Zwischen-5
bogens 4 hinaus vorsteht.
Der Riegel weist vorteilhaft Nasen 14 auf, die in den aus Kartonmaterial durch Falten hergestellten hohlen, mit dem Kartenbogen verklebten Rahmen 5 seitlich vorstehen und verhindern, daß der Riegel von der Karte gelöst werden kann. Auf dem Riegel 7 ist zweckmäßig C ein Hinweis aufgedruckt, der den Kartenempfänger veranlaßt, daran zu ziehen.
15
Um zu gewährleisten, daß sich die Sprungdeckelkarte
beim Lösen der durch den Riegel 7 gebildeten Sperre auch sicher öffnet, ist es erforderlich, daß sich das Viereckgestänge nicht so weit strecken läßt, daß der Winkel an den Anlenkpunkten der Schenkel an den Kartenbo-20
gen bzw. den Kartendeckel 180° erreicht oder sogar überschreitet. Die Einhaltung dieser Bedingung ist durch den innerhalb des Viereckgestänges angeordneten Gummizug 6 für die öffnung der Sprungdeckelkarte schon
r weitgehend gewährleistet. Es kann aber zusätzlich da-
( 25
für gesorgt werden, daß es nicht zum Versagen des Öffnungsmechanismus durch Überstreckung des Viereckgestänges kommt, indem vorgesehen wird, daß die Summe der Seitenlängen der durch den Kartendeckel 2 und den damit
verbundenen Schenkel 3 gebildeten Viereckseiten des 30
Viereckgestänges geringfügig die Summe der Seitenlängen
der beiden übrigen Viereckseiten übertrifft. In diesem Fall bleibt bei maximaler Streckung des Gestänges der Winkel am Anlenkpunkt des Schenkels 3 an den Karten- ~
deckel kleiner als 180°,
35
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Das im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Parallelogramm ausgebildete Viereckgestänge hat den Vorteil, daß sich die Karte um nahezu 180° aufklappen läßt. Die jeweils gegenüberliegenden Seiten des Parallelogrammgestänges sind unterschiedlich lang. Optimale Hebelverhältnisse in bezug auf das zur öffnung der Karte verfügbare Drehmoment liegen bei einem Parallelogrammgestänge mit gleich langen Seiten vor.
15
20
C 25
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Claims (6)

Schutzansprüche
1. Sprungdeckelkarte, gekennzeichnet durch einen Kartenbogen (1)und einen mit dem Kartenbogen verschwenkbar verbundenen Kartendeckel (2), durch zwei gelenkig miteinander verbundene Schenkel (3, 4), die mit einem Ende jeweils gelenkig mit den einander zugewandten Seiten des Kärtenbögens (1) bzw. des Kärtendeckels (2) unter Bildung eines Viereckgestänges mit diesen verbunden sind, durch ein auf das Viereckgestän-
TCtEfON (O 89) 22 &Idigr;8 62 tELEX O 29 380 MONA D TELEGRAMME: MONAPAT« TELEFAX GR. 3 CCTTt (O 89) 22 02 87
Bankkonten: H.Äu1häusef,Mü*ii*i W3583:"peW4c)1sBänk'Mü/iiJhenJ1?l51734 PoslgirokdnloMünchen 46212-801
3ankefS: BLZ 70030500«*" &igr; < &igr; &iacgr; BLi!700i(».1Ö I mi BL2 70010080 SWlFT'Adi AUFftpErtVf ,,' ',,&&Lgr;&iacgr;XK&Idigr;d&Iacgr;
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2.
ge im Sinne einer Spreizung von Kartenbogen (1) und Kartendeckel (2) wirkendes Federelement (6) und durch eine den Kartenbogen (1) und den Kartendeckel (2) in ihrer zusammengeklappten Lage haltende lösbare Sperre (7).
2. Sprungdeckelkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Seitenlängen der durch den Kartendecke] (2) und den damit verbundenen Schenkel (3) gebildeten Viereckseiten des Viereckgestänges geringfügig die Summe der Seitenlängen C der beiden übrigen Viereckseiten übertrifft.
3. Sprungdeckelkarte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Viereckgestänge etwa als Parallelogrammqestänge ausgebildet ist.
4. Sprungdeckelkarte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartendeckel (2) durch eine auf dem Kartenbogen (1) angeordnete Umrahmung (5) eingefaßt ist.
5. Sprungdeckelkarte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, r 25 dadurch gekennzeichnet, daß der dem Kartenbogen (1) zugewandte Schenkel (4) als ein Zwischenbogen ausgebildet ist.
6. Sprungdeckelkarte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeicnnet, daß als Federelement ein oder mehrere Gummibänder -(&dgr;) vorgesehen sind,
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DE8808214U 1988-06-27 1988-06-27 Sprungdeckelkarte Expired DE8808214U1 (de)

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DE8808214U DE8808214U1 (de) 1988-06-27 1988-06-27 Sprungdeckelkarte

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DE8808214U1 true DE8808214U1 (de) 1988-10-27

Family

ID=6825375

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DE8808214U Expired DE8808214U1 (de) 1988-06-27 1988-06-27 Sprungdeckelkarte

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DE (1) DE8808214U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9215174U1 (de) * 1992-11-07 1993-03-18 Morczinczyk, Klaus, 6520 Worms Faltkarte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9215174U1 (de) * 1992-11-07 1993-03-18 Morczinczyk, Klaus, 6520 Worms Faltkarte

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