DE8808043U1 - Brillengestell - Google Patents
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- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
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Description
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Anmelder? &igr;
20« Juni 1988
sonders auf ein Brillengestell/ dem mindestens ein separat hergestelltes schmückendes, ornamentales Zierteil zugeordnet ist.
Die Zuordnung von schmückenden, ornamentalen, separat hergestellten Zierteilen bzw. dekorativen Ornamenten zu Brillengestellen/
in der Weise, daß die Zierteile bzw. Ornamente beliebig vom Brillengestell abgenommen und diesem wieder zugeordnet werden können,
ist bereits vorgeschlagen worden. Ebenso wurde bereits vorgeschlagen, mehrere solcher Zierteile zu einem Satz zusammenzustellen/ dessen einzelnen Teile je nach Bedürfnis einem oder mehreren Brillengestellen zugeordnet werden können.
Entsprechend dem britischen Patent 2,159,174 desselben Anmelders
ist ein längliches dekoratives bzw. schmückendes ornamentales Zierteil in einer entsprechenden länglichen» Nut gleicher Länge
und Breite des Brillengestelles diesem als dekoratives Behältnis zugeordnet* Dabei ist die Nut häufig sichtbar und beeinträchtigt
das Erscheinungsbild des Brillengestelles. Darüber hinaus kann dieses Zierteil nur in einem Bereich des Brillengestelles diesem
zugeordnet werden, der breit genug ist, um die Aufnahmenut aufzu=
nehmen.
Gemäß einem Aspekt der Neuerung weist das abnehmbar einem Brillen- |
gestell zuzuordnende Zierteil eine rückwärtige Verlängerung auf, die fendernd in eine Nut des Brillengestelles einzudrücken ist, |
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wobei Verlängerung und zugehörige Nut relativ zur Länge des Zierfceiles
kurz sind Und wobei weiter das Zierteil gebogen ist, Um beim Zuordnen zum Brillengestell flach zu werden.
Gemäß einem anderen Aspekt der Neuerung ist die erwähnte Nut schwal·
benschwanzförmig, wobei der größere Querschnitt innerhalb des Brillengestellquerschnittes
und der kleinere Querschnitt in der Ebene der Oberfläche des Brillengestelles liegen, während die gegebenen-^
falls nur zapfsnfcriKig© Verlängerung ebenfalls &thgr;&ohgr;£«&rgr;&egr;&thgr;<=&EEgr;&thgr;&pgr;<3 sehwalbenschwanzförmig
ist und in die Nut einzudrücken ist und hierzu elastisch verformbar ist, wobei der Querschnitt im entspannten
Zustand geringfügig größer als der Nutquerschnitt ist, einen weiteren Abschnitt aufweist, der eine größere Lange und Breite
als die Nütöffnung hat.
Nachfolgend wird die Neuerung näher erläutert, indem ein in der
Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben wird. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Brille mit einem erfindungsgemäßen Brillengestell
in der Vorderansicht,
Fig- 2 in größerer Darstellung eine Ecke der Brille, um das Zierteil
zu zeigen,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie &Idigr;&Igr;&Igr; - III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht, um das Zierteil in der Zuordnung zum Brillengestell zu zeigen und
Fig. 5 eine Anzahl von Zierteilen, die einem Brillengestell wahlweise
zuzuordnen sind, in einem Etui.
Gemäß Fig* 1 der Zeichnung weist eine Brille ein Brillengestell 1
auf, das im wesentlichen aus den die Brillengläser L aufnehmenden Teilen 2, einem diese Teile verbindenden Steg 3 und den Bügeln
4 besteht. Die Bügel 4 sind mit Gelenken an den Teilen 2
gelagert. Insoweit unterscheidet sich diese neuerungsgemäße Brille nicht von allgemein üblichen Brillen.
Das Brillengestell 1 kann aus Plastikmaterial oder einem änderen
hierfüüi? geeigneten Material bestehen und in einer der üblichen
Brillerlgestellformen hergestellt sein. Wie nachfolgend erläutert
ermöglicht es die vorliegende Neuerung, daß schmückende, ornamentale
Zierteile in sehr unterschiedlichen Potmen wahlweise dem Brillengestell 1 zugeordnet werden können. Bei der dargestellten
Brille gemäß der Neuerung sind dem Brillengestell die Brillengläser L zugeordnet.
Schmückende, ornamentale Zierteile oder "Flügel" 5 sind dem
Brillengestell 1 an jeweils einer äußeren Vorderseite beiderseits der Brillengläser L zugeordnet. Jedes dieser Zierteile 5 weist
einen Streifen aus elastisch nachgiebigem Plastikmaterial, vorzugsweise einem Polyamidharz, auf. Aus noch zu beschreibenden
Gründen hat jeder Streifen vor seiner Zuordnung zum Brillengestell 1 gemäß Fig. 4 einen konvex gekrümmten Querschnitt, so daß bei
noch nicht dem Brillengestell 1 zugeordnetem Zierteil 5 dieses
so bogenförmig gekrümmt ist, daß die Enden dem Brillengestell näher sind als der Scheitelbereich. Wie auch aus Fig. 2 zu ersehen,
ist jedes Zierteil 5 an seinem äußeren Rand in Übereinstimmung mit der Außenkontur des Brillengestelles in dem Bereich geformt,
in dem das jeweilige Zierteil dem Brillengestell zugeordnet ist,
wenn die Zuordnung des Zierteiles zum Brillengestell erfolgt ist. An seinem inneren Rand ist jedes Zierteil gegenüber dem dahinterliegenden
Teil des Brillengestelles in einer gefälligen Kontur geformt. Der Streifen jedes Zierteiles 5 kann in einer Farbe
eingefärbt sein, die zur Farbe des Brillengestelles deutlich, jedoch in gefälliger Weise kontrastiert..
Außerdem ist der Streifen jedes dekorativen Zierteiles innen (auf der dem Brillengestell zugekehrten Rückseite) so geformt, daß er
riach der Zuordnung zum Brillengestell unmittelbar an diesem anliegt, während er außen (auf der dem Brillengestell abgekehrten
Vorderseite) so bogenförmig ausgebildet ist, daß ein gefälliges Erscheinungsbild entsteht. Die Rückseite des Streifens jedes Zierteiles
ist mit einem Vorsprung 6 mit schwalbenschwanzförmigem
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Querschnitt versehen, de* bei der Anbringung neä Zierteiles am
Brillengestell in einer entsprechend schwalbonschwanzförmigen
Nut 7 des Brillengestelles 1 einzudrücken ist. unter Öee »Sehwalbenschwanzform"
wird im Zusammenhang mit der Neuerung verstanden, daß sich die Nut 7 nach außen .verjüngt, ihre größte Querschnittsbreite
also im Brillengestell, ihre kleinste Querschnittsbreite in der Ebone der Oberfläche des Brillengestelles liegt, während entsprechend beim Vorsprung 6 die kleinste Querschnittsbreite am
Zierteil 5 anliegt, die größte Querschnittsbreite am weitesten vom Zierteil 5 entfernt ist (Pig· 3). Die Länge des Vorsprunges
6 jedes Zierteiles 5 ist gering im Verhältnis zur Länge des gesamten Zierteiles 5»
Um die Zierteile 5 dem Brillengestell 1 zuzuordnen wird jedes Teil
an das Brillengestell 1 angedrückt, wie es in Fig. 4 für das eine Zierteil durch den Pfeil "a" dargestellt ist. Dabei wird der
Vorsprung 6 in seinem Querschnitt, der vorher in entspanntem Zustand etwas größer ist als der Querschnitt der Nut 7, elastiisch
zusammengedrückt, um in die Nut 7 des Brillengestelles 1 eindringen zu können. Nach dem Eindringen des VorSprunges 6 in
die Nut 7 ist der Vorsprung 6 in der Nut 7 zuverlässig festgelegt und damit das Zierteil 5 am Brillengestell 1 zuverlässig
gehalten, auch wenn Nut 7 und Vorsprung 6 nur sehr kurz, gegebenenfalls nur "knopfartig" sind. Beim Andrücken wird das Vierteil
in seine gestreckte Form gebracht, um flach und spaltlos am Brillengestell anzuliegen und in dieser Position gehalten zu
werden. Die Position des Zierteiles 5 vor der Zuordnung zum Brillengestell ist in Fig. 4 durch ausgezogene Linien dargestellt,
während die Position desselben Zierteiles nach seiner Zuordnung zum Brillengestell 1 in Fig. 4 durch Strich-Punkt-Linien dargestellt
ist. Bei der Zuordnung zu überwindende Reibungskräfte zwischen Vorsprung 6 und Nut 7 halfcsn das Zierteil nach dem Kü^-ilassen
der Andruckkraft in Richtung des Pfeiles "a8 ar ^.r*'lengestell
fest wiederum auch bei nur geringer Länge von Nut 7 und Vorsprung 6.
Dank der Schwalbenschwanzform sind diese Reibungskräfte relativ hoch und entsprechend hoch ist die Zuverlässigkeit, mit
der das Zierteil am Brillengestell in der gewollten Position
festgelegt ist. Diese Zuverlässigkeit ist auch dann gegeben, wenn Vorsprung 6 und Nut 7 im Verhältnis zur Gesamtlänge des
Zierteiles 5 kurz sind, wie bereits oben mehrfach erwähnt.
Die Abnahme des Zierteiles vom Brillengestell erfolgt durch eine
Kraft, die entgegen dem Pfeil "a" in Fig. 4 auf das Zierteil 5
aufgebracht wird und entsprechend groß ist. Der Vorsprung 6 wird dabei wiederum elastisch zusammengedrückt.
Der Hauptvorteil der neuerungsgemäßen Lösung gegenüber bekannten Lösungen besteht demzufolge darin, daß nur ein relativ kleiner
Bereich des Brillengestelles 1 so breit sein muß, daß in ihm die Nut 7 vorgesehen werden kann. Ist dagegen eine Verbindung zwischen
Brillengestell und Zierteil auf einer relativ großen Länge
erforderlich, so muß das Brillengestell auf einer entsprechend großen Länge entsprechend und verhältnismäßig breit sein. Obwohl
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel flügeiförmige Zierteile 5 den Eckenbereichen der die Gläser L umrundenden Teile
2 des Brillengestelles 1 die den Brillenbügeln 4 näher liegen, zugeordnet sind, können entsprechende Zierteile beliebigen Teilen
des Brillengestelles 1 zugeordnet sein, beispielsweise auch dem
Steg 3. Die mögliche Kürze des Vorsprunges 6 und der Hut 7 erhöht den Freiheitsgrad, ein Zierteil dem Brillengestell an einer
für optisch attraktiv gehaltenen Stelle weltgehend unabhängig von der Form des Brillengestelles zuzuordnen.
Das Zierteil 5 kann trotz der geringen Erstreckung des Vorsprunges
6 eine relativ große Fläche in Länge und Breite haben und demzufolge optisch besonders effektvoll gestaltet werden. Auch kann
seine Oberfläche bzw. Außenseite ohne Rücksicht auf die Befesti- rA
gung dekorativ gestaltet werden, wie aus Fig. 2 zu ersehen, sind
NUfe 7 und Voceiprung 6 nach der Zuordnung des Zierteiles zum Brillengestell
praktisch unsichtbar. Dies zeilen besonders anschaulich
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die gestrichelten Linienzüge in Pig. 2. Um ein Durchscheinen der Nut 7 und des Vorsprunges 6 zu verhindern besteht das Zierteil
5 vorzugsweise aus undurchsichtigem Material bzw. Material, das undurchsichtig gefärbt ist.
In Fig. 5 ist ein in üblicher Weise gestaltetes Etui 8 dargestellt
, in dem einzelne Taschen 9 zur Aufnahme von mehreren Zierteilen 5 vorgesehen sind, die paarweise vorhanden sind und wobei
die Zierteile eines Paares gleichfarbig, die Zierteilpaare untereinander verschiedenfarbig sind. Der Träger der Brille kann
sich so je nach den Umständen zu verschiedenen Anlässen passende Ziereile auswählen und der selben Brille zuordnen. Selbstverständlich
müssen Zierteile nicht paarweise zur Anordnung kommen, gegebenenfalls ist die Zuordnung nur eines Zierteiles gewollt
und ohne weiteres möglich.
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Claims (1)
- Anmdelder:20. Juni 1&Ggr;88Schutzansprüche1. Brillengestell mit zumindest einem separat hergestellten schmückenden, ornamentalen Zierteil,dadurch gekennzeichnet,daß das zumindest eine Zierteil (5) einen von der dem Brillengestell (1) zugekehrten Rückseite abstehenden, in Grenzen elastisch zusammendrückbaren Vorsprung (6) aufweist, der in einer entsprechenden Nut (7) des Brillengestelles gehalten ist, wobei Vorsprung und Nut im Verhältnis zum dekorativen risrteil kurz sind und das Zierteil mit Vorspannung flach am Brillengestell anliegt, vom Brillengestell getrennt dagegen im entspannten Zustand einen flachen Bogen bildet, dessen Enden dem Brillengestell näher als der Bogenscheitel liegen.2. Brillengestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß die Nut (7) und der Vorsprung (6) jeweils einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt haben, wobei bei der Nut die größere Breite innerhalb des Brillengestelles (1), die kleinere Breite in der Ebene einer Außenfläche des Brillengestelles, bei dem Vorsprung die kleinere Breite am Zierteil, die größere Breite am freien Ende des Vorsprunges liegen und wobei größere und kleinere Breite bei Nut und Vorsprung wechselseitig entsprechen.3. Brillengestell nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,daß der Vorsprung (6) aus einem Material besteht, dessen Elastizität es zuläßt, ihn im Bereich der größeren Breite auf die kleinere Biceite zusammenzudrücken.4. Brillengestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet/ daß die Nut (7) in einer vorderen Fläche des Brillengestelles (1) angeordnet ist und das Zierteil (5) auf dieser vorderen Fläche des Brillengestelles aufliegt.44 It «I Il f MI»* t I I I I I I I I 44 4 «III 141 ** «I «I · # 4 i i t t f
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