DE8807621U1 - Strebverzugmatte mit Ausgleichsblech - Google Patents

Strebverzugmatte mit Ausgleichsblech

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DE8807621U1 DE8807621U DE8807621U DE8807621U1 DE 8807621 U1 DE8807621 U1 DE 8807621U1 DE 8807621 U DE8807621 U DE 8807621U DE 8807621 U DE8807621 U DE 8807621U DE 8807621 U1 DE8807621 U1 DE 8807621U1
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
    • E21D11/152Laggings made of grids or nettings

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Description

Beschrei bung
Die Neuerung betrifft eine Verzugmatte für die Hangendsicherung in Streben des untertägigen Bergbaus im Zusammenwirken mit hydraulischem Schreitausbau sowie 1n Strecken im Zusammenwirken mit Streckenbogen, bestehend aus einem von Langs- und Querstäben gebildeten Gitter, wobei die Querstäbe und/oder die Längsstäbe endseitig mit denen benachbarter Verzugmatten korrespondierende Verbindungsteile aufweisen.
Hydraulischer Schreitausbau wird im untertägigen Bergbau im Streb eingesetzt, um den nötigen Hohlraum für die einzelnen Fördermittel und vor allem für die Befahrung offenzuhalten. Der Schreitausbau, vor allem in Form von Schildausbau ist mit Kappen ausgerüstet, die über hydraulische Stempel gegen das Hangende gedruckt werden und die möglichst weitgehend den gesamten Bereich des Hangenden abdecken. Zwischen den einzelnen Kappen und vor allen Dingen voraus bis zum Kohlenstoß bleibt aber ein Streifen, der durch diese Kappen nicht abgesichert werden kann. Je nach Art des Hangenden bröckelt dieses in mehr oder weniger großen Stücken herab, was für die Belegschaft ein Hindernis oder gar eine Gefährdung darstellt. Insbesondere aber wird hierdurch das Hangende aufgelockert, so daß Ausbrüche auch größeren Ausmaßes häufig vor der Kappe bereits auftreten, die dann nur mit großem Aufwand ausgegTichen bzw. unterfahren werden können. Man hat daher Maschendraht auf die Kappen aufgelegt, der möglichst automatisch von den vorwärtsschreitenden Schilden bzw. Schreitausbaugestellen unterfahren und gegen das Hangende gedrückt wird. Dieser Draht, der in großen Längen eingebracht wird, kann aber eine Behinderung darstellen, insbesondere ist eine Verbindung jeweils mit dem benachbarten Draht in Form von Rodel drähten o.a. notwendig. Die Handhabung ist von daher erschwert. Man hat auch bereits versucht, aus dem Streckenbereich bekannte Verzugmatten auch im Streb einzusetzen (GB-PS 2o 80 841). Sie haben auf der einen Seite Haken, über
die sie in die jeweils letzte Verzugmatte eingehakt werden können. Dieses Einhängen in die letzte Verzugmatte wird dadurch erleichtert, daß der jeweils letzte Querstab in eine nach unten versetzte Ebene durch eine Abkantung verlegt ist. Eine im Prinzip gleiche Verzugmatte ist aus der DE-PS 36 12 5o6.7 bekannt, nur daß hier darauf hingewiesen 1st, daß solche Verzugmatten für den Ausbau im Streb vorgesehen sind. Außerdem sind die Haken so ausgeführt, daß sie ein sich endseitig verengendes Hakenmaul aufweisen, um so ein Herausrutschen aus der einmal hergestellten Verbindung mit der vorherigen Verzugmatte zu verhindern. Bei diesen bekannten Verzugmatten ist von Nachteil, daß jeweils die Haken einerseits und der jeweils letzte Querstab andererseits bei Belastung die gesamte Kraft aufnehmen müssen. Dies führt dazu, daß entweder die Haken aufgebogen oder aber der jeweils letzte Querstab abgerissen wird. Die Verbindungsstelle ist dann aufgehoben und damit der Längsverbund der Verzugmatten. Dies ist auch dann nachteilig, wenn solche Verzugmatten an Ihren Querstäben Verbindungsteile aufweisen, um einen Querverbund herzustellen. Auch dieser Querverbund allein ist nicht in der Lage, den notwendigen Mattenverbund zu sichern, wenn der Längsverbund durch Aufbiegen der Haken oder Abreißen des letzten Querstabes zerstört ist.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Breite dem Abstand zwischen zwei Längsstäben oder zwei Querstäben und in der Länge etwa der Mattenlänge angepaßte Ausgleichsblechstreifen vorgesehen sind, die im Abstand der Stäbe und in deren Längsrichtung verlaufende Sicken, deren Höhe etwa dem doppelten Stabdurchmesser ent-
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verzugmatte |
mit einfacher Hakenverbindung zu schaffen, bei der die Haken- 'l
verbindung und der entsprechende vom haken umfaßte Stab bei ,
auftretender Belastung der Verzugmatte entlastet wird bzw. \
nicht alleine die gesamten Kräfte aufnehmen muß. \
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spricht und in deren Seitenflanken im Ansatzbereich Bohrungen für Arretierungsstifte vorgesehen sind, aufweisen.
Bei einer derartigen Verzugmatte wird erreicht, daß bei Belastung der Verzugmatte bzw. des Verzugmattenverbundes nunmehr die auftretenden Kräfte auf eine Vielzahl von Quer-Staben oder Längsstäben verteilt wird, so daß mit der notwendigen Sicherheit erreicht ist, daß der Längsverbund bei Strebmatten sowie der Längs- oder Querverbund bei Streckenverzugmatten über die notwendige Lebensdauer gewährleistet 1st. Dies führt nicht nur zu einer Verbesserung der Betriebssicherheit, sondern ermöglicht auch eine beschleunigte Auffahrung bzw. einen beschleunigten Abbau, da der Bereich oberhalb der Kappen des Schreitausbaues bzw. oberhalb der Streckenbögen für einen bestimmten Zeitraum wirksam durch den Verzugmattenverbund gesichert werden kann, bis der entsprechende Ausbau daruntergestelIt und aktiv verspannt ist. Vor allem ist es möglich, mit dem Schreitausbau unter die Kappen zu fahren, die dann ja automatisch verschoben werden bzw. die jeweils letzte Verzugmatte mit dem Ausbau hochzuklappen, ohne daß die Gefahr besteht, daß entweder die Haken •ufgebogen oder der letzte Querstab abreißt. Dies führt zu tiner beschleunigten Auffahrung insbesondere im Strebbereich, weil beim Vorfahren der Schilde bzw. des Schreitausbaues nicht mehr eine besondere Sorgfalt zum Schutz des Verzugmattenverbundes aufgewendet werden muß.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Neuerung ist vorgesehen, daß die Sicken des Ausgleichsblechstreifens zwei oder mehr nebeneinanderliegende Bohrungspaare aufweisen. Damit ist es möglich, den Ausgleichsblechstreifen jeweils über zwei Arretierungsstifte oder mehr Arretierungsstifte an jedem der einzelnen Querstäbe oder bei Streckenmatten an jedem Längsstab festzulegen. Damit ist die Übertragung der Kräfte bzw. der Ausgleich der Kräfte über mehrere Stäb<> auf jeden Fall sichergestellt, auch dann, wenn eine nicht
genau zu d*f i pi prende Beanspruchung auf solche Verzugipatten einwirkt.
Die Handhabung der Verzugmatten wird nicht oder nur unwesentlich durch das zusätzliche Anbringen des Ausgleichsblechstreifens erschwert, da die Sicken als Dreiecksicken ausgebildet sind, so daß durcn einfaches DrUberschieben des Ausgleichsblechstreifens schon der notwendige Verbund gegeben 1st, der dann durch die eingebrachten Arretierungsstifte (tempi ettiert und gesichert wird.
Nach einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, daß die Sicken als Rechtecksicke ausgebildet sind, wodurch von vornherein der Verzugmatte eine größere Dehnung zugestanden wird, da sich die Hechtecksicke erst einmal auflösen kann, bevor die entsprechenden Kräfte auf die einzelnen Stäbe übertragen werden, um so eine gleichmäßige Belastung der gesamten Verzugmatte und der Schweißpunkte zwischen den einzelnen Stäben tu gewährleisten.
Das Herausrutschen der Arretierungsstif+.e aus der einmal hergestellten Verbindung wird wirksam dadurch verhindert, daß die Arretierungsstifte eine ungleichmäßige, vorzugsweise eine mit Rillen versehene Oberfläche aufweisen. Sind die Arretierungsstifte einmal in die Bohrungen eingetrieben, so verhindern die Rillen ein Herausrutschen der Arretierungsstifte, wobei si: j* nach Ausbildung auch gleichzeitig die von der Sicke zugelassene Dehnung verändern und beeinflussen können. In der Regel sollen die Rillen aber zunächst einma"i das Herausrutschen der Arretierungsstifte verhindern.
Insgesamt gesehen sieht die Neuerung vorteilhafterweis0 vor, daß die zulässige Dehnung des Ausgleichsblecrm .-ns durch die Sickenform und/oder Versatz der Bohrungspaare und/oder die Form der Arretierungsstifte und/oder der Blechstärke und/oder der Blechbreite vorgegeben ist. Je nach zu
erwartender Belastung kann so genau vorgegeben werden, welche Dehnung die Ausgleichsblechstreifen zunächst einmal zulassen können, ohne daß eine Belastung auf die einzelnen Stäbe übertragen wird, um dann nach Ausnutzung der vorgegebenen Dehnung voll die Kräfte auf die gesamte Zahl bzw. die vorgegebene Zahl von Stäben zu verteilen.
Die Neuerung sieht vorteilhafterweise weiter vor, daß die Arretierungsstifte in Richtung des Bohrungspaares weisend auf dem Ausgleichsblechstreifen lösbar befestigt sind, wobei sie zweckmäßigerweise alle auf der gleichen Seite angeordnet sind. Ist der Ausgleichsblechstreifen somit zunächst einmal über die einzelnen Stäbe gelegt und zwar genau in etwa Feldbreite, so brauchen die Arretierungsstifte lediglich noch in die Bohrungspaare eingetrieben zu werden, um das wirksame Festlegen des Riechstreifens an der jeweiligen Verzugmatte bzw. den jeweiligen Verzugmatten zu erreichen. Vorteilhafterweise ist damit auch sichergestellt, daß jeweils die notwendigen Arretierungsstifte auch vorhanden sind, so daß der Bergmann nicht gezwungen ist, eine entsprechende Menge von Arretierungsstiften jeweils in der Hosentasche oder sonst wo vorzuhalten. Die Arretierungsstifte können jeweils bereits im Herstellerwerk mit dem Äusgleichsblechstreifen verbunden und so angeliefert werden.
Eine einfache Möglichkeit, die Arretierungsstifte mit den jeweiligen Ausgleichsblechstreifen jeweils vorzuhalten ist die, bei der der Ausgleichsblechstreifen eine kiemmfederartige St1fthalterung ergebend jeweils kurz vor den Sicken aufgeschnitten und streifenförmig gekantet 1st. Diese beiden hochgekanteten Biechstreifentei1e wirken als eine Art Feder, in die die Stifte eingeschoben oder eingelegt werden, um dann so fixiert vor Ort gebracht zu werden. Erst mit Hammerschlag o.a. Hilfsmitteln wird dann der Arretierungsstift durch die St1fthalterung hindurch in die Bohrungen getrieben, um damit die wirksame Festlegung des Ausgleichsblechstreifens
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zu erreichen.
Das Eintreiben der Arretierungsstifte in die Bohrungen in den Sicken wird neuerungsgemäß dadurch erleichtert, daß die Arretierungsstifte am der Sicke zugewandten Ende angeschärft und am gegenüberliegenden Ende abgeplattet sind. Das Abplatten der Enden der Arretierungsstifte bietet einmal die notwendige Angriffsfläche für den Hammer oder einen Meißel und sichert außerdem, daß der Arretierungsstift nicht durch die Stifthalterung bzw. gar die Bohrung hindurchgetrieben wird, sondern vielmehr in der vorgesehenen Position genau festgehalten wird, um so die notwendige Festlegung des Ausgleichsblechstreifens an den beiden miteinander zu verbindenden Verzugmatten zu gewährleisten.
Eine weitere Möglichkeit, das bleibende Verbinden des Ausgleichsblechstreifens mit den Verzugmatten zu gewährleisten ist die, die Arretierungsstifte so lang zu bemessen, daß sie auch beim maximal zu erwartenden Dehnungsvermögen der Ausgleichsblechstreifen im Bohrungspaar verbleiben.
Die Neuerung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß eine leicht zu handhabende und auch im nachhinein noch anzubringende Kraftausgleichsvorrichtung in Form des Ausgleichsblechstreifen.s geschaffen ist, der mit den Sicken im Abstand der Stäbe über die beiden nebeneinanderlfsgenden Verzugmatten gestülpt und dann durch einfaches Eintreiben der Arretierungsstifte verbunden wird. Kommt nun Bewegung in den Mattenverbund oder wird die jeweils letzte Verzugmatte durch die Kappe des Schreitausbaues entsprechend belastet, so werden die gesamten Kräfte auf eine Vielzahl von Stäben übertragen, so daß ein Losreißen der belasteten Stäbe oder ein Aufziehen der Haken nicht auftreten kann. Damit ist der Mattenverbund in der Längsrichtung gewährleistet, was gerade beim Strebausbau erhebliche Vorteile mit sich bringt. Auch beim Streckenausbau wirken sich die Ausgleichsblechstreifen
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vorteilhaft aus, zumal je nach Anordnung und Ausbildung mit solchen Ausgleichsblechstreifen erreicht werden kann, daß auch Seitenzugkräfte sicher aufgenommen werden, ohne daß einmal hergestellte Mattenverbund dadurch belastet oder gar zerstört würde. Vorteilhaft ist insbesondere, daß diese Ausgleichsblechstreifen von der sicheren Seite her beim Strebausbau angebracht werden können, d.h. also ohne daß der Bergmann in den gefährdeten und nicht ausgebauten Bereich vortreten muß. Weiter ist von Vorteil, daß die entsprechenden Ausgleichsblechstreifen je nach zu erwartender Belastung ausgebildet werden können, auch daß ihre Zahl der jeweiligen Belastung angepaßt werden kann, was ohne weiteres möglich ist, da sie ja jeweils genau in ein Feld zwischen zwei entsprechende Längs- bzw. Querstäbe eingepaßt werden. Insgesamt gesehen wird so die Sicherheit sowohl im Strebbereich wie in der Strecke erhöht und sichergestellt, daß der einmal hergestellte Mattenverbund auch über die notwendige Zeit erhalten bleibt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 einen Mattenverbund von Strebverzugmatten mit bereits eingehängter neuer Verzugmatte,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der mit Ausgleichsblechstreifen gesicherten Verzugmatte
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Ausgleichsblechstreifen mit angehefteten Arretierungsstiften,
FIg, 4 eine Draufsicht auf den Ausgleichsblechstreifen nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Stifthalterung in Draufsicht, Fig. 6 eine Stifthaiterung im Schnitt, Fig. 7 eine Sicke im Schnitt,
f Fig. 8 eine Sicke in Seitenansicht und
! Fig. 9 einen Verzugmattenverbund in Streblängs
richtung.
Die aus Fig. &Iacgr; ersichtliche Verzugmatte (1) ist für den Strebausbau vorgesehen. Mit (2) ist ein solcher Streb bezeichnet, wobei der Hohlraum zwischen Hangendem (3) und Liegendem (4), in dem auch der Strebförderer (5) angeordnet
,: 1st, durch nur angedeuteten Strebschreitausbau (65 gesichert
ist. Von diesem Strebschreitausbau (6) ist lediglich die
] Kappe (7) zu sehen, die die eingebrachten Verzugmatten (1)
gegen das Hangende (3) andrückt. In die letzte Verzugmatte
(1) ist bereits die nächste Verzugmatte (8) eingehängt. Alle Verzugmatten bestehen aus Klemmstäben (9, lo) und Querstäben (11, 12), die jeweils ein weiter hinten noch dargestelltes und erläutertes Gitter ergeben. Um das Einhängen der Haken (14) zu erleichtern, ist jeweils im Bereich des letzten Quer-Stabes (12) eine Abkantung (13) vorgesehen, was die einge-
hängte Verzugmatte (8) in Fig. 1 deutlich zeigt. Die am Haken (14) und den letzten Querstäben (12) bestehende Verbindung ist hier als Verbindungsteil (15) gekennzeichnet, ; während weiter hinten noch auf die zusätzlichen Verbindungsteile (16) 1n Querrichtung hingewiesen wird. Da diese für die Neuerung nicht von wesentlicher Bedeutung sind, wird aber darauf hier weiter nicht eingegangen. Jeweils in ein Feld (18) zwischen zwei Längsstäbe (9, lo) ist ein Ausgleichs· blechstreifen (19) eingebracht, der mit seinen Sicken (2o, 21) die jeweils benachbarten guerstäbe Überdeckt. In die Seitenflanken (22, 23) sind Bohrungen (24) eingebracht, wobei durch ein solches Bohrungspaar (25) ein Arretierungsstift (26) geschoben ist, um so eine wirksetie Verbindung des Ausgleichsblechstreifens (19) mit der jeweiligen Verzugmatte (1 bzw. 8) zu erreichen. Die Bohrungen (24) sind jeweils im Ansatzbereich (27) der Sicken vorgesehen, wie dies Fig. verdeutlicht.
Zunächst einmal ist anhand der Fig. 2 aber erläutert, daß die Form der Sicke (2o, 21) mehr oder weniger beliebig sein kann, je nachdem, welches Dehnungsvermögen man den einzelnen Sicken (2o, 21) einräumt. Fig. 3 zeigt dazu eine weitere Ausbildung von solchen Sicken (2o, 21). Die Sicken weisen dabei eine Höhe auf, die etwa dem doppelten Durchmesser der Querstabe (11, 12) entspricht. Dies zeigt sowohl Fig. wie Fig. 3, wobei dann die Ärrstierungsstifte (26) leicht eingeschoben werden können, um die wirksame Arretierung zu bewi rken.
Fig. 3 und 4 verdeutlichen, daß die einzelnen Arretierungsstifte (26) bereits an dem zu montierenden Ausgleichsbiechstreifen (19) fixiert sind. Die hier dargestellten Arretierungsstifte (26) verfügen über eine zwar glatte Oberfläche (29), doch ist es möglich, hier eine Art Gewinde oder Rillen vorzusehen, um so das Festhalten der Arretierungsstifte (26) nach dem Einschieben in die Bohrungen (24) bzw. die Bohrungspaare (25) zu sichern. Das eine Ende (3o) ist mit einer Spitze versehen, während das gegenüberliegende Ende (31) vorzugsweise abgeplattet ist. In den Fig. 3 und 4 sind allerdings nur einfache Enden (31) wiedergegeben.
Mit (32) ist die Stifthalterung bezeichnet, die dadurch erreicht wird, daß der Ausgleichsbiechstreifen (19) im Bereich vor dem Bohrungspaar (25) aufgeschnitten und dann zwei Streifen (33, 34) so hochgeklappt sind, daß sie eine Art Federwirkung erbringen, so daß der entsprechend eingeschobene Arretierungsstift (26) so weit fixiert ist, daß er anschließend durch einfachen Hammerschlag in die Arretierungsposition gebracht werden kann, wie der mittige Ausschnitt nach Fig. 3 und 4 verdeutlicht. Dann zeigt die Spitze am Ende (3o) aus der zweiten Bohrung (35) heraus, so daß die wirksame Verbindung zwischen Ausgleichsbiechstreifen (19) und Verzuqmatte (1 und 8) vorhanden ist.
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Fig. 5 zeigt, daß zur Erreichung der beiden Streifen (33, 34) eine Öffnung (36) im Ausgleichsblechstreifen (19) vorhanden ist, so daß die beiden lappenartigen Streifen (33, 34), wie insbesondere Fig. 6 verdeutlicht, schräg vorstehen, um den eingeschobenen Arretierungsstift (26) wirksam festzuhalten.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Querschnitt durch eine Sicke (2o bzw. 21) und eine Seitenansicht, wobei noch einmal deutlich wird, daß die Bohrungen (24, 35) jeweils im Ansatzbereich (27) der Sicke ausgebildet sind, so daß nach dem überstülpen des Ausgleichsblechstreifens (19) über die hier nicht dargestellten Querstäbe (H1 12) durch Einschieben bzw. Eindrücken des Arretierungsstiftes (26) die wirksame Verbindung beider Teile erreicht ist.
Fig. 9 schließlich zeigt eine Draufsicht auf zwei miteinander verbundene Verzugmatten (1, 8), die nicht nur über die Haken (14\ 14") miteinander verbunden sind, sondern gleichzeitig auch durch den Ausgleichsblechstreifen (19). Dieser Ausgleichsblechstreifen (19) bewirkt, daß neben den Haken (141, 14") und dem Querstab (12) auch die weiteren
Querstäbe (11, IT, H", &Pgr;111. &Pgr;11" und &Iacgr;1 ) mit
belastet werden, so daß eine Überlastung einer der Stäbe ausgeschlossen ist. Neben einem solchen Ausgleichsblechstreifen (19) können auch in die weiteren Felder (18\ 18", 18"' und 18"") solche Ausgleichsblechstreifen (19) eingelegt und mit den entsprechenden Stäben verbunden werden, um so bei Bedarf enorm hohe Dehnungen ausgleichen bzw. entsprechende Kräfte gleichmäßig verteilen zu können.
Weiter vorn ist bereits darauf hingewiesen worden, daß nicht nur ein Längsverbund durch die Haken (14) und die Ausgleichsblechstreifen (19) erreicht ist, sondern gleichzeitig auch ein Querverbund über die besonderen Endstücke (37) an den Mattenseiten (38 und 39). Die an den Mattenseiten (38,
(39) hierzu ausgebildeten Verbindungsteile (16, 16') sind ge.n3ß Fig. 9 durch ösenähnliche Endstücke (37) gebildet. Diese Endstücke (37) sind durch eine Abwinklung (42 bzw. 43) nach unten und nach oben so abgebogen, daß das IneinanderfadeIn erleichtert ist. Es ergibt sich beim Ineinanderschieben der Verzugmatten (1) dann eine Art Fischerknoten, der bei weiteren Druck- bzw. Zugbelastungen so zusammengezogen wird, tfaß ein nicht mehr zu öffnender Verbindungsknoten entsteht. Am Öffnungseingang (44) ist zunächst ein Endabschnitt (45) vorgesehen, der parallel zum eigentlichen Längsstab bzw. Querstab verläuft, dann weitet sich das ösenähnliche Endstück (37) zu einer Art kreisrunden Öffnung, wobei am Ösenbogen (4o), der dem Öffnungseingang (41) gegenüberliegt, ein Zusatzlängsstab (46) verläuft, der alle Ösenbogen (4o, 4o') miteinander verbindet. An diesem Öffnungseingang (41, 44) schließt lieh dann die schon erwähnte weite Öffnung (47) an.

Claims (9)

Schutzansprüche
1. Verzugmatte für die Hangendsicherung in Streben des untertägigen Bergbaus im Zusammenwirken mit hydraulischem Schreitausbau sowie in Strecken im Zusammenwirken mit Streckenbogen, bestehend aus einem von Längs- und Querstäben gebildeten Gitter, wobei die Querstäbe und/oder die Längsstäbe endseitig mit denen benachbarter Verzugmatten korrespondierende Verbindungsteile aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Breite dem Abstand zwischen zwei Längsstäben (9, lo) oder zwei Querstäben (11, 12) und in der Länge etwa der Mattenlänge angepaßte Ausgleichsblechstreifen (19) vorgesehen sind, die im Abstand der Stäbe und in deren Längsrichtung verlaufende Sicken (2o, 21), deren Höhe etwa dem doppelten Stabdurchmesser entspricht und in deren Seitenflanken (22, 23) im Absatzbereich (27) Bohrungen (24, 35) für Arretierungsstifte (26; vorgesehen sind, aufweisen.
2. Verzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicken (2o, 21) des Ausgleichsblechstreifens (19) zwei oder mehr nebeneinanderliegende Bohrungspaare (25) aufwei sen.
3. Verzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicken (2o, 21) als Dreiecksicke ausgebildet sind.
4. Verzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicken (2o, 21) als Rechtecksicke ausgebildet sind.
5. Verzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretierungsstifte (26) eine ungleichmäßige, vorzugsweise eine mit Rillen versehene Oberfläche (29) aufweisen.
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f:
6. Verzugmatte nach Anspruch I1
dadurch gekennzeichnet, daß die zulässige Dehnung des Ausgleichsblechstreifens (19) durch die Sickenform und/oder Versatz der Bohrungspaare (25) und/oder die Form der Arretierungsstifte (26) und/oder der Blechstärke und/oder der Blechbreite vorgegeben ist.
7. Verzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
< daß die Arretierungtstifte (26) in Richtung des Bohrungspaares
(25) weisend auf dem Ausgleichsblechstreifen (19) lösbar befestigt sind.
8. Verzugmatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgleichsblechstreifen (19) eine klemmfederartige Stifthalterung (32) ergebend jeweils kurz vor den Sicken (2o, 21) aufgeschnitten und streifenförmig gekantet ist. I
9. Verzugmatte nach Anspruch 7 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretierungsstifte (26) am der Sicke (2o, 21) zugewandten Ende (3o) angeschärft und am gegenüberliegenden Ende (31) abgeplattet sind.
lo. Verzugmatte nach Anspruch 7 bis Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsstifte (26) so lang bemessen sind, daß sie auch beim maximal zu erwartenden Dehnungsvermögen der Ausgleichsblechstreifen (19) im Bohrungspaar (25) verbleiben.
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