DE8807520U1 - Spritzvorrichtung für trockenkörnige Baustoffe und ähnliche Materialien - Google Patents

Spritzvorrichtung für trockenkörnige Baustoffe und ähnliche Materialien

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Description

Die Neuerung betrifft eine Spritzvorrichtung für im wesentlichen trockenkörnige, schüttfähige Materialien, wie trockenes Betongemisch, Feuerfestmaterial oder ähnliche Materialien, nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
Eine Vorrichtung der betroffenen Art ist in der europäischen Patentanmeldung 88 100 582.1 beschrieben. Wesentlicher Teil der dort angegebenen Vorrichtung ist eine Einschleusanordnung, die aus einem Materialaufgäbetrichter mit einem Absperrschieber, einer unterhalb des Absperrschiebers angeordneten Vorkammer mit einem oberen Eintrittsabsperrorgan für eine sich an dieses unten anschließende Schleusenkammer und aus einem am unteren Ende der Schleusenkammer vorgesehenen unteren Austrittsabsperrorgan besteht, welches über eine Anschlußstutzeneinrichtung mit einer horizontalen Spritzförderleitung verbunden ist, welche mit einem Blasluftanschluß versehen iöt. Die Schleusenkammer selbst verfügt über einen weiteren Blasluftanschluß. Die gesamte Anordnung beste! c im wesentlichen aus Schlauchkammern, und die Absperrorgane mit Ausnahme des Absperrschiebers unterhalb des Aufgabetrichters sind als Schlauchquetscheinrichtungen ausgebildet. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist derart, daß bei geschlossenem Eintrittsabsperrorgan der Schleusenkammer der Absperrschieber unterhalb des Aufgabetrichters geöffnet wird, um die oberhalb der Schleusenkammer befindliche Vorkammer durch die Wirkung freien Falls mit Material zu füllen. Sodann wird der Absperrschieber geschlossen und das Eintrittsabsperrorgan geöffnet, um das Material aus der Vorkammer in die Schleusenkammer fallen zu lassen. Nachdem das Eintrittsabsperrorgan der Schleusenkammer dann wieder geschlossen worden ist, wird das Austrittsabsperrorgan am unteren Ende der Schleusenkammer geöffnet, um das Material in die Spritzförderleitung fallen zu lassen. Dieser Vorgang wird dadurch unterstützt, daß kurzzeitig Blasluft über
einen entsprechenden Anschluß in die Schleusenkammer geleitet wird. Durch Betrieb von zwei gleichen Anordnungen im Wechseltakt, die Material in eine zusammengeführte Blasleitung wechselweise ahgeben, kann die Kontinuität der Materialförderung verbessert werden.
Die in der genannten europäischen Patentanmeldung beschriebene Vorrichtung ist sehr vorteilhaft, weil sie keinen großen Konstruktionsaufwand erfordert, ohne rotierend bewegte Teile arbeitet und unter den in der europäischen Patentanmeldung 88 100 582.1 beschriebenen Bedingungen fast staubfrei und daher umweltfreundlich betrieben werden kann. In der europäischen Patentanmeldung ist weiterhin bereits beschrieben, daß die Förderkontinuität weiterhin dadurch verbessert werden kann, daß man die Förderleitung unterhalb jeder Schleusenanordnung an ihrem der Förderrichtung entgegengesetzten Ende mit einem gewissen Totraum versieht, an dessen Ende sich der Blasluftanschluß befindet. Wird das untere Austrittsabsperrorgan der Schleusenkammer geöffnet, gelangt ein Teil des herabfallenden Materials in den Totraum, dessen Blasluftanschluß zu diesem Zeitpunkt geschlossen gehalten wird, während ein anderer Teil des Materials mit der der Schleusenkammer zugefiihrten Blasluft unmittelbar in den Förderstrom gelangt. Nach Beendigung dieses Förderschubes und Schließen der Schleusenkammer kann dann der Blasiuftanschluß am Totraum geöffnet werden, um anschließend das in diesen gelangte Material in den Förderstrom zu blasen. Für bestimmte Materialien ist trotz dieser Maßnahmen die Überführung des taktweise eingeschleusten Materials in einen kontinuierlichen Förderstrom noch verbesserungsbedürftig.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art derart weiterzubilden, daß auch bei schwierig zu handhabendem
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Mat&rial und hohen Anforderungen an die Kontinuität des Förderstromes zufriedenstellende Ergebnisse in der Arbeitsweise der Vorrichtung erreicht werden·
Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst/ daß der Ubergangsbereich zwischen der Schleusenkammer und der Förderleitung in einer Weise ausgebildet wird, wie dies im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruches 1 angegeben ist.
Zweckmäßiy« bzw. vorteilhafts weiters Ausgestaltungen dieser Lösung sind in den UnteransprUchen beansprucht.
Wesentlich bei der neuen Ausgestaltung ist, daß das Material nach öffnen des unteren Absperrorganes der Schleusenkammer möglichst unmittelbar hinter diesem Absperrorgan durch Unterteilung des auf das untere Absperrorgan folgenden Raumes in zwei nach unten fallende Teilströme aufgeteilt wird, von denen der eine unterstützt durch die in der Schleusenkammer zugeführte Blasluft unmittelbar in die Blasleitung gelangt, der andere Teilstrom dagegen im wesentlichen durch freien Fall in den Totraum jenseits der Trennwand in der Blasleitung. Dabei hat es sich herausgestellt, daß es nicht notwendig ist, den Totraum gleichzeitig zu entlüften. Obwohl die in der Schleusenkammer zugeführte Blasluft ausschließlich den anderen Weg unmittelbar in die Förderleitung nimmt, fällt ein ausreichender Anteil des Materials aus der Schleusenkammer in den Totraum. Dieser Anteil sollte natürlich etwa die Hälfte einer Schleusenkammerfüllung ausmachen, weswegen der Totraum und sein Eintrittsquerschnitt entsprechend zu bemessen sind.
Nachdem die eine Hälfte des Materials aus der Schleusenkammer unmittelbar in den Förderstrom in der Förderleitung gelangt ist, wird das untere Absperrorgan der Schleusenkammer geschlossen und die Blasluft von der
Schleusenkammer auf den Blasluftanschluß im Totraum umgeschaltet. Dies bewirkt, daß sodann unmittelbar die zweite Hälfte des Materials aus dem Totraum in die Förderleitung geblasen wird. Da sich in der Förderleitung die beschriebene Trennwand befindet, muß das Material aus dem Totraum erst wieder den Weg nach oben bis unter das untere Absperrorgan der Schleusenkammer nehmen, um dort die Trennwand zu passieren bzw. in den anderen Verbindungsweg überzutreten, der nach unten gerichtet in die Förderleitung führt. Der Abstand von der Oberkante der Trennwand zwischen den beiden Verbindungswegen bis zum geschlossenen Austrittsabsperrorgan der Schleusenkammer bzw. der hier zur Verfügung stehende Strömungsquerschnitt für das überströmen des Material-Luftgemisches von dem einen Verbindungsweg in den anderen sollte noch ausreichend groß sein, um keine Strömungsbehinderung hier eintreten zu lassen.
Bei einer Vorrichtung in der AusfUhrungsform, wie sie in der eingangs erwähnten europäischen Patentanmeldung beschrieben und auch in den hier anliegenden Zeichnungen wiedergegeben ist, wird dir neue Anordnung am zweckmäßigsten derart ausgeführt, daß in den nach oben gerichteten Anschlußstutzen der Förderleitung eine quer zur Förderrichtung verlaufende Trennwand eingepaßt wird, die nach oben aus dem Anschlußstutzen heraus bis in das untere Schlauchende der Anordnung hinein, und zwar dort bis kurz vor die untere Schlauchquetscheinrichtung verlängert ist. Aus Montagegründen wird diese Trennwand zweckmäßigerweise zweiteilig ausgeführt, so daß sie in der Höhe der Oberkante des Anschlußstutzens zerlegt werden kann. Durch die Trennwand werden der Anschlußstutzen an der Förderleitung und das untere Schlauchende praktisch in zwei parallele Strömungsquerschnitte aufgeteilt, die in etwa gleiche Größe haben sollten. Um zu vermeiden, daß beim übergang des Material-Luftgemisches von der so querschnittsreduzierten Anschlußstutzeneinrichtung in die Förderleitung eine
Entspannung bzw. Geschwindigkeitsverminderung eintritt, die zum Ausfallen von schweren Materialteilchen führen kann, wird die Förderleitung hinter der
Anschlußstutzeneinrichtung zweckmäßigerweise mit einem Querschnitt ausgeführt, der nicht größer ist als einer der beiden Teilquerschnitte in der Anschlußstutzeneinrichtung. Da bei normalen Rohrtypen das Pörderrohr im Bereich des Anschlußstutzens den gleichen Durchmesser aufweist wie der Anschlußstutzen selbst, ist hinter der Anschlußstutzeneinrichtung eine Querschnittsverjüngung im Förderrohr vorzusehen.
Um Materialablagerungen im Totraum zu vermeiden und zu erreichen, daß jeweils die gesamte im Totraum befindliche Materialcharge bei einem Fördertakt ausgeblasen wird, wird der Blasluftanschluß am Ende des Totraumes vorteilhafterweise an dessen Unterseite angeordnet und tangential eingeführt, so daß ein schraubenförmiger Luftstrom im Totraum entsteht, der sämtliches hier befindliche Material über die Trennwand hinweg mitnimmt.
Durch die beschriebene Ausführung im Austrittsbereich der Vorrichtung wird für sämtliche üblicherweise zu verarbeitenden Materialien mit spezifischen Massen zwischen 0,4 und 3,0 eine ausgezeichnete Gleichmäßigkeit des Förderstromes insbesondere dann erreicht, wenn zwei der genannten Vorrichtungen im Wechseltakt als eine Einheit pa-rallel betrieben werden und die Blasseiten so abgestimmt werden, daß für das Fördern einer halben Schleusenkammerfüllung jeweils ein Viertel des Gesamtarbeitstaktes der zusammengesetzten Vorrichtung ausgenutzt wird. Um die neue Anordnung wie beschrieben ausführen zu können, können zwei der genannten Schleusenanordnungen nicht hintereinander auf ein und die gleiche Förderleitung arbeiten, es müssen vielmehr für beide Anordnungen getrennte Förderleitungen mit je einem
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Totraum vorgesehen werden, die dann in Förderrichtung iweckmäßigerweise hosenrohrartig zu einer gemeinsamen Leitung zusammengefügt werden. Diese Gesamtleitung soll keinen größeren Querschnitt aufweisen als jede der Einzelförderleitungen, da ja nicht zu gleicher Zeit zwei Materialströme zusammengeführt werden, sondern beide Anordnungen wechselweise in die vereinigte Förderleitung einspeisen.
Im folgenden wird die neue Anordnung in Anwendung auf die Ausführungsform einer vorrichtung beschrieben, wie sie sieh auch bereits der eingangs erwähnten europäischen Patentanmeldung entnehmen läßt. Die neue Anordnung ist jedoch allgemein immer dann verwendbar, wenn es gilt, taktweise aus einem Absperrorgan zumindest unter Mitwirkung von freiem Fall austretende Schüttgutmengen zu einem kontinuierlichen, pneumatisch geförderten Strom zu vergleichmäßigen.
In den Zeichnungen steilen dar:
Fig. 1 den schematischen Aufbau einer Spritzvorrichtung in Seitenansicht, und
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Zusammenführung der Förderleitungen einer Vorrichtung mit zwei parallelen Einschleusanordnungen.
Die in Figur 1 in schematischer Seitenansicht dargestellte Einechleusvorrichtung weist eine Materialzuführeinrichtung 2 mit einem Materialaufgabetrichter 4 auf, der an seinem unteren Ende durch einen Absperrschieber 6 verschließbar ist, welcher mit einem pneumatischen Arbeitszylinder 8 air Betätigungsmittel versehen ist. Ober eine Dichtanc^. ..«ig 10 tritt der Absperrschieber 6 in das untere Ende des
Aufgabetrichters 4 ein und kann somit den Austrittsquerschnitt 12 der Materialzuführeinrichtung 2 verschließen. Mittels eines Rohrstutzens 14 als Übergangsstück schließt sich unten an die Materialzuführeinrichtung 2 ein erster oberer Schlauchabschnitt 16 an, der mittels einer bekannten, lösbaren Schlauchanschlußverschraubung 18 mit dem Übergangsstück 14 verbunden ist. An das untere Ende des Schlauchabschnittes 16 schließt sich ein Zwischenstück 20 an, auf das ein zweiter, unterer Schlauchabschnitt 22 folgt, der in etwa die gleichen Abmessungen wie der obere Schlauchabschnitt 16 aufweist. Beide Schlauchabschnitte 16 und 22 sind mit dem Zwischenstück, welches wie die Materialzuführeinrichtung gestellfest angeordnet ist, über Schlauchanschlußverschraubungen 24 und 26 verbunden. Das untere Ende des unteren Schlauchabschnittes 16 ist schließlich über eine Schlauchanschlußverschraubung 28 mit einem Anschlußstutzen 30 verbunden, der in eine pneumatische Spritzförderleitung 32 mündet.
Etwa in der Mitte des oberen Schlauchabschnittes 16 ist eine erste, obere Schiauchquetscheinrichtung 34 vorgesehen, die mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders 36 betätigbar ist. Entsprechend ist etwa in der Mitte des unteren Schlauchabschnittes 22 eine zweite, untere Einrichtung 38 vorgesehen, die mittels eines pneumatischen Arbeitszylinders 40 betätigbar ist.
Der zwischen dem Absperrschieber 6 und der oberen Schlauchquetscheinrichtung 34 liegende Innenraum des Rohrstutzens 14 und des oberen Schlauchabschnittes 16 bildet eine Vorkammer 42. Der zwischen der oberen Schlauchquetscheinrichtung 34 und der unteren Schlauchquetscheinrichtung 38 liegende Innenraum der Schlauchabschnitte 16 und 22 sowie des Zwischenstückes 20 bildet eine Schleusenkammer 44.
Die Schlauchquetscheinrichtungen 34 und 38 weisen je zwei längliche und abgerundete Quetschelemente 46 und 48 auf. Die Quetschelemente 46 sind über Gabelarmpaare 50 bzw. 52 mit den Gehäusen 54 bzw. 56 der Arbeitszylinder 36 bzw. 40 verbunden, während die Quetschelemente 48 mit den Kolbenstangen 58 bzw. 60 der Arbeitszylinder 36 bzw. 40 verbunden sind. Um eine symmetrische Schließbewegung der Schlauchquetscheinrichtungen zu gestatten, wie dies am Beispiel der unteren Schlauchquetscheinrichtung 38 in Figur 1 dargestellt ist, sind die Gehäuse 54 und 56 der Arbeitszylinder 36 und 40 axial verschiebbar im (nicht dargestellten) Rahmen der Vorrichtung gelagert.
Die Schleusenkammer 44 ist am Zwischenstück 20 mit einem Luftanschluß 62 versehen, in dem ein Staubfilterelement 64 angeordnet ist, welches bei Entlüften der Schleusenkammer zum Abbau des Staudruckes unmittelbar vor deren Befüllen mitgerissenen Staub zurückhält und somit eine Umweltbelästigung vermeidet. Die Rückhaltefunktion des Filters tritt auch ein, wenn der Luftanschluß mit dem Sauganschluß verbunden wird.
Im Punkt 66 ist die Luftanschlußleitung 62 mit einem Blasluftanschluß 68 und einem Vakuum- bzw. Sauganschluß 70 versehen. Im Punkt 66 sind (nicht dargestellte) Umschaltventile, vorzugsweise Dreiwegeventile, angeordnet, mit denen sich der Luftanschluß 62 wahlweise verschließen, entlüften oder auf den Blasluftanschluß 68 oder den Sauganschluß 70 schalten läßt.
Mit 72 ist eine mit dem Sauganschluß 70 verbundene Einrichtung zum kurzzeitigen Erzeugen eines Unterdruckes bezeichnet. Die Unterdruckeinrichtung besteht aus einem gegen seine elastische Materialrückstellkraft mittels Druckluft aufblasbaren Körper 74, der in einem mit der
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Saugleitung 70 verbundenen und mit einem (nicht gezeigten) Entlüftungsanschluß versehenen, geschlossenen Gehäuse 76 angeordnet ist. Der Körper 74 wird bei entlüftetem Gehäuse 76 Über einen Aufblasanschluß 78 aufgeblasen, worauf das Gehäuse 76 verschlossen wird. Wird dann bei Erfordernis der Aufblasanschluß 78 zur Umgebung geöffnet, zieht sich der Körper 74 unter seiner Eigenelastizität zusammen und erzeugt im Gehäuse 76 bzw. im Sauganschluß 70 einen Unterdruck. Die Volumenänderung des Körpers 74 ist auf das erforderliche Ansaugvolumen aus der Schleusenkammer 44 abgestimmt.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, ist die Förderleitung 32 an der der Förderrichtung 80 entgegengesetzten Seite des Anschlußstutzens 30 mit einem Totraum 92 versehen, der über ein Filterelement 94 mit einem Blasluftanschluß 96 verbunden ist.
Im Anschlußstu*-sen 30 ist eine quer zur Förderrichtung 80 verlaufende Trennwand 100 angeordnet, die sich bis auf den Boden der Förderleitung 32 erstreckt und diese in Axialrichtung im wesentlichen vollständig abschottet (siehe Fig. 2). Wie aus Figur 1 zu entnehmen ist, ist die Trennwand 100 nach oben verlängert und ragt von unten bis kurz vor die untere Schlauchquetscheinrichtung 38 in den unteren Schlauchabschnitt 22 hinein. Die Trennwand 100 ist an der Stelle 102, welche sich in etwa auf der Höhe des Flansches 104 des Anschlußstutzens 30 befindet, geteilt ausgeführt, wobei sich die beiden Teile der Trennwand 100 zur besseren Verbindbarkeit an dieser Stelle überlappen. Die Teilung, die aus MontagegrUnden zweckmäßig ist, bietet aber auch den Vorteil, daß der obere Abschnitt der Trennwand 100 unterschiedlich hoch am unteren Teil befestigt werden kann. Sollte dies auf Schwierigkeiten stoßen, kann er auch gegen einen Abschnitt anderer Höhe ausgetauscht werden, falls dies aus Strömungsgründen
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12 erforderlich sein sollte.
Die Trennwand unterteilt den Anschlußstutzen 30 und das untere Ende des unteren Schlauchabschnittes 22 in zwei parallele Verbindungswege in etwa gleichen Querschnitts, wie sich dies aus Figur 2 ergibt. Um Geschwindigkeitsverminderungen im Förderstrom zu vermeiden, weist die Förderleitung 32 an der Stelle 106 eine Verjüngung auf, so daß der Querschnitt der Förderleitung an der Stelle des Pfeiles 80 in etwa dem Querschnitt eines Teilströmungsweges im Anschlußstutzen 30 entspric". l.
Wie den Zeichnungen weiter zu entnehmen ist, ist der Blasluftanschluß 96 am Ende des Totraumes 92 an dessen Unterseite angeordnet und tangential in den Totraum eingeführt, so daß sich beim Ausblasen des Totrauraes dort eine schraubenförmige Strömung ergibt, die sämtliches Material aus dem Totraum 92 über die Trennwand 100 hinweg in die Förderleitung 32 hinein mitnimmt.
Ajs Figur 2 ist erkennbar, daß die beschriebene Vorrichtung zwei Einschleusanordnungen gemäß Figur 1 nebeneinander aufweist, deren Förderleitungen 32 in Form eines Hosenrohres 98 zusammengeführt sind.
Die Arbeitsweise im Austrittsbereich der Vorrichtung ist derart, daß, wenn die untere Schlauchquetscheinrichtung zum Entleeren der Schleusenkammer 44 geöffnet wird, die Blasluft am Blasluftanschluß 96 des Totraumes abgeschaltet ist und Blasluft über den Anschluß 62 an der Schleusenkammer zugegeben wird. Das aus der Schleusenkammer 44 nach unten austretende Material wird durch die Trennwand 100 unmittelbar unter der unteren
Schlauchquetscheinrichtung in zwei möglichst gleiche Teilmengen aufgeteilt, von denen die eine im wesentlichen durch freien Fall in den Totraum 92 gelangt, während die
andere durch die Blasluft in die Förderleitung 32 geblasen wird. Nach Entleeren der Schleusenkammer 44 wird die untere Schlauchquetscheinrichtung geschlossen und die Blasluft vom Anschluß 62 auf den Anschluß 96 am Totraum 92 umgeschaltet. Hier im Totraum entsteht dann ein schraubenförmiger Luftstrom, der das dort befindliche Material mitnimmt und Über die Trennwand 100 hinweg in die Förderleitung 32 bläst.
Es hat sich gezeigt, daß durch diese sehr einfache Anordnung, die kaum zusätzlichen Konstruktionsaufwand erfordert, eine erstaunliche Vergleichmäßigung des taktweisen Materialanfalls, und zwar für körniges Material unterschiedlichsten Schuttgewichtes erreicht werden kann.

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Spritzvorrichtung für im wesentlichen trockenkörnige, schuttfähige Materialien, wie trockenes Betongemisch, Feuerfestmaterial oder dergl., mit einer MaterialzufUhreinrichtung und mindestens einer Anordnung, bestehend aus einer stationär unterhalb der MaterialzufUhreinrichtung angeordneten und durch freien Fall des Materials aus dieser beschickbaren Schleusenkammer mit einem oberen Eintrittsabsperrorgan und einem unteren Austrittsabsperrorgan, einem an der Schleusenkammer angeordneten ersten Blasluftanschluß und mit einer über eine Anschlußstutzeneinrichtung an das Austrittsabsperrorgan angeschlossenen, im wesentlichen horizontal verlaufenden pneumatischen Spritzförderleitung mit einem zweiten Blasluftanschluß, wobei an der der Förderrichtung entgegengesetzten Seite der Anschlußstutzeneinrichtung zwischen dieser und dem zweiten Blasluftanschluß ein Totraum vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Förderleitung (32) im Bereich der Anschlußstutzeneinrichtung (22, 28, 30) eine im wesentlichen quer zur Förderrichtung (80) verlaufende Trennwand (100) in der Förderleitung (32) angeordnet ist, und daß die Anschlußstutzeneinrichtung (22, 28, 30) unmittelbar unterhalb des Austrittsabsperrorganes (38) der Schleusenkammer (44) in zwei Verbindungswege aufgeteilt ist, von denen der eine an einer Seite der Trennwand (100) unmittelbar in die Förderleitung (32) und der andere an der anderen Seite der Trennwand (LOO) in den Totraum (92) mündet.
2. Spritzvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Anschlußstutzeneinrichtung aus einem sich aus der Förderleitung nach oben erstreckenden Schlauchanschlußstutzen und einem mit diesem verbundenen Schlauchende unterhalb eines als
Schlauchquetscheinrichtung ausgebildeten Austrittsabsperrorgans besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur Förderrichtung (80) verlaufende Trennwand (100) innerhalb des Anschlußstutzens (30) in dis Förderleitung (32) eingepaßt ist und die zwei Verbindungswege dadurch verwirklicht sind, daß diese Trennwand (LOO) nach oben durch den Anschlußstutzen (30) in das Schlauchende (22) hinein bis kurz vor die Schlauchauetscheinrichtuna (38) verlängert ist.
3. Spritzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (100) etwa in der Ebene der Verbindung zwischen Anschlußstutzen (30) und Schlauchende (22) geteilt (101) ausgeführt ist.
4. Spritzvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnt, daß der Querschnitt der Förderleitung (32) in Förderrichtung hinter der Trennwand (100) dem Querschnitt der Verbindungswege entspricht.
5. Spritzvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Blasluftanschluß (96) an dem der Förderrichtung abgewandten Ende des Totraumes (92) senkrecht zur Förderrichtung (80) unten tangential in den Totraum (92) eingeführt ist.
6. Spritzvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet» daß sie zwei im Hechseltakt betreibbare Anordnungen aufweist, deren Förderleitungen hosenrohrartig (98) vereinigt sind.
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