DE8807375U1 - Totengräbermaschine mit Trägerpodest - Google Patents

Totengräbermaschine mit Trägerpodest

Info

Publication number
DE8807375U1
DE8807375U1 DE8807375U DE8807375U DE8807375U1 DE 8807375 U1 DE8807375 U1 DE 8807375U1 DE 8807375 U DE8807375 U DE 8807375U DE 8807375 U DE8807375 U DE 8807375U DE 8807375 U1 DE8807375 U1 DE 8807375U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platform
gravedigging
machine according
opening
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8807375U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MATULA FRANZ 8349 JOHANNESKIRCHEN DE
Original Assignee
MATULA FRANZ 8349 JOHANNESKIRCHEN DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MATULA FRANZ 8349 JOHANNESKIRCHEN DE filed Critical MATULA FRANZ 8349 JOHANNESKIRCHEN DE
Priority to DE8807375U priority Critical patent/DE8807375U1/de
Publication of DE8807375U1 publication Critical patent/DE8807375U1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F7/00Equipment for conveying or separating excavated material
    • E02F7/02Conveying equipment mounted on a dredger
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G19/00Hoisting or lowering devices for coffins
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/10Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain with tools that only loosen the material, i.e. with cutter-type chains
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/88Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
    • E02F3/90Component parts, e.g. arrangement or adaptation of pumps
    • E02F3/92Digging elements, e.g. suction heads
    • E02F3/9212Mechanical digging means, e.g. suction wheels, i.e. wheel with a suction inlet attached behind the wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

-1- MAT 1/B8
lotengrlibermaachine mit Träqerpodest
Die Erfindung berieht sich auf eine Totengräbermaschine mit > Trägerpodest gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, welches zum
Tj Ausheben und Wiederauffüllen von Gräbern und zur Erleichte-
': fung der Sargeinbringung dient.
Y Bislang wurden die Gräber in sehr zeit-und kraftaufwendiger
- Meise von Hand bzw. mit entsprechend einfachen Grabutensilien
; vom Totengräber ausgehoben. Die Aushebung eines größeren
s Grabes dauert je nach Bodenbeschaffenheit ca. 6-0 Stunden und
ist zudem für den Totengräber selbst, abgesehen von der 1 Schweren körperlichen Arbeit, unhygienisch, ja gesundheitsge-
fährdend, da er bei seiner Grabarbeit auf Vorbestattungen stößt, die möglicherweise noch nicht im Verwesungsprozeß ausreichend genug vorangeschritten sind.
ts ist bereits auch üblich, maschinell, insbesondere mit Hilfe von Greifbaggern, Gräber auszuheben. Diese Vorgehensweise ist -J zwar verhältnismäßig schneller und geht meist ohne große
: körperliche Anstrengung des Bedienungspersonals vor sich.
:■ Die Arbeiten sind jedoch in Bezug auf die Grababmaße ungenau,
Ü «as insbesondere in Bezug auf die Grabtiefe zur Zerstörung S bzw. ungewollten Eröffnung der vorhergehend in das Grab ein-
§ gebrachten Särge bedeuten kann. Zudem wird durch das relativ
P schwere und viel Platz benötigende Baggergerät das Umfeld in
I Mitleidenschaft gezogen, d.h. die neben der anzufertigenden
f neuen Graböffnung liegenden alten Gräber können beschädigt
I werden, insbesondere bei schlechter Zugänglichkeit der Grab-
statte.
-2- MAT 1/88
Bei beiden bekannten Grabaushebungsmöglichkeiten wird das
herausgegrabene Erdreich neben oder hinter das Grab gehäuti., wodurch ebenfalls Beschädigungen der daneben liegenden Gräber oder Wege stattfindet. Zudem muß bei maschineller Grabung der Grabstein entfernt werden, um diesen vor Schädigungen durch
den Baggerarm zu schützen. Auch muß die Grablegung, d.h. die Sargeinbringung über Gurte, ebenfalls von Hand vorgenommen
werden, wodurch mindestens vier Hiifapefsönen bei der Bestattung dabei sein müssen. Das Auffüllen des Grabes wird anschließend ebenfalls von Hand vorgenommen, wonach auf den
Grabhügel die Kränze gelegt werden. Ein dekoratives Anordnen der Kränze während der Grablegungszeromonie ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Totengräbermaschine bzw.-einrichtung anzugeben, die eine schnelle, leise, präzise und sichere Grabaushebung und eine sichere pietätsvolle Grablegung erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindnugsgemäß durch eine Totengräbermaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demgemäß ist ein im wesentlichen rechteckiges, horizontal
ausgerichtetes Podest vorgesehen, welches an seiner Unterseite mehrere Stützfüße aufweist. Dieses Podest besitzt
mittig auf seiner gesamten Breitenerstreckung eine rechteckige Arbeits-bzw. Graböffnung, zu deren beiden Längsseiten je eine begehbare Fläche vorgesehen ist. Auf den beiden
Längsseiten der Arbeitsöffnung des Podests ist zudem je eine Laufschiene vorgesehen, auf welcher eine mit einer Ausb>" · geinrichtung in Verbindung stehende, vertikal bewegbare F äseinrichtung für die Erdgrabarbeit hin-und herlau; s...^ angeordnet ist. Auf dieses Podest kann je nach Bedarf, im wesentlichen nacheinander, ein die Arbeitsöffnung umrahmender Bau-
MAT 1/88
körper zur Führung und Aufnahme der Fräseinrichtung oder ein die Arbeitsöffnung und die begehbaren Flächen umrahmender Begräbniskörper aufsteckbar angeordnet sein. Hierdurch wird der große Vorteil erzielt, daß ein Arbeitspodest mit begehbaren Flächen und mit einer mittigen Arbeitsöffnung geschaffen wird, welches ein ungestörtes Arbeiten ohne Furcht, die Nachbargräber zu beschädigen, ermöglicht. Die in der Arbeitsöffnung in horizontaler und vertikaler Richtung arbeitende bzw. bewegbare Fräseinrichtung erlaubt ein schnelles und verhältnismäßig geräuscharmes Abtragen bzw. Austragen des Erdreiches. Ourch genaue Wegbegrenzung der Fräserbewegung besteht zudem die Möglichkeit, eine in ihren drei Raumdimensionen auf Zentimeter genaue Graböffnung zu schaffen. So besteht nicht die Gefahr einer kostenaufwendigen, zu großen Grabdimensionierung oder eine unfallverursachende zu geringe Seitenabmessung zu schaffen. Die Seitenwanddimensionierungen können so genau realisiert werden, daß eine ca, 3 cm Beabstandung des Sargs zur Grabwand während des Sargabsenkens als Minimum einhaltbar ist. Zudem ist die erfindungsgemäße Maschine bzw. Einrichtung besonders geeignet für Hebungen oder Ueberführungen, denn dadurch daß eine sehr genaue Arbeitshöhe, bis praktisch auf den Sargdeckel einstellbar ist, kann eine solche Nachgrabung bedenkenlos und ohne Furcht vor Sargbeschädigung, durchgeführt werden. Desweiteren ist der große Vorteil gegeben, daß die erfindungsgemäße Einrichtung sehr schnell arbeitet. Bisherige Versuche haben eine Arbeitszeit von ca. 1,25 Stunden für die Aushebung von ca. 5 t Erdreich ergeben. Hierdurch kann ein-und derselbe Totengräber am gleichen Tag mehrere Grabaushebungen in schneller, sauberer und genauer Weise durchrühren, ohne physisch übermäßig in Anspruch genommen zu werden.
Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungegedankens ist das Podest aus einem Profilrahmen aus zusammmensteckbaren Metallprofilen gebildet. Öle begehbare Fläche ist jeweils aus in
-4- HAT 1/88
die Profilrahmen einlegbaren Bodenplatten, die aus Holz oder Spannplatten gefertigt sind, gebildet. Um eine größere Lebensdauer der Bodenplatten zu erzielen, können diese wiederum mit einer Kunststoff- oder Metalleinfassung versehen sein. An der Unterseite des Podests bzw. seines Profilrahmens sind mehrere höhenverstellbare und eventuell auch zur Grablängsrichtung quer ein- und ausschiebbare Füße angeordnet. Diese Füße weisen an ihrer Unterseite eine Aufstellplatte auf, um nicht im Erdreich zu versinken. Die Höhenverstellbarkeit der ruße ermöglicht ein Abheben des Podests bis zu 60 cm von der Auflage. Hierdurch besteht die Möglichkeit, das Podest so aufzustellen, daß seine Füße möglicherweise jenseits des Nachbargrabes zu stehen kommen, wodurch praktisch das Podest die Nachbargräber mit überspannt und diese gleichzeitig schützt.
Des weiteren wird ein großer Vorteil dadurch erreicht, daß nach Fertigstellung des Grabes bzw. des entsprechenden Erdloches, der die Arbeitseinrichtung tragende Baukörper vom Podest abgehoben und bei der nächsten Grabherstellung verwendet werden kann. Zurück bleibt dann nur das horizontale Podest, auf welches der Begräbniskörper aufgesteckt wird, der dann auf dem Podest verbleibt, bis der Sarg ins Grab eingebracht worden ist und die Begräbniszereaionie beendet ist. Erst vor Beginn der Rückeinbringung der Graberde wird der Begräbniskörper vom Podest entfernt. Das Podest selbst kann gleich mit entfernt werden oder kann stehenbleiben, bis die Graberde wieder voll eingebracht ist und dient somit dem Totengräber auch abschließend als sichere Arbeitsunterlage.
Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann als Fräseinrichtung eine Einrichtun mit an sich bekannten Fräswerkzeugen verwendet werden. So kann beispielsweise ein Rundfräser eingesalzt werden, welcher um eine Vertikalachse rotiert. Das von diesem Fräoer gelockerte Erdreich kann dann
I a j I I ■ · · · f · &PSgr; %
% '. Ill It ··· ·· ■
11 1* ·· t · *·
_5_ HAT 1/88
mit Hilfe einer auf Basis won Vakuum arbeitenden Austragseinrichtung aus der Graböffnung entfernt werden. Das hierfür benötigte Gebläse ist jedoch relativ geräuschvoll, so daß nur bis ca. 17 Uhr deren Einsatz möglich ist. Müssen nun in unvorhergesehener Weise vom gleichen Personal eine höhere Anzahl von Gräbern bereitgestellt werden, muß also bis nach 17 Uhr gearbeitet werden, kann mit dem Vakuumgebläse und dem Rundfräser nicht gearbeitet werden.
Für solche Fälle ist besonders vorteilhaft, wenn als Fräseinrichtung ein Kettenfräser eingesetzt wird, dessen Ketten neben Elementen zur Erdabtragung auch Elemente zur Erdausbringung aufweisen. Diese Fräsen stehen in Verbindung mit Förderbändern, die das abgearbeitete, im wesentlichen vertikal ausgetragene Material weiterbefördern. Bekanntlich können sowohl die Fräser als auch die praktisch geräuschlos arbeit tenden Förderbänder über Elektroantriebe betätigt werden, so daß praktisc.i keine Lärmbelästigung besteht und bis in die späteren Abendstunden hinein gearbeited werden kann.
Das über Vakuumgebläse oder Förderband vom Grabplatz weggebrachte Erdmaterial wird erfindungsgemäß nicht hinter oder neben der neuen Graböffnung aufgehäuft, sondernn in einen bereitstehenden Container eingebracht. Hierdurch wird eine Beschädigung oder Verschmutzung oder Behinderung durch Erdanhäufungen vermieden. Auch wird vermieden, daß durch die erneute Abtragung der Erde zum Wiederauffüllen des Grabes, Beschädigungen stattfinden.
Es besteht nun die Möglichkeit, den Container, aus welchem die darin aufbewahrte Erde über Förderschnecke und Förderband wieder ausgetragen und ins Grab zurück befördert werden kann, auf einem Stehgerüat in Grabnähe aufzustellen, ohne daß die Arbeiten und die Zeremonie behindert wird. Nach Beendigung der Arbeiten kann der Container entweder um ca. 90 Grad
■ · &igr;· ·· r
• » &igr; ■··
■ »it» ■ · * *
• »1 ■ · I ■·
» * It Ii ·· V · ··
-6- HAT 1/88
gekippt und auf ein separates oder direkt an ihm vorgesehenes Fahrgestell mit Rädern gebracht werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit einer einfachen zerlegbaren Konstruktion des Containers, so daß dieser in einfacher Weise in Teile zerlegt werden kann, die vom maximum zwei Personen leicht auf einen speziell ausgerüsteten Transportwagen für alle Einrichtungen aufgesetzt werden kann.
Hier ist speziell darauf hinzuweisen, daß die qesamte erfindungsgemäße Einrichtung baukastenmäßig zerlegbar bzw. zusammensetzbar ist, so daß sie in zerlegter Form platzsparend zusammen mit Container und Fördereinrichtungen usw. auf einem Kraftfahrzeug mit entsprechender Aufnahmeeinrichtung eingebracht werden kann. Dadurch ist die große Flexibilität der Einrichtung und insbesondere deren Einsatzfreudigkeit an Grabplätzen unterschiedlichster Entfernung sichergestellt. Mit einem für die erfindungsgemäße Einrichtung speziell ausgerüsteten Kraftfahrzeug, z.B. einem Lastkraftwagen, auf welchem mehrere Podeste und mehrere Begräbniskörper Platz finden können, können an einem Tag auch sieben und mehr Gräber vorbereitet werden.
Wie bereite vorher erwähnt, ist von Vorteil, daß neben dem Podest auch der Baukörper und der Begräbniskörptr in sogar von einer einzigen Person leicht handhabbare Einzelteile zerlegbar sind. Die Verbindungen der einzelnen Teile sind in vorteilhafter Weise an sich bekannte Steck- und Schraubverbindungen, die ein schnelles Zusammenbauen und Zerlegen der einzelnen Einti^.niungsgruppen zulassen.
So kann der Baukörper eine zerlegbare Rahmenkonstruktion aufweisen, mit vier vertikalen Ecksünlen, die den Graböffnungaecken entsprechen. Zudem sind die Graböffnung flankierende horizontale Führungsschienen vorgesehen, die die Ecksäulen miteinander verbinden, wobei noch zusätzlich innere
-T-
MAT 1/88
vertikale Stabilitätsführungen für die über eine Gewindespindel vertikal bewegbare Fräseinrichtung vorgesehen sind.
Der Begräbnisrahmen wiederum besteht aus vertikalen Profilelementen, die an den äuOeren Ecken und an den Graböffnungsecken des Podests einsteckbar sind und die an ihren oberen Ende über horizontale Geländerprofile so miteinander verbunden sind, daß zu beiden Längsseiten der Graböffnung begehbare Gänge entstehen, die nach unten durch die Bodenplatten des Podestes begrenzt sind. Dabei sind die der Graböffnung zunächst liegenden beiden Geländerprofile mit an ihnen gelagerten Wellen ausgestattet, die jeweils zwei Gurtenscheiben für die Gurte für die Sargeinbringung und je eine Riemen-oder Kettenscheibe zur gegensinnigen bewegung der Wellen mit Hilfe eines an einer der beiden Wellen befestigten Kurbelantriebs ermöglichen. Am Podest selbst sind am Innenrahmen, quer die Graböffnung überspannend, zwei Querstreben einlegbar vorgesehen, auf welche der Sarg von einer der Bodenplatten aus aufschiebbar ist. Nach Anheben des Sarges über die Gurte werden die Querstreben entfernt, so daß der Sarg in sicherer Ausrichtung in die Graböffnung abgesenkt werden kann.
Die Gurte sind jeweils über eine Clipverbindung in sich offenbar. Das Ende des mit der gegenüberliegenden Grabseite in Verbindung stehenden Gurtteiles wird am Graböffnungsrahmen des Podestes eingeschoben, wonach der Sarg von der Bodenplatte auf die Querstreben über die Graböffnung geschoben »id. Danach wird der Clip aus dem Rahmen entnommen und mit dem anderen Clipteil des zweiten Gurtteiles fest verbunden. Sodann werden über die Handkurbel die Gurte angespannt, der Sarg leicht angehoben und die Querstreben entfernt, so daß der Sarg abgesenkt werden kann. Durch die gegensinnige, gleichmäßige Rotierung der Gurtenscheiben und das damit erzielte konstante Mittighalten der Gurtenmitte in bezug auf die Sargmitte, mit Hilfe das sich überkreuzend geführten
-&thgr;- MAT 1/88
Riemen- bzw. Kettentriebes und dessen Betätigung über eine an einer einzigen Welle befestigten Handkurbel, besteht die Möglichkeit, daß die Sargeinbringung sicher und korrekt mit Hilfe von nur einer einzigen Person und ohne große körperliche Anstrengung, durchgeführt werden kann.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann in optimaler Weise auch zur optisch sehr ansprechenden Aufnahme einer Dekoration bzw. von Kränzen, verwendet werden. Dafür können erfindungsgemäß insbesondere an den Geländerprofilen in Profillängsrichtung verschiebare Haken angeordnet sein. Die Anordnung, Position und Größe der Haken ist in Abhängigkeit von der Geländergröße und der üblichen Kranzgröße. Optisch ansprechend lassen sich die Grabkränze außen an den seitlichen beiden Geländerprofilen, jeweils zwei oder drei Kränze je Seite, anordnen. Zudem ergibt sich ein optisch guter Eindruck, wenn ungefähr in der Mitte des rückwärtigen Geländers des jeweiligen über der Bodenplatte befindlichen Ganges, eine vertikale Profilsäule aufgesteckt wird, die einen nach innen weisenden Haken zum Anhängen je eines weitern Kranzes aufweist.
Um eine optisch maximale Wirkung während der Grabzeremonie zu erzielen, kann erfindungsgemäß ein das Podest samt Begräbniskörper überspannendes, baldachinartiges Dach mit seinen Ecksäuieti auf den Ecksäulen des Begräbniskörpers aufgesteckt werden. Das Dach kann in unterschiedlichster Weise den einzelnen Geschmacksrichtungen angepaßt werden. So kann es als Spitzdach oder als Rundbogendach, mit oder ohne Fransen, in schlichter, einfacher oder aufwendig verputzter Weise, mit Volant, Rüschen, Blumengirlanden, Engelchen usw. ausgestattet sein. Wesentlich ist bei allen Ausführungsformen immer, daß die Ecksäulen mit dem eigentlichen Dach ebenfalls leicht lösbar verbunden sind und daß die zusätzlichen Dekorationselemente leicht am Dachgerüst befestigbar sind.
I ·
-9- MAT 1/8&THgr;
^u erwähnen ist zudem, daG die erfindungsgemäOe Einrichtung sehr platzsparend eingesetzt werden kann, wobei beispielsweise nur ein Gang zum Einsatz kommt. D.h. das Podest wird bereits von seinem Rahmen her so zusammengesteckt, daO es in bezug auf die Graböffnung nur auf einer Seite eine Bodenplatte aufweist. Das Podest steht dann, nicht wie bei Vorhandensein von zwei Gängen auf acht, sondern nur auf sechs FüQen. Es kann somit für Grabaushebungen ganz nahe an beispielsweise eine Mauer, einem Baum oder sonstigem Hindernis verwendet werden.
Zudem kann für verschiedene Grabgrößen, d.h. ein besonders groQes Erwachaenengrab oder ein kleines Kindergrab, immer das gleiche Podest verwendet werden. Es wird nur das Fräswerkzeug in Bezug aus seine Breite entsprechend zusammengestellt und die Längenanschläge umgestellt. Sonst sind praktisch keine Änderungen der Einrichtungen bzw. der Aufbauten nötig , um den kleinsten und auch disn gröGtenn Sarg sicher in ihr entsprechend bemessenes Grab zu versenken.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführvingsbeispiels unter Bezug auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig.l eine schematische Ansicht einer Totengräbermaschine bzw -einrichtung, mit Podest, Fräseinrichtung und Erdcontainer, ohne Baukörper,
Fig.2 eine schematische Ansicht auf einen Kettenfräser in Verbindung mit Förderband und Container,
Fig.3 eine scheraatische Ansicht auf ein Podest , mit Baukörper und Fräseinrichtung,
-10- MAT 1/88
Fig. u &bgr; ma Draufsicht auf ein Podest,
Fig.5 eine schematische Ansicht auf ein Podest mit Begräbniskörper ,
Fig.6 eine teilweise Seitenansicht auf den Begräbniskörper nach Fig . 5 ,
Fig.7 eine teilweise Ansicht nach Pfeil VII aus Fig.6, den Gurtantrieb darstellend,
Fig.&bgr; eine Frontansicht auf das Podest mit Begräbniskörper gemäG Fig.5, die Gurtführung und Sargeinbringung veranschaulichend, und
Fig.9 ein Podest mit Begräbniskörper wie in der Fig.5 mit aufgesetztem Dach.
Insbesonders aus Fig.l ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Einrichtung als wesentliches Element ein Podest 1 aufweist, welches aus einem rechteckigen Rahmen 2 aus Metallprofilen besteht. Der Rahmen 2 weist zwei zueinander und zu den Breitseiten des Rahmens parallele Laufschienen 3 auf, die beispielsweise auch gitterähnlich aufgebaut sein können. Durch die Laufschienen wird das im wesentlichen horizontale Podest 1 in drei Längselemente unterteilt und zwar in eine mittige Arbeitsöffnung 4 und zwei seitliche Tritt- bzw. Bodenplatten 5. Diese Bodenplatten 5 können aus einem einzigen Brett oder einer Platte oder aus zwei nebeneinander angeordneten Bodenplatten bzw. Brettern bestehen. Die Platten oder Bretter sind jeweils mit einsr Umrandung versehen, um 5-- , ^n Schlag oder Witterung geschützt zu sein. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Rahmenkonstruktion durch zusätzliche Längs- odor Querprofile zu unterteilen, um kleinere Bodenplatten einzusetzen.
-11- HAT 1/88
An der Unterseite des Podestes 1 sind mindestens vier, vorzugsweise acht Füße 6 angeordnet, an deren Unterseite je ein Fuß-Teller 7 gegen Eindringen ins Erdreich befestigt ist. Die Füße 6 sind in bekannter Weise höheneinstellbar, wie dies durch Pfeil 8 sichtbar gemacht wird. Zudem können sie entlang jeweils einer der Rahmenerstreckungen verschoben, d.h. ausgezogen bzw. eingeschoben werden, wie dies entsprechend Pfeil 9 kennbar gemacht worden ist.
In Fig.l nur angedeutet und in Fig.3 etwas genauer dargestellt, ist auf dem Podest 1 ein Baukörper 10 aufgesteckt, welcher die Arbeitsöffnung umgibt. 0er Baukörper 10 weist in Grablängsrichtung Führungsschienen 11 auf, die zur Längsführung einer Fräseinrichtung 13 dienen. Die Führungschienen 11 sind über Eckprofile 12 beabstandet, während innere vertikale Stabilitätsführungen 14 zur vertikalen Führung der Fräseinrichtung 13 vorgesehen sind.
Bei Ausführung der Fräseinrichtung 13 als Rundfräser ist das Werkzeug in einem Gehäuse 15 vorgesehen, welches über einen Absaugschlauch 16 mit einer nicht dargestellten Vakuumausbringeinrichtung in Verbindung steht. Die Vertikalbewegung wird mit Hilfe einer Gewindespindel 17, über einen Elektroantrieb 18 und eine Elektrosteuerung 19 durchgeführt. Auf alle Fälle ist erkennbar, daß die Fräseinrichtung in ihrer gesamten Breite die Breite der mit Strich-Punkt-Linie eingezeichneten Graböffnung ausfüllt. Die Zustellbewegung der Fräseinrichutng 13 ist folglich im wesentlichen immer breitseitig nach unten und lanrjeseitig konstant auf gleicher Horizontalebene.
Ein erfindungegemäÖ ausgebildetes Kettenfräswerkzeug ist in Fig.2 Bchematisch dargestellt. Es enthält einem Kettenfräser 20, auf dessen Kette abwechselnd Abbauelemente 21 und Aufnah-
-12- MAT 1/88
mekuppen- 22 für das abgebaute Material, auswechselbar befestigt sind. Der Fräser ist nach oben hin durch eine Abdeckung 23 geschützt, während ein Abstreiflappen 24 in den Aufnahmekuppen 22 festklebendes Erdmaterial abstreift. Die ausgebrachte Erde fällt auf ein Förderband 25, von wo aus es in einen Container 26 gelangt.
Der Container 26 ist in Fig.l näher dargestellt. Er weist an seiner Oberseite eine Einbringöffnung 27 auf, durch welche über das Förderband 25 die abgetragene Erde in den Container eingebracht wird. Im Falle der Verwendung bzw. Ausbringung mit Hilfe eines Luftgebläses sind entsprechende Luftabsaugöffnungen und ein Luftabsauger 28 an der Oberseite des Containers vorgesehen. An der Unterseite des Containers kann eine Drehscheibe 29 vorgesehen werden, die in Verbindung mit einer Förderschnecke 30 und einem Förderband 31, die Graberde wieder in das Grab zurück transportieren.
Der Container 26 ist in einem Stehgerüst 32 befestigt und kann in leicht transportierbare Einzelteile zerlegt werden. Der Container kann jedoch auch kippbar ausgerüstet werden, wobei das Kippen auch zur Entleerung des Containerinhalts in das Grab dienen kann. Zudem können in liegender Kippstellung der des Containers an diesem Räder angeordnet werden, so daO der nicht zerlegbare Container leicht weggeschoben werden kann.
In der in Fig.4 dargestellten Draufsicht auf das Podest 1 sind insbesondere die Laufschienen 3, die FüOe 6 und die Führungsschienen 10 für den Baukörper erkennbar.
In Fig.5 ist auf dem Podest 1 ein Begräbniskörper 33 aufgesteckt. Die hierfür verwendeten Steckverbindungen 34 sind in ansich bekannter Weise ausgeführt und werden hier nicht näher beschrieben. Der Begräbniskörper 33 weist ebenfalls eine
t ft · ft f· *· · - · *■·
-13- MAT 1/88
Rahmenkonstruktion auf, die aus Vertikalstreben 35 und oberen Geländeprofilen 36 bestehet. Die inneren beiden längsseitigen Geländeprofilteile 36 weisen Lagerungen 37 für je eine Welle 38 bzw. 39 auf. Auf den beiden Wellen 38 und 39 sind je zwei Gurtscheiben 40 und je eine Riemen-bzw. Kettenscheibe 41 befestigt. In den Gurtscheiben 40 sind Gurte 42 gegensinnig abrollbar mit jeweils einem Ende befestigt. In den beiden Riemen-bzw. Kettenscheiben 41 läuft ein Riemen bzw. eine Kette 43 in sich überkreuzender Anordnung, auch durch eine gegensinnige Drehbewegung der beiden Wellen erzeugt wird. Die Drehbewegung wird mit Hilfe einer beispielsweise an Welle 39 befestigten Handkurbel erzeugt. An der Welle 39 ist desweiteren eine Ratsche 45 vorgesehen die ein unbeabsichtigtes Drehen der Wellen durch Belastung der Gurte durch den Sarg, verhindert. Anstelle der Ratsche 45 kann jede andere bekannte Blockiereinrichtung eingesetzt werden.
Wie insbesonder aus Fig.5 erkennbar ist, weisen die Gurte 42 an der Seite mit dem Kurbelantrieb 44 einen Trennungsclip 46 auf, welcher gelöst werden muß, um einen Sarg 48 auf die Gurte 42 schieben zu können. Nach Lösen des Clipverschlusses 46 werden die mit der Welle 38 in Verbindung stehenden Gurtenden in einer Clipeinhängung 47 am Podestrahmen befestigt. Der Sarg wird von der Bodenplatte des einen Ganges auf entnehmbare Querstreben 49 geschoben, die die Graböffnung überspannen. Danach werden die beiden Gurtenenden wieder über den ClipverschluO festgekoppelt und an der Kurbel 44 drehend der Sarg etwas angehoben und die Streben 49 dem Rahmen entnommen. Dann kann durch Drehen im Gegensinn an der Kurbel 44 der Sarg durch Verlängern der Gurte 42 gleichmäßig und positionsgetreu in das offene Grab versenkt werden. Nachdem der Sarg an der Grabsohle aufsteht werden die Gurtet an ihrer einen Wellenseite geläst und einseitig heehgewickelt.
Wie aus Fig 5 zu erkennen ist, sind zur dekorativen Befesti-
-14- MAT 1/88
gung beispielweise der Grabkränze an den Geländerprofilen 36 Haken 50 verschieblich angeordnet. An dem rückwärtigen Geländer eines jeden, über den Bodenplatten 5 befindlichen Ganges sind im wesentlichen mittig vertikale Säulen 51 mit Haken 52 aufsteckbar vorgesehen. Somit können in sehr dekorativer Weise die Totenkränze außen entlang des Geländers und je ein Kranz nach innen in den Gang hineingehängt werden.
Schließlich ist aus Fig.9 ersichtlich, daß auf dem Podest mit aufgesetztem Begräbniskörper 33 ein von vertikalen Ecksäulen 53 getragenes baldachinartiges Dach 54 aufgesteckt werden kann. Das Dach selbst kann aus mindestens zwei äußeren Längsprofilen gebildet werden, welche über Bogenprofile 56 miteinander in Verbindung stehen. Das so entstandene Dachgerüst kann mit einer Bespannung 57 überzogen sein, die nur dekorativen Zwecken dient oder auch gegen Regen und sonstige Witterungseinflüsse schützt. Entlang der Längsprofile 55 und Bogenprofile 56 können an den äußeren Bsspannungsenden Fransen, Volants 58 oder Verzierungen 59 vorgesehen sein.
-20-
MAT 1/88
BezuqszeichenlJBte
1. Podest 31.
2. Rahmen 32.
3. Laufschiene 33.
4. Arbeitsöffnung 34.
5. Bodenplatten 35.
6. Füße 36.
7. Fuß-Teller 37.
8. Pfeil/Höheneistellung 38.
9. Pfeil/Seitenverschiebbarkeit 39.
10. Baukörper 40.
11. Führungsschiene 41.
12. Eckprofile 42.
13. Fräseinrichtung 43.
14. Stabilitätsführung 44.
15. Fräsgehäuse 45.
16. Absaugschlauch 46.
17. Gewindespindel 47.
18. Elektroantrieb 48.
19. Elektrosteuerung 49.
20. Kettenfräser 50.
21. Abtragelement 51.
22. Aufnahmeelement 52.
23. Abdeckung 53.
24. Abstreifer 54.
25. Förderband 55.
26. Container 56.
27. Einbringöffnung 57.
28. Luftabsaugung 58.
29. Drehscheibe 59.
30. Förderschnecke 60.
Förderband Stehgerüst Begräbniskörper Steckverbindungen Vertikalstreben Geländerprofil
Lagerung Welle
Welle
Gurtscheibe Riemen/Kettenscheibe
Gurt
Riemen/Kette Handkurbel
Ratsche
ClipverschluG Clipeinhängung
Sarg
Querstreben
Haken
ProfiIsäulen
Haken
Ecksäulen Dach
Längsprofil Bogenprofil Bespannung Fransen/Volants Verzierungen
Kränze

Claims (1)

  1. -15- HAT 1/88
    &PSgr;&KHgr; <?r-\
    Ansprüche:
    1. Totengräbermaschine mit Trägerpodest, dadurch gekennzeichnet,
    - daO ein im wesentlichen rechteckiges, mit mehreren StützfüÖen (6) versehenes, horizontales Podsst (1) vorgesehen Ivt, «reiches iai wesentlichen auf seiner ganzen Breitenerstreckung eine ebenfalls rechteckige Arbeits- bzw. Graböffnug (A) aufweist, zu deren beiden Längsseiten je eine begehbare FlSehe <5) vorgesehen ist,
    &bull; daß auf den beiden Längsseiten der Arbeitsöffnung (A) des Podestes (1) je eine Laufschiene (3) vorgesehen ist, auf welcher ein mit einer Ausbringeinrichtung in Verbindung stehende», vertikal bewegbare Fräseinrichtung (13) hin- und herlaufen kar-.,
    - daß auf die Oberseite des Podestes (1) ein im wesentlichen die Arbeitsöffnung (A) umgebender Baukörper (10) zur Führung und Aufnahme der Fräseinrichtung (13) oder ein die Arbeits-Cffnung (A) und die begehbare Fläche (5) umspannender Begräbniskörper (33) aufsteckbar angeordnet ist.
    2. Totengräbermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    - daß das Podest (1) einen Profilrahmen (2) aus zusammeneteckbaren Metallprofilen aufweist und daß so jeweilig von der Arbeitsöffnung (A) wegweisenden Seite der Laufschienen (3) als begehbare Fläche mimdestens eine in den Rahmen (2) &bull;inlegbare Bodenplatte (5) vorgesehen ist und daO an der Unterseite des Podestes (1) mehrere höhenverstellbare und in einer Rahmenerstreckung ein-bzw. ausschiebbare FuGe (6) angeordnet sind.
    ■ I · · · I
    -16- MAT 1/BB
    3. Totengräbermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    - daß als Fräseinrichtung (13) ein Reihenkettenfräser (20) vorgesehen ist, dessen Arbeitsbreite durch Zusammenstecken mehrerer Fräsen variabel ist, als Austragseinrichtung ein Förderband (25) vorgesehen ist und die vertikale Fräskette mit austauschbaren Abtragelementen (21) und Aufnahmekuppen (22) abwechselnd bestückt ist.
    4. Totengräbermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    -daß als Fräseinrichtung (13) ein um eine Vertikalachse rotierender Rundfräser vorgesehen ist und daß als Austrageinrichtung ein Vakuumgebläse vorgesehen ist.
    5. Totengräbermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    - daß die Ausbringeinrichtung das von der Fräseinrichtung gelockerte Material in einen Container (26) einbringt und daß als Einbringeinric'htung ein vom Container zur GrabcKfnung führendes Förderband (31) vorgesehen ist.
    6. Totengräbermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der Container (26) zerlegbar ausgebildet ist.
    7. Totengräbermaschine nach Ansspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der Container um 90 Grad auf ein mit Rädern versehenes Fahrgestell kippbar ausgebildet ist.
    -17- MAT 1/88
    ß. Totengräbermaschine nach Ansspruch 1 und 3 bzw. 4, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der Baukürper (10) im wesentlichen aus einer zerlegbaren Rahmenkonstruktion mit vertikalen (ickprofilen und die Graböffnung flankierenden Horizontalführungaschienen (11) und inneren vertikalen Stabilitätsführungen (14) für die über eine Gewindespindel (17) vertikal bewegbare Fräseinrichtung (13) gebildet ist.
    9. Totengräbermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
    - daß der auf das Podest (1) aufsteckbare, zerlegbare Begräbniskörper (33) Vertikalstreben (71J) aufweist, die an den äußeren Ecken und an den Graböffnungsecken des Podestes (1) stehen und aus horizontalen Geländerprofilen (36) zusammengesetzt sind, wobei an den die Längsseiten der Arbeitsöffnung (4) flankierenden Geländerprofilen (36) jeweils eine Welle (38,39) gelagert ist, an jeder Welle (38,39) je zwei Gurtenscheiben (40) und je eine als Riemen-bzw.Kettenscheibe ausgebildete Antriebsscheibe (41) und an einer der Wellen eine Handkurbel (44) vorgesehen ist und daß in den Podestrahmen zwei die Arbeitsöffnung (4) überspannende Querstreben (49) als Sargauflage entnehmbar angeordnet sind.
    10. Totengräbermaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    - daß die Gurten (42) jeweils einen ClipverschluQ (46) aufweisen, wobei jeweils das längere Gurtende mit seinem Clipteil in einer am Podestrahmen vorgesehenen Clipeinhängung (47) feststeckbar ist.
    -18- MAT 1/88
    11. Totengräbermaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    - daß an den seitlichen Geländerprofilen (36) in Längsrichtung der Profile verschiebbare Haken (50) zur Befestigung von Kränzen (60) angeordnet sind und daß am Geländerprofil der durch die Bodenplatte (3) gebildeten Gänge jeweils mittig Profilsäulen (51) mit Haken (52) zur Kranzaufhängung aufgesteckt sind.
    12. Totengräbermaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    - daß ein das Podest (1) mit Begräbniskörper (33) überspannendes» baldachinähnliches Dach (54) mit seinen Ecksäulen (53) auf den Vertikalstreben (35) des Begräbnisrahmens (33) aufsteckbar vorgesehen ist.
DE8807375U 1988-02-15 1988-02-15 Totengräbermaschine mit Trägerpodest Expired DE8807375U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8807375U DE8807375U1 (de) 1988-02-15 1988-02-15 Totengräbermaschine mit Trägerpodest

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8807375U DE8807375U1 (de) 1988-02-15 1988-02-15 Totengräbermaschine mit Trägerpodest

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8807375U1 true DE8807375U1 (de) 1988-12-15

Family

ID=6824767

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8807375U Expired DE8807375U1 (de) 1988-02-15 1988-02-15 Totengräbermaschine mit Trägerpodest

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8807375U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3087646A1 (fr) * 2018-10-31 2020-05-01 Mansour Hasnaoui Dispositif de support pour cercueil et monument funeraire et cercueil associe.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3087646A1 (fr) * 2018-10-31 2020-05-01 Mansour Hasnaoui Dispositif de support pour cercueil et monument funeraire et cercueil associe.
WO2020089712A1 (fr) * 2018-10-31 2020-05-07 Hasnaoui Mansour Dispositif de support pour cercueil et monument funéraire et cercueil associé
US11701285B2 (en) 2018-10-31 2023-07-18 Mansour Hasnaoui Support device for coffin and funerary monument and associated coffin

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3708249C2 (de)
DE19512544C1 (de) Demontierbare Hochwasserschutzwand
DE2050516A1 (de) Senkrecht verstellbare Plattform fur Baugerüste
EP2896797A1 (de) Läuferschwenksystem
DE102009033144A1 (de) Mobiles Schwimm- und/oder Planschbecken
DE202008005067U1 (de) Sägebock zum Ablängen von Kamin- oder Ofenbrennholz
DE3505174A1 (de) Zusatzvorrichtung fuer einen von bauhandwerkern zu verwendenden stuetzbock
DE2460846B2 (de) Palette zum Transport von Gütern, insbesondere mit Hilfe von Kränen
AT396416B (de) Baumscheibe
DE8807375U1 (de) Totengräbermaschine mit Trägerpodest
DE20005091U1 (de) Zaun- und Trennsystem
DE3236779A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum demontieren von deckenschalungen
EP0329114B1 (de) Erdbestattungsgerät
DE2407103A1 (de) Eine arbeitsbuehne aufweisendes leitergeruest
EP0183915A1 (de) Gerät zum Räumen von auf einem Untergrund verstreuten explosiven Gegenständen
EP0369987A1 (de) Camping- und Mehrzweckplattform
DE2837126A1 (de) Auf dem erdboden, insbesondere einem rasen zu verlegende platte
DE2825552A1 (de) Vorrichtung zum verlegen von platten, steinen o.dgl.
DE912276C (de) Befoerderbares Trockengestell fuer Heu u. dgl.
DE8327962U1 (de) Ziehvorrichtung zum herausziehen eines kastenrahmenfoermigen grabverbaus
DE2627739A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum verbauen von gruben
EP0014187B1 (de) Gerät zur Aufnahme der Erde od. dgl. bei Aushubarbeiten
DE102015010044B4 (de) Erdaufbau
DE4437858A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erstellen von transportablen vertikalen Wänden bzw. Wandteilen aus Mauersteinen
DE3227965C2 (de)