DE8807092U1 - Kunststoff-Bodenträger zur Abstützung von Regalböden u.dgl. an Seitenwandteilen - Google Patents

Kunststoff-Bodenträger zur Abstützung von Regalböden u.dgl. an Seitenwandteilen

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DE8807092U1 DE8807092U DE8807092U DE8807092U1 DE 8807092 U1 DE8807092 U1 DE 8807092U1 DE 8807092 U DE8807092 U DE 8807092U DE 8807092 U DE8807092 U DE 8807092U DE 8807092 U1 DE8807092 U1 DE 8807092U1
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B57/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions
    • A47B57/30Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of detachable shelf supports
    • A47B57/40Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of detachable shelf supports consisting of hooks coacting with openings
    • A47B57/42Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of detachable shelf supports consisting of hooks coacting with openings the shelf supports being cantilever brackets

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Description

PATENTANWÄLTE
DIPL.-ING. BUSCHHOFF
DIPL.-ING. HENNICKE
DIPL.- ING. VOLLBACH
KAISER.WILHELM-RING 34
R«g.Nr
Ak(.Bi, I Fr 186 j KOLN, d.n30.5.1988
bill· ang*b«n
Arm.: Fahrenberger Apothekenbau GmbH
Wiesenpfad, !5309 Meckenheim (Bonn)
Titel: Kunststoff-Bodenträger zur Abstützung von Regalböden u.dgl. an Seitenwandteilen
|)ie Erfindung betrifft einen Bodenträger aus Kunststoff tür Abstützung von Regalböden u.dgl. an Seitenwandteilen, tut an der Rückseite des Bodenträgers im Abstand übereinander angeordneten Steckzapfen, mit denen der Bodenträger In Löcher von Lochreihen der Seitenwandteile einsteckbar ist.
bekannte Kunststoff-Bodenträger dieser Art, wie sie im Regalbau Verwendung finden, weisen zylindrische Steckfcapfen in einem Vertikalabstand zueinander auf, der dem Abstand der sie aufnehmenden Löcher der an den Regalßeitenwänden angeordneten Lochreihen entspricht. Die ßodenträger sitzen daher mit ihren Steckzapfen mehr oder Weniger lose in den Aufnahmelöchern und können verhältnismäßig leicht abfallen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Löcher etwas ausgeweitet sind und daher keinen festen Sitz der Bodenträger ermöglichen.
Die bekannten Kunststoff-Bodenträger sind so ausgebildet, daß sie die aufliegenden Regalböden zu tragen vermögen und ggf. auch eine verschiebesichere Halterung der Regalböden bewirken. Zu diesem Zweck ist es bekannt, an den Bodenträgern über deren Auflagefläche aufragende Stege od.dgl. anzuformen, die in Randschlitze der Regalböden einfassen
und damit verhindern, daß diese nach vorne aus dem Regalschrank herauswandern.
lei Regalen mit Regalböden, die freitragend über die Regal-•eitenwände vorstehen, sind die bekannten Kunststoff-Bodenträger nicht zuverlässig verwendbar, da hier die Gefahr besteht, daß die Regalböden unter der Auflagerlast kippen.
Aufgabe der Erfindung ist es vornehmlich, Kunststoff-Bodenträger von einfacher und preiswerter Ausführung zu schaffen, Hit denen sich die vorgenannten Nachteile der bekannten Bodenträger, einzeln oder vorzugsweise in ihrer Gesamtheit, beheben lassen.
Erfindungsgemäß ist zumindest der eine der übereinander anfeordneten Steckzapfen des Bodenträgers, vorzugsweise dessen unterer Steckzapfen, nach Art eines sich im Loch verkrallenflan Verkantungshakens ausgebildet.
Mit dieser einfachen, die Herstellungskosten kaum beeinflussenden Maßnahme ist ein fester Sitz des Kunststoff-Bodenträgers an den Seitenwandteilen des Regals erreichbar, auch dann noch, wenn die Löcher der Lochreihen etwas ausgeschlagen bzw. aufgeweitet sind. Dennoch ist bei Bedarf ein Lösen der Bodenträger ohne besondere Schwierigkeiten möglich. Hierzu kann ein einfaches Werkzeug, z.B. ein Schraubenzieher od.dgl. verwendet werden, mit dessen Hilfe die Bodenträger aus dem Zapfeneingriff herausgedrückt bzw. fcerausyehebelt werden.
Im einzelnen wird der erfindungsgemäße Kunststoff-Bodenträgo.. vorzugsweise so ausgebildet, daß der eine Steckzapf &pgr; " &igr; einem horizontal gerichteten, zweckmäßig etwa zylindrischen tapfen gebildet wird, während sein anderer, die Verkrallung bewirkender Steckzapfen als ein unter einem Winkel von etwa
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15° bis 30°, vorzugsweise von 20° bis 25°, zur Horizontalen geneigter Hakenzapfen ausgeführt wird. Der horizontal gerich tete, vorzugsweise oben liegende Steckzapfen erhält zweckmäßig an seiner dem anderen Steckzapfen, d.h. dem Hakenzapfen abgewandten Seite eine Abschrägung, um das Hineinschwenken dieses Steckzapfens in das ihn aufnehmende Loch der Lochreihe zu erleichtern. Durch Andrücken des Kunststoff-Bodenträgers gegen das betreffende Seitenwandteil läßt sich die feste Verkrallung der Steckzapfen in den Löchern leicht erreichen. Der Verkrallungseffekt kann dadurch noch gesteigert werden, daß die Steckzapfen mit zusätzlichen Krallen versehen werden. Der als Hakenzapfen ausgebildete Steckzapfen wird vorteilhafterweise so ausgeführt, daß er sich zu seinem freien Zapfenende hiu verjüngt, wobei er am freier Zapfenende ebenfalls mit umlaufenden Krallen versehen werden kann.
Vorzugsweise wird die Anordnung so getroffen, daß die beider Steckzapfen in ihrem Fußbereich in einem Abstand zueinander angeordnet sind, der dem Lochmittenabstand der sie aufnehmenden Löcher der Seitenwandteile entspricht. Durch Abwinklung des Hakenzapfens ergibt sich dann ein Vertikalabstand zwischen den freien Enden der Steckzapfen, der deutlich größer ist als der Abstand der beiden genannten Löcher, wodurch der genannte Verkantungseffekt bewirkt wird. Der obere Steckzapfen wird im übrigen zweckmäßig etwa in Höhe der Regalboden-Auflagsfläche dee Bodenträgers angeordnet, während sich der untere Steckzapfen im Fußbereich des Bodenträgers befindet.
Um insbesondere bei Holzböden einen verschiebesicheren Sitz derselben auf den Kunststoff-Bodenträgern zu erreichen, empfiehlt es sich, diese mit über ihre Regalboden-Aufiageflache aufragenden Anschlagizapfen od.dgl. zu versehen, die in eine Schlitzöffnung der Regalböden einfassen und damit
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verhindern, daß diese nach vorne aus dem Regalschrank herauswandern oder herausgezogen werden können. Bei Regalböden aus Glas können für die Verschiebesicherung Gummisauger od.dgl. verwendet werden, die mit Zapfen in Zapfenlöcher an den Auflageflächen der Bodenträger eingesteckt werden.
Insbesondere bei Ausbildung der Bodenträger in der vorgenannten Weise mit nach Art von Verkantungshaken od.dgl. ausgebildeten Steckzapfen empfiehlt es sich, die Kunststoff-Bodenträger mit einer Aufnahmeöffnung od.dgl. für ein lösbares Niederhalteelement zu versehen, das ein Abheben des Regalbodens von den Bodenträgern und damit auch ein Kippen des Regalbodens verhindert, wenn dieser frontseitig mehr oder weniger weit aus dem Regalschrank vorsteht. Für die genannten Niederhalteelemente können mit Vorteil einfache Feststellschrauben verwendet werden, die von oben in die mit einem entsprechenden Gewinde versehenen vertikalen Aufnahmeöffnungen der Bodenträger eingeschraubt werden. Vorzugsweise werden hierfür Feststellschrauben aus Kunststoff und solche mit einem Kordelgewinde od.dgl. verwendet. Die Aufnahmeöffnung für das Niederhalteelement wird zweckmäßig hinter dem vorgenannten Anschlagzapfen an der Regalboden-Auflagefläche des Bodenträgers angeordnet.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann für das vorgenannte Niederhalteelement aber auch ein rteckriegel aus Kunststoff od.dgl. verwendet werden, der an seinem in die Aufnahmeöffnung einführbaren Riegelschaft einen den Regaiboden übergreifenden Riegelkopf aufweist. Der Riegelschaft ist zweckmäßig etwa hakenförmig ausgebildet und so geformt, daß sich beim Eindrücken des Riegelschaftes in die Aufnahmeöffnung eine Selbstsperrung ergibt, bei der der Riegelschaft mit seinem Hakenende in eine Riegelausnehmung od.dgl. einfaßt. Die Sperrung kann bei Bedarf dadurch aufgehoben werden, daß das Hakenende von außen her, z.B.
mit Hilfe eines Schraubenziehers, aus der Riegelausnehmung herausgedrückt wird. Um die Verriegelung mit Selbstsperrung zu erzielen, wird das Niederhalteelement aus Kunststoff zweckmäßig so ausgebildet, daß der Riegelschaft zu dem in Horizontallage befindlichen Riegelkopf unter einem Winkel geneigt ist, der kleiner ist als 90°, vorzugsweise bei etwa 40° bis 70° liegt. Die genannte Riegelausnehmung wird zweckmäßig an der Seitenfläche des Bodenträgers angeordnet, so daß der Hakeneingriff von der Frontseite des Regalfaches her gelöst werden kann. Auch besteht die Möglichkeit, an beiden Seitenflächen jeweils mindestens eine Riegelausnehmung anzuordnen. Der Riegelkopf erhält zweckmäßig eine nach unten weisende Klemmkante od.dgl., mit der er sich gegen den Regalboden legt.
Der eifindungsgemäße Bodenträger läßt sich als einfaches und vergleichsweise billiges Kunststoffteil fertigen und weist gegenüber den bei annten Tragelementen für Regalböden erheblich verbesserte Gebrauchseigenschaften auf. Er läßt sich »is Tragelement für Regal- und Schrankböden verwenden, auch dann, wenn bei Regalen die Böden frontseitig verhältnismäßig weit gegenüber den Seitenwandteilen des Regals vorstehen.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. i einen Vertikalschnitt durch ein Regal mit mehreren übereinander angeordneten Regalböden und diese tragenden Kunststoff-Bodenträgern nach der Erfindung;
Fig. 2 einen einzelnen Kunststoff-Bodenträger
nach der Erfindung im senkrechten Schnitt durch das eine der beiden Seitenwandteile
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des Regals mit der hier angeordneten vertikalen Lochreihe;
Fig. 3 einen erfindungsgemäßen Kunststoff-Bodenträger in Seitenansicht;
Fig. 4 den Bodenträger nach Fig. 3 in Draufsicht;
Fig. 5 einen Sauber, der bei dem Bodenträger nach den Fig. 3 und 4 mit Vorteil verwendbar ist;
Fig. 6 eine zweite vorteilhafte Ausgestaltungsform eines erfindungsgemäßen Kunststoff-Bodenträgers in Seitenansicht;
Fig. 7 den Bodenträger nach Fig. 6 in Draufsicht;
Fig. 8 die bei dem Bodenträger nach den Fig. 6 und 7 alo Niederhalteelement verwendbare Feststellschraube;
Fig. 9
und 10 in Seitenansicht bzw. in Draufsicht einen erfindungsgemäßen Kunststoff-Bodenträger zur Verwendung in Verbindung mit einem Kunststoff Niederhalteelement, wie es in Stirnansicht in Fig. 11 und in Seitenansicht in Fig. 12 gezeigt ist;
Fig. 13 den Kunststoff-Bodenträger nach den Fig. 9 bis 12 mit eingestecktem Niederhalteelement zur Sicherung des Regalbodens in Seitenansicht.
In den Fig. 1 und 2 ist in einem Ausschnitt ein Regal mit mehreren übereinander angeordneten Regalböden 1, 2 und 3 gezeigt, die zwischen den Regal-Seitenwinden 4 auf Kunststoff-Bodenträgern 5, 5A und 5B ruhen. Mit 6 ist die Rückwand des Regals bezeichnet. Die Seitenwände 4 des Regals weisen vertikale Lochreihen 7 auf, deren Löcher 8 mit dem gewünschten Rastermaß zueinander angeordnet sind.
Die Kunststoff-Bodenträger weisen im Abstand übereinander Steckzapfen 9 und 10 auf, mit denen sie in Löcher 8 der Lochreihen 7 einsteckbar sind. Der obere Steckzapfen 9 ist so ausgebildet, daß seine Zapfenachse horizontal und demgemäß senkrecht zur Vertikalachse d«s Bodenträgers verläuft. Er befindet sich an der Rückseite 11 des Bodenträgers 5 in Höhe der Auflagefläche 12 desselben, auf dem sich der Regalboden abstützt. Der Steckzapfen 9 ist in Anpassung an den Lochdurchmesser der Löcher 8 zylindrisch ausgebildet und an seiner dem anderen Steckzapfen 10 abgewandten Seite zum freien Zapfenende hin bei 13 abgeschrägt. Hinter der Abschrägung 13 weist der horizontale Steckzapfen 9 durch umlaufende Rillen gebildete Rastzähne oder Krallen 14 auf.
Der untere Steckzapfen 10 befindet sich am Fuß des Bodenträgers und ist so ausgebildet, daß er sich in seinem Loch f nach Art eines Verkantungshakens verkrallen kann. Zu diesem Zweck ist der Steckzapfen 10 als ein nach unten abgewinkelter Hakenzapfen ausgeführt, dessen Hakenwinkel X in der Größenordnung von 15° und 30°, vorzugsweise bei 20° bis 25°, liegt. Der Hakenzapfen 10 verjüngt sich zu seinem freien Zapfenende hin. Er weist im Bereich seines freien Zapfenendes umlaufende Verkrallungszähne 15 od.dgl. auf.
Die beiden Steckzapfen 9 und 10 des Bodenträgers befinden sich in ihrem Fußbereich, d.h. im Bereich der Rückwand 11 des Bodenträgers in einem Abstand zueinander, der etwa dem Lochmittenabstand der beiden die Steckzapfen aufnehmenden
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&iacgr; Löcher 8 entspricht. Die freien Enden der Steckzapfen 9 und 10 befinden sich dabei aufgrund der Abknickung des unteren Steckzapfens 10 zu dem Hakenzapfen in einem deutlich größeren Vertikalabstanu zueinander, wobei dieser Abstand zweckmäßig noch etwas größer ist als der Außenabstand der diese Steckzapfen aufnehmenden Löcher 8.
In Fig. 2 ist die Montage des vorstehend beschriebenen Bodenträgers 5 gezeigt. Dieser wird in Schräglage an die Seitenwand 4 des Regals angesetzt und in dieser Schräglage mit seinem unteren, als Hakenzapfen ausgebildeten Steckzapfen 10 in Pfeilrichtung 16 bis zum Anschlag in das Loch 8 eingeführt. Hierbei wird der Bodenträger 5 in Pfeilrichtung 17 geschwenkt, so daß der obere Steckzapfen 9 in sein Loch 8 einfädelt. Dies wird durch die obere Abschrägung 13 des Steckzapfens 9 begünstigt. Durch Andrücken des Bodenträgers 5 gegen die Seitenwand 4 ergibt sich die Verkantung des Hakenzapfens 10 in seinem Loch 8 und damit die feste Verkrallung und Verspannung der beiden Steckzapfen 9 und 10 in den Löchern 8 der Seitenwand. Damit ist ein fester Sitz des Bodenträgers 5 an der Seitenwand 4 gewährleistet. Da der Bodenträger 5 aus Kunststoff gefertigt ist, können die Steckzapfen 9 und 10 beim Einführen in die Löcher 8 der Regalseitenwand 4 sich in gewissem Umfang elastische verformen, wodurch der feste Sitz begünstigt wird. Das Lösen der Bodenträger 5 von den Regalseitenwänden 4 erfolgt sinngemäß in umgekehrter Weise, d.h. zunächst durch Kippen des Bodenträgers entgegen der Pfeiirichtung 17 und anschließendes Abziehen des Bodenträgers entgegen der Pfeilrichtung l)ie an den Steckzapfen 9 und 10 angeformten Zähne 14 und 15 begünstigen die Verkrallung der Zapfen in den Löchern 8.
I>er Kunststoff-Bodenträger 5 ist auch in den Fig. 3 und 4 gezeigt. Wie die Draufsicht nach Fig. 4 erkennen läßt, weist <tr an seiner Auflagefläche 12 ein Loch 18 auf. In dieses loch 18 kann ein Sauger 13 gemäß Fig. 5 mit einem Zapfen 20
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eingesteckt werden, um bei einem aus Glas bestehenden Regalboden einen verschiebesicheren Sitz des Regalbodens auf den \ vier Bodenträgern 5 zu erhalten. Eine solche Anordnung ist
in Fig. 1 für den oberen Regalboden 1 gezeigt.
{- Insbesondere bei als Holzboden ausgebildeten Regalböden
&igr;, empfiehlt es sich, Bodenträger 5A oder 5B zu verwenden, wie
; sie in Fig. 1 für die beiden tieferen Böden 2 und 3 gezeigt
eind. Diese Bodenträger 5A und 5B weisen über ihre Regaiboden-Auflagefläche 12 aufragende Anschlagzapfen 21 auf, die in Schlitzöffnungen 22 der Regalböden 2 und 3 einfassen und ! damit die Verschiebesicherung derselben bewirken. Die An-
echlagzapfen 21 können einstückig an den Kunststoff-Bodenträgern 5A bzw. 5B angeformt werden. Die Schlitzöffnungen können von den Seitenrändern her in die Regalböden 2 und 3 eingeschnitten werden. Es genügt, wenn nur die hinteren Bodenträger 5A bzw. 5B mit den die Verschiebesicherung bewirkenden Zapfen 21 versehen werden. Für die vorderen Bodenträger 5 können diejenigen nach den Fig. 1 bis 4 verwendet werden, die keine Anschlagzapfen 21 aufweisen.
Insbesondere dann, wenn die Regalböden 3 mit ihren vorderen Enden mehr oder weniger weit über die Seitenwände 4 des Regalschranks vorstehen, wie dies in Fig. 1 für den Regalboden 3 gezeigt ist, empfiehlt es sich, die Kunststoff-Bodenträger, vorzugsweise nur die der rückwärtigen Ab-Stützung der Regalböden dienenden Bodenträger, mit Niederhalteelementen zu versehen, welche den Regalboden 3 gegen Abheben von seinen Bodenträgern und gegen Kippen sichern. Ein solcher Bodenträger ist in Fig. 1 und in den Fig. 6 bis 8 gezeigt. Der Kunststoff-Bodenträger 5B weist als Niederhalteelement eine Feststellschraube 23 auf, die vorzugsweise aus einer Kunststoff-Schraube mit Kordelgewinde besteht. Am Bodenträger 5B ist eine vertikale Aufnahmeöffnung 24 mit Gewinde angeordnet, in die die Feststellschraube 23 von oben
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eingeschraubt werden kann. Die Feststellschraube 23 durchfaßt hierbei der. Schix.i 22 des Regalbodens 3, in den auch der Anschlagzapfen 21 von unten einfaßt. Die vertikale Aufnahineöffnung bzw. Gewindebohrung 24 befindet sich hinter dem Anschlagzapfen 21 am Bodenträger SB.
In den Fig. 9 bis 13 ist ein weiterer Kunststoff-Bodenträger 5B1 mit Niederhalteelement gezeigt, das hier aus einem Kunst-· etoff-Steckriegel 25 (Fig. 11 und 12) besteht, der an einem in die vertikale Aufnahmeöitnung des Bodenträgers einführbaren Riegelschaft 27 einen den betreffenden Regalboden 3 übergreifenden und niederhaltenden Riegelkopf 28 aufweist. Die AufnahmeÖffnung 26 ist, wie Fig. 10 zeigt, im Querschnitt etwa rechteckig. Der Riegelschaft 27 ist entsprechend rechteckig geformt und mit Spiel in die Rechtecköffnung 26 von oben einführbar. Der Kiegelschaft 27 ist hakenförmig ausgebildet. Er weist ein Hakenende 29 mit einer geneigten Fußfläche 30 auf.
Wie vor allem Fig. 1? zeigt, ist der Riegelkopf 28 nicht rechtwinklig, sondern unter einem spitzen Winkel X1 schräg zu dem Riegelschaft 27 am Niederhalteelement angeformt, wobei der Winkel X1 bei 40° bis 70° liegt, vorzugsweise etwa 50° bis 60° beträgt. Bei Horizontallage des Riegelkopfes 28 ist demgemäß der Riegelschaft 27 zur Vertikalen geneigt.
Die vertikale Aufnahmeöffnung 26 des Bodenträgers 5B1 weist zumindest an ihrer einen Seitenfläche, vorzugsweise aber an ihren beiden gegenüberliegenden Seitenflächen 31 zwei im Abstand übereinanderliegende Öffnungen 32 und 33 auf, von denen die untere 33 eine Riegelausnehmung für den Eingriff des Hakenendes 29 des Steckriegels 25 bei Regalböden kleinerer Bodenstärke von z.B. 8 mm und von denen axe obere 32 eine Riegelausnehmung für den Eingriff des Hakenendes 29 des 25 bei größerer Stärke (z.B. 19 mm) der Regalböden Fig. 13 zeigt den auf der Auflagefläche 12 des Bodenträgers 5B1 ruhenden Regalboden 3, in dessen randoffenen Schlitz 22 der die Verschiebesicherung bewirkende Anschlagzapfen 21 ein-
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faßt. Der Steckriegel wird mit seinem Riegelschaft 27 von oben durch den Schlitz 22 in die Aufnahmeöffnung 26 eingeführt, wobei sein Hakenende 29 zu derjenigen Seitenfläche des Boden trägers orientiert ist, die zur Frontseite des Regals hinweist. Anschließend wird der Steckriegel 25 durch Druckausübung auf seinen Kopf 28 gegen den Regalboden 3 gedrückt. Hierbei verkantet der Riegelschaft 27 unter leichter elastischer Verformung des Steckriegels in der Aufnahmeöffnung 26, wobei das Hakenende 29 in die Riegelausnehmung 33 oder 32 (je nach Bodendicke) einrastet, wodurch eine Selbstsperrung des Steckriegels in der Aufnahmeöffnung des Bodenträgers bewirkt wird. Der kiegelkopf 28 liegt hierbei mit einer nach unten weisenden schmalen Klemmkante 34 mit Klemmung auf der Oberseite des Regalbodens 3.
Die Verriegelung kann ohne Schwierigkeiten dadurch gelöst werden, daß z.B. ein Kugelschreiber in die das Hakenende 29 aufnehmende Öffnung 32 oder 33 des Bodenträgers eingeführt und gegen das Hakenende 29 gedrückt wird, wodurch das Hakenende 29 aus dem Riegeleingriff in der Riegelausnehmung 32 oder 33 gelangt und damit der Steckriegel aus dem selbstsperrenden Riegeleingriff gebracht wird. Beim Einführen des Steckriegels in die Riegelaufnahme 26 des Bodenträgers kann bei kleinerer Regalbodendicke das Hakenende 29 des Steckriegels mit seiner Abschrägung 30 über die die öffnung 32 an der Unterseite begrenzende Kante des Bodenträgers hinweggleiten, so daß bsi entsprechender Druckausübung auf den Riegelkopf 28 der sich in der Aufnahmeöffnung 26 verkantende Riegelschaft 27 mit seinem Haken 29 in die Riegelausnehmung 33 einrasten kann. An der Rückseite des Riegelschaftes können Zähne oder Rippen 35 od.dgl. angeformt sein, mit denen sich der Riegelschaft in der Aufnahmeöffnung 26 rückseitig abstützen kann.

Claims (23)

&bull; - q - 12 - Schutzansprüche
1. Bodenträger aus Kunststoff zur Abstützung von Regalböden u.dgl. an Seitenwandteilen, mit an der Rückseite des Bodenträgers im Abstand übereinander angeordneten Steckzapfen, mit denen der Boderträger in Löcher von Lochreihen der Seitenwandteile einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ä^r eine der übereinander angeordneten Steckzapfen (9, 10), vorzugsweise der untere Steckzapfen (10), nach Art eines sich im Loch (8) verkrallenden Verkantungshakens ausgebildet ist.
2. Bodenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Steckzapfen (9) als ein horizontal gerichteter, vorzugsweise etwa zylindri3cher Zapfen und der andere Steckzapfen (10) als ein unter einem Winkel von etwa 15° bis 30°, vorzugsweise von 20° bis 25°, zur Horizontalen geneigter Hakenzapfen ausgebildet ist.
3. Bodenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontal gerichtete Steckzapfen (9) an seiner dem anderen Steckzapfen (10) abgewandten Seite zum freien Zapfenende hin abgeschrägt (Abschrägung 13) ist.
4. Bodenträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet/ daß der horizontal gerichtete Steckzapfen (9) hinter seiner Abschrägung (13) mit umlaufenden Krallen (14) oder Zähnen od.dgl. versehen ist.
5. Bödenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da= durch gekennzeichnet, daß der als Hakenzapfen ausgebildete Steckzapfen (10) sich zu seinem freien Zapfenende hin verjüngt.
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6. Bodenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steckzapfen (9, 10) in ihrem Fußbereich in einem Abstand zueinander angeordnet sind, der dem Lochmittenabstand der sie aufnehmenden Löcher entspricht, während sich ihre freien Enden in einem Abstand zueinander befinden, der größer ist als der Lochmittenabstand·
7. Bodenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hakenzapfen ausgebildete Steckzapfen (10) an seinem abgewinkelten Zapfenendbereich mit Krallen, Zähnen od.dgl. (15) versehen ist.
8. Bodenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Steckzapfen (9) in Höhe der Regalboden-Auflagefläche (12) angeordnet ist.
9. Bodenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem über seine Regalboden-Auflagefläche (12) aufragenden, in eine Schlitzöffnung (22) des Regalbodens (3) einfassenden Anschlagzapfen (21) versehen ist.
10. Bodenträger, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Aufnahmeöffnung (24, 26) für ein lösbares Niederhalteelement (23, 25) versehen ist.
11. Bodenträger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederhalteelement aus einer Feststellschraube (23) besteht, die in die mit einem Gewinde versehene vertikale Aufnahmeöffnung (2&Oacgr; von oben einschrauhbar ist.
12. Bodenträger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellschraube (23) aus Kunststoff besteht.
13. Bodenträger nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Feststellschraube (23) mit einem Kordelgewinde versehen ist.
14. Bodenträger nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (24, 26) für das Niederhalteelement (23, 25) hinter dem Anschlagzapfen (21) an der Regalboden-Auflagefläche (12) des Bodenträgers liegt.
15. Bodenträger nach Anspruch 10 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederhalteelement aus einem Steckriegel (25) aus Kunststoff besteht, der an seinem in die Aufnahmeöffnung (26) einführbaren Riegelschaft (27) einen den Regalboden (3) übergreifenden Riegelkopf (28) aufweist.
16. Bodenträger nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschaft (27) hakenförmig ausgebildet ist.
17. Bodenträger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschaft (27) als ein sich in der Aufnahmeöffnung (26) selbst sperrender Verkantungshaken ausgebildet ist, der in der Riegelstellung mit seinem Hakenende (29) in eine Riegelausnehmung (32 oder 33) des Bodenträgers einfaßt.
18. Bodenträger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschaft (27) zu dem horizontalen Riegelkopf (28) unter einem Winkel
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(X1) geneigt ist, der kleiner ist als 90°, vorzugsweise bei etwa 40° bis 70° liegt.
19. Bodenträger nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß er mehrere übereinander angeordnete Riegelausnehmungen (32, 33) aufweist.
20. Bodenträger nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelausnehmung(en) (32, 33) an der Seitenfläche (31) oder an beiden gegenüberliegenden Seitenflchen (31) des Bodenträgers angeordnet ist bzw. sind.
21. Bodenträger nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschaft (27) an seinem Schaftrücken oberhalb des Hakenendes (29) mindestens eine Rippe (35) od.dgl. aufweist.
22. Bodenträger nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Hakenende (29) eine geneigte Fußfläche (30) aufweist.
23. Bodenträger nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelkopf (28) im Abstand von der* Riegelschaft (27) eine nach unten weisende Klammkante (34) aufweist.
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