DE8806913U1 - Griff für Handwerkzeuge - Google Patents

Griff für Handwerkzeuge

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DE8806913U1
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G1/00Handle constructions

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

• . ■ ;, ·,. ■.. PATENTANWÄLTE
.;'.. : '"'./■ ,..'■ : ..'■ :..: DlPL-ING. ALEX STENGEl
Kaieer-Friedrich-Ring 70 DiPL-ING. WOLFRAM WATZK
D-400Ü DÜSSELDORF Il DIPL.-ING. HEINZ J . R I N (
EUROPEAN PATENT ATTORNEY Unser Zeichen: 29 2AO Datum: 26. Mai 1908
Hazet-Werk Hermann Zerver GmbH & Co. KG
Güldenwerther Bahnhofstraße, 5630 Remscheid 1
Griff für Handwerkzeuge
Die Erfindung betrifft einen Handgriff für vorzugsweise einstückig geschmiedete Handwerkzeuge, insbesondere verstellbar Elnmaulschlüssel oder der gleichen einen definierten Griffbereich am Werkzeugschaft aufweisende Handwerkzeuge.
Bei den bekannten einstückig geschmiedeten Handwerkzeugen, wie beispielsweise verstellbaren Einmaulschlüsseln, wird der Griffbereich zum Anfassen des Werkzeuges durch das Material des Werkzeugschaftes gebildet. Bei manchen Konstruktionen wird zwar die Form des Werkzeugschaftes im Griffbereich im Hinblick auf ein möglichst günstiges Erfassen ausgebildet, überwiegend weisen die bekannten Handwerkzeuge jedoch einen Griffbereich auf, der insbesondere bei längerer Handhabung des Werkzeuges zu Druckstellen in der Hand führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Handgriff für vorzugsweise einstückig geschmiedete Handwerkzeuge der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der ein zuverlässiges und ermüdungsfreies Ergreifen der Handwerkzeuge ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß im Griffbereich des mit flachem Querschnitt ausgeführten Werkzeugschaftes zwei einander gegenüberliegende Vertiefungen ausgebildet sind, in die jeweils eine aus Kunststoff hergestellte Griff-Halbschale eingesetzt ist.
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Telefon (02II) 57 2131 - Telex: 85 SS429 pateidl - "&iacgr;efrgra/ninadresse: kheimpafcmt * Postscheckkonto Köln (BLZ 37010050) 227610-503
Mit diesem Vorschlag der Erfindung wird ein Handgriff, insbesondere für einen definierten Griffbereich am Werkzeugschaft aufweisende Handwerkzeuge geschaffen, der durch die auf das jeweilige Handwerkzeug abgestimmte Ausbildung der Griff-Halbschalen und durch die Auswahl des zu ihrer Herstellung verwendeten Kunststoffmaterials sowohl ein zuverlässiges Ergreifen als auch ein ermüdungsfreies längeres Benutzen der Handwerkzeuge ermöglicht; gleichzeitig ist mit der erfindungsgemäöen Ausbildung eine gewisse Einsparung des hochwertigen Materials, aus dem die Handwerkzeuge hergestellt werden, sowie eine Gewichtsreduzierung verbunden.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist der Querschnitt des Werkzeugschaftes im Griffbereich I-förmig mit den Rand der Griff-Halbschalen festlegenden Randverdickungen und einem als Auflagefläche für die Griff-Halbschalen dienenden Steg ausgebildet. Die Randverdickungen gewährleisten hierbei die Stabilität des Werkzeugschaftes auch in dem mit den Vertiefungen versehenen Griffbereich. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Griff-Halbschalen mit konvex gewölbten Griffflächen ausgebildet werden, so daß sich ein besonders handsympathischer Griffbereich ergibt.
Bei einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Handgriffes sind die beiden Griff-Halbschalen durch mindestens einen an der einen Griff-Halbschale angeformten Zapfen und eine an der anderen Griff-Halbschale angeformte Hülse miteinander verbunden, die eine ent£prechende Öffnung im Steg des Werkzeugschaftes durchragen. Diese Zapfen-Hülsen-Verbindung der beiden Griff-Halbschalen kann entweder - insbesondere bei mehrfacher Anordnung - zur alleinigen Verbindung der Halbschalen oder als anfängliche Lagesicherung verwendet werden, wenn die beiden Griff-Halbschalen insbesondere im Bereich ihrer am Steg des Werkzeugschaftes anliegenden Fläche mit dem Werkzeugschaft verklebt werden.
In an sich bekannter Weise kann in den Griff-Halbschalen und im Werkzeugschaft eine durchgehende Öffnung zum Aufhängen des Werkzeuges ausgebildet werden. Bei einer erfindungsgemaOen Ausbildung .1st der Durchmesser des für die Aufhänge-Öffnung vorgesehenen Loches im Werkzeugschaft größer als der Durchmesser der Löcher in den Griff-Halbschalen, die mittels in das Loch des Werkzeugschaftes eingreifender Ringfortsätze gegenüber dem Werkzeugschaft lagefixiert sind. Auf diese
hänge-Öffnung relativ zum Werkzeugschaft, beispielsweise für einen anschließenden Klebevorgang, lagefixiert.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines mit dem erfindungsgemäQen Handgriff versehenen Handwerkzeuges in Form eines verstellbaren Einmaulschlüssels dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Handwerkzeug,
Fig. 2 eine um 90° gedrehte Seitenansicht des Handwerkzeuges nach Fig.l,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den zwischen Werkzeugkopf und Griffbereich liegenden Teil des Werkzeugschaftes gemäß der Schnittlinie III - III in Fig.l,
Fig. 4 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie IV - IV in Fig.2,
Fig. 5 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie V - V in Fig.2 und
Fig. 6 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie VI - VI in Fig.2.
Der als Au-i'^.nir^brj.spiel dargestellte Einmaulschlüssel mit verstellbarer Schlüsselweite umfaßt einen Werkzeugkopf 1 unfeinen Werkzeugschaft 2, an dessen freiem Ende ein definierter Griffbereich 3 ausgebildet ist.
Der gemäß Fig.3 flache Querschnitt des Werkzeugschaftes 2 besitzt im Griffbereich 3 eine I-förmige Querschnittsform mit Randverdickungen 4 und einem Steg 5, wie dies aus Fig.5 hervorgeht. Hierdurch werden im Griffbereich 3 einander gegenüberliegende Vertiefungen 6 gebildet, in denen jeweils eine aus Kunststoff hergestellte Griff-Halbschale 7 angeordnet ist. Diese in Fig.l in der Draufsicht erkennbaren Griff-Halbschalen 7 werden an ihrem Rand durch die Randverdickungen 4 des Werkzeugschaftes 2 festgelegt, so daß sie auch beim Aufbringen hoher Kräfte gegenüber dem Werkzeugschaft 2 nicht verrutschen können.
Die aus einem geeigneten und handsympathischen Kunststoff hergestellten Griff-Halbschalen 7 werden vorzugsweise mit konvex gewölbten Griffflächen ausgebildet. Sie werden vorzugsweise an ihrer Auflagefläche mit ö?m Steg 5 des Werkzeugschaftes 2 verklebt. Anstelle dieser Verklebung oder zur zusätzlichen Lagesicherung vor dem Abbinden des Klebers können die Griff-Halbschalen 7 auch durch eine Zapfen-Hülsen-Verbindung miteinander und damit mit dem zwischen ihnen liegenden Werkzeugschaft 2 verbunden werden. Eine derartige Verbindung ist in Fig.4 dargestellt.
Oiese Darstellung zeigt, daS an einer der Griff-Halbsehalen 7 ein Zapfen 8 angeformt ist, der durch eine Öffnung 9 im Steg $ des Werzeugschaftes 2 hindurchragt und in eine Hülse IO eingreift, die an der anderen Griff-Halbschale 7 angeformf ist und ebenfalls in die Öffnung 9 hineinragt. Inshc - .ere wenn mehrere derartiger Zapfen-Hülsen-Verbindungen an den
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Griff-Halbschalen 7 ausgebildet werden, reichen diese zur Befestigung der Griff-Halbschalen 7 am Werkz&ugschaft 2 aus.
Beim Ausführungsbeispiel ist das Werzeug im Bereich des Handgriffes mit einer Aufhänge-Öffnung 11 versehen. Wie der in Fig.6 gezeichnete Schnitt iiü Bereich dieser Aufhänge-Öffnung Ii zeigt, kann der Durchmesser des für die Aufhänge-Öffnung 11 vorgesehenen Loches 12 im Werkzeugschaft größer als der Durchmesser des Loches 11 in den Griff-Halbschalen 7 sein. In diesem Fall ist es möglich, die Griff-Halbschalen 7 mit in das Loch 12 des Werkzeugschaftes 2 eingreifenden Ringfortsätzen 13 zu versehen, die die Löcher 11 in den Griff-Halbschalen 7 konzentrisch umgeben. Mit diesen Ringfortsätzen 13 werden auf diese Weise die Griff-Halbschalen 7 im Bereich der Aufhänge-Öffnung 11 zusätzlich gegenüber dem Werkzeugschaft in ihrer Lage gesichert.
Bezugszifferliste:
1 Werkzeugkopf
2 Nerkzeugschaft
3 Griffbereich
4 Randverdickung
5 Steg
6 Vertiefung
7 Griff-Halbschale
8 Zapfen
9 Öffnung
10 Hülse
11 Aufhänge-Öffnung
12 Loch
13 Ringforfcsatz
W/ph

Claims (5)

Ansprüche:
1. Handgriff für vorzugsweise einstückig geschmiedete Handwerkzeuge, insbesondere verstellbare Einmaulschlüssel oder der gleichen einen definierten Griffbereich am Werkzeugschaft aufweisende Handwerkzeuge,
dadurch gekennzeichnet, daß im Griffbereich (3) des mit flachem Querschnitt ausgeführten Werkzeugschaftes (2) zwei einander gegenüberliegende Vertiefungen (6) ausgebildet sind, in die jeweils eine aus Kunststoff hergestellte Griff-Halbschale (7) eingesetzt ist.
2. Handgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Werkzeugschaftes (2) im Griffbereich (3) I-förmig mit den Rand der Griff-Halbschalen (7) festlegenden Randvardi^kungen (4) und einem als Auflagefläche für die Griff-Halb-xhalen (7) dienenden Steg (5) ausgebildet ist.
3. Handgriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Griff-Halbschalen (7) mit konvex gewölbten Griffflächen ausgebildet sind.
4. Handgriff nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Griff-Halbschalen (7) durch mindestens einen an der einen Griff-Halbschale (7) angeformten Zapfen (8) und eine an der anderen Griff-Halbschale (7) angeformte Hülse (10) miteinander verbunden sind, die eine entsprechende Öffnung (9) im Steg (5) des Werkzeugschaftes (2) durchragen.
5. Handgriff nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Griff-Halbschalen (7)
und im Werkzeugschaft (2) eine Aufhänge-Öffnung (11) ausgebildet ist.
Handgriff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des für die Aufhänge-Öffnung (11) vorgesehenen Loches (12) im Werkzeugschaft (2) größer als der Durchmesser der Löcher (11) in den Griff-Halbschalen (7) ist, die mittels in das Loch (12) des Werkzeugschafte^ (2) eingreifender Ringfortsätze (13) gegenüber dem Werkzeugschaft (2) lagefixiert sind.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2679479A1 (fr) * 1991-07-12 1993-01-29 Mariethoz Jean Claude Dispositif d'identification pour une piece d'outillage.
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DE481430C (de) * 1928-06-21 1929-08-26 August Bickel Fa Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mit Griffschalen versehenen Werkzeugen
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