DE8806471U1 - Kontaktschalter - Google Patents

Kontaktschalter

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DE8806471U1
DE8806471U1 DE8806471U DE8806471U DE8806471U1 DE 8806471 U1 DE8806471 U1 DE 8806471U1 DE 8806471 U DE8806471 U DE 8806471U DE 8806471 U DE8806471 U DE 8806471U DE 8806471 U1 DE8806471 U1 DE 8806471U1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/20Bridging contacts

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  • Slide Switches (AREA)

Description

Patentanwälte
Dipl.-Ing. E. Eder
Dipl.-Ing. K. ScWeactike
Münctw *0 ENsabothstr. 34
« &igr; &igr; f &igr; · · ·
I |l·
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TRW Messmer GmbH & Co. KG 7760 Radolfzell
Kontaktschalter
Die Neuerung bezieht sich auf einen Kontaktschalter mit zwei einander gegenüberliegenden Kontaktpaaren und einer dazwischen angeordneten, wechselweise eines der beiden Kontaktpaare beaufschlagenden Kontaktbrücke.
Es ist allgemein als Stand der Technik bereits bekannt, daß die Kontaktbrücke wechselweise einmal die Elemente eines Kontaktpaares und zum anderen die Elemente des anderen Kontaktpaares miteinander verbindet. Ergibt sich nun eine größere Schalthäufigkeit der verschiebbaren Kontaktbrücke oder liegen bezüglich der beiden Kontaktpaare stark unterschiedliche Stromstärken vor, so hat sich in de"" Praxis als Nachteil ergeben, daß die Kontaktbrücke stets in dem gleichen Bereich eine Abnutzung erfährt, so daß deren Lebensdauer erheblich eingeschränkt wird. Es werden also sowohl bei dem einen Kontaktpaar als auch bei dem anderen Kontaktpaar stets dieselben Bereiche der Kontaktbrücke beaufschlage, was zu Abbrand und verringerter Funkt i onsfäh ig ke i <. führt.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Neuerung die Aufgabe zugrunde, einen Kontaktschalter der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Lebensdauer auf einfache Weise erheblich verlängert und unerwünschter Abbrand identischer Bereiche der Kontaktbrücke vermieden wird.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kontaktbrücke durch die beiden Kontaktpaare in unterschiedlichen Bereichen beaufschlagt ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die jeweiligen Elemente der Kontaktpaare verschiedene Bereiche der Kontaktbrücke beaufschlagen, so daß daraus eine Verringerung des Abbrandes und eine Verlängerung der Lebensdauer der Kontaktbrücke resultieren.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung besteht die Möglichkeit, daß die beiden Elemente des einen Kontaktpaares einen größeren Abstand in der Ebene der Beaufschlagung durch die Kontaktbrücke aufweisen, als die beiden Elemente des anderen Kontaktpaares. Hierdurch wird auf einfache Weise allein durch unterschiedlichen Abstand der jeweiligen Elemente der Kontaktpaare eine Verlängerung der Lebensdauer und eine Verringerung des Abbrandes der Kontaktbrücke erzielt.
Nach einem anderen Merkmal der Neuerung kann die Kontaktbrücke in der die Kontaktpaare beaufschlagenden Ebene seitlich verschiebbar ausgebildet sein, wodurch ebenfalls unterschiedliche Bereiche der Kontaktbrücke durch die jeweiligen Elemente der beiden Kontaktpaare beaufschlagt werden.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit, daß zumindest eines
der Kontaktpaare in der von der Kontaktbrücke beaufschlagten :
Ebene seitlich verschiebbar ausgebildet ist. In konstrukti- :;
ver Weitergesta1tung kann auch die Möglichkeit vorgesehen
werden, daß zumindest eines der Elemente mindestens eines ■:
der Kontaktpaare in der durch die Kontaktbrücke beaufschlag- ;
ten Ebene seitlich verschiebbar ausgebildet wird. In jedem 1
Fall wird dadurch die Möglichkeit geschaffen, daß die EIe- 1
mente eines Kontaktpaares einen anderen Bereich der Kontakt- 1
brücke beaufschlagen, als die Elemente des anderen Kontakt- I
paares. -
Weiterhin besteht neuerungsgemäß die Möglichkeit, daß die Kontaktbrücke partiell mit Kontaktmaterial beschichtet ist, woraus ebenfalls eine Erhöhung der Lebensdauer resultiert.
Die Neuerung wird nachfolgend von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen Kontaktschal ter;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II &mdash; II in Fig. 1;
Fig. 3.
4 und 5 verschiedene Ausführungsmöglichkeiten des Kontaktschalters jeweils in Draufsicht.
Der in Fig. 1 dargestellte Kontaktschalter 1 weist zwei einander gegenüberliegende Kontaktpaare 2, 2' bzw. 3, 31 auf. Dazwischen ist eine Kontaktbrücke 4 angeordnet, welche beispielsweise endsei tig einen Lagerbereich 5 mit einem Langloch 6 aufweist. In diesem Langloch ist ortsfest ein rechtecki gt>s Führungsteil angeordnet. Damit läßt sich die Kontaktbrücke gemäß Fig. 2 in Pfei1richtung nach links oder nach rechts verschieben, wobei bei Verschieben in Pfeilrichtung nach links die beiden Elemente 2, 2' des Kontaktpaares miteinander in Wirkverbindung treten und bei Bewegen der Kontaktbrücke nach rechts die beiden Elemente 3, 31 des Kontaktpaares miteinander verbunden sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 weisen die beiden Elemente 2, 21 des einen Kontaktpaares einen größeren Abstand X in der Ebene der Beaufschlagung durch die Kontaktbrücke 4 auf, als die beiden Elemente 3, 3' des anderen Kontaktpaares, welche in einem Abstand Y voneinander angeordnet sind. Hierdurch ergibt sich der vorteilhafterweise,
daß bei Verbindung der Elemente ?., 2' des ainen Kontaktpaares die Bereiche A der Kontaktbrücke eine Beaufschlagung erfahren, wohingegen bei Verbindung der Elemente 3 und 31 des anderen Kontaktpaares die Bereiche B der Kontaktbrücke beaufschlagt werden. Dadurch werden jeweils andere Bereiche der Kontaktbrücke 4 bezüglich des einen bzw. des anderen Kontaktpaares beaufschlagt, to daß beispielsweise bei verschiedenen Stromstärken der Kontaktpaare jeweils andere Bereiche der Kontaktbrücke die Verbindung übernehmen und damit unerwünschter Abbrand bzw. mechanische Abnutzung erheblich reduziert werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Kontaktbrücke 41 wiederum endseitig mit einem Lagerbereich 51 versehen, welcher jedoch mit seinem Langloch 6 schräg angeordnet ist und somit innerhalb der ortsfesten Führung T schräg gleiten kann. Wird nun die Kontaktbrücke 4' in den Bereich der beiden Elemente 2, 2' des einen Kontaktpaares verschoben, so werden infolge der Schräglage des Langloches die Bereiche A der Kontaktbrücke 41 beaufschlagt; bei Bewegung der Kontaktbrücke 41 in den Bereich der Elemente 3, 31 des anderen Kontaktpaares wird in den Bereichen B einer Verbindung zwischen der Kontaktbrücke 4' und diesen Elementen hergestellt. Wiederum ist sichergestellt, daß die Kontaktbrücke durch d.a beiden Kontaktpaare in unterschiedlichen Bereichen A bzw. 3 beaufschlagt wird.
Eine weitere Ausführungsform ist ir Fig. 4 dargestellt. Hier liegen wiederum - analog der Ausführungsform nach Fig. 3 die beiden Elemente 2, 2' des einen Kontaktpaares und die beiden Elemente 3, 31 des anderen Kontaktpaares einander in gleicher Ebene gegenüber. Wiederum weist die Kontaktbrücke 4" einen Lagerbareich 5" auf, welcher über das Lan. ^r- 6 in der orstfesten Führung 7 geführt ist. An einem Ende ist der Lagerbereich 5" mit einer Schräge 10 versehen, welche mit einer Gegenschräge 9 zusammenwirkt, die an einem Verbin-
dungsteil 8 angeordnet ist. Dieses Verbindungsteil 8 ist mit den Elementen 3, 31 des entsprechenden Kontaktpaares verbunden.
S Wird nun die Kontaktbrücke 4" in den Bereich der beiden EIe- \ mente 2, 21 des einen Kontaktpaares verschoben, so wird der Bereich A der Kontaktbrücke 4" beaufschlagt.
Wird dagegen die Kontaktbrücke 4" in den Bereich der beiden Elemente 3, 31 des anderen Kontaktpaares geschoben, so bewirkt die Schräge 10 durch Beaufschlagung der Gegenschräge 9, daß sich die beiden Elemente 3, 31 des betreffenden Kontaktpaares nach links verschieben, so daß wiederum der Bereich B durch das jeweilige Element beaufschlagt wird. Durch nicht näher dargestellte Mittel kann nach Beendigung dieser Beaufschlagung das entsprechende Kontaktpaar mit seinen Elementen 3, 3* in seine Ausgangslage zurückgeführt werden, beispielsweise durch Federbeaufschlagung. Bei dieser Ausführungsform sind die beiden Elemente 3, 3' durch ein isoliertes Verbindungsteil 8 mechanisch miteinander verbunden. Entsprechend ist auch die Gegenschräge 9 elektrisch gegen die beiden Elemente 3, 3' dieses Kontaktpaares isoliert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 liegen sich wiederum die entsprechenden Elemente 2, 21 des einen Kontaktpaares mit den Elementen 3, 3' des anderen Kontaktpaares in jeweils gleicher Ebene gegenüber. Hier 1st die Konstruktion so gestaltet, daß bei Bewegung der Kontaktbrücke 4"' in den Bereich der Elemente 3, 31 diese 1n Pfeilrichtung gegeneinander geschoben werden, so daß 1n diesem Fall die Bereiche B der Kontaktbrücke 4'" eine Beaufschlagung erfahren.
Um diese Wirkung zu erzielen, 1st die Kontaktbrücke 4"' so gestaltet, daß sie jeweils eina Schräge 10 bzw. 11 aufweist, welche mit der entsprechenden Gegenschräge 9 des Elementes 3' bzw. 12 des Elements 3 zusammenwirkt. Wird damit die Kon-
&bull; * ■ ■ ·
taktbrücke 4!" in den Bereich der Elemente 3, 31 des betref fenden Kontaktpaares bewegt, so werden durch Zusammenwirken der Schrägen 10, 11 mit den Gegenschrägen 9, 12 die beiden Elemente 3, 31 gegen Wirkung der Feder 13 zusammengedrückt und gelangen damit in den Bereich B der Kontaktbrücke 4
Nach Lösen der Kontakte bewirkt die Feder, daß die beiden Elemente 3, 31 der entsprechenden Kontaktbrücke wieder in ihrer Ausgangsstellung zurückbewegt werden. Auch bei dieser Ausführungsform sind die entsprechenden Teile der Kontaktbrücke 4"' bzw.. der Schrägen und der Gegenschrägen funktionssicher elektrisch gegeneinander isoliert.
Allen vorgenannten Ausführungsformen ist gemeinsam, daß die Kontaktbrücke jeweils durch die beiden Kontaktpaare mit den Elementen 2, 2' bzw. 3, 3' in unterschiedlichen Bereichen A und B beaufschlagt wird. Weiterhin kann die Kontaktbrücke entsprechend partiell mit Kontaktmaterial beschichtet sein, beispielsweise mit einer Goldauflage, wodurch sich eine wei tere Erhöhung der Lebensdauer ergibt.
Patentanwälte Dipl.-Ing. E. Eder Dipl.-lng.K.Schieschke
8000 Mönchen 40, ERsabethetr. 34

Claims (6)

Putentenwätte Dipl.-lng. E. Eder Dipl.-lng. K. Schieschke München 40, Elisabethetr. 34 TRW Messmer GmbH & Co. KG 7760 Radolfzell Schutza^sprüche
1. Kuntaktschalter, mit zwei einander gegenüberliegenden Kontaktpaaren und einer dazwischen angeordneten, wechselweise eines der beiden Kontaktpaare beaufschlagenden Kontaktbrücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (4, 4', 4", 4"') durch die beiden Kontaktpaare (2, 2'; 3, 3') in unterschiedlichen Bereichen (A, B) beaufschlagt sind.
2. Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elemente (2, 2') des einen Kontaktpaares einen größeren Abstand (X) in der Ebene der Beaufschlagung durch die Kontaktbrücke (4) aufweisen, als die beiden Elemente (3, 3') des anderen Kontaktpaares (Fig. 1).
3. Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (4f) in der die Kontaktpaare (2, 2'; 3, 31) beaufschlagenden Ebene seitlich verschiebbar ausgebildet ist (Fig. 3).
4. Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Kontaktpaare (2, 2'; 3» 3') in der von der Kontaktbrücke (4") beaufschlagten Ebene seitlich verschiebbar ausgebildet ist (Fig. 4).
5. Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Elemente mindestens eines Kontaktpaares (3, 3') in der durch die Kontaktbrücke (4"')
beaufschlagten Ebene seitlich verschiebbar ausgebildet
ist (Fig. 5).
6. Kontaktschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (4, 41, 4", I 4'") partiell mit Kontaktmaterial im Bereich der jeweili-
P.
\\ gen Elemente der Kontaktpaare beschichtet ist.
% Dipl.-I
'" 8000 Münchefl 40, Elisabethstr. 34
DE8806471U 1988-05-17 1988-05-17 Kontaktschalter Expired DE8806471U1 (de)

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